Freitag 6. August 2010 von htm
Radfahren ist in – und nicht ganz ungefährlich: Einer neuen Untersuchung zufolge sind Radler im Straßenverkehr deutlich stärker gefährdet als Autofahrer. Allerdings sind die Pedalisten an vielen Unfällen selbst Schuld, oft ist Alkohol im Spiel. Eine vom Auto Club Europa (ACE) veröffentlichten Untersuchung zufolge sind Radfahrer im Straßenverkehr seit Jahren deutlich stärker gefährdet als andere Verkehrsteilnehmer. Für seinen Bericht hatte der Club Zahlen des Statistischen Bundesamts (Destatis) ausgewertet.
Besonders bedenklich: Während nur jeder 22. Pkw-Unfall auf Alkoholeinfluss zurückzuführen war, stand etwa jeder achte in einen Unfall mit Personenschaden verwickelte Radfahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen Rauschmitteln. Bei Unfällen, die von Radfahrern verschuldet wurden, waren sogar in jedem vierten Fall Alkohol oder Drogen im Spiel. (Quelle: Google Alkohol News, 5.8.10) spiegel.de, 4.8.10
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Freitag 6. August 2010 von htm
Boston – Auch nach der Einrichtung des Registers ClinicalTrials.gov enden die Ergebnisse von klinischen Studien häufiger mit einem günstigen Ergebnis, wenn sie von den Herstellern gesponsert wurden. Dies ergab eine Studie in den Annals of Internal Medicine (2010; 153: 158-166), deren Interpretation jedoch schwierig ist. ClinicalTrials.gov wurde 1999 eingerichtet, um zu verhindern, dass Studien mit einem negativen Ausgang von den Herstellern unter den Tisch gefallen lassen werden. Denn dann könnte in den Meta-Analysen, auf die sich zunehmend die Empfehlungen der Leitlinien stützen, ein zu positives Bild von der Wirksamkeit der Medikamente entstehen. (Quelle: aerzteblatt.de, 4.8.10) Kommentar: Wer kontrolliert die Forschung der Alkoholindustrie?
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Donnerstag 29. Juli 2010 von htm
Sheffield – Wer häufig Alkohol trinkt, erkrankt einer Studie in Rheumatology (2010; doi: 10.1093/rheumatology/keq202) zufolge seltener an einer rheumatoiden Arthritis (RA). Bei den Rheumapatienten selbst war der Alkoholkonsum mit einer verminderten Krankheitsaktivität assoziiert.
Der Rheumatologe James Maxwell von der Universität Sheffield hat 873 Patienten mit RA und 1004 gesunde Kontrollen befragt und untersuchen lassen. (Quelle: aerzteblatt.de, 28.7.10) mit unserem Online-Kommentar: Wieder eine dieser typischen, angeblich alkoholpositiven Studien. Zuerst wird gross das Ergebnis verkündet und im zweiten Teil wird selbstkritisch zugegeben, dass es erhebliche Zweifel gibt. Diese werden aber, wenn überhaupt, nur sehr kurz erwähnt. (Im obigen Artikel besser) Der Alkoholkonsument sieht sich in seinem Trinkverhalten bestärkt, egal wie viel er trinkt. Für die Alkoholindustrie geht die Rechnung auf.
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Mittwoch 28. Juli 2010 von htm
Egal ob Wein, Bier oder Spirituosen – Eine groß angelegte Alkohol-Studie kommt zu ernüchternden Ergebnissen: Ein bereits mäßiger Alkohol-Genuss ist verantwortlich für das Auftreten vieler Tumoren in Brust, Leber, Enddarm sowie der oberen Verdauungs- und Atemwege.
Die Epidemiologen der Universität Oxford werteten die Daten von rund 1,3 Millionen Frauen über einen Zeitraum von sieben Jahren aus. Mit zunehmendem Alkoholkonsum stieg auch das Krebsrisiko. Ein geringer bis mäßiger Genuss ist demnach verantwortlich für fast 13 Prozent der Tumoren von Brust, Leber, Enddarm sowie der oberen Verdauungs- und Atemwege. (Quelle: Google Alkohol News, 28.7.10) welt.de, 27.7.10 mit unserem Online-Kommentar: Ich bezweifle, dass all die Kritiker dieser Studie ebenso ironisch und ungläubig auf die vielen Untersuchungen reagiert haben, die alkoholische Getränke in den letzten Jahren als gesund bezeichnet haben und mit grosser Wahrscheinlichkeit von der Alkoholindustrie angeregt und mitfinanziert worden sind. Man lässt sich bekanntlich gerne in seinem eigenen Verhalten bestätigen, egal wie viel man trinkt. Ganz abgesehen davon, dass jene alkoholpositiven Studien echte, gravierende Mängel aufweisen oder nicht zu kontrollieren sind.
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Sonntag 18. Juli 2010 von htm
Das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, ist unmittelbar nach Alkoholgenuss besonders hoch. In der ersten Stunde nach dem Drink verdoppelt sich die Gefahr für einen Hirninfarkt. Ein einziges Glas reicht für den potenziell tödlichen Effekt. Darüber berichten US-Forscher in „Stroke: Journal of the American Heart Association“(doi:10.1161/STROKEAHA.110.580092). (Quelle. Google Alkohol News, 17.7.10) netdoktor.de, 16.7.10
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Sonntag 27. Juni 2010 von htm
Werbekampagnen, die vor dem Konsum von Alkohol warnen und dabei Gefühle wie Scham oder Schuld wecken sollen, verhindern den Griff zur Flasche nicht. Im Gegenteil, sie steigern sogar die Lust auf einen Drink, berichtet die „Apotheken Umschau“. US-Psychologen testeten die Schockwerbung, die zum Beispiel Verkehrsunfälle oder peinliche Situationen im Beruf zum Inhalt hatten, an 1200 Studenten. Erkenntnis: Um sich von den deutlich gezeigten Folgen zu distanzieren, blenden viele Betrachter für sich persönlich einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Schamgefühl völlig aus. (Quelle: Google Alkohol News, 27.6.10) „Apotheken Umschau“ 6/2010 / presseportal.de
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Freitag 25. Juni 2010 von htm
St. Louis – Resveratrol, ein in Rotwein, aber auch in (Traubensaft! Red.), Himbeeren, Maulbeeren, Pflaumen und Erdnüssen vorhandenes Molekül, verhindert bei Mäusen die pathologische Bildung von Blutgefäßen, die bei der diabetischen Retinopathie und der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) zur Erblindung führt. …Die Tiere wurden außerdem mit relativ hohen Dosierungen behandelt, die mehreren Flaschen Rotwein am Tag entsprechen würden und auch mit anderen Nahrungsmitteln nicht zu erzielen seien. Resveratrol könnte aber auch oral verabreicht werden. (Quelle: aerzteblatt.de, 25.6.10) Kommentar: Wenn schon das Deutsche Aerzteblatt im Titel Rotwein schreibt, kann man sicher sein, dass die andern Medien auch wieder die Story vom gesunden Rotwein bringen, ohne die relativierenden Stellen zu erwähnen.
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Dienstag 1. Juni 2010 von htm
Mehr als 200 Forschende aus Europa, Nord- und Südamerika, Australien, Afrika und Asien treffen sich vom 31. Mai bis 4. Juni in Lausanne, um neuste Ergebnisse der Alkoholforschung zu präsentieren. Das 36. Jahrestreffen der Kettil Bruun Society findet auf Einladung von Sucht Info Schweiz statt. Themen sind die Alkoholpolitik, Folgen des Alkoholkonsums, Behandlung, kulturelle Unterschiede sowie der Alkoholkonsum bei Jugendlichen. (Quelle: Sucht Info Schweiz, 31.5.10)
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Samstag 29. Mai 2010 von htm
Stiftung Warentest hat 20 alkoholfreie Weizenbiere getestet. Das Ergebnis: Durstlöscher ja. Sportlergetränk nicht unbedingt. Nur 2 Hefeweizen ohne Alkohol waren mangelhaft.
In Deutschland liegt alkoholfreies Bier im Trend. Besonders beliebt ist Hefeweizen ohne Alkohol. Stiftung Warentest hat deshalb 20 alkoholfreie Weißbiere untersucht. Die meisten getesteten Biere erhielten das Urteil „gut“ bzw. „befriedigend“. Wer ein säuerliches Hefeweizen ohne Alkohol mag, dem empfehlen die Tester „Schneider Weisse“ und „Tucher“. „Erdinger“ ist im Geschmack eher süßer, kann aber auch empohlen werden. Das billigste alkoholfreie Weißbier im Test mit dem Urteil „gut“ war „Original Oettinger“, es kostet nur 35 Cent pro Flasche. Deutlich teurer war das mit „gut“ bewertete Bio-Weizen „Neumarker Lammsbräu“ mit 1,09 Euro por Flasche. (Quelle: Google Alkohol News, 29.5.10) ratgeberbox.de, 28.5.10
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Sonntag 9. Mai 2010 von htm
31 May 2010 – 04 June 2010
Organizer: Research department Swiss Institute for the Prevention of Alcohol and Drug Problems, Av. Ruchonnet 14, PO Box 870, 1001 Lausanne – Location: Lausanne (CH)
The primary purpose of the symposium is to provide a forum where researchers involved in studies on alcohol can exchange ideas about their ongoing research. The scope of the symposium includes studies of determinants and consequences of drinking, drinking practices, attitudes and the social and institutional responses to drinking related harms. Empirical research, theoretical papers and reviews of the literature are welcome. Epidemiology is broadly construed and includes research in a variety of disciplines, such as psychology, sociology, criminology, economics, history and other disciplines. (Source: Sucht Info Schweiz)
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