Dienstag 19. April 2011 von htm
Ein Mix aus Alkohol und Energy-Drink ist gefährlicher als Alkohol pur zu sich zu nehmen, so eine US-Studie. Fans der mit Alkohol versetzten Aufputsch-Getränke fühlen sich durch die Kombination noch angeregter und impulsiver als beim Konsum von Alkohol alleine, berichten Forscher von der Northern Kentucky University. (Quelle: Google Alkohol News, 19.4.11) menshealth.de, 18.4.11
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Samstag 16. April 2011 von htm
Durch Alkoholwerbung wird der Alkoholkonsum angeregt und gesteigert – insbesondere bei Jugendlichen. Das belegt eine Studie der DAK Krankenkasse.
Jugendliche, die viel Alkoholwerbung sehen, konsumieren auch mehr Alkohol. Dies belegt eine Studie der IFT Nord, die im Auftrag der DAK Krankenkasse durchgeführt wurde, Dabei wurde das Verhalten von 2130 Schülern im Alter zwischen zehn und 17 Jahren untersucht.
45 Prozent der Jugendlichen, die oft Alkoholwerbung sahen oder damit konfrontiert wurden, begannen in der Folge erstmals Alkohol zu trinken. Dagegen konsumierten lediglich 18 Prozent der Jugendlichen Alkohol, die selten oder kaum Kontakt zu Alkoholwerbung hatten. … (Quelle: Google Alkohol News, 16.4.11) fitforfun.de, 12.4.11 unser Online-Kommentar: Dass Werbung wirkt, ist schon seit Jahren nachgewiesen, der gesunde Menschenverstand müsste es auch schon lange wissen. Diejenigen, auf die es ankäme, wollen es nicht verstehen, die Regierungen und Parlamente. Sie sind dermassen alkoholabhängig, dass sie ihren Amtseid vergessen und das Wohl der ihnen anvertrauten Bevölkerung ausser Acht lassen. Man kann das auch Korruption nennen. Bei einigen werden auch finanzielle Interessen mitspielen.
Dass der Staat ein finanzielles Interesse am Alkoholkonsum hat, kann nicht belegt werden. Übersteigen doch die alkoholbedingten Sozialkosten die vom Fiskus erhobenen Alkoholsteuern bei weitem. Auch sind diese so niedrig, dass sie den erwünschten Rückgang des Alkoholkonsums nicht bewirken können. (Ausnahme: Skandinavien)
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Dienstag 12. April 2011 von htm
31.3.2011
Redaktion
Neue Zürcher Zeitung
8001 Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Wenig verändertes Suchtverhalten“ vom 30.3.2011
Wenn man den Verlauf des Alkoholkonsums vergleicht, wird klar, dass bei den 15-Jährigen der wöchentliche Konsum seit der letzten Befragung 2006 zugenommen hat. Vergleicht man mit der Zeit vor der Alkopop-Hausse, sieht man, dass auch hier ein Anstieg festzustellen ist.
In den 90-er Jahren ist die staatliche Prävention angetreten, den Jugendalkoholismus zu vermindern. Wir haben immer noch einen Anstieg. Die staatlich verordnete Prävention setzte voll auf die neu erfundene Gesundheitsförderung, d.h. die Verhaltensprävention und vernachlässigte die strukturelle-, heute Verhältnisprävention genannt, weitgehend. Ausnahmen sind die lange sträflich verzögerte Herabsetzung der Promillegrenze und die nur auf die Jugend zielende Alkopopsteuer. Die Kantone und Gemeinden versuchten, mit Testkäufen den Jugendschutzgesetzen Nachachtung zu verschaffen, aber die unklare Rechtslage verhinderte auch hier ein befriedigendes Resultat. Die Alkopopsteuer erwies sich als isoliertes Heilmittel insofern als ungenügend, weil die Jugendlichen auf selbstgemixte Getränke auswichen und sich dem billigen Importschnaps zuwandten. Immerhin hat sie einmal mehr bewiesen, dass mit dem Preis der Konsum gesteuert werden kann.
Nun wird in den Medien wieder zur Tagesaktualität gewechselt, der Jugendalkoholismus ist wieder einmal erwähnt worden, aber Fragen werden keine verfolgt. Man macht sich keine Gedanken darüber, was mit diesen rauschtrinkenden Jugendlichen in einigen Jahren geschieht, obwohl bereits Untersuchungen vorliegen. Wirkende Alkoholsteuern dürfen nicht thematisiert werden, sie könnten dem Alkoholgewerbe schaden. Dafür darf vom Bundesrat eine Verteuerung der Autobahnvignette um über 100% vorgeschlagen werden, die als Kopfprämie Wenig- und Vielfahrer gleich treffen würde. Eine lebensrettende Verteuerung alkoholischer Getränke ist tabu. – Die Liberalen haben plötzlich gemerkt, dass die Eigenverantwortung bei der Atomkraft nicht funktioniert. Wann merken sie es beim Alkoholproblem?
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
Gleicher Text auch an Redaktion Zürcher Oberländer
Redaktion Der Landbote
(In der NZZ nicht erschienen, bei den andern unbekannt)
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Dienstag 29. März 2011 von htm
…nach wie vor auf hohem Niveau
Die 15-jährigen Schülerinnen und Schüler in der Schweiz trinken, rauchen und kiffen 2010 etwa gleich viel wie vier Jahre zuvor. Bei näherer Analyse zeigen sich auch spezifische Unterschiede. Heute hat Sucht Info Schweiz die Resultate der repräsentativen Schülerstudie an einer Medienkonferenz in Bern vorgestellt. Die Untersuchung wird alle vier Jahre im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) durchgeführt.
In der Schülerstudie 2002 hatte der Alkohol- und Cannabiskonsum der Jugendlichen in der Schweiz einen Höhepunkt erreicht. Ein Rückgang zeichnete sich 2006 ab. Das Rauchen war unter Jugendlichen im Laufe des letzten Jahrzehnts rückläufig. Die neusten Daten der Befragung 2010 zeigen nun, dass der Substanzkonsum mit Ausnahmen im Wesentlichen stagniert. (Quelle: Pressemitteilung Sucht Info Schweiz, 29.3.11) Kommentar: Der Höchststand des Alkoholkonsum war 2002, als die Alcopops aufkamen. Der Konsum ging wegen der Alcopopsteuer bis 2006 zurück und blieb bis heute stabil. D.h. die Steuer bewirkte etwas, wenn auch nicht genug, die übrigen Präventivmassnahmen erreichten höchstens, dass der Konsum nicht wieder anstieg. Das sollten sich die Politiker endlich merken. Das Rauschtrinken kam erst noch dazu.
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Freitag 18. März 2011 von htm
Wenn die Mutter den Sohn überwacht und der Vater das Verhalten der Tochter im Auge hat, wirkt sich das besonders positiv auf den Nachwuchs aus. Laut Forschern um Julie Patock-Peckham von der Baylor University mindert gegengeschlechtliche elterliche Kontrolle impulsives Verhalten im jungen Erwachsenenalter und schützt vor späteren Alkoholproblemen (Journal of Studies on Alcohol and Drugs, Bd. 72, S. (Quelle: Google Alcohol News, 03/17/11) sueddeutsche.de, 17.3.11
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Donnerstag 17. März 2011 von htm
Wer jung anfängt, ist gefährdet.
Wer früh mit dem Konsum von Alkohol beginnt, neigt später dazu, in belastenden Situationen schnell zur Flasche zu greifen. Zu diesem Ergebnis kommen Ärzte um Dorothea Blomeyer vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim (Alcoholism: Clinical & Experimental Research, online). Die Forscher hatten 306 Erwachsene zu ihrem Umgang mit Stress und ihren Trinkgewohnheiten befragt. (Quelle: Google Alkohol News, 16.3.11) sueddeutsche.de, 16.3.11
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Mittwoch 16. März 2011 von htm
Wenn die Mutter über den Sohn und der Vater über die Tochter Bescheid weiß, wirkt sich das außerordentlich positiv auf späteres Verhalten aus.
Waco (USA) – Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das gilt auch für Eltern, die ihren Nachwuchs im Auge behalten. Elterliche Überwachung der Kinder mindert impulsives Verhalten im jungen Erwachsenenalter und schützt damit vor späteren Alkoholproblemen – allerdings insbesondere dann, wenn diese Kontrolle gegengeschlechtlich erfolgt: Kümmert sich die Mutter um den Sohn und der Vater um die Tochter, ist der Effekt besonders deutlich. Das haben amerikanische Forscher bei ihrer Analyse der Angaben von mehr als 500 Studenten herausgefunden, wie sie im „Journal of Studies on Alcohol and Drugs“ berichten. (Quelle: Google Alcohol News, 16.3.11) wissenschaft-aktuell.de, 16.3.11
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Freitag 11. März 2011 von htm
Österreicher als europäisches Schlusslicht
Viele österreichische Jugendliche geben im europäischen Vergleich ein äußerst schlechtes Bild ab. Fünf bis zehn Prozent der Kinder leben hierzulande in sogenannten Risikokonstellationen, das heißt belastete Familiensituationen, die durch Gewalt, Alkohol, Armut, Vernachlässigung und Missbrauch geprägt sind, beschrieb Mediziner Klaus Vavrik, Präsident der Österreichischen Liga für Kinder-und Jugendgesundheit, am Donnerstag bei einer Tagung des Vereins „die möwe“ und Innenministerium in Wien. … (Quelle: Google Alkohol News, 10.03.11) derstandard.at, 10.03.11 unser Online-Kommentar: Die Kommentare zum Artikel zeigen, dass für das in vielen Fällen dahinterstehende Alkoholproblem kein Verständnis besteht. Die alkoholisierte Gesellschaft sieht sich eben als Normalfall. Und sie ist auch Vorbild der Jugend. Da kann auch keine Besserung erwartet werden.
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Freitag 4. März 2011 von htm
Wie nutzen Jugendliche in der Schweiz die digitalen Medien? Über diese und andere Fragen gibt die repräsentative Studie JAMES Auskunft. Die Gesamtergebnisse sind erstmals präsentiert worden und liefern verlässliche Zahlen zum Mediennutzungsverhalten Jugendlicher. (Quelle: Infoset Newsletter März 2011)
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Montag 7. Februar 2011 von htm
Wie sehr Alkohol unter Kindern und Jugendlichen in Oberberg zum Problem geworden ist, weiß Karin Keller von der Fachstelle Suchtvorbeugung: „Den ersten Kontakt damit haben sie im Schnitt mit 13,3 Jahren, den ersten Rausch mit 13,9 Jahren.“ (Quelle: Google Alkohol News, 5.2.11) rundschau.de, 5.2.11 Kommentar: Wir berichteten über die erwähnte Untersuchung in England.
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