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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Diverse'

TOP NEWS: Alkohol ist gefährlicher als Heroin und Crack

Dienstag 2. November 2010 von htm

Alkohol schadet nicht nur dem Körper des Konsumenten, sondern vor allem zwischenmenschlichen Beziehungen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie. Sie rät trotzdem, Alkohol nicht zu verbieten. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 1.11.10) unser Online-Kommentar: Seit Jahrzehnten wird Alkohol bei uns als sozial-medizinisches Problem bezeichnet. Diese Studie ist ein weiterer Beweis zur rechten Zeit. In einer Zeit, in der Regierungen sich weigern, die von ihnen mitunterzeichnete Alkohol-Strategie der WHO (Mai 2010) umzusetzen. Auch unser Bundesrat mit seinem völlig ungenügenden Entwurf für ein neues Alkoholgesetz. Diese Korruption kostet täglich Leben. (siehe auch im englischen Teil.) (siehe noch ausführlicher: spiegel.de, 1.11.10) siehe Lancet-Artikel bei wissenschaft-online.de, 5.11.10

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D: Gesundheitsbericht

Freitag 29. Oktober 2010 von htm

Männer sterben öfter an Herzinfarkt, greifen häufiger zum Alkohol und haben ein höheres Selbstmordrisiko als Frauen: Der erste Männergesundheitsbericht lässt vom Image des starken Geschlechts nicht viel übrig. Doch Schuld daran tragen keinesfalls die Männer allein, glauben die Experten.
Die Daten des ersten Männergesundheitsberichts sprechen für sich: Bei Herzinfarkten, Lungenkrebs und Alkoholmissbrauch, aber auch Diabetes, Gicht und Fettleibigkeit liegen die Männer deutlich vorn. Ein Blick auf ihre spezifischen Probleme ist lange überfällig, betonen die Autoren von der Stiftung Männergesundheit und der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit, die den Report am Donnerstag in Berlin vorgestellt haben. Denn sowohl die Vorsorge als auch die medizinischen Angebote erreichten die Männer viel zu selten. (Quelle: Google Alkohol News, 29.10.10) spiegel.de, 28.10.10

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Weintrinker mit besserer Hirnleistung als Bier und Schnapstrinker

Freitag 22. Oktober 2010 von htm

Ein bis zwei Gläser Wein wöchentlich fördern das menschliche Denkvermögen. Die Weintrinker schlügen mit ihrer Hirnleistung sogar Menschen, (nur Frauen) die überhaupt keinen Alkohol anrührten, berichten Norwegische Forscher in der Tromsø Studie. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt „Acta Neurologica Scandinavica“ veröffentlicht. (Quelle: netdoktor, 20.10.10) Kommentar: Wieder eine zweifelhafte Studie. Dass nur abstinente Frauen schlechter abschneiden wird meist nicht erwähnt, dass es auch daran liegen könnte, dass moderate Weintrinker ein besseres Bildungsniveau und höheren sozialen Status aufweisen und allgemein gesünder leben, auch nicht. Damit werden auch die Ergebnisse in Bezug auf die Herzkrankheiten relativiert, die bei den Untersuchten gleichfalls ein Thema waren.

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Alkohol macht Männer glücklicher als Frauen

Freitag 22. Oktober 2010 von htm

Frauen werden durch Alkohol glücklich, Männer melancholisch? Alles quatsch, wie eine neue Studie jetzt bewies.
Männer neigen mehr zum Alkohol als Frauen. Die Tatsache ist lange bekannt, wer irgendeinen Zweifel daran hat, sollte an einem x-beliebigen Tag in einem x-beliebigen Winkel der Welt in eine Kneipe seiner Wahl gehen und einfach mal schauen, wer da so am Tresen hängt – okay, vielleicht sollte diese Kneipe nicht unbedingt in Großbritannien sein. Aber überall anders bietet sich folgendes Bild: Eine Überzahl schweigender Männer, eine Hand am Glas, eisern vor sich hinstarrend, wahlweise auf einen Bildschirm auf dem eine Sportsendung übertragen wird, in die Luft oder auf die weibliche Minderheit vor Ort. (Quelle: Google Alkohol News, 21.10.10) welt.de, 20.10.10

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Alkohol ist in Neuseeland billiger als abgepacktes Wasser

Samstag 16. Oktober 2010 von htm

Wellington — Alkohol ist in Neuseeland mittlerweile billiger zu haben als Wasser. Laut einer in der Zeitschrift „New Zealand Medical Journal“ veröffentlichten Studie der Otago University kostet ein Glas Wein mittlerweile nur 0,62 neuseeländische Dollar (0,35 Euro), 250 Milliliter Wasser aus der Flasche hingegen 0,67 Dollar. Ungeachtet der steigenden Löhne sei der Alkoholpreis im vergangenen Jahrzehnt gefallen, so dass sich Alkohol zur „wahrscheinlich billigsten Entspannungsdroge in Neuseeland“ entwickelt habe, erklärte einer der Autoren der Studie, Nick Wilson.
Dies sei besonders besorgniserregend, weil nach internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen billiger Alkohol Trinkgelage bei Jugendlichen fördere, sagte Wilson weiter. Der niedrige Alkoholpreis schade der Gesundheit der Neuseeländer und dem sozialen Gefüge im Land, warnten die Autoren der Studie. Außerdem belasteten die Folgen des vermehrten Alkoholkonsums das staatlich geförderte Gesundheitssystem mit hohen Zusatzkosten. (Quelle: Google Alkohol News/AFP, 16.10.10) Kommentar: In Europa ist es nicht viel besser. Verglichen mit dem Einkommen sinken die Alkoholpreise seit Jahrzehnten.

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Urintests auf Alkohol durch Lebensmittel kaum verfälscht

Dienstag 5. Oktober 2010 von htm

Urintests auf Alkoholmissbrauch werden auch durch leicht alkoholhaltige Lebensmittel kaum verfälscht. Das belegt eine am Montag veröffentlichte Studie der Universität Bonn. Wer positiv auf Alkohol getestet wird, könne sich wohl nicht mehr damit herausreden, er habe lediglich etwas Falsches gegessen oder getrunken, erklärte ein Universitätssprecher. (Quelle: netdoktor.de, 4.10.10)

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Krebs: Alkohol lässt Tumore wachsen

Mittwoch 15. September 2010 von htm

Alkohol fördert Krebs. Fast vier Prozent aller Krebserkrankungen ließen sich auf einen chronischen Alkoholkonsum zurückführen, warnen Experten im Vorfeld der Tagung der „European Society for Biomedical Research on Alcoholism“ in Heidelberg. Schon geringe Alkoholmengen erhöhten das individuelle Krebsrisiko, vor allem Frauen reagierten besonders empfindlich. Bei ihnen bestehe ein linearer Zusammenhang zwischen konsumierter Alkoholmenge und Anstieg des Brustkrebsrisikos. Bereits bei einer täglichen Menge von 18 Gramm reinen Alkohols (etwas mehr als ein Achtel Liter Wein) steige das Risiko für Brustkrebs deutlich. „Frauen empfehlen wir, nicht mehr als 0,3 Liter Bier oder 0,15 Liter Wein und Männern, nicht mehr als 0,6 Liter Bier oder 0,3 Liter Wein, an nicht mehr als fünf Tagen pro Woche zu trinken, wenn sie ihr Risiko für alkoholbedingte Krankheiten gering halten wollen“, rät Prof. Helmut K. Seitz, der diesjährige Kongress-Präsident. (Quelle: Google Alkohol News, 15.9.10) netdoktor.de, 14.9.10

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Bericht: Club Health 2010 – 7. 9. Juni, Zürich

Freitag 10. September 2010 von htm

Der im Juni von Infodrog und Streetwork Zürich durchgeführte internationale Kongress zum Thema Nightlife war ein voller Erfolg. Mit über 200 Teilnehmenden, einer Vielzahl von interessanten Referaten und einer guten Mischung aus Forschung und Praxis wurden die neuesten Erkenntnisse im Bereich Nightlife präsentiert und diskutiert. » zu den Präsentationen der Plenarveranstaltungen
Die Sondernummer des SuchtMagazin Club Health und Nightlife in deutscher und englischer Sprache erscheint im Oktober 2010.

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D: ISBRA Satellite Meeting Alcohol & Cancer

Donnerstag 9. September 2010 von htm

& ESBRA Nordmann Award
Zeit: 17.09.2010 – 18.09.2010
Gastgeber: Prof. O. M. Lesch, Prof. H.K. Seitz
Veranstalter: ESBRA & ISBRA
Tagungssprache: englisch
Homepage http://www.esbra.com
Veranstaltungsort: DKFZ Heidelberg Kommunikationszentrum
Anmeldeadresse: Anmeldung unter http://www.esbra.com
(Quelle: Google Alcohol News, 9/08/10) dkfz.de, 9/02/10

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Kanton Genf: Verkaufseinschränkungen für Alkohol wirken

Dienstag 7. September 2010 von htm

Zeitliche und örtliche Verkaufseinschränkungen für alkoholische Getränke stellen ein wirksames Instrument der Prävention dar. Dies zeigt eine Studie von Sucht Info Schweiz. Seit 2005 gilt im Kanton Genf für Läden nachts ein Alkoholverkaufsverbot, und Tankstellen sowie Videotheken dürfen generell keinen Alkohol mehr verkaufen. Die Untersuchung im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zeigt die positiven Auswirkungen auf das Rauschtrinken Jugendlicher und junger Erwachsener. (Quelle: Pressemitteilung der Sucht Info Schweiz, 7.9.10)

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