Dienstag 16. November 2010 von htm
Die Einführung des absoluten Alkoholverbots für Fahranfänger hat offensichtlich Erfolg: Die Unfallzahlen und Alkoholverstöße gingen merklich zurück.
Seit dem 1. August 2007 gilt für Fahranfänger: Sie dürfen keinen Schluck Alkohol trinken, wenn sie am Steuer sitzen. (getrunken haben, htm) Laut Gesetz handelt derjenige ordnungswidrig, der in der Probezeit oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres im Straßenverkehr alkoholische Getränke zu sich nimmt oder die Fahrt antritt, obwohl er unter der Wirkung eines solchen Getränks steht. Einer neuen Studie zufolge wirkt diese Regelung. ..(Quelle: Google Alkohol News, 15.11.10) zeit.de, 15.11.10
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Donnerstag 28. Oktober 2010 von htm
Fast ein Viertel aller Darmkrebserkrankungen ließen sich vermeiden, wenn die Menschen die Ratschläge für einen gesunden Lebensstil befolgen würden – und zwar hinsichtlich Bewegung, Bauchumfang, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie Ernährung. Dieses Fazit ziehen dänische Forscher aus der Auswertung der Daten von mehr als 55.000 Erwachsenen. Sogar kleine Änderungen in der Lebensweise hätten einen entscheidenden Einfluss auf das Risiko für Darmkrebs (Kolorektales Karzinom), schreiben die Forscher im Fachmagazin „British Medical Journal“ (doi: 10.1136/bmj.c5504). (Quelle: netdoktor.de, 27.10.10)
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Freitag 22. Oktober 2010 von htm
Kinder, die früh über Suchtgefahren aufgeklärt wurden, greifen später seltener zu Alkohol und Tabak. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Studie im Auftrag der AOK Hessen. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung hatte dafür von 2005 bis 2008 mehr als 500 Kinder nach ihren Erfahrungen mit Alkohol und Tabak befragt. Ein Teil davon hatte in der Grundschulzeit regelmäßig an einem von mehreren Präventionsprogrammen teilgenommen, die von Krankenkassen unterstützt wurden. (Quelle: Google Alkohol News, 18.10.10) welt.de, 17.10.10 unser Online-Kommentar: Der erreichte Unterschied von 8,4% beim Alkohol entspricht bei einer Schulklasse von 25 Kindern gerade einmal 2 Schülern, die von diesem Projekt profitiert haben. Das ist mir zu wenig. Wenn das als Alibi für die Politiker dient, keine wirksame Alkoholpolitik treiben zu müssen, verkaufen sie ihre Wähler für dumm. Nur weil sie sich vor dem Druck der Alkoholindustrie und der nicht korrekt informierten Bevölkerung fürchten. Würden sie letztere endlich objektiv über die Zusammenhänge aufklären, hätten sie diese für wirksame Präventionsmassnahmen hinter sich.
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Samstag 16. Oktober 2010 von htm
Wellington — Alkohol ist in Neuseeland mittlerweile billiger zu haben als Wasser. Laut einer in der Zeitschrift „New Zealand Medical Journal“ veröffentlichten Studie der Otago University kostet ein Glas Wein mittlerweile nur 0,62 neuseeländische Dollar (0,35 Euro), 250 Milliliter Wasser aus der Flasche hingegen 0,67 Dollar. Ungeachtet der steigenden Löhne sei der Alkoholpreis im vergangenen Jahrzehnt gefallen, so dass sich Alkohol zur „wahrscheinlich billigsten Entspannungsdroge in Neuseeland“ entwickelt habe, erklärte einer der Autoren der Studie, Nick Wilson.
Dies sei besonders besorgniserregend, weil nach internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen billiger Alkohol Trinkgelage bei Jugendlichen fördere, sagte Wilson weiter. Der niedrige Alkoholpreis schade der Gesundheit der Neuseeländer und dem sozialen Gefüge im Land, warnten die Autoren der Studie. Außerdem belasteten die Folgen des vermehrten Alkoholkonsums das staatlich geförderte Gesundheitssystem mit hohen Zusatzkosten. (Quelle: Google Alkohol News/AFP, 16.10.10) Kommentar: In Europa ist es nicht viel besser. Verglichen mit dem Einkommen sinken die Alkoholpreise seit Jahrzehnten.
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Donnerstag 14. Oktober 2010 von htm
Ein kurzes Gespräch reicht und Junge schrauben ihren Alkohol-Konsum deutlich zurück, so eine neue Studie. Jetzt fordern Eltern, Lehrer zu Suchtexperten auszubilden. (Quelle: Google Alkohol News, 14.10.10) 20min.ch, 12.10.10
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Dienstag 7. September 2010 von htm
Zeitliche und örtliche Verkaufseinschränkungen für alkoholische Getränke stellen ein wirksames Instrument der Prävention dar. Dies zeigt eine Studie von Sucht Info Schweiz. Seit 2005 gilt im Kanton Genf für Läden nachts ein Alkoholverkaufsverbot, und Tankstellen sowie Videotheken dürfen generell keinen Alkohol mehr verkaufen. Die Untersuchung im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt die positiven Auswirkungen auf das Rauschtrinken Jugendlicher und junger Erwachsener. (Quelle: Pressemitteilung der Sucht Info Schweiz, 7.9.10)
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Samstag 10. April 2010 von htm
Die Prävention spare viel Geld, sagt eine neue Studie. Doch das Bundesamt für Gesundheit hält sich zurück. „Wir wollen nicht, dass diese Präventionsstudie politische Kontroversen auslöst.“ (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.4.10) Kommentar: Auch wir haben nur zufälligerweise von dieser Studie Kenntnis bekommen und am 5.4.10 darüber berichtet. Nach dem heutigen Tages-Anzeiger-Artikel wird der Verdacht noch verstärkt, dass die angeforderten weiteren Untersuchungen der Verzögerung dienen. Es ist doch sehr eigenartig, dass diese Studie keine politischen Diskussionen auslösen darf. Genau die brauchen wir doch, um endlich aus dieser verknöcherten von Vorurteilen geprägten Situation hinauszufinden.
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