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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Abhängigkeit'

Alkoholabhängigkeit und Obdachlose

Freitag 5. Juni 2009 von htm

Als Teil ihrer Verpflichtung im Rahmen des Europ. Forum Alkohol und Gesundheit hat FEANTSA wichtige Informationen bezüglich Obdachlosigkeit und Alkohol-Abhängigkeit gesammelt. Das jetzige Dokument und die Webseite wollen die Grösse und die Art des Problems bewusstmachen und Politikern, Personal von Obdachlosen-Institutionen und andern Interessierten mit nützlichen Angaben dienen. Dieses Arbeitspapier gibt einen Ueberblick über die Hauptpunkte, die berücksichtigt werden sollten, wenn das Thema Alkoholabhängigkeit und Obdachlosigkeit angesprochen wird. … (Quelle: Eurocare Newsletter April/May 09)

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TOP NEWS: Die sozialen Kosten des Drogenmissbrauchs in USA

Donnerstag 28. Mai 2009 von htm

Ein neuen CASA REPORT findet, föderale, staatliche und lokale Regierungen geben pro Jahr fast eine halbe Billion Dollars aus für Drogenmissbrauch und Abhängigkeit.
Drogenmissbrauch und Abhängigkeit kosten föderale, staatliche und lokale Regierungen mindestens $467.7 Milliarden im Jahr 2005, gemäss Shoveling Up II: Die Belastung von Drogenmissbrauch für föderale, staatliche und lokale Budgets, ein neuer, 287-seitiger Bericht, heute vom National Center on Addiction and Substance Abuse (CASA) an der Columbia University veröffentlicht.
(Quelle: CASA Report press release, 28.5.09)

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Wer wenig auf Alkohol reagiert, hat ein Risiko

Mittwoch 27. Mai 2009 von htm

Wie stark eine Person auf Alkohol reagiert, sagt viel aus über ihr Risiko in Bezug auf Alkoholismus. Jemand, der ein niedriges Mass an Reaktion zeigt, hat ein höheres Risiko, Alkoholkrankheiten zu entwickeln. Eine Studie, die den Einfluss von geringer Reaktion auf Alkohol in Verbindung mit andern Charakteristiken untersuchte – z.B. Familiengeschichte bezüglich Alkoholkrankheiten und Einstiegsalter – hat gefunden, dass das niedrige Mass an Reaktion ein eigenständiger Risikofaktor für Alkoholkrankheiten während des Erwachsenenlebens ist und nicht nur eine Reflexion einer weiten Reihe von Risikofaktoren. (Quelle: Medical News Today, 25.5.09)

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Abhängigkeit sei keine Krankheit

Freitag 22. Mai 2009 von htm

Abhängigkeit ist keine Krankheit, sondern eher ein Verhalten, das kontrolliert werden kann, gemäss Harvard Psychologe, der auf die Tatsache hinweist, dass einige Abhängige freiwillig auf die Droge verzichten können und damit diese These unterstützen. Der Toronto Star berichtete am 16.5.09, dass Gene M. Heyman, Autor des neuen Buches „Addiction: A Disorder of Choice“, schreibt, dass sich die Oeffentlichkeit von Abhängigkeitsexperten habe täuschen lassen. Er stimmt zu, dass Individuen genetisch für Abhängigkeit vorbelastet sein können, und dass in den Gehirnen von Abhängigen Veränderungen stattfinden, besteht aber darauf, dass der Entscheid zu gebrauchen oder aufzuhören, freiwillig bleibe. (Quelle: Join Together, 21.5.09)

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Präventionsprogramm hilft Jugendlichen ein Gen zu überwinden

Samstag 16. Mai 2009 von htm

Präventionsprogramm hilft Jugendlichen, ein Gen zu überwinden, das mit risikohaftem Verhalten in Verbindung steht. Ein Präventionsprogramm, das sich auf die Familie abstützt mit dem Ziel, Jugendlichen zu helfen, Suchtmittelmissbrauch und anderes risikohaftes Verhalten zu vermeiden, zeigte sich speziell wirkungsvoll für eine Gruppe von jungen Teens mit einem genetischen Risikofaktor, der solches Verhalten fördert; laut einer neuen Studie durch Forscher an der University of Georgia, USA. (Quelle: Medical News Today, 15.5.09) (siehe Eintrag vom 14.2.09)

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Binge Drinking erhöht Risiko für Demenz

Freitag 15. Mai 2009 von htm

Beim Alkoholkonsum sterben bekanntlich Gehirnzellen ab, aber der geschätzte Einfluss auf die neurologische Gesundheit, beschrieben im Journal Alcohol and Alcoholism, deutet an, dass das Problem viel weiter geht, als man früher dachte. Der Anstieg der Menge, die Leute trinken, bedeutet, „es ist deshalb wahrscheinlich, dass die vermutete Schädigung des Gehirns heute unterschätzt wird und wird in künftigen Generationen noch ansteigen,“ sagen die Autoren. Dr. Jane Marshall, eine der Co-Autoren und Consultant Psychiatrist am Maudsley Hospital in Süd London, sagte: „Die Leute denken, dass Demenz etwas ist, das bei Menschen über 65 eintritt. Aber viele der unter 65-Jährigen haben kognitive Probleme und eine grosser Teil dieser Probleme sind auf Alkohol zurückzuführen…“ (Quelle: Harvard World Health News, 14.5.09) The Observer, London, 10.5.09

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Alkoholabhängigkeit, Problem früh erkennen

Freitag 15. Mai 2009 von htm

Die meisten Leute, die Alkohol konsumieren, sind keine Alkoholiker und werden es nie sein. Aber das National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism weiss nur zu gut, dass Millionen Amerikaner auf eine Art und und in Mengen trinken, dass sie riskieren, eine Alkoholabhängigkeit zu entwickeln und die damit zusammenhängenden medizinischen, rechtlichen und sozialen Probleme bewältigen zu müssen. Auf der Grundlage einer nationalen Studie in den Jahren 2001 – 2002 mit 43’000 Erwachsenen durch das National Institute of Health, schätzt das Institut, dass 30% der Leute von 18 und mehr Jahren in einem Ausmass trinken, das ihr Risiko für Alkoholismus steigert. Und weil es einfacher ist, diesen Leuten zu helfen, sich zu erkennen, bevor sie in Alkoholprobleme geraten, als den Alkoholismus zu behandeln, hat das Institut ein bahnbrechendes Präventionsprogramm, genannt Rethinking Drinking (das Trinken überdenken) begonnen.. (Quelle: Harvard World Health News, 14.5.09) The New York Times, 11.5.09

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Wirtschaftsethik in der Schweiz

Mittwoch 13. Mai 2009 von htm

Drei Professoren der Betriebswirtschaftslehre, der Unternehmensethik und der praktischen Philosophie äussern sich in der Neuen Zürcher Zeitung ausführlich über „Die Aufregung um den Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann.“ Sie schreiben am Schluss über die Freiheit der wissenschaftlichen Forschung, die gesellschaftliche Aufgabe der Universität, „die allein an der Wahrheit und der Erkenntnis orientiert ihren Beitrag leisten kann. In einem Klima, in dem unbequeme Positionen mit Sanktionen belegt werden, kommt nur allzu leicht das kritische Denken zum Erliegen. Dann werden Opportunisten produziert, die wir weder in der Schweiz noch anderswo zur verantwortlichen Lösung der anstehenden Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft gebrauchen können.“ (Quelle: NZZ, 13.5.09, nicht online) Kommentar: Nähme man die Behandlung der Alkoholfrage in der Wirtschaftsethik als Massstab, müsste man sagen, die Wirtschaftsethik existiert gar nicht. Oder anders gesagt, wann nimmt sich endlich die Wirtschaftsethik der Alkoholfrage an?

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Vorschulkinder in alkoholbelasteten Familien

Mittwoch 13. Mai 2009 von htm

Eine Studie will Vorschulkindern mit alkoholbelasteten Eltern helfen. Solche Kinder leiden unter Depressionen, Angst, Acting Out (z.B. Trotzrekationen), sowie akademischen und sozialen Schwierigkeiten. Einige dieser Probleme beginnen schon mit 2 Jahren, aber die wenigen Präventionsprogramme, die es für Kinder von alkoholbelasteten Eltern gibt, sind typisch auf Schüler in Primarschulen oder auf noch ältere ausgerichtet. (Quelle: Medical News Today, 12.5.09

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US Studie identifiziert Hochrisikotrinker

Mittwoch 13. Mai 2009 von htm

Studie identifiziert Cyber Millenials: High-Tech und hochgebildete junge Erwachsene. „Zielgruppen Segmentierung“ bezieht sich auf die Kategorisierung von Menschen nach Verhalten, Einstellungen, Meinungen oder Lebensstilen. Sie ist weit verbreitet in Aktionen mit Social-Marketing. Eine neue Studie verwendete diese Methode, um Hochrisikotrinker in den USA zu finden: Die technisch versierten Singles und Paare, die in modischen Vierteln am Stadtrand leben. (Quelle: Medical News Today, 12.5.09)

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