Archiv für die Kategorie 'Konsumhaltung'
Sonntag 26. April 2009 von htm
Zwei Wochen ohne Sex? – Für die Deutschen scheint das eine unerträgliche Vorstellung. In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage im Auftrag des Magazins „Reader’s Digest“ gaben nur drei Prozent der Teilnehmer an, sie könnten 14 Tage freiwillig auf Sex verzichten. 48% würden eher auf Alkohol verzichten. (Quelle: Google Alkohol News, 24.4.09) T-online.de, 23.4.09 Kommentar: Wer’s glaubt….
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Freitag 24. April 2009 von htm
Die Medien ignorieren die gesundheitlichen Konsequenzen von Alkohol am Steuer bei jungen Berühmtheiten. Die jüngsten Arretierungen von Berühmtheiten wie Paris Hilton, Nicole Ritchie, Michelle Rodriguez and Lindsay Lohan erhielten grosse Resonanz in den Medien, aber sehr weni g davon brachte irgend einen Aspekt für die Volksgesundheit, gemäss einem neuen Forschungsbericht des Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health’s Center for Injury Research and Policy. „Medien sind eine wichtige Quelle der Information über die Konsequenzen des Alkoholkonsums und beeinflussen die Individuen, wie sie annehmbares Verhalten definieren“, sagt Katherine Smith, PhD, Leiterin der Studie. (Source: Medical News Today, 4/23/09) Kommentar: Der Schweizer Presserat war nicht dieser Meinung.
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Samstag 18. April 2009 von htm
Um den eigenen Umgang mit Alkohol richtig einschätzen zu können, empfiehlt es sich, regelmäßig mehrtägige Abstinenzphasen einzulegen. Vielen Leuten sei nicht mehr bewusst, dass sie jeden Tag trinken, warnt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Berlin. (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.09) az-web.de, 15.4.09
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Samstag 11. April 2009 von htm
Abiturfeiern enden nach den Erfahrungen der Polizei immer häufiger als chaotische Saufgelage. Vor allem wegen exzessiven Konsums harter Alkoholika gerieten die Feste oft außer Kontrolle, sagte der Polizeiinspekteur des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz in einem dpa- Gespräch. Anders als früher stehe bei den Abifeiern das Saufen oft absolut im Mittelpunkt. (Quelle: newsticker.sueddeutsche.de, 11.4.09)
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Freitag 10. April 2009 von htm
Der Alkoholmissbrauch von Minderjährigen nimmt dramatisch zu: Über 300 Kinder und Jugendliche wurden 2008 wegen des Verdachts auf Alkoholvergiftung in die Dortmunder Kinderklinik eingeliefert. 140 müssen nach Saufgelagen an Wochenenden stationär behandelt werden. Einer von ihnen ist Lukas. Mit 14 Jahren wurde Lukas* mit 2,4 Promille in Windeln im Klinikbett wach. Dann folgt ein erschütternder Bericht und Zahlen zum stark zunehmenden Konsum. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.4.09) derwesten.de, 10.4.09
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Freitag 10. April 2009 von htm
Party auf dem Trockenen
„Herzliche Gratulation, sie haben eine Leber wie ein ausgewachsener Mann“, sagte der Arzt zu mir. „Ich rate ihnen zu vier Wochen keinen Alkohol.“ Also Schluss mit Wodka und Prosecco, stattdessen nun also Wasser in den Geschmacksrichtungen mit und ohne Sprudel. „Na dann: Prost!“, denke ich mir, denn als Nightlife-Reporterin kann das ganz schön ernüchternd sein.“ (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.4.09) Berliner Morgenpost, 9.4.09 Kommentar: Erfreulich, sie hat’s erfasst.
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Dienstag 7. April 2009 von htm
Eine Untersuchung von Vinexpo fürs Decanter Magazin zeigte, dass sechs von zehn der befragten Frauen mindestens einmal pro Woche Alkohol konsumierten und dass die meisten Frauen sagten, sie tränken, weil sie den Geschmack liebten. (80%) oder dass er gut zum Essen passte. (70%) (Quelle: Join Together, 7.4.09)
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Mittwoch 1. April 2009 von htm
Getränke mit leichtem Alkohol- und Malzgehalt erfreuen sich bei jungen Japanern immer grösserer Beliebtheit. Die Rezession verstärkt diesen Trend noch. (Quelle: NZZ, 31.3.09)
Vor einigen Wochen hat der japanische Ministerpräsident seinen Finanzminister entlassen, weil dieser seinen Alkoholkonsum nicht im Griff hatte. Zuletzt war er international in die Medien geraten, als er am Treffen der Finanzminister der G-7 in Rom einen Auftritt als Alkoholisierter hatte. (Quelle: NZZ, 1.4.09)
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Freitag 27. März 2009 von htm
Ein 13-jähriger trinkt sein erstes Bier nicht, weil es ihm schmeckt. Mixgetränke erleichtern den Einstieg, das Bier schmeckt wie Cola. Trotzdem trinkt man Bier, und das ist „cool“. Der Einstieg passiert meistens genau deshalb – man will zur Gruppe dazugehören. Beim ersten Kontakt mit Alkohol tut man nur so, als würde man trinken, aber ab jetzt probiert man es richtig aus. .… (Quelle: Google Alkohol Alert, 27.3.09) tagesspiegel.de, 27.3.09 Kommentar: Geeignet als Klassenlektüre
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Freitag 13. März 2009 von htm
Online-Kommentar zu: Leser fragen, Rossi antwortet – Heute: „Hast du was gegen Antialkoholiker?“ bei www.pcgames.de am 12.3.09
Die Begriffe Weltverbesserer und Anti-Alkoholiker bewegen offenbar einige Gemüter. Als einer, der sich ein Leben lang mit den unschönen Seiten des Alkoholkonsums befasst hat, möchte ich klarstellen, dass der Ausdruck „Anti-Alkoholiker“ nicht von Nicht-Konsumenten stammt, sondern von jenen, die sich wegen ihres Alkoholkonsums von den Nicht-Konsumenten allein durch deren Existenz angegriffen fühlen. Diese Diskreditierung ist Teil ihrer Abwehrhaltung. Ein Nicht-Konsument oder Abstinent, von den Alkoholkonsumenten oder auch der Alkoholindustrie abwertend „Abstinenzler“ genannt, sieht sich nicht als Anti-Alkoholiker. Er ist sehr oft dessen einziger wahrer Freund, der ihm hilft oder der versucht, mit politischen Mitteln zu erreichen, dass es weniger Alkoholiker und weniger Alkoholschäden gibt. Davon profitiert übrigens auch die Allgemeinheit, die Milliarden dafür zahlen muss und viel Lebensqualität dafür opfert. Damit wäre auch das Thema Weltverbesserer“ in Sachen Alkohol besprochen. Auf www.alkoholpolitik.ch ist darüber Information in Fülle zu haben.
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