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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Europaparlament / EU-Kommission'

EU-Strategie zur Verringerung alkoholbedingter Schäden

Mittwoch 23. Dezember 2009 von htm

Mit Schreiben vom 18. Dezember 2008 ersuchte das schwedische Europaministerium den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss im Hinblick auf den bevorstehenden schwedischen Ratsvorsitz um Erarbeitung
einer Sondierungsstellungnahme zu folgendem Thema:
„Eine nachhaltige, dauerhafte und multisektorale Basis für die EU-Strategie zur Verringerung alkoholbedingter Schäden“.
Die mit den Vorarbeiten beauftragte Fachgruppe Beschäftigung, Sozialfragen, Unionsbürgerschaft nahm ihre
Stellungnahme am 1. September 2009 an. Berichterstatterin war Jillian Van TURNHOUT.
Der Ausschuss verabschiedete auf seiner 456. Plenartagung am 30. September/1. Oktober 2009 (Sitzung
vom 30. September) mit 128 gegen 5 Stimmen bei 4 Stimmenthaltungen seine Stellungnahme. (Quelle: EU-Amtsblatt, 23.12.09, deutsch)

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EU: Call for applications „Health – 2010“

Mittwoch 23. Dezember 2009 von htm

Second programme of Community action in the field of health (2008-2013)
The deadline for submissions of the proposals under each call is 12 March 2010.
All the information, including the Commission Decision 2009/964/EU of 18 December 2009 on the adoption of the work plan for 2010 for the implementation of the second programme of Community action in the field of health (2008-2013), and on the selection, award and other criteria for financial contributions to the actions of this programme, are available on the website of the Executive Agency for Health and Consumers at the following address: http://ec.europa.eu/eahcEN
This call for applications consists of the following parts:
— a call for proposals for the award of a financial contribution to specific actions in the form of projects,
— a call for proposals for the award of a financial contribution to specific actions in the form of conferences,
— a call for proposals for the award of a financial contribution to the functioning of non-governmental bodies and specialised networks (operating grants),
— an invitation to Member States and participating countries for submission of joint actions.

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New Website EU Alcohol Policies (Public Health)

Mittwoch 23. Dezember 2009 von htm

The European Union has reorganized its website. You find alcohol policies here

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Neue Webseite der EU-Alkoholpolitik (Public Health)

Mittwoch 23. Dezember 2009 von htm

Die EU hat die Webseite neu gestaltet. Das Thema Alkoholpolitik findet sich hier.

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Der EU-Rat am 1.12.09 zu Alkohol und Gesundheit (Entwurf)

Dienstag 22. Dezember 2009 von htm

In seinem Entwurf von Schlussfolgerungen des Rates vom 1. Dezember 2009 zu Alkohol und Gesundheit werden Alkoholschäden aufgelistet und den Mitgliedsländern und der Kommission wird empfohlen, wirksame Massnahmen zu ergreifen und 2012 über deren Auswirkungen zu berichten. (Quelle: Amtsblatt der Europäischen Union, 12.12.09)

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Online-Kommentar zu „Alkohol muss teurer werden“

Donnerstag 17. Dezember 2009 von htm

„Alkohol muss teurer werden“ in Zeit Online, 16.12.09 (Kommentare 78 und 80)
Jeder hat zum Alkoholproblem seine eigene Einstellung, geprägt von seinem Umfeld, der persönlichen Trinkkultur oder -Unkultur, der gesellschaftlichen Wirklichkeit mit omnipräsenter Alkoholwerbung, mit Festen und Feiern von der Wiege bis zur Bahre, usw. Jeder ist aber auch ständiger Passivtrinker, er zahlt ein Leben lang sich dumm und dämlich, ungefragt an die Schäden des Alkoholkonsums, und zwar Zehntausende. Egal ob Viel-, Wenig- oder Nichttrinker. Via Steuern, Versicherungs- und Krankenkassenprämien. Dazu kommt die verminderte Lebensqualität, die meist nur begriffen wird, wenn es die eigene Familie oder Umgebung trifft. Eine Ahnung erhält, wer Zeitung liest.
Nun haben die Stimmbürger der meisten Länder in ihre Verfassung geschrieben, der Staat solle sich für ihr Wohl einsetzen. Je nach Trinkkultur und Macht der Alkoholindustrie haben sich deshalb Parlamente Gesetze gegeben, die den Alkohol mehr oder weniger reglementieren. Den Erfolg kann man in den Statistiken über den Gesamtkonsum pro Kopf an reinem Alkohol ablesen. Norwegen, Schweden und Island mit der Hochpreispolitik und mit staatlichen Monopolen hatten einen halb so hohen Konsum wie z.B. Deutschland, bis z.B. Schweden durch die EU gezwungen wurde, die Steuern zu senken. Der Konsum nahm zu, liegt aber immer noch ca 4 Liter unter dem von Deutschland (10 L). Was man als Tourist in fremden Ländern in Beizen und auf der Strasse sieht, ist nicht das ganze Leben.
Für kritische Infos gibt es www.alkoholpolitik.ch.

80. Zum Alkoholproblem (2)
Nun haben die WHO und die EU die Initiative ergriffen, und eine Alkoholstrategie erarbeitet, bei der sogar die Alkoholindustrie mitwirken konnte, obwohl dies kontraproduktiv ist. Damit soll den Mitgliedstaaten Entscheidungshilfen geliefert werden, die sie dann benützen können oder auch nicht. Es wurde (zum Teil) Wert auf Massnahmen gelegt, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen wurde. Die Steuerung des Konsums über den Preis ist die wirksamste Methode, den Konsum und damit die Schäden zu senken. Gerade Jugendliche und Abhängige reagieren sehr preisempfindlich. Die nächst wirksame Massnahme ist die Einschränkung der Erhältlichkeit. Damit wird vielerorts gearbeitet. Dann spielt die Höhe der Promillegrenze ein Rolle, das Mindestalter für Jugendliche beim Einstieg und die Einschränkung oder das Verbot der Alkoholwerbung. Die, wie es immer heisst, mässige Mehrheit hätte es in der Hand, mit politischem Druck eine Änderung herbeizuführen. Sie könnte mit einer Steuererhöhung, die sie wenig trifft, das Maximum bei der Verminderung der Sozialkosten und der Verbesserung der Lebensqualität herausholen. Wenn bestimmt würde, dass diese Steuereinnahmen für Rehabilitation und Prävention, für Breitensport und Kulturförderung verwendet würde, wäre der Erfolg noch grösser. Würden die Massnahmen koordiniert in der EU eingeführt, müsste auch nicht mit grossen Schmuggelproblemen gekämpft werden. Mit zunehmendem Erfolg und Bemerkbarkeit der Auswirkungen würde die Akzeptanz laufend steigen

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D: Alkohol muss teurer werden, Aufklärung reicht nicht aus

Donnerstag 17. Dezember 2009 von htm

Immer wieder betrinken sich Kinder und junge Erwachsene bis zur Besinnungslosigkeit.
Das sogenannte Binge Drinking unter Kindern und Jugendlichen ist ein gefährlicher Trend. Noch nie mussten so viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene deshalb behandelt werden: 25.700 Zehn- bis Zwanzigjährige kamen 2008 nach neusten Zahlen des Statistischen Bundesamtes in Deutschland mit akuter Alkoholvergiftung ins Krankenhaus.
Auch die Trinkgewohnheiten vieler Erwachsener sind bedenklich: 1,3 Millionen Deutsche gelten als alkoholabhängig, fast zehn Millionen trinken im Übermaß. 73.000 Todesopfer fordert der Alkohol hierzulande jedes Jahr. In Europa ist er nach Nikotinsucht und Bluthochdruck der drittstärkste Risikofaktor für Krankheit und Tod.
Endlich ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jetzt zum systematischen Kampf gegen Alkoholmissbrauch auf. Sie plant eine globale Strategie und appelliert an die Regierungen, entschlossener zu handeln. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.12.09) zeit-online.de, 16.12.09 Unsere Online-Kommentare 78 und 80

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Oral Question to the EU-Commission on alcohol advertising

Donnerstag 17. Dezember 2009 von htm

Please note that the question below will be answered at the next plenary session.
Last spring, a report was presented by the Science Group at the request of the Alcohol and Health Forum entitled ‚The impact of marketing communication on the volume and patterns of consumption of alcoholic beverages, especially by young people‘.
The report reveals that twelve of thirteen studies examined show that alcohol advertising affects the point at which young people start drinking alcohol and persuades those who already drink to increase their consumption. The studies also show that there is a direct link between how much advertising young people are exposed to and how much they increase their consumption. Moreover, a report produced by the Commission shows that self-regulation on alcohol advertising, as advocated by the alcohol industry, does not produce particularly good results. Strict regulations are more effective.
The rules already in existence stipulating that alcohol advertising must not be aimed directly at young people are, in practice, ineffective. A total ban on alcohol advertising is the best way of reducing drinking among young people, as also shown by a study published in the scientific journal ‚The Lancet‘.
In the light of the above, would the Commission consider banning alcohol advertising, in the same way as tobacco advertising, on health grounds? (Source: Eurocare Newsletter October/November 09) (European Parliament, Anna Hedh, 11/26/09)

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Mündliche Anfrage im Europa-Parlament: Werbung für Alkohol

Donnerstag 17. Dezember 2009 von htm

Im Frühjahr diesen Jahres legte die vom Europäischen Forum „Alkohol und Gesundheit” beauftragte wissenschaftliche Fachgruppe einen Bericht mit dem Titel „The impact of marketing communication on the volume and patterns of consumption of alcoholic beverages, especially by young people” vor.
Aus dem Bericht ist ersichtlich, dass zwölf von dreizehn überprüften Studien ergeben haben, dass Werbung für Alkohol Einfluss auf den Beginn des Alkoholkonsums der Jugendlichen hat und die Jugendlichen, die bereits trinken, dazu veranlasst, ihren Alkoholkonsum zu steigern. Die Studien haben auch gezeigt, dass ein direkter Zusammenhang zwischen der Menge an Werbung, der die Jugendlichen ausgesetzt sind, und dem Ausmaß der Steigerung ihres Konsums besteht. Darüber hinaus zeigt auch ein von der Kommission erstellter Bericht, dass die Selbstregulierung bei Alkoholwerbung, für die die Alkoholindustrie eintritt, nicht zu besonders guten Ergebnissen geführt hat. Strenge Vorschriften sind wirksamer.
Die bereits heute geltenden Regeln, denen zufolge sich Alkoholwerbung nicht direkt an Jugendliche richten darf, sind in der Praxis wirkungslos. Wie auch eine in der wissenschaftlichen Zeitschrift The Lancet veröffentliche Studie erwiesen hat, ist ein vollständiges Verbot von Werbung für Alkohol am besten geeignet, das Trinken unter Jugendlichen zurückzudrängen.
Aus all dem ergibt sich die Frage, ob die Kommission erwägen könnte, Werbung für Alkohol aus Gründen des Gesundheitsschutzes zu verbieten, so wie es auch mit der Werbung für Tabak geschehen ist? Anna Hedh, Europ. ParlamentMenge

Kategorie: Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Internationales, Verhältnis-Präv., Werbung | Keine Kommentare »

EUROPEAN ALCOHOL AND HEALTH FORUM

Mittwoch 9. Dezember 2009 von htm

5th Plenary meeting, BRUSSELS, 12 November 2009
SUMMARY REPORT, 12/9/09

Kategorie: Allgemein, Europaparlament / EU-Kommission, Global, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Publications, Research, Statistics | Keine Kommentare »

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