Sonntag 20. November 2011 von htm
In U-Bahnen, Trambahnen und Bussen gilt das Alkoholverbot schon seit 2009. Jetzt sollen Bier, Wein und Co. auch aus den S-Bahnen verbannt werden – mithilfe der Bundespolizei.
Mit dem Verbot ab dem 11. Dezember reagiere die Bahn «auf den mehrfach von Fahrgästen geäußerten Wunsch» und wolle «das subjektive Sicherheitsempfinden» verbessern, sagte der Geschäftsleiter der S-Bahn München, Bernhard Weisser, am Donnerstag. … (Quelle: Google Alkohol News, 17.11.11) augsburger-allgemeine.de, 17.11.11
Kategorie: Allgemein, Internationales, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Sonntag 20. November 2011 von htm
Alkohol- und Tabaktestkäufe durch Jugendliche werden im Kanton Zürich legalisiert. Die vom Kantonsrat Ende Juni beschlossene Änderung des Gesundheitsgesetzes wird auf den 1. Januar 2012 in Kraft gesetzt, wie der Regierungsrat mitteilte. …l (Quelle: Google Alkohol News, 17.11.11) tagesschau.sf.tv, 17.11.11
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Jugend, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 17. November 2011 von htm
Wir haben viele Namen: Generation doof, Generation sorglos, Generation Internet, Generation dick. Diese Bezeichnungen mögen alle ihre Berechtigung haben. Dabei gerät jedoch in den Hintergrund, dass wir, die Jugend von heute, vor allem die Generation Alkohol sind.
Für viele Jugendliche meines Alters gehört es mittlerweile zu einem gelungenen Wochenende dazu, sich hemmungslos zu betrinken, bis sie im Graben liegen. Saufgelage, Komasaufen, Flatratepartys, wer kennt diese Begriffe nicht. Wenn ich zu einer Feier eingeladen werde, werde ich meist gefragt: „Bock zu saufen?“ Falls ich nein sage, bin ich ein Spießer, ein Außenseiter, der nicht cool genug ist, sich die Kante zu geben. Man gilt unter den meisten Jugendlichen als Sonderfall, wenn man sich noch nie wegen zu starkem Alkoholkonsums übergeben musste – oder schonmal mit einer Intoxikation im Krankenhaus lag. … (Quelle: Amadeus Ulrich in www.spiesser.de)
unser Online-Kommentar:
Wenn der Nachwuchsmisanthrop zu wenig Informationen besitzt, um das Ausmass des heutigen und des früheren Jugendalkoholismus erfassen zu können, kann ich ihn auf meine Webseite hinweisen, wo viele solcher Informationen gesammelt sind. (www.alkohlpolitik.ch)
Generell kann man sagen, dass der Gesamtkonsum gegenwärtig leicht abnimmt, aber der Konsum der Vieltrinkenden zunimmt. Die ESPAD-Studie 2007 meldete, dass 43% der europäischen Studenten von 15/16 Jahren über ihr Binge Drinking in den letzten 30 Tagen berichteten. Und Alkohol ist die wichtigste einzelne Todesursache unter jungen Männern von 16 – 24 Jahren.
Die Politik versucht, mit Jugendschutzmassnahmen dieser Seuche Herr zu werden. Und verdrängt dabei, dass die ganze Gesellschaft am Alkoholproblem leidet und mitverantwortlich ist. Verniedlichung und Verharmlosung des Problems sind alltäglich. Die Folgen tragen wir alle.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Konsumhaltung, Politik, Sozialkosten, Statistik |
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Donnerstag 17. November 2011 von htm
Zeit zum Handeln? Nicht unbedingt, vielleicht später. Handlungsbedarf? Den gibt es sehr wohl. So widersprüchlich präsentiert sich derzeit die schweizerische Medienpolitik. An der Jahrestagung des Vereins Medienkritik Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft gab es Erklärungen für die Stagnation und den Handlungsunwillen…. (Quelle: medienwoche.ch/2011/11/14)
unser Online-Kommentar:
Es ist normal, dass jeder der Akteure Medienkritik anders versteht, d.h. so, dass sie seinen Interessen entspricht. Das heisst aber auch, dass der Bundesrat, als Vertreter der Bevölkerung, aktiv für deren Interessen einstehen sollte. Er müsste darüber wachen, dass die Medien ihrer Informationspflicht, zu der sie sich in ihrer Selbstregulierung verpflichtet haben oder auf Grund der Konzessionsbestimmungen verpflichtet sind, auch nachkommen. Auf dem Gebiet der Alkoholpolitik ist dies bisher nicht der Fall. Leider kann nicht mit einer Besserung gerechnet werden, so lange der Bundesrat selber der Bevölkerung die massgebenden Informationen vorenthält und damit eine objektive Diskussion verunmöglicht.
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Samstag 29. Oktober 2011 von htm
Die britische Sängerin Amy Winehouse ist an den Folgen übermäßigen Alkoholkonsums gestorben. Eine Untersuchung der Gerichtsmedizin ergab, dass Amy Winehouse nach längerer Alkohol-Abstinenz auf einmal wieder heftig getrunken hatte, was zu ihrem „plötzlichen und unerwarteten Tod“ führte. … (Quelle: Google Alkohol News, 26.10.11) focus.de, 26.10.11
Unser Online-Kommentar: Sie, die in ihren guten Zeiten kulturelle Auszeichnungen erwarb, unterlag dem von Wirtschaft, Politik und vielen Medien hochgejubelten angeblichen Kulturgut Alkohol. Tod durch Atemlähmung, sprich akute Alkoholvergiftung. Nun hat das Rätseln ein Ende, und man kann wieder zur Tagesordnung übergehen. So sinnlos wie ihr Tod ist auch der Umgang der verantwortlichen Politiker mit dem Alkoholproblem. Sie werden weiterhin den Kopf in den Sand stecken und ab und zu eine Alibiaktion starten. Das Volk zahlt ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten und nimmt die verminderte Lebensqualität als Passivtrinker in Kauf.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Geschichten, Gesundheit, Internationales, Kultur, Medien, Passivtrinker, Politik, Prominenz, Sozialkosten, Werbung, Wirtschaft |
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Mittwoch 26. Oktober 2011 von htm
Der Höhepunkt der Fettsucht-Epidemie in den USA ist noch nicht erreicht, aber Corporate America ächzt und stöhnt schon jetzt gewaltig unter der wachsenden Zahl der Fettleibigen in der Gesellschaft. Das geballte Übergewicht schlägt leider schwer auf die Produktivität durch.
Der Nachrichtenagentur Reuters ist unterdessen nicht entgangen, dass Fettleibigkeit nicht einmal die größte Belastung für Corporate America ist – Alkohol ist noch viel schlimmer und teurer.
Übermäßiger Alkoholkonsum kostet die US-amerikanische Wirtschaft mehr als 200 Milliarden Dollar pro Jahr. Der größte Teil der Kosten fällt dabei bei Arbeitern und deren Familien in Form von Lohn- und Gehaltsausfällen an. Immerhin 11 Prozent fallen auf höhere Kosten für Krankenversicherung und Behandlung, der Rest auf Arbeits- und Produktionsausfall sowie mangelhafte Leistung.
Für das Center for Disease Control ist klar: Mit weniger Essen und weniger Trinken wären die USA stärker und die Wirtschaft ein wenig weiter auf dem Weg aus der Krise. (Quelle: Google Alkohol News, 20.10.11) n-tv.de, 19.10.11 Kommentar: Dazu kommen weitere Kosten für den Steuerzahler.
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Politik, Sozialkosten, Statistik, Wirtschaft |
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Sonntag 25. September 2011 von htm
Gesundheitsminister Söder will männliche Ängste vor Vorsorgeuntersuchungen abbauen.
Männer haben gegenüber Frauen viele Nachteile: Sie haben im Durchschnitt höheren Blutdruck. Sie leiden öfter an Diabetes. Sie bekommen zehn Jahre früher einen Herzinfarkt. Sie haben doppelt so oft Übergewicht. Sie rauchen mehr und trinken öfter Alkohol. Und sie sterben früher – in Bayern im Durchschnitt stolze fünf Jahre.
Defizite, die Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) mit einer bayernweiten „Initiative für Männergesundheit“ abbauen will. … (Quelle: Google Alkohol News, 24.9.11) Main Post, 23.9.11 Kommentar: Ob die Aerzte bei der Vorsorgeuntersuchung wagen, den Alkoholkonsum anzusprechen? Denn Bier ist bekanntlich in Bayern flüssiges Brot und sooo gesund! Und Jägermeister noch dazu.
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Gesundheit, Internationales, Kultur, Politik, Statistik, Verhaltens-Präv. |
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Freitag 23. September 2011 von htm
Ein russischer Fischkutter rammte im Pazifik ein russisches Atom-U-Boot, während seine betrunkene Mannschaft unter Deck feierte. Das Schiff habe das Atom-U-Boot trotz Funksprüchen und Signalraketen ungebremst gerammt und leicht beschädigt. (Quelle: Tages-Anzeiger, 23.9.11) Kommentar: Aber Alkohol ist doch völlig ungefährlich!
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Mittwoch 21. September 2011 von htm
Mit schweren Vorwürfen gegen die Tabak-, Alkohol- und Lebensmittelindustrie haben die Vereinten Nationen eine globale Gesundheits-Kampagne gestartet.
Bewegung, gesunde Ernährung, moderater Alkoholkonsum und der Abschied von der Zigarette könnten jährlich Millionen Menschen vor dem Tod bewahren, mahnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon zum Auftakt der ersten UN-Konferenz gegen nichtansteckende Krankheiten (NCD). … (Quelle: Lebensmittel Praxis, 20. September 2011)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Aufruf, Entwicklungs- und Schwellenländer, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Nichtübertragbare Krankheiten, Politik, Prävention, Prominenz, Statistik, TOP NEWS, UNO, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., Werbung, Wirtschaft |
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Montag 12. September 2011 von htm
In Deutschland hat unser Name eine Nachfolge gefunden. Die Verantwortlichen vertreten die gleiche Linie wie sie auf dieser Webseite vertreten wird. Ich kann sie nur empfehlen. Den Betreibern wünsche ich viel Ausdauer und Erfolg. Link: http://www.alkoholpolitik.de
Kategorie: Allgemein, Internationales, Medien, TOP NEWS, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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