Archiv für die Kategorie 'Schweiz'
Samstag 10. April 2010 von htm
Möglicherweise muss der FC Zürich erstmals die Polizeikosten des Spiels gegen Basel bezahlen. Das kann 300’000 Franken bedeuten. Gemäss Bundesgericht kann die Stadt 60 – 80% der Kosten weiterverrechnen. (Quelle: NZZ, 10.4.10) Kommentar: Hoffentlich nimmt die Stadt diese Möglichkeit bald wahr. Dann ergreift der FCZ vielleicht doch noch die nötigen Massnahmen, um der Gewalt Einhalt zu gebieten.
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Veranstaltungen |
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Samstag 10. April 2010 von htm
Die Prävention spare viel Geld, sagt eine neue Studie. Doch das Bundesamt für Gesundheit hält sich zurück. „Wir wollen nicht, dass diese Präventionsstudie politische Kontroversen auslöst.“ (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.4.10) Kommentar: Auch wir haben nur zufälligerweise von dieser Studie Kenntnis bekommen und am 5.4.10 darüber berichtet. Nach dem heutigen Tages-Anzeiger-Artikel wird der Verdacht noch verstärkt, dass die angeforderten weiteren Untersuchungen der Verzögerung dienen. Es ist doch sehr eigenartig, dass diese Studie keine politischen Diskussionen auslösen darf. Genau die brauchen wir doch, um endlich aus dieser verknöcherten von Vorurteilen geprägten Situation hinauszufinden.
Kategorie: Allgemein, Neues Präventionsgesetz CH, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene, Vorsorge |
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Samstag 10. April 2010 von htm
Dass die steigenden Kosten im Gesundheitswesen ein Problem darstellen, ist unbestritten. Zur Lösung liegen etliche Vorschläge auf dem Tisch. Am Freitag hat die CVP weitere präsentiert. Sie möchte die medizinische Versorgung neu organisieren. «Es kann nicht sein, dass die Prämienlast jedes Jahr wächst», hat CVP-Präsident Christophe Darbellay am Freitag vor den Medien gesagt. Die CVP lege deshalb einen Plan vor, um das Gesundheitswesen wieder fit und bezahlbar zu machen. Im Zusammenhang mit der Krebsbehandlung soll die Menschenwürde ein wichtiges Kriterium sein. Der Artikel endet mit: „Zwiespältig fällt die Forderung zur Prävention aus: So wehrt sich die CVP gegen Eingriffe in die persönliche Freiheit, verlangt aber „pfiffige“ Angebote für mehr Bewegung und gesündere Ernährung.“ (Quelle: NZZ, 9./10.4.10) Kommentar: Die Menschenwürde, die bei Alkoholkonsum oft verloren geht, scheint die CVP nicht zu kümmern. Den Eingriff in die persönliche Freiheit sieht sie wahrscheinlich in Verbindung mit wirksamen Massnahmen zur Eindämmung der Alkoholschäden. Sie übersieht dabei geflissentlich, dass die ganze Bevölkerung seit über 100 Jahren von der Alkoholbranche in der persönlichen Freiheit massiv beschnitten wird, indem sie eine Gesellschaft von Passivtrinkern geworden ist, die ungefragt die verminderte Lebensqualität in Kauf nehmen und die horrenden Sozialkosten ein Leben lang bezahlen muss.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Armut, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Passivtrinker, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Zitate |
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Samstag 10. April 2010 von htm
Club Health l 7. – 9. Juni 2010, XTRA, Zürich
In Zusammenarbeit mit HNT (Healthy Nightlife Toolbox) organisiert das Swiss Steering Committee die diesjährige internationale Club Health Conference. Der Fokus des Kongresses liegt auf präventiven und schadensmindernden Massnahmen, die das Nachtleben attraktiver und sicherer machen und die Gesundheit von PartygängerInnen fördern.
Im Vorfeld des Kongresses findet am 7. Juni der Swiss Satellite statt. Dabei werden das Thema Nachtleben aus der Optik der vier drogenpolitischen Säulen und der Forschung beleuchetet und zwei innovative Projekte aus der Schweiz vorgestellt. Die Veranstaltung schliesst mit einer Podiumsdiskussion zu Alkohol, Gewalt, illegaler Substanzenkonsum im Nachtleben.
Für den internationalen Teil des Kongresses konnten hochkarätige ReferentInnen aus Forschung und Praxis engagiert werden.
» Programm Swiss Satellite
» Kongressprogramm
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Kommentar: Noch vor ein paar Jahren war ich ein angefeindeter Rufer in der Wüste, wenn ich auf den Zusammenhang von Alkohol und Gewalt hinwies. Geht es wohl ebenso lang, bis die Zusammenhänge bei Alkohol und Armut oder mit Gesundheitskosten akzeptiert werden?
Kategorie: Allgemein, Diverse, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Jugendliche, Schweiz, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 8. April 2010 von htm
Wie Studien die Wirtschaft fünfmal grösser machen. Artikel der NZZ am 3.12.06
Der Nutzen von Nutzenstudien ist gross – für Berater, die sie verfassen, und für Lobbys, die sie nutzen. Für die anderen sind sie unnötig und politisch gefährlich, schreibt Tilman Slembeck.
Heute ist in der gedruckten NZZ ein neuer Artikel zum gleichen Thema erschienen: Reto Föllmi: Was nützen die Nutzenstudien? (nicht online) Zitat aus dem heutigen Artikel: „Letztlich kranken all diese Nutzungsstudien daran, dass sie die derzeit bestehende Verflechtung einer Branche mit ihrer Bedeutung für den Arbeitsmarkt gleichsetzen. () Sie unterstellen, dass ein Rückgang der Beschäftigung in einem Industriezweig zu einem entsprechenden Anstieg der Arbeitslosigkeit führt. Ignoriert wird dabei, dass solche Prozesse im Strukturwandel dauernd ablaufen, manche Branchen kleiner werden und stattdessen Stellen in neuen Sektoren () geschaffen werden.“ Kommentar: Treffendes Gegenargument, wenn die Alkoholindustrie uns vorrechnet, wie viele Arbeitsplätze sie anbietet und welch grosser Schaden entstünde, wenn der Konsum zurückginge.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Schweiz, Statistik, Veröffentlichungen, Werbung, Zitate |
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Donnerstag 8. April 2010 von htm
An Tankstellen und Bahnhöfen eröffnet die Migros laufend neue Kleinläden. Die Migrolino-Filialen verkaufen neben Migros-Produkten auch Alkohol sowie Zigaretten und zeichnen sich durch lange Öffnungszeiten aus. In diesem Convenience-Geschäft will Migros weiter überdurchschnittlich wachsen. Läden gibt es bereits auch ausserhalb von Tankstellen und Bahnhöfen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.4.10) NZZ, 7.4.10 Unser Online-Kommentar: Spätestens seit die Migros in ihren Chefetagen frühere Brauerei-Manager eingeschleust hat, gilt die konsequente Ablehnung von Suchtmitteln, wie sie der Gründer Gottlieb Duttweiler vorgegeben und vorgelebt hat, nicht mehr. Die soziale Verantwortung hat auf diesem Gebiet dem reinen Profitdenken Platz gemacht, was mit juristischen Spitzfindigkeiten noch kachiert wird. Die Migros hat ihre ethische Führungsrolle verspielt. In ihrem Migros Magazin bringt sie bereits Alkohol-Schleichwerbung.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Schweiz, Werbung |
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Donnerstag 8. April 2010 von htm
Andreas Blum: • Die Schweiz braucht eine SRG, die sich wieder zurückbesinnt auf ihren Auftrag, auf ihre Bedeutung als Spiegel der Vielfalt und Brücke zwischen den regionalen Sprach- und Kulturwelten, auf ihre Rolle als Kultur-Produzentin und -Vermittlerin, als kritische Impulsgeberin und Forum der gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung. (Quelle: Gesellschaft für Medienkritik (gfmks), 6.4.10) Kommentar: Sicher ist dieser Ausschnitt aus seiner Diagnose für die Alkoholpolitik von grosser Relevanz. Die gesellschaftspolitische Auseinandersetzung im Bereich des Alkoholproblems findet nicht statt oder wird nicht ehrlich geführt.
Kategorie: Allgemein, Medien, Schweiz, Werbung, Zitate |
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Montag 5. April 2010 von htm
Er bringt Informationen zu allen Suchtgebieten, vor allem aus der Schweiz. Newsletter be-/abbestellen
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Veröffentlichungen |
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Montag 5. April 2010 von htm
Ökonomische Evaluation von Präventionsmassnahmen in der Schweiz
Im Bereich der Prävention liegen international und national verschiedenste Publikationen vor. Sie zeigen auf, dass ausgewählte Präventionsmassnahmen sehr gut wirken. Nur wenige Untersuchungen beschäftigen sich aber mit der Frage, ob diese Massnahmen auch unter Kosten-Nutzen-Gesichtspunkten sinnvoll sind. Lohnen sich die Investitionen für Prävention unter Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses? Um diese Fragen zu klären, hat das BAG – unterstützt von einer national und international zusammengesetzten Expertengruppe – das Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie und das Institut für Wirtschaftsforschung der Universität Neuenburg beauftragt, drei Pionierstudien in den Bereichen Alkohol- und Tabakprävention sowie Prävention von Verkehrsunfällen durchzuführen.
Hauptergebnis der Studien ist eine positive Rendite auf jeden für die Prävention von Verkehrsunfällen, Tabakkonsum und Alkoholmissbrauch eingesetzten Franken. Der geschätzte Return on Investment beträgt das 9,4-fache bei der Prävention von Verkehrsunfällen, das 23-fache bei der Alkoholprävention und 41-fache bei der Tabakprävention. (Quelle: Infoset Newsletter April 2010) BAG, 16.3.10 Kommentar: Ob die weiter vorgesehenen Untersuchungen nicht nur einer Verzögerungstaktik dienen?
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Diverse, Politik, Preisgestaltung, Schweiz, TOP NEWS, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
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Sonntag 4. April 2010 von htm
Unbekannte haben nach einem Einbruch in die Hornusserhütte in Affoltern im Emmental einen Saubannerzug veranstaltet. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.4.10) 20minuten, 3.4.10
Kategorie: Allgemein, Geschichten, Gewalt/Kriminalität, Schweiz |
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