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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Medizin'

Studie zu Krebsrisiko durch Alkohol

Donnerstag 26. Februar 2009 von htm

In kleinen Mengen gelten alkoholische Getränke – insbesondere Wein – als harmlos. Doch schon in geringer Dosis erhöht Alkohol das Risiko für Krebs. Forscher zweifeln zunehmend an den segensreichen Wirkungen mäßigen Alkoholkonsums. Krebsmediziner um Naomi Allen von der Universität Oxford zeigen im Fachblatt Journal of the National Cancer Institute vom heutigen Mittwoch, dass schon wenig Alkohol das Krebsrisiko erhöht (Bd.101, S.296, 2009). (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.2.09) sueddeutsche.de, 25.2.09 mit unserem Kommentar (Kontrabass) Siehe auch Leserbriefe Spiegel, 25.2.09 aerzteblatt.de, 25.2.09 Medical News Today, 25.2.09 Tages-Anzeiger, 28.2.09

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Gesundheitsrisiko Alkohol, neue Studie

Donnerstag 26. Februar 2009 von htm

Kommentar zu: „Der kleine Schluck zu viel“ in süddeutsche.de , am 25.2.09
In kleinen Mengen gelten alkoholische Getränke – insbesondere Wein – als harmlos. Doch schon in geringer Dosis erhöht Alkohol das Risiko für Krebs.

Kontrabass: Studien zu Alkohol
Es ist kaum möglich, auf den Aussagewert einer Studie zu schliessen, wenn man sie nicht im Detail gelesen hat. Die Presse kann ja nur die Ergebnisse zitieren. Auf der Webseite www.alkoholpolitik.ch finden sich sehr viele solche Studien mit Links zu den Originaltexten.
Immerhin sei die Frage erlaubt, ob all die Kommentarschreiber, die jetzt ihre Häme über diese Studie ausgiessen, in gleicher Weise mit ihren geistreichen Sprüchen auf all die vielen Studien reagiert haben, die seit Jahren wahrscheinlich mit Unterstützung der Alkoholindustrie verbreitet worden sind. Ich vermute nicht, denn was einen in seinem eigenen Trinkverhalten unterstützt, nimmt man gerne zur Kenntnis, das ist menschlich. Übrigens hilft einem meist der gesunde Menschenverstand bei der Beurteilung von solchen Studien. Diese versuchen ja oft, was man vermutet zu beweisen.

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Alkoholbedingte Todesfälle in England immer noch zahlreich

Freitag 30. Januar 2009 von htm

..obwohl die Todesfallrate gesunken ist. Gesundheitsorganisationen sagten heute, dass die Zahl der Leute, die wegen Alkohol sterben, unakzeptabel hoch sei, obwohl neue Zahlen nach vielen Jahren des Anstiegs einen Rückgang der Todesfallrate zeigen… 2007 gab es 8724 alkoholbedingte Tote, weniger als 2006 aber mehr als doppelt so viele als 1991 (4144). England liege über dem europäischen Durchschnitt für Leberkrankheiten. (Source: Harvard World Health News, 1/29/09) The Guardian, London, January 27, 2009

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Mindestens 1 von 5 Männern riskieren Alkohol Abhängigkeit

Dienstag 27. Januar 2009 von htm

In entwickelten Ländern haben mindestens 1 von 5 Männern das lebenslange Risiko, Alkohol zu missbrauchen oder davon abhängig zu werden, gemäss neuer Forschung. Marc Schuckit vom Veterans Affairs San Diego Healthcare System und von der University of California fand, dass Männer in entwickelten Ländern ein lebenslanges 15%-Risiko aufweisen, Alkohol zu missbrauchen und ein 10%-Risiko, Alkoholabhängig zu werden. Im Gegensatz dazu war das lebenslange Risiko für Frauen, Alkoholabhängig zu werden, 8-10%. (Quelle: Join Together, 1/26/09) English website: Research, Global

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Study: One in Five Men at Risk of Alcohol Abuse

Dienstag 27. Januar 2009 von htm

At least one in five men in developed countries are at lifetime risk of becoming dependent on or abusing alcohol, according to new research.
Marc Schuckit of the Veterans Affairs San Diego Healthcare System and the University of California found that men in developed countries have a 15 percent lifetime risk for abusing alcohol, and a 10 percent risk for becoming dependent on alcohol. In contrast, the lifetime risk for women to become dependent on alcohol was eight to ten percent. (Source: Join Together, 1/26/09) Deutsche Webseite: Internationales, Forschung

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Resignation ist nicht die Antwort

Montag 26. Januar 2009 von htm

Online-Kommentar zu: Medical News Today, 1/25/09 „College President Responds To New ONS Figures Showing A Rise In The Number Of People Drinking Above Recommended Levels, UK

Kommentar: (Übersetzung) Das ist eine Erklärung der Resignation. Er scheint das Vertrauen in die Fähigkeit der Regierung verloren zu haben, gegen den Einfluss der Alkoholindustrie gewinnen zu können. Vielleicht sollte er versuchen, Hilfe in globalen Netzwerken zu finden. Die Vereinigung des medizinischen Personals könnte eine starke Kraft bilden. Oder – warum nicht einmal streiken?
English website: Research

Kategorie: Allgemein, Internationales, Leserbriefe, Medizin, Statistik | Keine Kommentare »

UK College Präsident reagiert auf neue Alkoholstatistik

Montag 26. Januar 2009 von htm

Als Antwort auf die heutige Publikation von neuen Zahlen des Statistischen Amtes ONS, die einen leichten Anstieg der Zahl der Leute angibt, die über der empfohlenen täglichen Limite Alkohol trinken, sagte Professor Ian Gilmore, Präsident des Royal College of Physician: „Auf der Basis dieser Zahlen scheint es unwahrscheinlich, dass wir die steigende Flut der alkoholbedingten Gesundheitsschäden in naher Zukunft aufhalten können.“ (Quelle: Medical News Today, 1/25/09 with our comment)
Kommentar: Das ist eine Erklärung der Resignation. Er scheint das Vertrauen in die Fähigkeit der Regierung verloren zu haben, gegen den Einfluss der Alkoholindustrie gewinnen zu können. Vielleicht sollte er versuchen, Hilfe in globalen Netzwerken zu finden. Die Vereinigung des medizinischen Personals könnte eine starke Kraft bilden. Oder – warum nicht einmal streiken?
English website: Research

Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Diverse, Forschung, Internationales, Medizin, Statistik | Keine Kommentare »

Alkoholhaltige Mundwasser erhöhen Krebsrisiko

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Wissenschafter der Universität Melbourne empfehlen, dass australische Supermärkte aufhören, Mundwasser zu verkaufen, die Alkohol enthalten. Eine Forschungsübersicht hatte gefunden, dass Verbraucher ein erhöhtes Risiko für Mundkrebs haben. (Quelle: Join Together, 1/22/09)
English website: Research

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Neue Empfehlung zum akzeptierbaren Alkoholkonsum

Freitag 23. Januar 2009 von htm

Die neue Empfehlung zum akzeptierbaren Alkoholkonsum ist ein Glas pro Tag für Frauen und maximal 2 Gläser für Männer.

Bis vor kurzem hiess die Regel, dass gesunde Erwachsene beiderlei Geschlechts ein Glas mehr als das trinken könnten, ohne ein Gesundheitsrisiko einzugehen. Jetzt zeigen wissenschaftliche Resultate, dass diese Trinkempfehlungen gesenkt werden müssen.

Holländische Experten haben zu diesen neuen Empfehlungen Übereinstimmung erzielt. Das Trimbos-Institut, ein Wissenszentrum für Abhängigkeitsbehandlung, initiierte eine Zusammenkunft von Gesundheitswissenschaftern und Kommunikationsexperten, um eine Übereinkunft zu finden, wie die neuen Empfehlungen verbreitet werden sollten. Die Anpassung der Empfehlung über einen unproblematischen Alkoholkonsum ist ein Ergebnis der Empfehlungen des Gesundheitsrates für Gesunden Konsum 2006. Jene Empfehlungen stipulierten, dass mässiger Alkoholkonsum (1-2 Gläser pro Tag) vielleicht das Sterbe-Risiko, vor allem von Herzkrankheiten, für ältere Männer und Frauen nach der Menopause etwas vermindert.
Allerdings erhöhen Frauen ihr Risiko, Brustkrebs zu entwickeln leicht, wenn sie zwei Gläser Alkoholisches pro Tag konsumieren. Das erklärt, warum die Limite bei zwei Gläsern für Männer und eines für Frauen pro Tag festgelegt wurde.
Junge Leute unter 18 Jahren sollten, gemäss dem Gesundheitsrat, überhaupt keinen Alkohol trinken, denn bereits mit zwei Gläsern pro Tag erhöhen sie ihr Risiko bei zahlreichen Gesundheitskomplikationen.

Unser nächster Schritt ist darüber nachzudenken, welches der beste Weg ist, diese Empfehlung so zu übersetzen, dass sie das Publikum am besten und in grossem Mass erreicht,“ sagt Victor Everhardt vom Trimbos-Institut. „Eine solche Norm sagt natürlich nichts aus über den akzeptierbaren Alkoholkonsum von schwangeren Frauen oder in Kombination mit Medikamenten.“

Die Experten haben sich vom Konzept des „verantwortungsbewussten“ Alkoholkonsum verabschiedet. Sie sprechen nun vom „akzeptierbaren“ Konsum. „Aus unserer Sicht gibt es keinen verantwortungsbewussten Alkoholkonsum“, sagt Direktor Van Dalen von der Stiftung für Alkohol-Prävention. „Weniger ist immer besser. Es gibt keine generelle, sichere Norm für den Alkoholkonsum.“
(Quelle: Eurocare, STAP, 22.1.09)

Kategorie: Allgemein, Dokumente, Gesundheit, Internationales, Jugend, Medizin, TOP NEWS, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Ausgehverbot für Jugendliche in Däniken, ZH

Freitag 9. Januar 2009 von htm

In Dänikon dürfen Jugendliche abends nicht mehr raus. Als erste Gemeinde im Kanton Zürich verbietet Dänikon den Schülern, sich in der Nacht draussen zu treffen. Der Bezirksrat hält das Verbot für verhältnismässig und weist einen Rekurs ab. Wird der Entscheid nicht weitergezogen, erhält er Rechtskraft. (Quelle: Tages-Anzeiger, 8.1.09)

Kategorie: Allgemein, Jugend, Medizin, Schweiz, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

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