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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Schweiz'

Künftig auch Testkäufe für Alkohol und Tabak in Gronau, D

Donnerstag 26. November 2009 von htm

Die Stadt wird in Kürze auch in Gronauer Geschäften Testkäufe durchführen, um zu ermitteln, ob Alkohol und Tabak an Jugendliche abgegeben wird. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.11.09) borkenerzeitung.de, 25.11.09
Kommentar: Sie verweisen auf die Erfolge in der Schweiz. Ich hoffe, in Gronau wird nicht mit einer so langen Zeit gerechnet, bis Erfolg eintritt. Das hängt davon ab, ob zuerst lange ermahnt, verwarnt und diskutiert wird, bis die ersten Bussen folgen. Die Betriebe kennen das Jugendschutz-Gesetz schon lange. Viele warten einfach und machen das Geschäft mit der Jugend, solange keine massiven Strafen auf sie zukommen.

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Alkohol-Testkäufe am Chlausmarkt

Mittwoch 25. November 2009 von htm

Gossau/SG. Am Sonntagnachmittag hat die Stadtpolizei zusammen mit dem Jugendsekretariat am Chlausmarkt Alkohol-Testkäufe mit Jugendlichen unter 16 Jahren durchgeführt. – Kapo SG/MC- Kontrolliert wurden zwölf Teststellen, darunter Stände, Festzelte und Bars. Bei fünf davon (42%) erhielten die Testkäufer alkoholische Getränke. Die betreffenden Teststellen wurden verzeigt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.11.09) polizeinews.ch, 24.11.09

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„Der Weg zu mehr Gerechtigkeit ist das Ziel“

Montag 23. November 2009 von htm

Vom ewigen Streben nach Gerechtigkeit. Was Recht und Unrecht ist, steht in den Gesetzen. Was aber ist Gerechtigkeit? In ihrer Rede am Ustertag ging Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) der Frage nach. Zitat aus dem TA-Bericht: „Der Staat müsse dafür sorgen, dass seine Bürger sich gerecht behandelt fühlen. Schleiche sich das Gefühl der Ungerechtigkeit in die Seele der Menschen, destabilisiere dies die ganze Gesellschaft.…“
(Quelle: Tages-Anzeiger, 23.11.09) Kommentar: Was tun also die Politiker, die Alkoholindustrie und die Medien? Sie sorgen dafür, dass die Menschen, d.h. alle Passivtrinker, schlecht informiert sind und sich so nicht ungerecht behandelt fühlen können. Bis jetzt mit vollem Erfolg.

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Betrunkene Jugendliche verletzen Polizisten

Freitag 20. November 2009 von htm

In Reinach, BL haben zwei stark betrunkene 18-Jährige drei Polizisten mit Faustschlägen angegriffen. Ein Polizist und ein drittes Opfer mussten vorübergehend in Spitalbehandlung gehen. Die beiden Angreifer konnten verhaftet werden. (Quelle: NZZ, 20.11.09)

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Bern: Kein Verbot von Alkohol und Stehplätzen

Freitag 20. November 2009 von htm

Der SCB und die Young Boys haben gemeinsam mit der Stadt Massnahmen gegen Gewalt bei Sportveranstaltungen beschlossen. Verstärkte Zuganskontrolle und ein Alkoholverbot für Minderjährige sind die Eckpunkte des Abkommens. Die Stadt Bern sei mit dieser Vereinbarung die erste Stadt in der Schweiz, die die Massnahmen der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeibehörden (KKJPD) umsetze, betonten die Verantwortlichen anlässlich einer Medienkonferenz in Bern. Vereinbart wurden elf Massnahmen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.11.09) bazonline.ch, 19.11.09 Online-Kommentar: Dass der Entscheid, keinen Alkohol mehr an Jugendliche auszuschenken, mutig sei, spricht Bände. Ebenso wie die Aussage, ein totales Alkoholverbot wäre der Tod dieser Sportveranstaltungen. Es wäre wirklich an der Zeit, wenn sich der Sport aus den Fesseln des Alkohol-Sponsoring befreien würde. Die Projekt-Idee auf www.alkoholpolitik.ch liefert das Rezept dazu. Übrigens: Wer kontrolliert das Alkoholverbot an unter 18-Jährige? Gibt es Konsequenzen bei Fehlverhalten?

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CH: Heute ist Nationaler Aktionstag Alkohol-Probleme

Donnerstag 19. November 2009 von htm

Die Neue Zürcher Zeitung geht darauf mit einem grösseren Artikel über Therapieformen ein. Und eine Tabelle zeigt Alkohol als wichtigsten Grund für Suchttherapien. 2007 waren 3000 Männer und ca 1400 Frauen in ambulanter oder stationärer Suchtbehandlung. (Quelle: NZZ, 19.11.09) Kommentar: Gegenüber den ca 300’000 Alkoholkranken in der Schweiz sind diese Zahlen bedenklich klein. Die Prävention müsste viel mehr Wirkung zeigen, vor allem, wenn man an die mindestens 100’000 Kinder und Jugendlichen denkt, die in alkoholbelasteten Familien leben müssen. Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme, Trägerschaft

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Das erste (von jetzt 3) Schweinegrippe-Opfer ist ein Spezialfall

Donnerstag 19. November 2009 von htm

Auch ein anderes Virus wäre dem Kleinkind, das an den Folgen einer Erkrankung an der Schweinegrippe gestorben ist, gefährlich geworden. Es litt an einer Missbildung. (Quelle: NZZ, 19.11.09) Online-Kommentar: Ohne den leidgeprüften Eltern dieses Kindes nahetreten zu wollen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die Risikogruppe der Kleinkinder mit Missbildungen und geschwächtem Immunsystem stark verkleinert werden könnte, wenn das Fetale Alkoholsyndrom besser präventiv bekämpft würde. Es geht dabei um Mütter, die vor und während der Schwangerschaft Alkohol konsumieren. Der 9.9.09 war „Internationaler Tag des Fetalen Alkoholsyndroms“. In der EU wurde stark darauf eingegangen. In der Schweiz war Schweigen. Heute ist Nationaler Aktionstag Alkohol-Probleme. Alkohol schwächt auch beim Erwachsenen das Immunsystem.

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Für stärkere, parteiübergreifende Medienkritik

Donnerstag 19. November 2009 von htm

Eine neue Initiative will die kritische Auseinandersetzung mit den Medienleistungen stärken. Dazu wurde dieser Tage der Verein «Medienkritik Schweiz» gegründet. Dessen Präsident ist Gottlieb F. Höpli, ehemaliger Chefredaktor des «St. Galler Tagblatts». Im Vorstand sitzen ferner Andreas Jäggi, PR-Fachmann und Beirat des Unternehmerforums Lilienberg, Philip Kübler, Mitglied des Presserats und Swisscom-Anwalt, Doris Gerber-Weeber von der medienkritischen Vereinigung Arbus sowie der Journalist Philipp Cueni. Der Verein will eine Plattform schaffen und dadurch «zur Qualität der Medien beitragen». (Quelle: NZZ, 19.11.09 / 24.11.09) Kommentar: Ob der Verein auch für unser Anliegen der Mediengerechtigkeit eintritt?

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Die Bierindustrie floriert (dank?) trotz Krise

Mittwoch 18. November 2009 von htm

Der US-Biergigant MillerCoors berichtet über einen Gewinnanstieg im 3. Quartal von 37% auf $229.7 Mio., der grösste Konkurrent, Anheuser-Busch InBev, konnte den Gewinn mehr als verdoppeln, auf $1.5 Mia.
Vom Schweizer Biermarkt wird berichtet, er sei um 0.1% zurückgegangen. Der Anteil der Importe nahm um 6.4% zu, der Anteil der einheimischen Produktion um 1.7% ab. Der Bundeskasse seien 110 Mio. als Biersteuer abgeliefert worden. Quelle: Quellen: Marin Institute, 15.11.09 / NZZ, 17.11.09

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Leserbrief zum neuen Lehrplan 21 der Volksschule

Mittwoch 18. November 2009 von htm

Redaktion Leserforum
Tages-Anzeiger
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8021 Zürich
Per e-mail

Leserbrief zu „Das Feld nicht der SVP überlassen“ vom 6.11.09

Die Behandlung gesellschaftlicher und Gesundheits-Themen müsste unbedingt zum Stoffplan gehören. Die Behandlung des Themas „Alkohol“ hängt aber sehr von der Person der Lehrkraft ab und nützt ohnehin kaum etwas. Zu stark wirken die alkoholfreudigen Elemente in der Gesellschaft, die Schulprävention unglaubwürdig und so unwirksam machen. Um dies zu ändern, müsste die Gesellschaft am gleichen Strick ziehen wie die Schule. Davon sind wir leider noch weit entfernt. Wenn das Problem des Rauschtrinkens in der Schule virulent wird, ist es eigentlich zu spät und die Lehrkraft kann nur noch Samariter spielen und helfen, dass kein Flächenbrand entsteht.

Alkohol als gesellschaftliches Thema zu behandeln ist die Lehrerschaft genau so wenig befähigt wie der Durchschnitt der Bevölkerung. Die wenigsten haben den Durchblick. Sie sind zwar wie alle Passiv-Trinker, egal welchen Konsum sie pflegen, und leiden unter den Alkoholschäden, aber die Informationspolitik der Medien und der Behörden verunmöglichen auch ihnen eine objektive Meinungsbildung. Die sporadischen Einsätze von spezialisierten Fachleuten der Suchtpräventionsstellen, die ohnehin nur etwa 5% der Schüler erreichen, verbessern die Lage auch nicht..

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)

Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Jugend, Politik, Schweiz, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

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