Donnerstag 12. November 2009 von htm
Ein 32-jähriger Brasilianer hat in Winterthur spätnachts nach Alkohol- und Drogenkonsum einen Kellner mit einem Fusstritt gegen den Kopf bewusstlos geschlagen. Der Kellner hatte zuvor seine Kompetenz überschritten.
Zuerst schlug der 32-Jährige Bäcker dem 44-Jährigen Kellner mit der Faust ins Gesicht. Dann versetzte er ihm im Stile eines Kung-Fu-Kämpfers einen Fusstritt an den Kopf. Der Kellner stürzte bewusstlos und damit auch schutzlos auf den Boden. Ein offenes Schädel-Hirn-Trauma, also ein Schädelbasisbruch, war eine der erlittenen Verletzungen. Der Kellner ist laut seinem Anwalt heute zu 70 Prozent invalid und bleibend erwerbsunfähig. … Dem Angeklagten wurde eine verminderte Schuldfähigkeit zugute gehalten und eine Notwehrsituation, deren Grenze er aber massiv überschritten habe. Zur 33-monatigen Strafe ordnete das Gericht eine ambulante Massnahme an. (Quelle: Google Alkohol Alert, 11.11.09) Tages-Anzeiger, 11.11.09)
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Mittwoch 11. November 2009 von htm
Er konsumierte massiv Alkohol und Drogen und setzte sich nach durchzechter Nacht ans Steuer. Sie nahm Stunden später auf dem Rücksitz Platz – und musste dies teuer bezahlen. Heute kommt der Fall in Bülach vor Gericht. Die geforderte Strafe weckt Unverständnis. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.11.09)
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Mittwoch 11. November 2009 von htm
Wintersession des Schweizer Parlaments Kommentar: Es scheint keine alkoholpolitischen Themen zu geben.
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Dienstag 10. November 2009 von htm
Der Zürcher Kantonsrat will den Alkoholausschank bei Grossanlässen nicht verbieten. Er lehnte eine Motion von EVP und CVP am Montag mit 111 zu 50 Stimmen deutlich ab. Diese wollten mit einer Gesetzesänderung vor allem Gewaltausschreitungen nach Fussballspielen verhindern. Im Mai 2007 hatte die Zürcher Stadtpolizei auf Initiative der Stadt und der Sportverbände ein solches Verbot ausgesprochen, die Volkswirtschaftdirektion hatte dieses wegen mangelnder Rechtsgrundlage wieder aufgehoben. (Quelle: NZZ, 9.11.09) Online-Kommentar: Damit hat der Kanton der ungeliebten Stadt wieder einmal eins auswischen können. Die vorgebrachten Gegenargumente waren allesamt nicht stichhaltig. Besonders unfassbar ist die unheilige Allianz der SP mit der Gegnerschaft. Die Interessen von ein paar Wirten im Umkreis der Stadien wiegen mehr als jene der Steuerzahler, die pro Hochrisikospiel 200’000 – 300’000 Franken ungefragt bezahlen dürfen. (Leserbrief pendent)
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Dienstag 10. November 2009 von htm
Der Entwurf des Stadtrats, der noch vom Gemeinderat genehmigt werden muss, sieht ein Alkoholkonsum-Verbot für Jugendliche in der Öffentlichkeit vor. Damit sollen Botellòns unterbunden werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.11.09)
Kategorie: Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. |
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Freitag 6. November 2009 von htm
In seinem Kommentar zum neuen Lehrplan 21 schreibt Antonio Cortesi am 06.11.2009 im Tages-Anzeiger u.a.: „Soll die Schule den Hauptakzent auf reines Fachwissen und das Beherrschen von Kulturtechniken setzen? Oder sollen die Kinder auch befähigt werden, gesellschaftliche Prozesse zu analysieren und sich eine eigene Meinung zu bilden?“ …
„Die SVP wittert einmal mehr eine linke Unterwanderung der Schule und möchte die Lehrpläne von jeglicher Ideologie fernhalten. Das ist eine Illusion und auch falsch. Eine Illusion, weil Lehrer nicht Lehrmaschinen sind, sondern als Vorbilder auch Einstellungen vermitteln. Und falsch, weil verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und der eigenen Gesundheit genauso wie Rechnen und Schreiben zum Rüstzeug gehören, wenn die Jungen ihr Leben erfolgreich meistern sollen.“ …
„Die Lehrkräfte fordern aber zu Recht, dass der Lehrplan 21 nicht überladen sein soll. Je breiter das Jekami mit Sonderwünschen, umso grösser die Gefahr, dass das Harmonisierungswerk in einzelnen Kantonen scheitert. Homosexualität gehört genauso wenig in den Lehrplan wie das Thema Rauschtrinken. Der Lehrer muss aber frei sein, solche Themen zu behandeln, wenn sie in seiner Klasse virulent werden.“ Leserbrief pendent
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Freitag 6. November 2009 von htm
22.10.2009
Tages-Anzeiger
Redaktion Leserforum
8021 Zürich
Per E-Mail
Leserbrief zu „20 Jahre Stiller Has“ , Interview im Tages-Anzeiger vom 22.10.09
Endo Anaconda verausgabt sich nicht nur am Mikrofon, er produziert auch ziemlich dumme Sprüche, die ihn nicht gerade stark von den von ihm apostrophierten Spiessern unterscheiden lassen. Lieber sollen sich die Leute für ihre Ekstase zudröhnen, als dies bei einer Freikirche zu suchen. Warum denn? Diese fühlen sich jedenfalls auch nachher besser und schädigen nicht ihre Gesundheit und die Gesellschaft. Er hat noch nicht gemerkt, dass wir alle Passiv-Trinker sind, die es sehr wohl etwas angeht, wenn sich jemand zudröhnt, sei es nun mit Whiskey, Absinth oder Heroin. Denn wir alle zahlen die Zeche über Steuern, Versicherungs- und Krankenkassenprämien, durch Gewalt in den Familien, in der Öffentlichkeit, in den Bahnen, im Sportumfeld, im Strassenverkehr, im Zusammenhang mit Sexualität, usw. Der Staat müsste im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger handeln. Er versucht es, leider mit geringem Erfolg, weil die Mehrheit der Parlamentarier und des Bundesrates, die Wirtschaftsverbände, die Werbebranche und die Medien das Volk für dumm verkaufen, nicht informieren, die Gesundheitskosten nicht senken wollen, wo es gut möglich wäre und warten, bis die EU uns vielleicht einmal zu unserem Glück zwingt. Anteil am Misslingen der Prävention haben allerdings auch alle jene angeblich liberalen Freiheitskämpfer, die sofort vom Verbotsstaat reden, wenn ein schüchterner Versuch in die richtige Richtung getan werden sollte und übersehen, dass ihre Lust an der Eigenzerstörung (sie nennen das Eigenverantwortung) sehr wohl die ganze Gesellschaft angeht. Die Alkoholindustrie, die auch Endo Anaconda den Geist vernebelt, profitiert weiter, und kompensiert eventuelle Verluste in Europa bereits in den Schwellen- und Entwicklungsländern, wo sie den Erfolg unserer Entwicklungshilfe reduziert.
Zur Kostenexplosion im Gesundheitswesen hat sich in der gleichen Ausgabe eine Zürcher Fachärztin äussern dürfen. Sie meint, wir müssten die Mechanismen im Gesundheitswesen hinterfragen und unsererseits gut informiert werden. Sie ist skeptisch, dass es eine Besserung geben werde. Wenn alles bleibt, wie oben beschrieben, hat sie sicher recht. Andererseits könnten gerade die Ärzte die Informationsblockade aufbrechen, wie es in England geschieht. Das würde auch den Druck auf ihren Stand abbauen und der Volksgesundheit sehr dienen, der sie sich ja verschrieben haben.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht erschienen)
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Freitag 6. November 2009 von htm
Etwa sechs Jugendliche oder junge Erwachsene zwischen 10 und 23 Jahren landen täglich auf der Notfallstation, weil sie zuviel Alkohol getrunken haben. Die Diagnose Alkoholvergiftung nahm in den letzten Jahren stark zu, vor allem bei Mädchen und jungen Frauen. Die Dunkelziffer ist hoch, weil nur Spitaleintritte berücksichtigt sind. (Quelle: Google Alkohol Alert, 5.11.09) nachrichten.ch, 5.11.09 Berner Zeitung, 6.11.09 (mit unserem Online-Kommentar) SFA-Medienmitteilung, 5.11.09
Kategorie: Allgemein, Jugend, Jugendliche, Konsumhaltung, Medizin, Schweiz, Statistik, Veröffentlichungen |
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Donnerstag 5. November 2009 von htm
Anlässlich des Derbys zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel vom kommenden Dienstag, 10. November, wird im Gästesektor der PostFinance-Arena kein Alkohol ausgeschenkt. Bei den letzten Aufeinandertreffen de beiden Mannschaften gab es wiederholt Ausschreitungen. Im Einvernehmen mit der Polizei wurde nun diese Massnahme ergriffen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.11.09) eishockeynews.ch, 4.11.09
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Schweiz, Sport, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 5. November 2009 von htm
Informationen zu allen Suchtformen, vor allem aus der Schweiz. Newsletter (ab-)bestellen Webseite Infoset
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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