Freitag 8. Juni 2012 von htm
Brasilia (Brasilien). Der Bierkrieg zwischen dem Fußball-Weltverband Fifa und der brasilianischen Regierung ist seit Mittwoch beigelegt. Die Präsidentin von Brasilien, Dilma Rousseff, hat das umstrittene Gesetz über den Stadionbierverkauf bei der Weltmeisterschaft 2014 verabschiedet.
Das Gesetz wurde am Mittwoch nach einem langen Kampf mit Abgeordneten und Senatoren gebilligt. Normalerweise ist der Verkauf von Bier in den brasilianischen Stadien verboten. Die Fifa hatte bereits vor mehr als viereinhalb Jahren eine Vereinbarung mit der brasilianischen Regierung abgeschlossen, die diverse Garantien beinhaltet – darunter auch den Verkauf von Alkohol durch den Fifa-Premiumpartner Anheuser-Busch in den WM-Stadien. …
Das Verbot des Ausschanks von Alkohol in brasilianischen Sportarenen gilt seit 2003, damit sollten Ausschreitungen von Hooligans vor allem bei Fußballspielen verhindert werden. Führende Politiker Brasiliens hatten sich für die Aufrechterhaltung des Banns ausgesprochen. …
(Quelle: Google Alkohol News, 8.6.12) abendblatt.de, 7.6.12
Kommentar: König Alkohol und die Macht des Geldes haben wieder gesiegt. Wie lange muss das noch so sein?
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Entwicklungs- und Schwellenländer, Erhältlichkeit, Internationales, Politik, Prominenz, Sport, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Donnerstag 7. Juni 2012 von htm
Berlin – Anlässlich des Weltdrogentags 2012, findet das 2. AktivA – Symposium für eine aktive Alkoholtherapie statt:
Dienstag, den 26. Juni 2012, 14.00 Uhr – 19.30 Uhr,
Hörsaalruine im Medizinhistorischen Museum der Charité, Berlin
Ziel des Symposiums am diesjährigen Weltdrogentag ist es, das gesellschaftliche Tabu-Thema Alkoholerkrankung bei Erwachsenen auf die Agenda zu setzen, die Situation in Deutschland zu beleuchten und bestehende Versorgungsstrukturen zu diskutieren.
U. a. wird Professor Jürgen Rehm erstmalig und exklusiv den „Alcohol Comparator Report 2012“ präsentieren, welcher einen umfassenden überblick über die Auswirkungen von Alkohol auf Gesundheit, Gesellschaft und Wirtschaft für Deutschland gibt.
Das Programm ist nun online. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.aktiva-symposium.de
(Quelle: Gesundheit adhoc, 6.6.12
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholkrankheit, Allgemein, Diverse, Internationales, Medizin, Prominenz, Rehabilitation, Sozialkosten, Statistik, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen |
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Mittwoch 6. Juni 2012 von htm
Die 1,8 Milliarden Heranwachsenden auf der Erde leben wesentlich ungesünder als alle Generationen vor ihnen
Endlich abnehmen! Endlich rauchfrei! Endlich trocken! Viele Menschen wären gerne von ihrem Laster befreit, doch nur wenigen gelingt das. Zu schwer fällt es, eine meist seit der Jugend bestehende Marotte auszulöschen. Das Gehirn hat sich fatalerweise längst an Unmengen von Zucker, Nikotin oder Alkohol gewöhnt. Zudem hat der jahrelange Raubbau längst Spuren hinterlassen. Selbst wenn man sich bemüht, verschwinden Fettleber und Raucherlunge nicht ganz vollständig. Die Einsicht kommt meist zu spät.
Jedes Jahr sterben 2,8 Millionen Menschen an den Folgen ihres Übergewichts. Als Risikofaktor für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist das Rauchen immer noch die zweithäufigste Todesursache weltweit. Und maßloser Alkoholkonsum schadet Leber, Herz und Gehirn. Wie kann es sein, dass wir zwar Milliarden an Forschungsgeldern ausgeben – aber dann alle Studienergebnisse grob ignorieren?
Die Frage ist nicht mit einem Satz beantwortet, die Ursachen sind zu vielschichtig. Sicher ist aber, dass man sich meist erst dann Gedanken macht, wenn es bereits zu spät ist. Prävention ist also die Stellschraube, um die Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern. Doch bisher wird viel zu wenig für die Vorsorge getan. Um klarzustellen, dass das Thema in Zukunft brisanter wird, lohnt ein Blick in die Statistiken. Anlässlich der 45. Sitzung der Kommission zur Bevölkerung und Entwicklung im April dieses Jahres hat das Journal „Lancet“ eine vierteilige Serie herausgebracht, die sich den Patienten der Zukunft widmet: den Jugendlichen von heute. …
(Quelle: Google Alkohol News, 6.6.12) welt.de, 5.6.12
unser Online-Kommentar: Der Alkoholkonsum Jugendlicher hätte auch einen eigenen Abschnitt verdient. Seine Gefährlichkeit zeigt sich nicht zuletzt darin, dass viele Krebsarten, HIV, sexuelle Probleme, Suizide mit Alkohol zusammenhängen können. Dieses Lifestyle-Gift ist noch mehr akzeptiert als der Tabak. Seine Bekämpfung ist deshalb noch weit schwieriger und hat auch keine schwergewichtigen Lobbies. Vor allem die Politik ist oft selber alkoholbehindert, was eine wirksame Aufklärung und strukturelle Prävention fast unmöglich macht.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Armut, Entwicklungs- und Schwellenländer, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Dienstag 5. Juni 2012 von htm
Der Nationalrat schwenkt bei der Frage, wie gemessen werden soll, ob eine Autofahrer zu viel Alkohol getrunken hat, auf die Linie des Ständerates ein. Neu wird dies in der Regel auch ab 0,8 Promille mit einem Atemlufttest gemacht. Die aufwändigeren und teureren Bluttests sollen nur noch bei Verdacht auf Drogen gemacht werden oder wenn es der Kontrollierte ausdrücklich verlangt. Wortprotokoll der Debatte, Artikel auf NZZ Online. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) begrüsst in einer Medienmitteilung diesen Entscheid. (Quelle: Infoset Newsletter, 5.6.12)
Kategorie: Allgemein, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene |
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Dienstag 5. Juni 2012 von htm
Der Ständerat hat seinen Entscheid vom vergangenen Dezember rückgängig gemacht und mit dem Stichentscheid des Ratspräsidenten beschlossen, auf das Präventionsgesetz einzutreten. Mit diesem laut Allianz ‚Gesunde Schweiz‘ weitsichtigen Entscheid bietet der Ständerat Hand zu einer wichtigen Reform, welche die Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung in der Schweiz durch einen wirkungsvolleren Einsatz der vorhandenen Mittel ermöglicht. Medienmitteilung (pdf, 1S., 85Kb) der Allianz, Wortprotokoll der Debatte. (Quelle: Infoset Newsletter, 5.6.12)
Kategorie: Allgemein, Neues Präventionsgesetz CH, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv. |
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Dienstag 5. Juni 2012 von htm
Inhalt: Suchtpolitik || Aus den Dossiers: Kinder & Jugendliche| Reisebestimmungen || Suchtformen/Substanzen: Alkohol | Cannabis | Tabak | Weitere || Beratung/Therapie | Forschung & Statistik | Gesundheit & Soziales | Institutionen | Diverses | Agenda | Infoset-Redaktion |
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Kategorie: Allgemein, Newsletter, Schweiz, Veröffentlichungen |
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Donnerstag 31. Mai 2012 von htm
Mechthild Dyckmans, FDP-Politikerin und Drogenbeauftragte der Bundesregierung, sorgte kürzlich mit der Veröffentlichung eines „Drogen- und Suchtberichts“ für Empörung in der Netzgemeinde und offenbar auch für Unverständnis bei ihren Kollegen und Kolleginnen aus der Politik. Das zumindest impliziert eine nun herausgegebene Pressemitteilung der CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär.
Darin verurteilt die CSU-Politikerin unter anderem die von Dyckmans angeregte gedankliche Nähe des Internetverhaltens zum Alkohol- und Drogenkonsum. Sie halte einen solchen Vergleich für absurd, so Bär, und empfehle jedem, weder Computerspiele, noch das Medium an sich als Gefahr für Leib und Leben darzustellen. …
(Quelle: Google Alkohol News, 30.5.12) onlinewelten.com, 29.5.12
unser Online-Kommentar: Mit den bisherigen Kommentaren gehe ich einig.
Einen besonderen Aspekt möchte ich aber beifügen: Mit dieser Gegenüberstellung hat die Drogenbeauftragte die Alkoholprobleme massiv bagatellisiert. Man könnte direkt meinen, es sei ein Ablenkungsmanöver, weil sie mit den bisherigen harmlosen Bemühungen das Problem nie in den Griff bekommen wird. Andererseits sind ihr die Hände gebunden, weil diese Regierung kein Interesse daran hat, gegen die Alkoholindustrie anzutreten.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Andere Drogen, Arbeitsplatz, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Medien, Politik, Prominenz, Verbraucherschutz, Veröffentlichungen |
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Donnerstag 31. Mai 2012 von htm
Der TV-Moderator Markus Lanz macht sich für die Aufzeichnungen seiner ZDF-Talkshow mit Koffein fit. … Auf Alkohol dagegen verzichte er, um sich erholen zu können. „Wenn du abends ein Weinchen trinkst, funktioniert das Spiel noch, bei zwei schon nicht mehr.“
(Quelle: Google Alkohol News, 31.5.12) welt.de, 30.5.12
unser Online-Kommentar: Mir scheint, der Mann hat Verstand und nutzt ihn auch.
Kategorie: Alkoholfreies, Allgemein, Arbeitsplatz, Internationales, Konsumhaltung, Medien, Prominenz, Verhaltens-Präv., Zitate |
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Donnerstag 31. Mai 2012 von htm
Im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft (8. Juni bis 1. Juli in Polen und der Ukraine) haben Polens römisch-katholische Bischöfe die Fans zum Alkohol-Verzicht aufgerufen. „Lasst uns Polen und alle anderen Teams unterstützen, indem wir nüchtern bleiben“, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Statement: „Zeigen wir unseren Gästen, dass wir ein freies Volk sind, das weiß, wie man ohne Alkohol feiert, Spaß hat und das Turnier genießt.“ (Quelle: Google Alkohol News, 30.5.12) welt.de, 29.5.12
Kommentar: Diese Bischöfe wären ein Vorbild auch für westliche Länder. Gerade für jene, die sich mit ihrer Freiheit brüsten, dabei sich der globalen Alkoholindustrie und deren Komplizen unterwerfen und deren Schädigungen ihrer Bevölkerung anlasten.
Kategorie: Alkoholfreies, Alkoholindustrie, Allgemein, Aufruf, Feste und Feiern, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Prominenz, Religion und Alkohol, Sozialkosten, Sport, TOP NEWS, Veranstaltungen, Verbraucherschutz, Verhaltens-Präv., Zitate |
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Montag 28. Mai 2012 von htm
Fahrerflucht, Alkohol am Steuer, schwere Nötigung durch Drängeln – Verkehrssünder sollen härter bestraft werden. Dazu will Minister Ramsauer die geplante Reform der Flensburger Kartei noch einmal verschärfen. Für schwere Vergehen gibt es dann drei Punkte – und die wird man so schnell nicht wieder los.
Wer sich volltrunken hinters Steuer setzt oder Fahrerflucht begeht, muss in Zukunft mit einer härteren Bestrafung rechnen: Derartige Straftaten sollen nach dem Willen von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) künftig mit mehr Punkten in Flensburg geahndet werden als bisher vorgesehen. Wie Ramsauer in der „Bild am Sonntag“ ankündigte, soll die geplante Reform der Flensburger Verkehrssünderkartei noch einmal verschärft werden. …
(Quelle: Google Alkohol News, 28.5.12) spiegel.de, 27.5.12
Kategorie: Allgemein, Internationales, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene |
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