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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Wirtschaft'

D: Alkohol & Frauen

Mittwoch 6. Oktober 2010 von htm

So ist das also!! Ich hatte ja erst kürzlich hier einen Beitrag betreffs Abhängigkeitserkrankungen verfasst! Und nun dieses hier! Das Folgende kann man lesen: FRAUEN, viele FRAUEN, ja, zunehmend FRAUEN haben ein Problem mit dem Teufel “ALKOHOL”! (Das ist wohl auch so eine Art “Gleichberechtigung”!? Mit Sicherheit jedoch eine vollkommen falsch-verstandene “Gleichberechtigung”!!)
Bisher galt die Abhängigkeit vom ALKOHOL eher als ein reines “Männerproblem”! DAS jedoch widerlegen die neuesten Studien, Erkenntnisse und Untersuchungen.
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, erklärte anlässlich der Jahrestagung in Berlin zum Thema “Alkohol – für Frauen (k)ein Problem?” unter anderem:
“…Daher ist mein wesentliches Ziel, den Alkoholkonsum bei Frauen mehr zu thematisieren und ihm in der Präventionsarbeit eine stärkere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.” Und: 370.000 Frauen in Deutschland sind alkoholabhängig! (Quelle: Google Alkohol News, 6.10.10) heinkasnews.de, 5.10.10 unser Online-Kommentar: Es ist nicht verwunderlich, dass die Frauen im Zuge ihrer Emanzipation nach dem 2. Weltkrieg auf den Alkoholkonsum gekommen sind. Die Alkoholwerbung hat sich ja auch mächtig ins Zeug gelegt. Mit den Alcopops hat die Alkoholindustrie nun auch noch die Mädchen erwischt. Auch wenn ein Teil dieses Konsums mit Hilfe der Sondersteuer ausgebremst werden konnte, wird nun das Getränkegemisch billiger selber hergestellt. Darauf reagiert der Staat nicht, weil eine Preiserhöhung auf Spirituosen alle Schnaps-Konsumenten treffen würde und diese halten aus Unkenntnis der Fakten nichts von Solidarität.
Die Jugendlichen mit Ermahnungen vom Komasaufen abhalten zu wollen, wird auch nicht gelingen, denn die Erwachsenen geben ja ein tolles Vorbild ab. Und die Regierung ist unfähig, die bekannten nötigen Präventivmassnahmen zu ergreifen, weil sie dem Druck der Alkoholindustrie nicht widerstehen kann oder will. Die Drogenbeauftragte ist nur ihr Alibi-Feigenblatt.

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D: Komasaufen – komplett uncool

Mittwoch 6. Oktober 2010 von htm

Fast 5000 Kinder saufen sich im Jahr ins Koma. Und das ist nur die Zahl derjenigen, die tatsächlich am Ende im Krankenhaus gelandet sind. Die Mehrheit davon sind Mädchen.
Knapp 5000 Kinder – das ist erbärmlich für ein Land, über dem seit Jahren ein engmaschiges Netz aus Drogenbeauftragten, Suchtexperten und Anti-Alkohol-Kampagnen liegt.
… Komasaufen muss komplett uncool werden. So uncool wie Mundgeruch oder In-die-Hose-machen. Das schaffen am ehesten die Gleichaltrigen. Vielleicht muss man sie nur einmal daran erinnern. (Quelle: Google Alkohol News, 6.10.10) derwesten.de, 5.10.10
unser Online-Kommentar: Warum soll Komasaufen bei Jugendlichen uncool werden, wo doch die Erwachsenen das Beispiel dazu hergeben? Und am Komasaufen eine goldene Nase verdienen! Solange die Regierung nicht wirklich will und dem Druck der Alkoholindustrie widersteht, wird sich gar nichts ändern. Die Versuche der Suchtfachleute sind meist Alibiübungen, weil die Regierung ihre Vorschläge in den Wind schlägt. Die WHO hat die Rezepte im Mai geliefert, die Regierung hat sie mitunterzeichnet und prompt schubladisiert. Die Drogenbeauftragte ist nur ihr Feigenblatt.

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Prävention statt Prämienschock: Vorsorgen kostet weniger als heilen

Dienstag 5. Oktober 2010 von htm

Im nächsten Jahr steigen die Krankenkassenprämien wieder massiv an. Einer der Hauptgründe für die immer grössere Prämienlast ist die anhaltende Kostensteigerung im Gesundheitswesen. Ihr ist mit Pflästerlipolitik und vereinzelten Sofortmassnahmen allein nicht beizukommen. Gefordert sind stattdessen Massnahmen, mit denen sich nachhaltig Kosten senken lassen. Entscheidend dazu beitragen können Prävention und Gesundheitsförderung: Fundierte ökonomische Analysen von Präventionsmassnahmen in der Schweiz zeigen, dass Prävention wirkt, sich wirtschaftlich lohnt und direkt medizinische Kosten senkt. (Quelle: Infoset Newsletter Oktober 2010) Allianz ‘Gesunde Schweiz‚ Medienmitteilung 1.10.10

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Teurer Alkohol gut für Gesellschaft

Mittwoch 29. September 2010 von htm

Ist Alkohol teurer, profitiert davon die Gesellschaft. Denn laut einer US-Studie sinken dann die alkoholbezogenen Krankheitsfälle. Von hohen Kosten für Alkohol profitiert laut US-amerikanischen Experten die gesamte Gesellschaft. Kosten die Getränke beispielsweise aufgrund höherer Steuern mehr, sinken die mit Alkoholmissbrauch verbundenen Krankheits- und Todesfälle. Darüber hinaus wird die Zahl der Verbrechen geringer, denn oft geschehen Straftaten unter Alkoholeinfluss. … (Quelle: Google Alkohol News, 29.9.10) business-panorama.de, 28.9.10 Kommentar: Das ist nichts Neues, aber bemerkenswert ist, dass die Meldng auf einer Business-Webseite erscheint. Sollte die Wirtschaft doch langsam hellhörig werden?

Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Medien, Preisgestaltung, Verhältnis-Präv., Wirtschaft | Keine Kommentare »

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