Archiv für die Kategorie 'Verhaltens-Präv.'
Freitag 26. November 2010 von htm
Vielen Arbeitgebern fällt der richtige und geduldige Umgang mit dem Thema Alkohol am Arbeitsplatz schwer.
Schätzungen zufolge sind etwa fünf Prozent aller Arbeitnehmer alkoholkrank. Wobei die Anzahl der Arbeitnehmer mit einem Alkoholproblem deutlich höher liegen dürfte. Alkohol am Arbeitsplatz kann nicht nur dem Betriebsklima schaden; die betroffenen Arbeitnehmer weisen außerdem einen hohen Krankenstand auf, der die Unternehmen jährlich Milliarden von Euro kostet. Hinzu kommt der volkswirtschaftliche Schaden, den zum Beispiel Unfälle oder die mit dem Alkoholkonsum verbundenen Kosten der Krankenkassen, verursachen. Aber wie verhalten sich Vorgesetzte und Kollegen richtig, wenn sie den Verdacht hegen, ein Kollege könnte Alkohol am Arbeitsplatz konsumieren? Und wie sind die Grenzen zwischen Alkoholmissbrauch und Alkoholsucht definiert? (Quelle: Google Alkohol News, 25.11.10) suite101.de, 25.11.10 Kommentar: Es ist nicht verständlich, warum die Wirtschaft die Alkoholprävention sabotiert, die ihr doch wesentliche Kosteneinsparungen bringen würde. Als Komplize der Alkoholindustrie schadet sie sich selber und der Gesellschaft.
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Früherkennung, Gesundheit, Internationales, Rehabilitation, Verhaltens-Präv., Wirtschaft |
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Donnerstag 25. November 2010 von htm
Auf dem Weihnachtsmarkt müssen Auto- und Motorradfahrer auf Alkohol verzichten.
Mit dem Start der Weihnachtsmarkt-Saison haben Glühwein, Punsch und Jagertee wieder Hochsaison. Die Getränke sind nicht nur schmackhaft und wärmend, sie enthalten auch jede Menge Alkohol, der rasch zu Kopf steigt. Denn durch die Wärme der Getränke wird die Durchblutung im Magen-Darm-Trakt angeregt und die Alkoholaufnahme beschleunigt. Nach einem langen Arbeitstag und auf nüchternen Magen läuft der Fahrer selbst bei nur einem Glas Gefahr, die verbotene 0,5-Promille-Marke zu erreichen. (Quelle: Google Alkohol News, 24.11.10) motorzeitung.de, 24.11.10
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Feste und Feiern, Internationales, Konsumhaltung, Verhaltens-Präv., Verkehr |
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Donnerstag 18. November 2010 von htm
Am 18. November 2010 ist Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme. Alkohol und Gewalt sind häufig miteinander verbunden. Unter dem Motto „Gewaltig gefährdet“ sensibilisieren Alkoholfachstellen Betroffene und die Bevölkerung in der ganzen Schweiz für das erhöhte Gewaltrisiko bei Alkoholmissbrauch.
Ein neuer Flyer thematisiert die Problematik für ein breites Publikum. Zwar führt ein problematischer Alkoholkonsum nicht automatisch zu Gewaltakten. Alkohol und Gewalt treten aber häufig zusammen auf. Für häusliche Gewalt gilt: 30 bis 40% der Delikte werden unter Alkoholeinfluss verübt. Auch bei Sportanlässen, am Wochenende oder im Nachtleben ist bei Gewaltvorfällen oft Alkohol im Spiel. Die Ursachen von Gewalt sind stets komplex; Alkoholkonsum kann, nebst anderen Faktoren, eine Rolle spielen. … (Quelle: Pressemitteilung Sucht Info Schweiz, 15.11.10) Kommentar: Noch vor ein paar Jahren wurde ich von einer Fachperson massiv angefeindet, weil ich auf den Zusammenhang von Alkohol und Gewalt hinwies. Und die Behörden in Zürich hüllten sich nach meiner diesbezüglichen Intervention im Fall Schwamendingen in Schweigen. Der Wind hat nun offensichtlich gedreht, dieses Tabu ist gebrochen.
Kategorie: Aktionen, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Eltern, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Kinder, Schweiz, Verhaltens-Präv. |
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Montag 15. November 2010 von htm
Der Suchtmediziner und Schriftsteller Jakob Hein hat scharfe Kritik an dem Umgang unserer Gesellschaft mit Alkohol und Drogen geübt. Es sei äußerst problematisch, Kindern und Jugendlichen klarzumachen, sie sollten keine Drogen nehmen, wenn die Erwachsenen um sie herum selbst ihrer jeweiligen Sucht nachgehen, sagte der an der Berliner Charité arbeitende Psychiater dem Nachrichtenmagazin “Focus”. … (Quelle: Google Alkohol News, 14.11.10) news-adhoc.com, 14.11.10
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Gesundheit, Internationales, Jugend, Kinder, Politik, Prominenz, Unterricht, Verhaltens-Präv. |
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Montag 15. November 2010 von htm
Das britische Gesundheitssystem ist schwer defizitär, und die Regierung aus Konservativen und Liberaldemokraten, die mit einem „Budget Blitz“ die Sanierung der Staatsfinanzen plant, will gerade in diesem Bereich massiv einsparen. Gesundheitsminister Andrew Lansley setzte nun fünf Arbeitsgruppen ein, die neue Regeln für eine effizientere Gesundheitsvorsorge festlegen sollen.
Die Zusammensetzung sorgt allerdings für große Aufregung. Wie die Zeitung „Guardian“ am Samstag berichtete, setzen sich die Gruppen zum Großteil aus Vertretern der Lebensmittelindustrie zusammen, darunter McDonald’s, Kraft Foods, Unilever, Kellogg’s und Pepsi. Mehrere Arbeitsgruppen werden sogar von den Industrievertretern, die als die Hauptverursacher der Probleme gelten, geleitet. Fünf Themengruppen gibt es: Jene, die sich mit dem Thema Alkohol befasst, wird demnach vom Chef des britischen Wein- und Spirituosenverbands geleitet. In der Lebensmittelgruppe, die sich Ernährungsproblemen wie Fettleibigkeit widmet, sitzen zahlreiche Vertreter der Fast-Food-Industrie. … (Quelle: Google Alkohol News, 14.11.10) orf.at, 14.11.10 Kommentar: Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht. Die WHO sagte schon vor Jahren, wirksame Alkoholprävention könne nicht mit der Alkoholindustrie gemacht werden. Selbstregulierungen haben bisher kaum Ergebnisse gebracht. Anderseits ist dieses Vorgehen nicht viel schlechter als in andern Ländern, wo die Regierungen unter ständigem Druck der Alkoholindustrie stehen und deshalb auch keine Verbesserungen erzielen wollen oder können. Hier ist der Einfluss offengelegt.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Politik, Prominenz, Sozialkosten, Verhaltens-Präv., Verschiedene, Wirtschaft |
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Montag 15. November 2010 von htm
Englands Fußball-Nationaltrainer Fabio Capello hat seine Spieler vor den negativen Folgen von übermäßigem Alkoholgenuss auf ihre Karrieren gewarnt.
«Wenn ein Spieler eine Menge trinkt, ist seine Karriere kürzer. Die Spieler müssen verstehen, welche Auswirkungen Alkohol auf ihre Körper hat», sagte Capello. «Ich glaube nicht, dass es möglich ist, ein Topathlet zu sein und nach jedem Spiel viel zu trinken», wandte sich der Italiener gegen die im englisches Fußball immer noch weit verbreitete «Trinkkultur». …(Quelle: Google Alkohol News, 14.11.10) newsticker.sueddeutsche.de, 14.11.10
Kategorie: Allgemein, Internationales, Prominenz, Sport, Verhaltens-Präv. |
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Freitag 12. November 2010 von htm
Stärkere Gesundheitsvorsorge könnte Milliarden Euro an Therapiekosten und viel Leid durch Krankheit sparen. Seit Jahren ist es aber ein frommer Wunsch wechselnder Bundesregierungen, hier zu durchgreifenden Verbesserungen zu kommen. Jetzt kündigt Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa einen neuen Anlauf an.
Seit Jahren beißen sich Bundesgesundheitsminister die Zähne am Ziel verstärkter Prävention aus – was wollen Sie jetzt anders machen?
Rösler: „Der Begriff Prävention ist leider in der Gesundheitspolitik oftmals inflationär verwendet worden. Das ist wie mit dem Begriff Integration in der Gesellschaftspolitik. Dabei ist echte Prävention und echte Integration unabdingbar. Deswegen wollen wir hier neue Wege gehen: Wir wollen nicht nur diejenigen erreichen, die heute schon Gesundheitskurse – von der Rückenschule bis zu Kochkursen – besuchen und sich um ihre Gesundheit kümmern. Für uns stellt sich die Frage: Wie erreiche ich die Menschen, die sich noch nicht oder zu wenig mit Vorsorge beschäftigen? Die Menschen sollen gar nicht erst krank werden. Dafür wollen wir einen Bewusstseinswandel anstoßen, dem dann auch eine Verhaltensänderung folgen soll.“ (Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, 1.11.10) Kommentar: Da sollte er sich mit Alkohol und den Politikern seiner Koalition beschäftigen.
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Dienstag 9. November 2010 von htm
“Harry Potter”-Schauspielerin Emma Watson hat enthüllt, dass ihre Eltern Chris und Jacqueline, die sich trennten, als sie fünf war, sie immer wie eine Erwachsene behandelten und ihr schon im Kindesalter Wein (mit Wasser, Red.) zum Essen erlaubten.
Die mittlerweile 20-Jährige ist davon überzeugt, dass sie es der Einstellung ihrer Eltern zu verdanken hat, dass sie als Jugendliche nicht zur exzessiven Trinkerin geworden ist, wie viele ihrer Freunde. Sie erklärt: “Mein Vater erlaubte dieses ganze Kinderzeug nicht… (Quelle: Google Alkohol News, 8.11.10) showbiz.de, 8.11.10 unser Online-Kommentar: Schon eigenartig: Ein Tag, nachdem berichtet wurde, Emma Watson habe ein Jahr lang an der Uni auf Alkohol vezichtet, wird diese Story nachgeliefert. Hat hier die Alkoholindustrie reagiert?
Wissenschaftlich ist erwiesen, dass es am besten ist, den Erstkonsum möglichst lange hinauszuschieben, um späteren Problemen vorzubeugen. Wer bei den Eltern mittrinkt, trinkt später auch bei den Kollegen mit. Emma Watson gehört offenbar zur glücklichen Minderheit, die anders reagiert, wahrscheinlich hat dies auch mit ihrem speziellen Lebenslauf zu tun, der ihren Charakter geformt hat.
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Samstag 6. November 2010 von htm
Weiße Weihnacht ist eine Solidaritätsaktion mit Kindern aus alkoholbelasteten Familien.
Im Sinne der Punktnüchternheit wird darum gebeten, im Zusammensein mit Kindern während der Weihnachtsfeiertage auf Alkohol zu verzichten. Die Aktion wird im Internet präsentiert (http://www.weisse-weihnacht.info), wo die Zahl der UnterstützerInnen laufend aktualisiert wird. Für 2010 wollen wir die Zahl 100.000 erreichen.
Kategorie: Aktionen, Alkoholfreies, Allgemein, Aufruf, Eltern, Feste und Feiern, Internationales, Jugend, Kinder, Konsumhaltung, Verhaltens-Präv. |
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Freitag 5. November 2010 von htm
Der Infoset-Newsletter bring Informationen zu allen Suchtgebieten, vorwiegend aus der Schweiz. be-/abbestellen
Kategorie: Allgemein, Medien, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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