Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
Dies forderte Bundesrat Ueli Maurer vor rund 950 Kader-Mitarbeitern seines Departementes am Ort der Schlacht von Laupen, 1339. Es brauche Mut, ausgetretene Pfade zu verlassen. (Quelle: NZZ, 19.1.10) Kommentar: Die dramatische Inszenierung à la Rütlirapport erinnert an Pfadfinderübung. Wenn Maurer und seine SVP auch in der Alkoholfrage so denken würden, wäre ein heutiger, wichtiger Feldzug im Inland zu gewinnen.
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Gesundheit, Politik, Prominenz, Schweiz, Zitate |
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Mittwoch 20. Januar 2010 von htm
Randständige wecken Betroffenheit, stossen aber auch auf Gleichgültigkeit. Sozialwissenschaftliche Untersuchung zum Alkoholkonsum im öffentlichen Raum. Alkoholabhängige Menschen, die sich vorwiegend in Gruppen im öffentlichen Raum aufhalten, sind meist männlich und schweizerischer Herkunft. Sie leiden oft an physischen und psychischen Krankheiten. Mehr als ein Drittel dieser Randständigen wurde im Verlauf seines Lebens sexuell missbraucht. Zum diesem Schluss kommt eine vom Schweizerischen Nationalfonds unterstützte sozialwissenschaftliche Untersuchung in fünf Deutsch- und Westschweizer Städten. (Quelle: nichttrinker.com, 19.1.10) Schweizerischer Nationalfonds, Medienmitteilung, 19.1.10
Kategorie: Abhängigkeit, Allgemein, Schweiz |
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Dienstag 19. Januar 2010 von htm
Der Schulärztliche Dienst der Stadt Zürich befragte erstmals alle 2.-Sekundarschüler und -schülerinnen der Stadt Zürich zu Gesundheit und Lebensstil. Die Befragung zeigt: Die meisten Jugendlichen fühlen sich wohl in ihrer Haut, verfügen über ein gutes soziales Netzwerk und sind mit ihrer Gesundheit und Lebenssituation zufrieden. Bei einer Minderheit von Jugendlichen können gesundheitliche Risiken festgestellt werden. Um Trends bei gesundheitlichen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, wollen die Schulgesund-heitsdienste ein periodisches Monitoring starten. Eines der Teilergebnisse:
* Der Probierkonsum von Alkohol, Tabak und Cannabis beginnt in der Stadt Zürich früher als im Schweizer Durchschnitt, insgesamt wird aber weniger konsumiert. Im urbanen Umfeld der Stadt Zürich mit Konsummöglichkeiten rund um die Uhr probieren Jugendliche mit durch-schnittlich zwölf Jahren erstmals Substanzen wie Alkohol, Tabak und Cannabis aus. Gesamtschweizerisch liegt das Alter beim Probierkonsum bei 13 Jahren. Zu berücksichtigen ist, dass bei gesamtschweizerischen Erhebungen im Gegensatz zur Zürcher Studie auch Gymischüler und -schülerinnen miteinbezogen sind. Andererseits konsumieren Jugendliche der Stadt Zürich im nationalen und internationalen Vergleich insgesamt weniger Alkohol, Tabak und Cannabis. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) schweizmagazin.ch, 18.1.10 Tages-Anzeiger, 19.1.10 mit Online-Kommentar: Es ist bekannt, dass allgemein der Alkoholkonsum bei Jugendlichen zurückgeht, die verbleibenden Konsumenten aber mehr konsumieren, was hier nicht zum Ausdruck kommt. Hingegen ist das frühe Eintrittsalter sehr alarmierend. Wenn die Fachleute einen Erfolg sehen und ihn teilweise der flächendeckenden Suchtprävention zuschreiben, die ich in Frage stelle, können sie das kaum als Erfolg ansehen.
Kategorie: Allgemein, Jugendliche, Schweiz |
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Dienstag 19. Januar 2010 von htm
«Sensationeller Eintrittspreis von nur fünf Franken»: Mit diesem günstigen Angebot lockte das Barstreet-Festival am Freitag Tausende von Besuchern auf das Berner Bea-Gelände. Der Haken: Zusätzlich zum Ticket mussten die Ausgänger einen zehnfränkigen Gutschein kaufen, den sie an einer Bar gegen ein Getränk bis zum selben Wert eintauschen konnten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 18.1.10) 20minuten ONLINE, 18.1.10 Kommentar: Das sollte verboten sein. Anstiftung zum Konsum von teuren, starken Alkoholika.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Veranstaltungen, Werbung |
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Montag 18. Januar 2010 von htm
Die Kantone fürchten um ihre Autorität, der Rechten geht es zu weit. Die Bundesbeiträge sollen von 6.6 Mio. auf 10.3 Mio. Franken erhöht werden. (Quelle: NZZ, 18.1.10) nicht online. Kommentar: Die Jugend sei unser grösstes Kapital, wird immer wieder schön getönt. Lieber zahlt man an die Schäden, statt dass man die positive Lebensqualität fördert. Es hat ja auch Jahre gedauert, bis die Jugendverbände endlich staatliche Unterstützung erhielten. Und erst mussten Unruhen die Problematik sichtbar machen. Immer wieder die gleiche Kurzsichtigkeit unserer Politik.
Kategorie: Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Samstag 16. Januar 2010 von htm
Bisher hatte jeder Kanton eigene Plakate, Kleber und Broschüren, um das Verkaufspersonal und Jugendliche auf die geltenden Jugendschutzbestimmungen hinzuweisen. Das Ausgang- und Einkaufsverhalten von Jugendlichen kennt aber keine Kantonsgrenzen. Deshalb schlagen jetzt die verantwortlichen Präventionsfachleute der Kantone St. Gallen, Thurgau, Graubünden und Appenzell Ausserrhoden einen gemeinsamen Weg ein und verwenden dieselben Materialien. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) suedostschweiz.ch, 15.1.10
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Jugend, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Samstag 16. Januar 2010 von htm
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV hat im letzten Herbst einen Vernehmlassungstext ins Internet gesetzt, der es verdient, breiter bekannt zu werden. Leider ist er uns damals entgangen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) SAJV, 7.10.09
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Werbung |
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
Schweiz: Die Staatspolitische Kommission (SPK) des Nationalrates spricht sich knapp für eine transparentere Regelung des Zugangs von Lobbyisten zum Bundeshaus aus. Die Bevölkerung hat Anspruch darauf zu wissen, wer Zugang zum Parlamentsgebäude hat und damit Einfluss auf die Entscheide des Parlaments ausüben kann.
Nationalrätin Edith Graf-Litscher (SP/TG) verlangt mit ihrer parlamentarischen Initiative (09.486 Pa.Iv. Lobbying und Transparenz im Bundeshaus), dass der Zugang von Lobbyisten zum Parlamentsgebäude und ihre Akkreditierung neu zu regeln ist. Die Kommission beantragt mit 11 zu 11 Stimmen und Stichentscheid des Präsidenten, der Initiative Folge zu geben. Wenn auch die Schwesterkommission des Ständerates zustimmt, so kann eine gesetzliche Neuregelung ausgearbeitet werden. (Quelle: Medienmitteilung SPK-N, 15.1.10)
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
Der Schweizer Kanton Nidwalden hat 2009 Präventionsprojekte mit knapp 120’000 Franken unterstützen können. Die Mittel stammen aus dem Reingewinn der Eidgenössischen Alkoholverwaltung. (sogen. Alkoholzehntel) (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) zisch.ch, 13.1.10
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Freitag 15. Januar 2010 von htm
Nachdem die Grossklubs von der Stadt stärker zur Kasse gebeten werden, wollen sie intensiver mit der Polizei zusammenarbeiten. Randalierer sollen noch im Stadion abgeurteilt werden. Wie Polizeisprecher Reto Casanova in einem Interview mit Radio 24 erklärte, kann sich das Polizeidepartement eine Mitarbeiter in der geforderten Task Force derzeit nicht vorstellen. Die Klubs müssten zuerst detailliert ihre Erwartungen an die Polizei formulieren. Zudem sei die Forderung nach Polizeipräsenz im Stadion besser national zu lösen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.1.10) Kommentar: In der Print-Ausgabe vom 14.1.10 heisst es, die Stadt würde einen Rabatt von mehr als 50% gewähren, wenn die Clubs vorbeugende Massnahmen träfen. Diese haben nun eine Sicherheits-Charta beschlossen, in der sie sich zu einem „kompromisslosen Vorgehen gegen Risikofans“ bekennen. Es wird an ein Alkoholverbot im Stadion gedacht. … Eine unendliche Geschichte. Der Steuerzahler ist weiterhin der Dumme. Siehe auch Leserbriefe heute.
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