Archiv für die Kategorie 'Prävention'
Freitag 15. Juli 2011 von htm
Innerhalb der vergangenen drei Jahre gab es bei der Bundespolizei 239 Disziplinarverfahren gegen Beamte, die im Dienst mit Alkohol erwischt wurden. In den vergangenen drei Jahren sind 670 Disziplinarverfahren gegen Beamte der Bundespolizei eingeleitet worden. Grund war in 239 Fällen ein Alkoholdelikt, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervorgeht. In 401 Fällen habe es sich um ein Fehlverhalten während des Dienstes gehandelt.
Hintergrund der Anfrage waren Berichte über Probleme und Mängel bei der Bundespolizei mit ihren mehr als 30.000 Beamten. Die Zahl der verhängten Disziplinarstrafen war zuletzt jedoch rückläufig: 2008 waren es noch 112 Strafen, 2010 nur noch 58. Meist wurden Geldbußen verhängt, in rund 30 Fällen kam es zur Kürzung der Bezüge. (Quelle: Google Alkohol News, 15.7.11) welt.de, 14.7.11
Kategorie: Allgemein, Internationales, Statistik, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Donnerstag 14. Juli 2011 von htm
Der Bundestagsabgeordnete Schockenhoff (CDU) hat sich öffentlich zu seinem Alkoholproblem bekannt. Der Suchtforscher Michael Klein von der Katholischen Hochschule in Köln warnt im domradio.de-Interview, auch Priester sind gefährdet, Alkohol zu missbrauchen. Bei dieser Gruppe gehe es genauso um „Stress, Verantwortung, Tabuisierung und Einsamkeit“. … (Quelle: Google Alkohol News, 14.7.11) domradio.de, 13.7.11 Kommentar: Das Thema Alkohol wird in der katholischen Kirche weiterhin tabuisiert. Dabei müsste Alkoholprevention als wichtiges Thema innerhalb der Diakonie-Diskussion behandelt werden: Gesellschaftliche Mitverantwortung, Menschenwürde, Nächstenliebe, Werte.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Früherkennung, Internationales, Kultur, Religion und Alkohol, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Dienstag 12. Juli 2011 von htm
Die Beichte – von Christopher Onkelbach
Die prinzipienstarke Ursula von der Leyen findet es grundsätzlich falsch, dass Alkohol in Deutschland gesellschaftlich akzeptiert ist. Alkohol trinkende Eltern seien ein schlechtes Vorbild. Sie müsste sich im Bundestag nur mal umsehen, um über Vorbilder ins Nachdenken zu geraten.
Lässt sich etwa ein CSU-Parteitag denken ohne Maßkrüge? Die Grundsätze der Ministerin sind so gesehen etwas aus der Zeit gefallen. (Quelle: Google Alkohol News, 12.7.11) derwesten.de, 11.7.11 unser Online-Kommentar:
Warum von der Leyen kritisieren, wenn sie doch recht hat? Besser wäre es, die Politiker aufzufordern, endlich ihre Bindungen zur Alkoholindustrie zu lösen. Dann würden sie besser in der Lage sein, wirkungsvolle Alkoholprävention zu betreiben. Dies würde ihrer Wählerschaft und ihnen selber nützen.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Internationales, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Dienstag 12. Juli 2011 von htm
Mit einem dreiteiligen Konzept will die Stadt Langenthal die Alkohol- und Drogenszene zwischen Coop und Wuhrplatz verkleinern. Dazu beitragen sollen auch konsequentere Polizeieinsätze.
Das Pärkli am Langentenufer vis-à-vis vom Wuhrplatz soll nach Abschluss der Bauarbeiten kein Szenetreff mehr sein und wird deshalb zum Kiesplatz umgestaltet. Diese flankierenden Massnahmen sind Teil des gemeinderätlichen «Konzeptes zur Reduktion der Drogenszene im Stadtbild». … (Quelle: Google Alkohol News, 10.7.11) bernerzeitung.ch, 9.7.11
unser Online-Kommentar: Einmal mehr wird mit teuren Überwachungsmassnahmen Symptombekämpfung betrieben. Der uninformierte Steuerzahler (er)trägt es. Ein Leben lang, klaglos. Wirkungsvolle Prävention käme viel günstiger. Aber welcher Politiker wagt es schon, dem Volk klaren Wein einzuschenken? Wenn mehrere verschiedener Parteien zusammen den Mut aufbrächten, könnte es gelingen.
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Danach soll in Zukunft die Herkunft aller Fleisch- und Milchprodukte auf der Packung vermerkt werden. Und auch der Geburts- und Schlachtort der Tiere. Allergie-auslösende Stoffe gehören dann in die Liste der Inhaltsstoffe – und zwar auch bei nicht-verpackten Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel im Restaurant. Die allgemeine Information ‘Pflanzliches Fett’ reicht nicht mehr aus. In Zukunft muss vermerkt werden von WELCHER Pflanze. Und es gilt 100 Gramm oder 100 Milliliter als Vergleichsgrundlage
Aber: Alkoholische Getränke sind ausgenommen – in Bier, Schnaps und Wein muss auch in Zukunft nicht aufgelistet werden, was alles drin steckt – zum Unmut von Verbraucherschutzorganisationen. Marianne Skar von Eurocare von der ‘European Alcohol Policy Alliance’ fragt sich, warum die Alkohol-Industrie nicht mit macht. “Wenn Wein solch ein natürliches Produkt ist, warum dann diese Geheimniskrämerei?” … (Quelle: Google Alcohol News, 7.7.11) euronews.net, 7.7.11
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Etiketten, Europaparlament / EU-Kommission, Internationales, Politik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Werbung |
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Jetzt geht es Verkehrssündern europaweit an den Geldbeutel: Das EU-Parlament hat die länderübergreifende Strafverfolgung beschlossen. Dazu wird eine elektronische Datenbank zur Halterermittlung eingerichtet.
Bislang war alles ganz einfach: Wer als Autofahrer im Ausland mal zu schnell fuhr oder eine rote Ampel ignorierte, kam oft unbehelligt davon. Wurde der Raser nicht gleich am Straßenrand von Beamten abkassiert, blieb der Strafzettel meist im Bürokratiedschungel stecken. Nun steht der erste Sommerurlaub vor der Tür, in dem sich deutsche Autofahrer bei Urlaubsknöllchen nicht mehr in Sicherheit wiegen können. … Acht Delikte sollen geahndet werden, darunter zu schnelles Fahren, Alkohol oder Handy am Steuer, das Überfahren einer roten Ampel, fehlender Sicherheitsgurt oder Helm. Falschparker haben noch zwei Jahre Schonfrist. 2013 soll auch diese Richtlinie in Kraft treten. … (Quelle: Google Alkohol News, 7.7.11) focus.de, 6.7.11
Kategorie: Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Internationales, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Gelsenkirchen. Der Ausschank von Alkohol bei Massenveranstaltungen führt zu Problemen – siehe das Big-4-Konzert in Gelsenkirchen. Hemmungen fallen, die Gefahr steigt. Eine denkbare Lösung für WAZ-Lokalchef Friedhelm Pothoff: Alkoholverbot. Ein Kommentar.
Ein junger Mann aus Emden hat sein Leben verloren, nachdem er in der Veltins-Arena ein Konzert besucht hat. Das ist tragisch und unser Mitgefühl gilt jenen, die um ihn trauern. Die Umstände des Unfalls sind nicht geklärt. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass sich bisher keine Zeugen bei der Polizei meldeten. Die Ermittlungen laufen, es wird sich herausstellen, ob der 23-Jährige allein unterwegs war. Es ist nur schwer vorstellbar, dass niemand beobachtet hat, wie sich der Unfall tatsächlich ereignete. … (Quelle: Google Alkohol News, 6.7.11) derwesten.de, 5.7.11
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Bei den zurzeit herrschenden sommerlichen Temperaturen pilgern Tausende von Menschen an Seen und Flüsse: der Sprung ins kühle Nass verspricht Spass und Abkühlung. Sobald aber beim Baden Alkohol ins Spiel kommt, steigt das Unfallrisiko. Sucht Info Schweiz erinnert deshalb an die Baderegel der SLRG, beim Wassersport auf Alkohol zu verzichten.
Ein heisser Nachmittag am Flussufer, ein Sprung ins Wasser, ein gemütliches Picknick mit kühl prickelndem Bier, nochmals ein unbeschwerter Sprung in den Fluss, nochmals ein Bier. Zum Glück gehen solche Tage meist so zu Ende, wie jedermann sich das wünscht. Leider kann es auch anders ausgehen: Gemäss der aktuellen Statistik der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG sind in der Schweiz im letzten Jahr 43 Menschen ertrunken. … (Quelle: Sucht Info Schweiz, 5.7.11)
Kategorie: Allgemein, Schweiz, Sport, Statistik, Verbraucherschutz, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen |
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Trotz Verbots verkaufen viele Händler hochprozentigen Alkohol an Jugendliche. Darauf weisen Testkäufe in mehreren baden-württembergischen Städten hin. So konnten in Mannheim Jugendliche in mehr als der Hälfte aller getesteten Geschäfte ohne Probleme hochprozentige Alkoholika kaufen.
Aus Sicht der Mannheimer Stadtverwaltung ist das ein bedenkliches Ergebnis. „Wer Spirituosen an Kinder und Jugendliche verkauft, handelt absolut verantwortungslos und gefährdet deren gesunde Entwicklung“, betont der Erste Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht. … (Quelle: Google Alkohol News, 5.7.11) boulevard-baden.de, 4.7.11
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Rund um den Bahnhof ist es jetzt an Wochenenden schwieriger, an Alkohol zu kommen. Der Zusammenhang zwischen erhöhtem Alkoholkonsum und Gewalttaten gerade bei jungen Menschen dürfte allgemein bekannt sein. In Hannover hat sich besonders der Hauptbahnhof mit dem dahinter liegenden Raschplatz zum Brennpunkt entwickelt. Immer am Wochenende wird der Bereich nun zur alkoholfreien Zone. Freitags und sonnabends von 22 bis sechs Uhr gibt es in den Geschäften hier keinen Alkohol mehr zu kaufen. Der freiwillige Verzicht des Einzelhandels gilt zunächst testweise für drei Monate.Kein Alkohol „to go“ am Hauptbahnhof
Nach dem ersten alkoholfreien Wochenende in Hannovers Hauptbahnhof zieht die Bundespolizei eine positive Bilanz. Es seien deutlich weniger Straftaten verzeichnet worden. Trotz des Schützenfestes habe es weniger Körperverletzungen und Angriffe auf Polizisten gegeben, sagte Dienstgruppenleiterin Sandy Choitz am Sonntag. Auch die Händler merken das: „Hier gibt es sonst immer schnell Streit. Aber jetzt war es schon ein bisschen ruhiger“, sagte ein Kioskverkäufer im Interview mit dem NDR. (Quelle: Google Alkohol News, 5.7.11) ndr.de, 3.7.11
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Verhältnis-Präv. |
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