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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Forschung'

Resveratrol gegen die Retinopathie

Freitag 25. Juni 2010 von htm

St. Louis – Resveratrol, ein in Rotwein, aber auch in (Traubensaft! Red.), Himbeeren, Maulbeeren, Pflaumen und Erdnüssen vorhandenes Molekül, verhindert bei Mäusen die pathologische Bildung von Blutgefäßen, die bei der diabetischen Retinopathie und der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) zur Erblindung führt. …Die Tiere wurden außerdem mit relativ hohen Dosierungen behandelt, die mehreren Flaschen Rotwein am Tag entsprechen würden und auch mit anderen Nahrungsmitteln nicht zu erzielen seien. Resveratrol könnte aber auch oral verabreicht werden. (Quelle: aerzteblatt.de, 25.6.10) Kommentar: Wenn schon das Deutsche Aerzteblatt im Titel Rotwein schreibt, kann man sicher sein, dass die andern Medien auch wieder die Story vom gesunden Rotwein bringen, ohne die relativierenden Stellen zu erwähnen.

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Liebevoll strenges Elternhaus schützt vor zu viel Alkohol

Freitag 25. Juni 2010 von htm

Der Erziehungsstil spielt eine Rolle, wenn es um mehr als nur ein oder zwei Drinks geht
Weder zu streng noch zu nachgiebig sollten Eltern sein, wenn sie ihre Kinder vor allzu ausschweifendem Trinken schützen möchten. Eine Studie amerikanischer Forscher zeigt: Am wenigsten anfällig für starken Alkoholkonsum sind Jugendliche, deren Eltern zuverlässig sind, sich durchaus verantwortungsbewusst zeigen, aber gleichzeitig ein warmes und liebevolles Zuhause bieten. Eher nachsichtige Eltern, ebenso wie vorwiegend strikte, erhöhen hingegen das Risiko für starkes Trinken merklich. Der Erziehungsstil hat zwar wenig Einfluss darauf, ob Jugendliche überhaupt mal Alkohol versuchen. Doch was dessen übermäßigen Genuss anbelangt, scheint er durchaus eine Rolle zu spielen, berichten die Wissenschaftler im „Journal of Studies on Alcohol and Drugs“. (Quelle: Google Alkohol News, 24.6.10) wissenschaft-aktuell.de, 24.6.10

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Alkohol und Rauchen oft Ursache für Kopfschmerz bei Jugendlichen

Samstag 19. Juni 2010 von htm

Ein hoher Alkohol- und Zigarettenkonsum steigert die Häufigkeit von Spannungskopfschmerzen und Migräne bei Jugendlichen. Zu diesen Erkenntnissen gelangten Forscher um Astrid Milde-Busch von der Ludwig-Maximilians-Universität München. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Zeitschrift The Journal of Head and Face Pain (doi: 10.1111/j.1526-4610.2010.01706.x). (Quelle: Deutsches Aerzteblatt, 17.6.10)

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Teenager sollen für die Forschung Alkohol konsumieren

Donnerstag 17. Juni 2010 von htm

Die Universität Münster sucht 14 bis 16 Jahre alte Jugendliche, die zu wissenschaftlichen Zwecken Alkohol trinken möchten. Psychologen wollen herausfinden, wie junge Leute den richtigen Umgang damit lernen.
Das teilte die Hochschule am Dienstag mit. Das Experiment sei als Präventionsprogramm zu verstehen. «Die Wissenschaftler versichern, dass die Jungen und Mädchen nur mäßige Alkoholmengen trinken», hieß es. Der neue Ansatz sei vom führenden Suchtexperten Johannes Lindenmeyer entwickelt worden. (Quelle: Google Alkohol News, 16.6.10) newsticker.sueddeutsche.de, 15.6.10 Kommentar: Ob das legal ist? Gilt das Jugendschutzgesetz nicht generell? Jugendlichen wird dagegen mancherorts verboten, als Testkäufer aufzutreten.

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder | Keine Kommentare »

Alkohol und Gewalt, Fakten und Prävention

Mittwoch 2. Juni 2010 von htm

10. Zürcher Forum Prävention und Gesundheitsförderung. 29.6.10, 17.15 – ca. 19.00 Uhr im Pfarreizentrum Liebfrauen, 8006 Zürich. 3 Referate und eine Podiumsdiskussion. www.gesundheitsfoerderung-zh.ch Kommentar: Noch vor wenigen Jahren wurde ich angefeindet, wenn ich den Zusammenhang von Alkohol und Gewalt zur Sprache brachte. Nun scheint das Tabu auch bei uns gebrochen zu sein. Jetzt müsste noch die Tabuisierung bei der Armutsdiskussion und bei den Gesundheitskosten aufhören.

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Magazin „rausch“, Juni Ausgabe

Mittwoch 2. Juni 2010 von htm

Geesthacht, 2. Juni 2010. Der demografische Wandel stellt auch die Suchthilfe vor große Herausforderungen: Künftig müssen immer mehr alte Menschen mit Abhängigkeitsproblemen betreut werden. „rausch“, das unabhängige Magazin für Suchtfragen, stellt in seiner Juni-Ausgabe die wenigen vorhandenen Konzepte vor und geht auch der Frage nach, wie das Pflegepersonal mit Opas Wunsch nach seinem Joint zur Pink-Floyd-CD künftig umgehen könnte.
Wer die Lücke füllen soll, wenn die vergreisenden Selbsthilfeorganisationen ihre Angebote nicht mehr aufrecht halten können, ist eine weitere Facette zum Themenschwerpunkt »Sucht in der alternden Gesellschaft.«
Weitere Themen des Heftes sind ein Besuch in Deutschlands einzigem Hanfmuseum, wie die Bundesregierung Gesundheitsgefahren durch verunreinigtes Cannabis ignoriert sowie die aktuelle Positionierung der Suchthilfe in Deutschland. (Quelle: „rausch“, 2.6.10) www.neuland.com

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Alkoholforschung: Internationales Jahrestreffen in Lausanne

Dienstag 1. Juni 2010 von htm

Mehr als 200 Forschende aus Europa, Nord- und Südamerika, Australien, Afrika und Asien treffen sich vom 31. Mai bis 4. Juni in Lausanne, um neuste Ergebnisse der Alkoholforschung zu präsentieren. Das 36. Jahrestreffen der Kettil Bruun Society findet auf Einladung von Sucht Info Schweiz statt. Themen sind die Alkoholpolitik, Folgen des Alkoholkonsums, Behandlung, kulturelle Unterschiede sowie der Alkoholkonsum bei Jugendlichen. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 31.5.10)

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Komasaufen schadet dem Großhirn

Dienstag 1. Juni 2010 von htm

Forscher untersuchten die Auswirkungen von Alkohol auf Affenhirne. Trinken bis zum Umfallen hat auch langfristige Folgen: Regelmäßiges jugendliches Komasaufen könnte dem Hippocampus schaden, einer wichtigen Struktur des Großhirns. Das legt zumindest eine Untersuchung an Affen nahe, die in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht wird. Der Hippocampus ist unter anderem für das Lernen und das Langzeitgedächtnis verantwortlich. (Quelle: Google Alkohol News, 01.06.10) derstandard.at, 31.5.10

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Alkoholfreies Weizenbier ist kalorienarmer Durstlöscher

Samstag 29. Mai 2010 von htm

Stiftung Warentest hat 20 alkoholfreie Weizenbiere getestet. Das Ergebnis: Durstlöscher ja. Sportlergetränk nicht unbedingt. Nur 2 Hefeweizen ohne Alkohol waren mangelhaft.
In Deutschland liegt alkoholfreies Bier im Trend. Besonders beliebt ist Hefeweizen ohne Alkohol. Stiftung Warentest hat deshalb 20 alkoholfreie Weißbiere untersucht. Die meisten getesteten Biere erhielten das Urteil „gut“ bzw. „befriedigend“. Wer ein säuerliches Hefeweizen ohne Alkohol mag, dem empfehlen die Tester „Schneider Weisse“ und „Tucher“. „Erdinger“ ist im Geschmack eher süßer, kann aber auch empohlen werden. Das billigste alkoholfreie Weißbier im Test mit dem Urteil „gut“ war „Original Oettinger“, es kostet nur 35 Cent pro Flasche. Deutlich teurer war das mit „gut“ bewertete Bio-Weizen „Neumarker Lammsbräu“ mit 1,09 Euro por Flasche. (Quelle: Google Alkohol News, 29.5.10) ratgeberbox.de, 28.5.10

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Zigarettenwerbung verführt Jugendliche zum Rauchen

Freitag 21. Mai 2010 von htm

Jugendliche werden durch Zigarettenwerbung zum Rauchen verführt. Das ist das Ergebnis einer Studie der DAK und des Instituts für Therapie und Gesundheits­forschung (IFT-Nord). Demnach neigen Jugendliche umso mehr dazu, selbst zu rauchen, je besser sie die Zigarettenwerbung kennen.
„Das Risiko wenigstens schon einmal geraucht zu haben, verdoppelte sich bei den Jugendlichen der Studie, wenn sie die Zigarettenwerbung gut kannten im Vergleich zu denjenigen, die die Werbung gar nicht oder kaum kannten“, erklärte DAK-Suchtexperte Ralf Kremer. Die Anzahl der aktuellen Raucher war in diesem Vergleich sogar dreimal so hoch. (Quelle: aerzteblatt.de, 20.5.10) Kommentar: Das selbe lässt sich sicher auch von der Alkoholwerbung sagen. Warum wird diese nicht ebenso stark eingeschränkt?

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