www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Aktionen'

D: Jugendliche verhindern Alkohol-Fahrt

Montag 7. Februar 2011 von htm

Bad Reichenhall – Vier Jugendliche ließen sich am Samstagabend von einem der Väter abholen. Bei der Fahrt bemerkten sie starken Alkoholgeruch bei dem 41-Jährigen und nahmen ihm den Schlüssel ab. Die Polizei kam dazu und stellte fast 3 Promille fest. (Quelle: Google Alkohol News, 6.2.11) ovb-online.de, 6.2.11 unser Online-Kommentar: Für den Sohn des angetrunkenen Vaters wird dieses Erlebnis wahrscheinlich nachwirken. Vielleicht ist er auch froh, dass dem Vater nun von aussen ein deutliches Signal gesetzt wurde. Hoffentlich zieht dieser Konsequenzen.

Kategorie: Aktionen, Allgemein, Eltern, Geschichten, Internationales, Jugend, Verkehr | Keine Kommentare »

Zürich: Kanton gibt Personal Tipps und Flyer

Mittwoch 26. Januar 2011 von htm

Erst 15 und Lust auf ein Bier und Zigaretten? Kein Problem – 2010 konsumierten Minderjährige laut Sucht Info Schweiz für knapp 150 Millionen Franken Alkohol. Und das obwohl Bier, Wein und Zigaretten nicht an unter 16-Jährige und Spirituosen nicht an unter 18-Jährige verkauft werden dürfen. Deshalb lanciert der Kanton Zürich einen neuen Flyer. Darin gibt er sogar Tipps, was Verkäufer und Kellner genau sagen sollen, wenn Jugendliche nach Alkohol oder Tabak fragen (siehe Box). «Oft wird das Personal blöd angemacht, wenn es keinen Alkohol rausgibt, und viele wissen dann nicht, wie sie reagieren sollen», sagt Roger Zahner von den Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. «Zudem wollen wir das Personal sensibilisieren, weil das Gesetz zu einem grossen Prozentsatz nicht eingehalten wird.» Bei Testkäufen letztes Jahr im Kanton Zürich kamen Minderjährige in 25% der Fälle an Alkohol und gar in 35% an Tabak. (Quelle: Google Alkohol News, 25.1.11) 20minuten.ch, 25.1.11 unser Online-Kommentar: Im internationalen Vergleich liegen die 25% recht tief. Trotzdem sind noch grosse Anstrengungen nötig. Wenn bestehende Strafmöglichkeiten ausgeschöpft würden, hätte dies sehr schnell Wirkung.
Die Äusserung von Gastro-Präsident Bachmann ist eine Frechheit. Würden sich seine Betriebe an die Vorschriften halten und nicht jede Präventionsmassnahme bekämpfen, könnten der Staat und die Steuerzahler Millionen sparen. Nicht nur an Präventionsgeldern sondern auch an alkoholbedingten Sozialkosten.

Kategorie: Aktionen, Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Konsumhaltung, Prävention, Prominenz, Schweiz, Sozialkosten, Statistik, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

D: Aktionswoche: 2,6 Mio. Kinder haben suchtkranke Eltern

Dienstag 18. Januar 2011 von htm

Mit einer bundesweiten Aktionswoche vom 13. bis 19. Februar wollen mehrere Vereine auf die Nöte von Kindern suchtkranker Eltern aufmerksam machen. Wie sie heute in Berlin mitteilten, leiden rund 2,6 Millionen Kinder in Deutschland zum Teil gravierend unter elterlichen Suchterkrankungen. Dadurch trügen sie selbst Gesundheitsrisiken.
Die Aktionswoche läuft parallel zur „Children of Alcoholics Week“ in den USA und in Großbritannien. (Quelle: aerzteblatt.de, 17.1.11) unser Online-Kommentar: Das Problem der alkoholbelasteten Kinder stellt wohl eines der grössten alkoholbedingten Schadensgebiete in unserer Gesellschaft dar, von dieser aber immer noch tabuisiert. Wohl auch, weil es schwierig ist, diese Kinder zu finden. In der Schule sind sie vielleicht verhaltensauffällig, der Grund ist den Lehrern aber unbekannt. So werden sie noch zusätzlich durch falsche Einschätzung und Behandlung benachteiligt. Ihre Lebenschancen sind oft reduziert. Eine deutliche Verbesserung ihrer Situation wäre wahrscheinlich durch die Verringerung des Gesamtkonsums erreichbar, damit es weniger alkoholbelastete Familien gibt. Zusätzlich erschwert wird die Situation der Kinder noch, wenn eine vorgeburtliche Schädigung vorliegt, die nicht als solche erkannt wird. (FAS)

Kategorie: Aktionen, Alkoholkrankheit, Allgemein, Eltern, Fetales Alkohol Syndrom (FAS), Früherkennung, Gesundheit, Internationales, Jugend, Kinder, Politik, Statistik, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Wie gefährlich ist Alkohol auf der Piste?

Freitag 14. Januar 2011 von htm

Schluss mit Alkohol und Rauchen
Skistar Bernhard Russi analysiert die Auswirkungen von Alkohol auf den Fahrstil. Und die Gesundheitsfee zeigt, wie man rechtzeitig zum Neuen Jahr mit Rauchen aufhört.Rauchen auf der Piste – die unbekannte Gefahr. Denn wer über Mittag oder im Après-Ski raucht, kriegt mehr Lust auf Alkohol. Zurück auf der Piste werden die alkoholisierten Raucher somit zur Gefahr für sich selbst und andere. Skistar Bernhard Russi analysiert die Auswirkungen von Alkohol auf den Fahrstil der Wintersportler. Und die Gesundheitsfee zeigt, wie man rechtzeitig zum Neuen Jahr mit Rauchen aufhört. (Quelle: Google Alkohol News, 13.1.11) infomagazin-nachlese-blogspot.com, 13.1.11 mit Video. Kommentar: (Geheimtipp:) Man könnte auch mit dem Alkoholkonsum aufhören.

Kategorie: Aktionen, Allgemein, Andere Drogen, Gesundheit, Konsumhaltung, Prominenz, Schweiz, Sport, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Vergessenen Kindern eine Stimme geben

Donnerstag 6. Januar 2011 von htm

Vom 13. bis 19.2.2011 rufen die drei Vereine „Kunst gegen Sucht“, „NACOA Deutschland“ und „Such(t)- und Wendepunkt“ zur zweiten bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien auf. Auf der Startseite des Netzwerks „Hemmungslos nüchtern“ findest du den Aufruf zur Aktionswoche und wir bitten dich, diesen in deinem Umkreis an interessierte Menschen oder Institutionen weiter zu mailen.
Die Aktionswoche soll dazu beitragen, die Aufmerksamkeit für Kinder suchtkranker Eltern zu erhöhen, indem Informationen an die Orte gebracht werden, an denen mit Kindern gearbeitet wird. Sie ist auch eine Gelegenheit für Initiativen und Projekte, die Öffentlichkeit auf ihre Angebote für Kinder aus Suchtfamilien aufmerksam zu machen.
Wenn viele Einzelne etwas tun, erhöhen sich die Chancen, dass Kinder aus Suchtfamilien eher erkannt und besser unterstützt werden. Wir laden dich herzlich ein, hierbei mit zu helfen. (Quelle: NACOA Deutschland, 05.01.11) www.coa-aktionswoche.de

Kategorie: Aktionen, Allgemein, Aufruf, Internationales, Jugend, Kinder, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Stand der Unterschriften-Aktion

Sonntag 26. Dezember 2010 von htm

am 26.12.2010: Total 61

Kategorie: Advent-Aufruf | Keine Kommentare »

CH: Das Wahljahr aus Konsumentensicht

Dienstag 21. Dezember 2010 von htm

Auch bei den Konsumentenschutz-Organisationen stehen die eidgenössischen Wahlen 2011 ganz oben auf der Agenda. Die Konsumentenschützer wollen die Kandidatinnen und Kandidaten genau unter die Lupe nehmen und aufzeigen, wer sich für Konsumentenanliegen einsetzt und wer nicht. Ein Konsum-Label für Politiker soll Wahlhilfe bieten.
Seit rund einem Jahr ziehen die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) sowie die französisch- und italienischsprachigen Schwesternorganisationen FRC und ACSI in der «Allianz der Konsumentenschutzorganisationen» an einem Strick – mit Erfolg, wie Vertreter der drei Organisationen am Montag an einer Medienkonferenz in Bern erklärten. (Quelle: NZZ, 20./21.12.10) Kommentar:
Eine Charta will u.a. auch die Gesundheit ansprechen. Ich hoffe, dass dabei auch an das in Entstehung begriffene neue Alkoholgesetz gedacht wird. Bekanntlich hat der Bundesrat im Entwurf die WHO-Resolution für eine globale Alkohol-Strategie praktisch ignoriert, obwohl er sie mitunterzeichnet hat. Wäre es nicht sinnvoll, die Umsetzung dieser Alkoholstrategie von den Politikern zu fordern, wie ich es mit meinem Aufruf anstrebe? Alkoholschäden stehen bei den gesundheitlichen Auswirkungen laut WHO an 3. Stelle. Eine neue Untersuchung aus England gemäss ist Alkohol die gefährlichste Droge, wenn man ihre Wirkung auf die Gesellschaft berücksichtigt. Entsprechend dürfte man von Politikern erwarten, dass sie diesen Fakten Rechnung tragen. Auch in der EU gehören Konsumentenschutz und Gesundheit zusammen. Ich hoffe, dass sie ihrer Aufgabe gerecht werden, auch wenn politische Rücksichten im Wege stehen sollten. Es genügt, wenn die Medien und die Behörden das Problem tabuisieren und damit der Bevölkerung keine Chance lassen, ihre Interessen zu vertreten.
Inzwischen wird der Aufruf von namhaften Fach-Institutionen unterstützt. Er soll übrigens bis zur Behandlung des Alkoholgesetzes im Parlament laufen.

Kategorie: Advent-Aufruf, Allgemein, Aufruf, Gesundheit, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

Polish Presidency Expert Conference ‚Alcohol Policy in Poland and around Europe‘

Samstag 18. Dezember 2010 von htm

11/10/2011 9:00 am – 12/10/2011 5:00 pm http://www.parpa.pl
The State Agency for Prevention of Alcohol Related Problems is organising an expert conference which will continue on the themes touched upon at the Swedish Presidency Expert Conference. It will be an opportunity to discuss the future of the Alcohol Strategy among policy makers at European, national and municipality levels as well as scientist, public health experts and representatives of the civil society.
The main themes of the conference will include: – alcohol and cancer – alcohol and heart disease – alcohol and liver – alcohol and violence – economic aspect of alcohol related harm
Conference will focus on evidence based policy recommendations and recent research findings. (Source: Eurocare)

Kategorie: Advent-Aufruf, Alcohol industry, Allgemein, Events, Global, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Research, Verhältnis-Präv., Watchdogs, WHO, WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

WHO Resolution zur Alkohol-Strategie. Unterstützung von INGO’s

Samstag 18. Dezember 2010 von htm

Indem sie die Resolution annahm, appellierte die Generalversammlung an die Mitgliedsländer:
–          die Globale Alkohol-Strategie zur Verminderung des schädlichen Gebrauchs von Alkohol zu übernehmen und umzusetzen, um die öffentliche Gesundheitspolitik in den Mitgliedsländern zu ergänzen und zu unterstützen;
–          den schädlichen Gebrauch von Alkohol zu vermindern und den politischen Willen und finanzielle Mittel für diesen Zweck zu mobilisieren;.
–          die Umsetzung der Resolution WHA61.4 über die Strategien, um den schädlichen Gebrauch von Alkohol zu reduzieren und WHA58.26 über Probleme der öffentlichen Gesundheit, die durch den schädlichen Gebrauch von Alkohol verursacht werden;

–          sicherzustellen, dass die Umsetzung der Globalen Alkohol-Strategie zur Verminderung des schädlichen Gebrauchs von Alkohol die nationalen Anstrengungen unterstützt, Risikogruppen zu schützen, Jugendliche und jene, die vom schädlichen Alkoholkonsum anderer betroffen sind;-          sicherzustellen, dass die Umsetzung der Globalen Alkohol-Strategie zur Verminderung des schädlichen Gebrauchs von Alkohol im nationalen Beobachtungssystem reflektiert und regelmässig dem Informationssystem der WHO zu Alkohol und Gesundheit berichtet wird;

Nicht-Regierungsorganisationen (NGO’s) in offizieller Beziehung mit der WHO wurde erlaubt, im Plenum der Generalversammlung, am Ende der Debatte, zu sprechen. Drei ergriffen dieses Privileg:

Der Weltkirchenrat, Aktion für Gesundheit (The World Council of Churches, Action for Health), der ein breites Spektrum von Glaubensgemeinschaften und Netzwerke ziviler Gesellschaften in über 150 Ländern vertritt, unterstützte die Strategie sehr und drängte die WHO, mit deren Umsetzung so rasch als möglich nach der Annahme zu beginnen und sicherzustellen, dass angemessene finanzielle Mittel zur Verfügung stehen würden, um deren Zweck auszuführen. Ganz im klaren darüber, was der Alkohol für Armut und Krankheit bewirkt, haben sie eine wichtige Zusammenarbeit mit der Global Alcohol Policy Alliance entwickelt und sich verpflichtet, mit verschiedenen Gruppen der zivilen Gesellschaft und mit Regierungen zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass der öffentlichen Gesundheit die nötige Beachtung in dieser Angelegenheit geschenkt wird.

The World Medical Association (Intern. Aerzte-Vereinigung) sprach auch im Namen des International Council of Nurses (Intern. Rat des Krankenpflegepersonals), der International Pharmaceutical Federation (Apotheker), die World Confederation for Physical Therapy (Physiotherpeuten) und die World Dental Federation (Zahnarztpersonal), die zusammen die World Health Professional Alliance – WHPA – bilden.
Die Gesundheitsfachleute begrüssten die Strategie sehr, wünschten aber, dass folgende Punkte beachtet würden:
Obwohl die Strategie die Verantwortung des Gesundheits-Sektors bei der Bekämpfung von Alkoholproblemen anerkennt, glaubten sie, dass der Rolle von Gesundheits-Professionellen bei Prävention und Therapie von Alkoholproblemen mehr Beachtung geschenkt werden sollte. Sie unterstrichen die entscheidende Rolle, welche sie auf den Gebieten der Aufklärung, Interessenvertretung und Forschung spielen, wie auch bei der Behandlung. Sie empfahlen eindringlich, dass die Rolle von  wirtschaftlichen Unternehmen – mit starken Eigeninteressen in Produktion und Verkauf von Alkohol und alkoholischen Produkten – bei der Umsetzung der Strategie klar beschränkt werde, so dass Pläne und Programme auf allen Stufen im Interesse der öffentlichen Gesundheit entwickelt werden, unabhängig von wirtschaftlichen Einflüssen. …

– Vertreter der Internationalen Föderation der Medizinstudenten Vereinigung (IFMSA) hielten fest, dass junge Menschen, auch die 1.2 Mio. Medizinstudenten-Mitglieder, durch den schädlichen Gebrauch von Alkohol betroffen sind. Sie glauben, dass eine effektive globale Strategie diese Belastung reduzieren könnte. Die Last alkoholbedingter Krankheiten liegt mehr bei den jungen als bei den älteren Leuten. Von allen mit einer alkoholbedingten Behinderung gelebten Jahren betrafen 34% Personen von 15 bis 29 Jahren, 31% solche von 30 bis 44 Jahren und 22% solche von 45 bis 59 Jahren. Er ist auch ein signifikanter Faktor, der zu Gewalt und ungeschützten Geschlechtsverkehr unter jungen Leuten beiträgt. Die Internationale Föderation der Medizinstudenten Vereinigung unterstützt vehement die Umsetzung von wirksamen Strategien, um den schädlichen Gebrauch von Alkohol zu vermindern.
Als junge Leute und als nächste Generation von Gesundheits-Professionals war die IFMSA vom manipulierenden Marketing der Alkoholindustrie betroffen. Sie sind der Meinung, dass die globale Strategie Wege zeigen sollte, wie die junge Generation vor solchem Marketing beschützt werden kann.
(Quelle: THE GLOBE 1- 2010)

Kategorie: Advent-Aufruf, Allgemein, Internationales, Politik, Verhältnis-Präv., Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie | Keine Kommentare »

Feiern ohne Kater

Freitag 10. Dezember 2010 von htm

Betriebsessen und Aperitifs von Vereinen und Klubs laden zum Umtrunk. Im Dezember häufen sich die Gelegenheiten, Alkoholisches zu trinken. Wer über die Stränge schlägt, kennt den Brummschädel am Tag danach. Es geht auch ohne. Attraktive, alkoholfreie Getränke machen Lust, das Glas Wein oder Sekt für einmal stehen zu lassen. Sucht Info Schweiz wartet zur Festtagszeit mit Rezepten für katerfreie Drinks auf.
Das Kartenset mit Rezepten für alkoholfreie Cocktails kann bei Sucht Info Schweiz kostenlos bestellt werden (www.sucht-info.ch / Info-Materialien) Medienmitteilung, 9.12.10

Kategorie: Aktionen, Alkoholfreies, Allgemein, Feste und Feiern, Schweiz, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Powered by Gb-rugs.com - Rugs & Carpets

Get Adobe Flash player