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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'

Der Streit um das Koblenzer Alkoholverbot

Mittwoch 15. Juli 2009 von htm

Sendung am Mittwoch, 15.07.2009, 18.15 bis 18.45 Uhr
Marodierende, betrunkene Jugendliche sorgen bundesweit für Schlagzeilen – und für Kopfzerbrechen bei den Verantwortlichen in den Städten. Was tun, wenn bestimmte Innenstadtbereiche von vielen gemieden werden, weil sie sich nicht den Begleiterscheinungen der ausufernden Trinkgelage aussetzen wollen? (Quelle: Google Alkohol News, 15.7.09) swr.de, 15.7.09

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Schärfere Regeln für Jugendliche in Zürcher Ferienlagern

Mittwoch 15. Juli 2009 von htm

Veranstalter von Sommercamps sind nach dem Münchner Vorfall alarmiert. Manche wollen jedes Risiko vermeiden und nehmen keine älteren Jugendlichen mit. Ausführliche Stellungnahmen von Organisatoren. (Quelle: Tages-Anzeiger, 13.7.09) Kommentar: Schon vor Jahrzehnten galt: Wesentlich ist das konsequente Durchsetzen der Regeln. Aber auch schon damals gab es Lehrkräfte, die aus Popularitätsgründen lieber wegschauten. Und die Zürcher Präventionsstelle drückte sich davor, nach einem beinahe tödlich verlaufenen Alkoholfall im Klassenlager, die Schüler während ihren Klassenlektionen auf die tödliche Gefahr hinzuweisen.

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Debatte über eine Mutter, die ihr Kind betrunken stillte

Samstag 11. Juli 2009 von htm

Eine Frau in Nord Dakota, USA, bekannte sich kürzlich der Kindes-Vernachlässigung schuldig, nachdem sie von Anklägern beschuldigt worden war, ihr Baby gestillt zu haben, während sie betrunken war. Aber der Fall hat eine Debatte über die Legalität und den Sinn der Anklage hervorgerufen. (Quelle: Join Together, 9.7.09)

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Oesterr.: Wieder mehr Alkoholtote im Verkehr

Samstag 11. Juli 2009 von htm

Die Zahl der Todesopfer durch Alkohol am Steuer ist 2009 im Vergleich zum Vorjahr bereits um 35 Prozent gestiegen, berichtete der VCÖ. Erstmals seit dem Jahr 2002 gibt es wieder mehr Tote. In den ersten fünf Monaten des Jahres kamen 23 Menschen (Vorjahr: 17) bei Alko-Unfällen ums Leben. Laut VCÖ-Statistik passieren im Juli die meisten Unfälle unter Alkoholeinfluss. (Quelle: Google Alkohol News, 10.7.09) oe24.at, 9.7.09

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Zürcher Schüler in München hatten unter 1 Promille

Donnerstag 9. Juli 2009 von htm

Von wegen nicht zurechnungsfähig! Die Zürcher Prügler waren bei ihrer Schandtat in München nur leicht betrunken. Das ergab der Test der Polizei. (Quelle: blick.ch, 7.7.09) Kommentar: 1 Promille entspricht etwa 5 Standard-Drinks. Die Schüler waren in einem euphorischen Zustand, in dem man sich überschätzt, Hemmungen fallen lässt, unverantwortlich handelt. Das ist wahrscheinlich der gefährlichste Zustand, wenn noch kriminelle Energie dazu kommt.

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Gewalttätige Zürcher Schüler in München

Dienstag 7. Juli 2009 von htm

Leserbrief zu „Einer der Schläger war bereits in der Therapie“ vom 3.7.09 im Tages-Anzeiger online vom 4.7.09)

Die Medien sind voll von Berichten und Kommentaren zu den traurigen Vorkommnissen in München. Nicht selten werden die Täter wieder einmal zu Opfern gemacht. In gewisser Hinsicht sind sie es auch: Opfer einer Gesellschaft, in der es normal ist, sich zu betrinken, die Alkoholwerbung fast ungehindert ihre falschen Botschaften verbreiten kann und dabei von den Medien unter dem irreführenden Titel „Lifestyle“ kräftig unterstützt wird, in welcher der Detailhandel bemüht ist, den Umsatz mit Billigangeboten laufend zu steigern und sich oft nicht an die Jugendschutzgesetze hält.
Erst seit kurzem ist auch den Fachleuten bewusst, und sie geben es auch zu, dass Alkohol bei der Jugendgewalt eine wichtige Rolle spielt. Noch vor ein, zwei Jahren wurde diese Tatsache heftig verneint und von den Behörden totgeschwiegen. Natürlich spielen auch andere Faktoren im Lebenslauf eines Menschen eine Rolle, doch es bräuchte schon sehr viel kriminelle Energie oder Aggressivität, um ohne die enthemmende Wirkung des Alkohols solche Taten zu begehen, die oftmals selbst für die Täter im Nachhinein unverständlich sind.
Die Lehren sollten endlich gezogen werden:
– Lehrer müssen über das Vorstrafenregister ihrer Schüler informiert sein.
– Es dürfte keine Schullager mit „weichen“ Regeln geben. Lehrer, die bei Fehlverhalten von Schülern grosszügig wegschauen, tun ihnen keinen Gefallen.
– Schulleitung und Schulpflege müssen bei nötigen Sanktionen die Lehrperson decken.
– Selbstverständlich kann man versuchen, die Eltern mehr beizuziehen. Bei schwierigen älteren Schülern ist jedoch meist der Zug schon abgefahren.
– Das Thema Alkohol ist ein Gesellschaftsproblem. Die Politik müsste endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und dafür sorgen, dass der Stellenwert des Alkohols an Bedeutung verliert, d.h. dass der Gesamtkonsum deutlich gesenkt wird. Die dazu nötigen Massnahmen sind hinlänglich bekannt. Der Nationalrat hat es in der Hand, in der Herbstsession bei der Behandlung der Alkoholreklame am Fernsehen ein Zeichen zu setzen. Dann wäre noch das neue Alkoholgesetz in der Vernehmlassung und das Nationale Programm Alkohol, das dringend verbessert werden sollte.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer

(Leicht gekürzt veröffentlicht am 7.7.09)

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Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Global, Internationales, Jugend, Leserbriefe, Politik, Prevention, Research, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene | Keine Kommentare »

Urteil im Fall des tödlichen Wetttrinkens in Berlin 2007

Sonntag 5. Juli 2009 von htm

Der Kneipier hatte sich nur Wasser einschenken lassen, während der 16-jährige Lukas mindestens 45 Tequila trank – und daran starb. Dafür wurde der Wirt jetzt vom Berliner Landgericht zu einer Haftstrafe von drei Jahren und fünf Monaten verurteilt. Der 28-Jährige wurde am Freitag der Körperverletzung mit Todesfolge sowie des vorsätzlichen Alkoholausschanks an Jugendliche schuldig gesprochen. (Wir haben damals berichtet.) (Quelle: Google Alkohol News, 3.7.09) sueddeutsche.de, 3.7.09 NZZ, 3.7.09

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Zürcher Schüler prügeln in München einen Mann fast zu Tode

Freitag 3. Juli 2009 von htm

Der Vorfall, in den fünf Schüler der WBK Küsnacht (10. Schuljahr) involviert waren, ereignete sich am Dienstagabend. Die Schüler – einer stammt aus der Schweiz und je einer aus Slowenien und aus Portugal – überfielen in der Innenstadt von München mehrere Männer. Dabei prügelten sie einen 46-Jährigen beinahe zu Tode. Die Münchner Polizei ermittelt wegen Verdacht auf versuchten Mord. Bier, Wodka und Marihuana seien beteiligt gewesen, sagte Manfred Heger von der Mordkommission München. (Quelle: Tages-Anzeiger, 2.7.09) (siehe auch unsere beiden Leserbriefe dazu)

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Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Schweiz, Unterricht | Keine Kommentare »

Die Jugendgewalt in der Schweiz

Freitag 3. Juli 2009 von htm

Letztes Jahr veröffentlichte das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement einen umfassenden Bericht zur Jugendgewalt. Das Bundesamt für Polizei hat nun auftragsgemäss den Bericht weitergeführt und Erkenntnisse zu den sogenannten jugendlichen Intensivtätern vorgestellt. (Quelle: NZZ, Tages-Anzeiger, 3.7.09)

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Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Jugendliche, Prevention, Schweiz, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Alkohol Sperrzone bei Schwyzertags Party in Tiengen, D

Freitag 3. Juli 2009 von htm

Besucher des Festauftakts in Tiengen dürfen keinen Alkohol mitbringen. Auch jede Form von Glas ist verpönt – Folge der Erfahrung von 2007 und 2008. Erstmals gilt Freitag ab 18 Uhr ein Verbot, in die Sperrzone zwischen Breitenfelder Straße und Fußgängerzone alkholische Getränke zu bringen. Alkoholfreies darf mitgebracht werden, aber nicht in einem Glasgefäß. Die Veranstalter werden zwar Alkoholisches ausschenken, aber nichts Hochprozentiges und nichts in Gläsern oder Glasflaschen. (Quelle: Google Alkohol News, 3.7.09) suedkurier.de, 2.7.09

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