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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Forschung'

Europas Jugendliche verzehren mehr Alkohol als Gemüse

Donnerstag 21. Juli 2011 von htm

In dem, was Europas Jugendliche so in sich hineinschaufeln, steckt nur zu sieben Prozent Pflanzliches. Gesundes Essen gilt ihnen als langweilig und zeitraubend.
Wie es um die Gesundheit der Jugendlichen in Europa steht, haben 26 Forscherteams aus zehn Ländern – Deutschland, Spanien, Frankreich, Ungarn, Griechenland, Italien, Belgien, Österreich, Schweden und Großbritannien – im Rahmen der sogenannten Helena-Studie analysiert. Ärzte, Ernährungs-, Sport- und Sozialwissenschaftler, Epidemiologen und Biochemiker verglichen Ernährung, körperliche Aktivität und Verfassung von Teenagern zwischen Malta und Schweden. …
Als alarmierend sehen Fachleute vor allem, dass die Nahrung der Heranwachsenden nur zu sieben Prozent aus pflanzlicher Kost, dafür aber circa zu einem Fünftel aus Alkohol besteht. Traurige Spitzenreiter sind dabei die österreichischen Jugendlichen: Sie trinken mit einem halben Liter Bier beziehungsweise einem viertel Liter Wein doppelt so viel Alkohol wie die Gleichaltrigen in den anderen Ländern. (Quelle: Google Alkohol News, 21.7.11) welt.de, 20.7.11

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Alkohol kein geeignetes Mittel gegen Stress

Dienstag 19. Juli 2011 von htm

Der Griff zur Flasche hat nicht die gewünschte entspannende Wirkung
Chicago (USA) – Der Konsum von Alkohol hilft nicht, akuten Stress besser zu bewältigen. Er drosselt zwar die Freisetzung des Stresshormons Kortisol, verlängert aber die Dauer der nervlichen Anspannung, berichten US-amerikanische Forscher. Sie konnten auch nachweisen, dass Stress die Alkoholwirkung beeinflusst: Nach einer Stresssituation verringern sich die angenehmen Effekte des Alkohols, während das Verlangen, mehr zu trinken, wächst. Wer also die unangenehmen Empfindungen als Folge von Stress durch erhöhten Alkoholkonsum bekämpfen will, könnte damit auch das Risiko steigern, eine Alkoholabhängigkeit zu entwickeln, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Alcoholism: Clinical & Experimental Research“. (Quelle: Google Alkohol News, 19.7.11)wissenschaft-aktuell.de, 18.7.11

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Alzheimer: Traubenkernextrakt schützt vor Gedächtnisverlust

Samstag 16. Juli 2011 von htm

Polyphenole aus Traubenkernen können helfen, Alzheimer vorzubeugen oder das Fortschreiten einer bestehenden Erkrankung zu verlangsamen. Offenbar verhindert der Traubenkernstoff, dass sich die toxischen Alzheimer-beta-Amyloide bilden. Diese Eiweißbruchstücke lagern sich im Gehirn ab und zerstören die Nervenzellen. Die Schutzwirkung von Polyphenolen entdeckten Forscher der Mount Sinai School of Medicine. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Journal of Alzheimer’s Disease“ erschienen (doi: 10.3233/JAD-2011-110383). (Quelle: netdoktor.de, 15.7.11) Kommentar: Das wäre doch nun ein Grund, die Produktion von alkoholfreiem Traubensaft zu steigern und zu propagieren.

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Süssgetränke mit Nebenwirkungen

Sonntag 26. Juni 2011 von htm

Einer Studie am Universitätsspital Zürich zur Folge führen schon geringe Zuckerdosen in Süssgetränken (Fructose, Glukose) zu nachweisbaren Veränderungen im Blut, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Der Zusammenhang sei erstmals kausal bewiesen. (Quelle: American Journal of Clinical Nutrition, Online am 15.6.11) Kommentar: Eine weitere Möglichkeit, warum Abstinenten gegenüber Alkoholkonsumenten bei Herzkrankheiten schlechter abschneiden. Sie trinken mehr solche Süssgetränke.

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D: Zahl der Alkoholvergiftungen stark angestiegen

Freitag 24. Juni 2011 von htm

Alkohol ist das am weitesten verbreitete Sucht­mittel in Deutschland. Rund 1,3 Millionen Menschen zwischen 18 und 65 Jahren gelten als alkohol­abhängig, wie die Bundes­zentrale für gesund­heit­liche Aufklärung (BZgA) am Freitag in Köln anlässlich des Weltdrogentages an diesem Sonntag mitteilte.
Insgesamt trinken schätzungs­weise 9,5 Millionen Menschen Alkohol „in gesundheitlich riskanten Mengen“. Täglich sterben in Deutschland rund 200 Menschen an den Folgen ihres Alkohol­missbrauchs.
„Das Abhängigkeitspotenzial und die gesundheitlichen Gefahren von Alkohol werden von Jugendlichen und Erwachsenen stark bagatellisiert“, erklärte BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. Dies zeige auch die hohe Zahl von Alkoholvergiftungen. So stieg die Zahl der Heranwachsenden zwischen zehn und 20 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingelieferten wurden, von 9.500 Fällen im Jahr 2000 auf 26.400 Fälle im Jahr 2009. Bei den 40- bis 50-Jährigen hat sich die Zahl derer, die wegen eines Vollrausches medizinisch versorgt werden müssen, im selben Zeitraum von rund 13.000 auf 25.000 fast verdoppelt. … (Quelle: aerzteblatt.de, 24.6.11)

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D: Maßnahmen zur Vermeidung alkohol- und tabakbedingter Schäden in der Schwangerschaft

Freitag 24. Juni 2011 von htm

Neues FAS-Projekt soll Prävention optimieren.
In diesem Gemeinschaftsprojekt von DISuP, SkF und SKM wird eine bessere Vernetzung der Anlaufstellen für schwangere Frauen und für Menschen mit problematischem Substanzkonsum erprobt. Von zentraler Bedeutung sind hierbei die Suchthilfe und die Schwangerschaftsberatungsstellen. Das primäre Ziel des Projekts ist es bei schwangeren Frauen problematischen Alkohol- und Tabakkonsum rechtzeitig zu erkennen, damit ihnen adäquate Hilfe ermöglicht wird ohne sie zu stigmatisieren oder zu verurteilen. Sowohl die Suchthilfe als auch die Schwangerschaftsberatungsstellen bieten den Betroffenen die Möglichkeit Einzel- oder auch Gruppenangebote in Anspruch zu nehmen. Es wird dabei berücksichtigt, welche Hilfen notwendig und gewünscht sind. Darüber hinaus werden im Projekt neue Wege der Angehörigenberatung (ins. für Partner) sowie der Unterstützung der Erziehungskompetenzen für Mütter mit Kindern mit evtl. Schädigungen durch den Alkoholkonsum in der Schwangerschaft entwickelt und angeboten. Bereits in früheren Forschungsprojekten untersuchte und erprobte das DISuP ähnliche Konzepte. … (Quelle: Google Alkohol News, 23.6.11) uni-protokolle.de, 22.6.11

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DRUID-Abschlusskonferenz in Köln

Donnerstag 16. Juni 2011 von htm

Eine konstant hohe Zahl von Verkehrsunfällen kann auf psychoaktive Substanzen zurückgeführt werden. Das EU-Projekt DRUID (Driving under the influence of alcohol, drugs and medicines) untersucht seit 2005 die Verbreitung verschiedener Substanzen im Straßenverkehr und deren Einfluss auf die Verkehrssicherheit sowie mögliche Sicherheitsmaßnahmen und neue Forschungsmethoden.
Am 27. und 28. September 2011 findet die Abschlusskonferenz in Köln statt, zu der mehr als 300 internationale Teilnehmer erwartet werden. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.6.11) dvr.de, 15.6.11

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Diverse, Internationales, Veranstaltungen, Verkehr | Keine Kommentare »

Winterthur: Jugendliche und Alkohol

Mittwoch 15. Juni 2011 von htm

Fast fünf Jugendliche müssen in der Schweiz pro Tag hospitalisiert werden, weil sie die Wirkung von Alkohol unterschätzt haben. Die Spitäler beschränken sich aus Kapazitäts- und Kostengründen auf das Nötigste und schicken die Patienten nach der Ausnüchterung nach Hause. Gemeinderat Christian Ingold (EVP) richtet aufgrund dieser Situation eine schriftliche Anfrage an den Stadtrat. Er möchte wissen, wie die Suchtpräventionsstelle der Stadt mit der Problematik umgeht und welche Massnahmen umgesetzt oder geplant werden. Ingold verweist auf das Projekt No Tox, das die Suchtprävention Zürich in Zusammenarbeit mit der medizinischen Notfallstation ins Leben gerufen hat. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.6.11) landbote.ch, 14.6.11 unser Online-Kommentar: Dass dese Anfrage an den Stadtrat nötig ist, zeigt einmal mehr, dass Stadtrat Galladé sein Dossier nicht im Griff hat.
Übrigens, gemäss der jüngsten SFA-Studie waren es 6 Jugendliche von 10 – 23 Jahren, die täglich in der Notfallstation landeten. Hier der Link: https://www.alkoholpolitik.ch/2009/11/06/sechs-jugendliche-landen-taglich-wegen-alkohol-im-spital/7282/

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Jugend, Jugendliche, Kinder, Politik, Prominenz, Schweiz, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Eltern sollten 12‐Jährige auch nicht unter Aufsicht Alkohol trinken lassen

Mittwoch 15. Juni 2011 von htm

Wenn Eltern ihren Teenagern schon mit etwa 12 Jahren erlauben, in ihrer Gegenwart Alkohol zu trinken, trägt das nicht zum selbstverantwortlichen Umgang mit Alkohol bei. Dies zeigen zwei Untersuchungen, die in der Mai&#8208 Ausgabe des Journals of Studies on Alcohol and Drugs vorgestellt wurden. „Die Studien belegen, dass Eltern sich nicht als Kumpel verhalten und mit ihren Kindern Alkohol trinken sollten. Dass sie dadurch den Konsum überwachen könnten, ist ein Irrtum“, warnt Dr. Matthias Brockstedt, Suchtbeauftragter des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte (BVKJ). Kinder brauchen laut den Wissenschaftlern in Bezug auf Alkohol klare Grenzen, insbesondere dann, wenn Alkohol im Haushalt verfügbar ist.
Die Forscher hatten die Lebensweise von fast 2.000 australischen und amerikanischen Jugendlichen von der 7. bis zur 9. Klasse verfolgt. Im Verlauf der Beobachtungszeit entwickelten mehr als die Hälfte derjenigen, die „kontrolliert“ Alkohol zu sich nehmen durften – unabhängig davon, welche Politik in Bezug auf Alkohol und Minderjährige ihr Heimatland verfolgte, Probleme in Zusammenhang mit Alkohol, wie Raufereien, Blackouts oder „Komasaufen“. (Quelle: Google Alkohol News, 14.6.11) Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ) verbaende.com, 14.6.11

Kategorie: Allgemein, Eltern, Erhältlichkeit, Jugendliche, Kinder, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Gesunder Gerstensaft: Alkoholfreies Weißbier stärkt Marathonläufer

Freitag 10. Juni 2011 von htm

Ein Marathonlauf bedeutet enormen Stress für den Körper: Entzündungsprozesse werden angekurbelt, dass Immunsystem schwächelt und die Athleten sind anfälliger für Erkältungen. Der tägliche Konsum alkoholfreien Weißbiers kann diese negativen Effekte abschwächen, zeigt eine Münchner Studie. Sie soll im Januar in der Fachzeitschrift „Medicine & Science in Sports & Exercise“ (MSSE) veröffentlicht werden.
Dazu untersuchten Sportmediziner der TU München 277 Probanden drei Wochen vor und zwei Wochen nach dem München Marathon 2009. Ein Teil der Teilnehmer hatte täglich 1,5 Liter „echtes“ alkoholfreies Weizenbiers getrunken, die andere Hälfte erhielt ein Placebo, das ebenso aussah und schmeckte, aber keine Phenole enthielt. Diese Pflanzenwirkstoffe fangen unter andrem freie Radikale im Körper ab, die während großer Stressbelastung vermehrt entstehen und Zellschäden verursachen. … (Quelle: netdoktor.de, 9.6.11)

Kategorie: Alkoholfreies, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Medizin, Sport | Keine Kommentare »

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