Mittwoch 22. April 2009 von htm
Eine neue Studie der Universität Leicester zeigte, dass Männer nach Alkoholkonsum das Alter von Frauen nicht anders einschätzten. Das hat wichtige juristische Folgen, wenn Alkohol bei Fällen von ungesetzlichem Sex mit Minderjährigen als mildernder Umstand angeführt wird. (Quelle: Medical News Today, 21.4.09)
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Mittwoch 22. April 2009 von htm
Mit deutlicher politischer Kritik reagiert die SPD auf die Zunahme von Straftaten unter Alkoholeinfluss in Hamburg. 40,3 Prozent der Fälle von schweren und gefährlichen Körperverletzungen im öffentlichen Raum werden unter Alkoholeinfluss begangen, wie aus der Senatsantwort auf eine SPD-Anfrage hervorgeht. „Das demonstrative Eigenlob aus der Propaganda-Etage von Innenbehörde und Polizei deckt sich nicht mit den realen Zahlen, die immer weiter zunehmen und zudem beweisen, dass Alkoholstraftaten keineswegs nur ein Kiez-Problem sind“, sagt SPD-Innenexperte Andreas Dressel. „Klar ist auch, dass das überfällige Flaschenverbot nur für die Reeperbahn keine allgemeine Trendumkehr bringen wird. Eine echte Anti-Alkohol-Konzeption, die auch bei Prävention und Jugendschutz ansetzt, ist bei diesem Senat bislang nicht erkennbar.“ (Quelle: Google Alkohol News, 21.4.09) WELT ONLINE, 21.4.09
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Montag 20. April 2009 von htm
Jede dritte Gewalttat und 40 Prozent der gefährlichen Körperverletzungen werden unter Alkoholeinfluss begangen. Fast jede zweite Straftat wird auf St. Pauli unter Alkoholeinfluss begangen. Bei 42 Prozent liegt die Quote im Zuständigkeitsbereich der Davidwache. Nicht nur auf dem Kiez, sondern auch insgesamt ist in Hamburg der Anteil der Straftaten, die im Alkoholrausch begangen werden, gestiegen, obwohl die Zahl der Straftaten insgesamt gesunken ist. (Quelle: Google Alkohol News, 20.4.09) WELT ONLINE, 20.4.09
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Montag 20. April 2009 von htm
FC Sion-Anhänger mit Feuerwerk und Petarden nach dem Cup-Halbfinalspiel FC Luzern gegen FC Sion am 13. April. Drei Jahre Stadionverbot für die Chaoten. Erste Gegenmassnahmen werden sofort umgesetzt. (Quelle: Google Alkohol News, 20.4.09) zisch.ch, 20.4.09 Kommentar: Immer wird im Nachhinein reagiert, statt präventiv. Die Probleme gibt es schon lange.
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Samstag 11. April 2009 von htm
Nach dem Tod von drei deutschen Schülern auf Klasssenreise wurden weitere Tote durch Methylalkohol gemeldet. Die türkische Regierung fürchtet um den Ruf ihrer Hotellerie. Kritiker verlangen die Senkung der Alkoholsteuern oder die Unterbindung der Schwarzbrennerei. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.4.09) stern.de, 6.4.09Kommentar: Vielleicht sollte die Türkei das System der Eidgenössischen Alkoholverwaltung übernehmen, welche die Schwarzbrennerei ziemlich in den Griff bekommen hat. Die Türkei hat ja schliesslich bereits unser Zivilgesetzbuch übernommen.
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Freitag 10. April 2009 von htm
Das Missouri (USA) Department of Corrections Division of Probation and Parole hat ein neues Alkohol-Beobachtungs-Pilot-Programm gestartet, mit dem Zweck, den Erfolg der 24/7 (ganzer Tag, ganze Woche) dauernden Alkoholbeobachtung bei den unter Einfluss von Alkohol strafffällig Gewordenen mit „Alkohol-Armbändern“ zu testen. Das Pilot-Projekt, das früh im März begann, ist auf Zuwiderhandelnde mit dokumentierter Alkoholmissbrauchs-Geschichte und mit Polizeiakten, die mehrmalige Fälle von Alkohol am Steuer enthalten, gerichtet. Das sechsmonatige Pilot-Programm wird in sieben Bewährungshilfe und Parolen Bezirken laufen, in St. Louis, Vernon, Jackson, Greene, Boone, Scott and Buchanan counties und wird 70 Fälle, jeden für 90 Tage beobachten. (Quelle: Medical News Today, 8.4.09)
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Mittwoch 8. April 2009 von htm
Ein Vater schlug mit dem Hammer auf seine drei kleinen Kinder ein, sie überlebten schwer verletzt.
Journalist: In diesem Fall soll Alkohol eine Rolle gespielt haben.
Prof. Dr. Rudolf Egg (60) ist seit dem Jahr 1997 Direktor der Kriminologischen Zentralstelle (KrimZ) in Wiesbaden, er sagt: „Kein Wunder. Alkohol ist zwar nie der alleinige Grund, aber oft der Auslöser. Er verzerrt die Wahrnehmung und die Wirklichkeit. Aber: Alkohol macht niemanden zum Mörder.“ (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.4.09) HNA online, 8.4.09 Kommentar: Der letzte Satz ist unverständlich. Wenn der Vater den Auslöser Alkohol gebraucht hat, um zur Tat zu schreiten, die er ohne Alkohol nicht gewagt hätte, dann macht doch der Alkohol den Vater zum Mörder.
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Montag 6. April 2009 von htm
Das Drama um den gepanschten Alkohol in der Türkei hat zwei weitere Opfer gefordert: Die beiden mit Methanol vergifteten Lübecker Komapatienten sind nach Angaben der Uniklinik tot. Sie waren 17 und 19 Jahre alt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 6.4.09) FOCUS ONLINE, 6.4.09
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Freitag 3. April 2009 von htm
Leserbrief an die NZZ zu „Alkohol spielt entscheidende Rolle bei Jugendgewalt“ am 25.3.2009 (nicht veröffentlicht bis 3.4.09) Ein weiterer Beweis, dass die Presse unliebsame Beiträge zum Alkoholproblem, die für die Bevölkerung wichtig wären, unterdrückt.
Spät kömmt ihr, doch ihr kömmt, ist man versucht zu sagen. Jahrelang hat sich die Fachwelt dagegen gesträubt, diese unliebsame Tatsache zur Kenntnis zu nehmen und zu ihr zu stehen. Als ich im Zusammenhang mit dem Fall Buhnrain, Zürich-Seebach, die Komponente Alkohol ansprach, wurde ich noch totgeschwiegen oder massiv verbal angegriffen. Nun wird von vielen Präventionsmassnahmen und wenig Vernetzung gesprochen. Leider sind das meist unwirksame Massnahmen der Verhaltensprävention, die als Alibiübungen beruhigen sollen. Das grundlegende Alkoholproblem wird nicht angepeilt, das könnte dem eigenen Arbeitsplatz schaden. Dabei gälte auch hier, vereint ist man stark. Vor allem, wenn die Verantwortlichen aller Probleme einmal zusammenstehen würden, die vom Alkoholproblem betroffen sind und sich nicht zu wehren wagen, z.B. das Gesundheitswesen mit den Krankenkassen, den Krebsspezialisten, den Paraplegikern, dem Spitalpersonal der Notfallstationen, oder das Bundesamt für Verkehr betr. Alkohol am Steuer, oder die Sozialämter mit Caritas, Pro Juventute und ähnlichen Institutionen betr. Armutsbekämpfung, oder die Polizeigewerkschaft mit ihren vorgesetzten Ämtern, die auch überlastete Justiz, die Suchtprävention, die Lehrerschaft mit ihren nicht als solche erkannten und falsch eingeschätzten 150’000 Kindern aus alkoholbelasteten Familien, usw. Das wäre ein zielführender Koordinationsbedarf mit Aussicht auf Erfolg. Erfolg für die ganze Bevölkerung.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
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Sonntag 29. März 2009 von htm
Die aktuelle Kriminalstatistik der Polizei Münster spricht Bände: Körperverletzungen auf öffentlicher Szene haben zugenommen. Dabei werden immer öfter Taxi- oder Busfahrer zur Zielscheibe von Frust und wachsender Gewaltbereitschaft. Meist im Spiel: Alkohol. Im Detail sehen die Fakten auf Seiten der Stadtwerke so aus: Von Januar 2008 bis März 2009 sind in münsteraner Bussen bei täglich 100.000 Fahrgästen 50 Strafdelikte aktenkundig geworden. In dieser Zahl finden sich neben dem Diebstahl von Handys oder Taschen auch Übergriffe auf die Busfahrer wieder. (Quelle: Google Alkohol Alert, 29.3.09) echo-münster.de, 28.3.09
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