Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'
Donnerstag 5. November 2009 von htm
Der Landtag hat gestern das nächtliche Verkaufsverbot für Alkohol beschlossen. In Kraft treten wird es voraussichtlich im März. Betroffen sind vor allem Tankstellen, Supermärkte und Kioske. Zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr morgens ist es dort dann grundsätzlich verboten, Alkohol zu verkaufen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 4.11.09) swr.de, 5.11.09 Kommentar: Kleiner Fortschritt auf dem richtigen Weg. Zum Weiterempfehlen.
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene |
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Donnerstag 5. November 2009 von htm
Die Schweizerische Fachstelle für Alkohol und andere Drogenprobleme (SFA) hat ein Update zur Online-Ausgabe von „Zahlen & Fakten“ ins Netz gestellt. Die Aktualisierung betreffen die Kapitel „Alkohol – Folgen des Konsums“ und „Medikamente“. (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)
Kategorie: Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Schweiz, Statistik, Veröffentlichungen |
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Donnerstag 5. November 2009 von htm
Artikel zu folgenden Themen: Prävention von Jugendgewalt | Die Bundesstrategie | Von der sozialen Integration zur Risikoorientierung | Kampf um Raum | Befindlichkeit, Substanzkonsum und Aggressivität | Freiburger Präventionsmodell PräRIE | Antigewalttrainings im stationären und ambulanten Setting |. Der Artikel (pdf, 5S., 232Kb) „Alles unter Kontrolle? Vom Umgang mit Videospielen“ von Marc Bodmer und Daniel Süss ist online erhältlich. Das Heft kann für 15 CHF über abo@suchtmagazin.ch bestellt werden. Ausgabe 5/2009 (Quelle: Infoset Newsletter November 2009)
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Mittwoch 4. November 2009 von htm
Ein FCZ-Fan beteiligte sich an einer Attacke auf Polizisten und schlug auf GC-Anhänger ein. Nun ist er vom Bezirksgericht verurteilt worden und muss alle Kosten alleine tragen: Geldstrafe: 12600.-, davon die Hälfte auf Bewährung, 300.–Busse, Verfahrenskosten und Genugtuungszahlungen 7000.– und Schadenersatzklagen von gegen 50’000.–. Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter hat gestern eine Petition „Stopp der Gewalt gegen die Polizei“ eingereicht. Im Vergleich mit dem Jahr 2000 habe die Gewalt gegen die Polizei um 160% zugenommen. Sie verlangen, dass die kurzen Haftstrafen wieder eingeführt werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 4.11.09; NZZ, 4.11.09)
Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport |
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Sonntag 1. November 2009 von htm
Nationalrat Jürg Stahl, Winterthur fordert vom Sport mehr Einsatz im Kampf gegen Chaoten. Zitat: Sind die 25 Millionen pro Jahr zu viel, welche die Polizeieinsätze kosten? „Nein, es braucht dieses Geld und dieses Kontingent an Polizisten wohl. Was mir fehlt, ist ein gesamtgesellschaftliches Bekenntnis, das Problem wirklich eindämmen zu wollen. England ging das Gewaltproblem erst nach schwerwiegenden Vorfällen mit Toten an. Ich hoffe, die Schweiz braucht keinen tödlichen Vorfall, um zu selben Einsicht zu gelangen.“
Kommentar: Herr Stahl ist Mitglied der SVP, die bekanntlich alle Versuche, die Alkoholprobleme zu vermindern, torpediert. Wie viele Menschen sind wohl schon deshalb gestorben? Dass Alkohol auch bei diesen Sport-Chaoten eine wesentliche Rolle spielt, sollte auch ihm bekannt sein. (Quelle: Tages-Anzeiger, 29.10.09)
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Sport, Verhältnis-Präv., Verschiedene, Zitate |
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Mittwoch 28. Oktober 2009 von htm
Es war zu erwarten und nur eine Frage der Zeit. Das WHO Rahmenabkommen über Alkoholpolitik, vulgo «Passivtrinkerschutz» (Framework on Alcohol Policy) aus dem Jahre 2007 startet nun wiederum Phase III, indem medial den Lesern diesmal der Alkoholkonsum für Nichttrinker als gefährlich in ihre Hirne gepflanzt werden soll – und zwar nach dem genau gleichen Muster wie bei der inexistenten Gefährlichkeit über Passivtabakrauch für Nichtraucher. Auch hier soll das Menschenbild von Alkoholgenießern gezielt als dem Präkariat zugehörend gewandelt werden, bis das Volk bei den Regierungen um einen Nichttrinkerschutz bettelt. Sie glauben es nicht? Dann warten Sie mal drei bis fünf Jahre, und lesen Sie diesen Artikel nochmals! (Quelle: Google Alkohol Alert, 28.10.09) sackstark.info, 21.10.09 Online-Kommentar: (pendent)
Es freut mich, dass „Sackstark!“ die Bemühungen der WHO um eine Alkoholstrategie derart in die Knochen gefahren ist. Offenbar werden positive Auswirkungen für die Bevölkerung der Mitgliedsländer befürchtet. Es ist richtig bemerkt, wir sind alle Passiv-Trinker, denn wir bezahlen die Sozialkosten, die von der Alkoholindustrie durch ihre Kunden verursacht werden und zwar jährlich Milliarden. Dazu leiden wir, egal wie viel wir konsumieren, an den gesellschaftlichen Folgen, wie Gewalt, sexueller Gewalt, Familientragödien mit Hunderttausenden von traumatisierten Kindern, Verunfallten mit Invalidität und Tod. Wenn es früher schon so war, umso schlimmer, dass es nicht gelang, diesen Wahnsinn zu stoppen. Im Gegenteil, inzwischen ist es der Industrie durch schamlose Werbung und die Kreation der Alcopops auch gelungen, die Frauen und sogar die Kinder zu gewinnen. Sich darüber noch lustig zu machen, ist absolut unmoralisch.
Kategorie: Alcopops (de), Alkoholindustrie, Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv., Weltgesundheits-Org., Werbung |
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Sonntag 25. Oktober 2009 von htm
Eine Gruppe von wirtschaftsnahen CVP-Politikern lässt das Parlament nach rechts kippen. Die Mehrheiten zu vielen Vorlagen im Parlament werden im Berner Restaurant Lorenzini gezimmert. Dort treffen sich jeweils zehn Tage vor der Session elf Nationalräte, die den rechten Flügel der CVP bilden, zum Mittagessen. Der wegen seiner Wirtschaftsnähe auch «KMU-Flügel» genannte Trupp rund um den Berner Nationalrat Norbert Hochreutener (übrige Mitglieder siehe Schluss des Textes) legt dort seine Positionen fest. Immer wieder verhilft der KMU-Flügel FDP und SVP, die alleine nicht genug Stimmen haben, zu knappen rechten Mehrheiten im Nationalrat. Das Nachsehen haben Linke und Grüne – und die Mehrheit der eigenen CVP. Er brachte auch die Alkoholwerbung ins Schweizer Fernsehen. (Quelle: SontagsZeitung, 25.10.09) Kommentar: Das Nachsehen haben auch das Schweizer Volk und paradoxerweise die Wirtschaft, die als Passiv-Trinker die Zeche dieser unchristlichen Politik bezahlen.
Kategorie: Allgemein, Arbeitsplatz, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz, Verschiedene, Werbung |
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Sonntag 25. Oktober 2009 von htm
klau|s|ens zum alkoholverbot in mönchengladbach (B. M-gladbach – 1. FC köln) und zum alkoholmissbrauch allerorten – www.klausens.com
von klausens Pro @ Samstag, 24. Okt, 2009 – 12:33:19
klau|s|ens, alle welt trinkt nun alkohol, überall, dauernd, öffentlich. fast jeder.
ja, es ist modern, betrunken zu sein.
früher haben wir über russland gelacht. wodka und so.
und heute gehen wir selber im alkohol unter.
keine u-bahn mehr ohne sichtbare bierflasche.
überall sitzen menschen in den bahnen und bussen und haben flaschen mit alkohol in der hand.
bei jungen leuten, auch bei studenten, ist die bierflasche wie ein accessoire.
genau das: es ist ein modeartikel. kult. …
(Quelle: Google Alkohol Alert, 25.10.09) klausens.blog.de, 24.10.09 Kommentar: Versuch, die Alkohol-Misere in literarische Form zu giessen. Zeugt mindestens von Einsicht, die vielen Zeitgenossen abgeht.
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Sport, Verhaltens-Präv., Verkehr, Zitate |
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Sonntag 25. Oktober 2009 von htm
Erst einen trinken gehen und dann in der Stadt Randale machen – in Hückeswagen war dies offenbar eine beliebte Freizeitgestaltung unter Jugendlichen. Seit Mai ist weitgehend Schluss mit Pöbeleien, öffentlichem Urinieren und Party-Lärm in der City: Der Stadtrat hat für den gesamten Innenstadtbereich ein striktes öffentliches Alkoholverbot ausgesprochen. Seither ist die Zahl der Beschwerden drastisch zurückgegangen. Wie sieht es in anderen Oberbergischen Kommunen aus? … (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.10.09) Kölnische Rundschau, 24.10.09
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv. |
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Sonntag 25. Oktober 2009 von htm
Online-Kommentar zu „Soll Alkohol in Bussen und Bahnen verboten werden?“ in tagesspiegel.de, 25.10.09:
Wir sind alle Passiv-Trinker
Das Beispiel München oder die Metronom-Gesellschaft zeigen, dass es einen gangbaren Weg gibt und dass es nicht nur ein Bruchteil der Alkoholkonsumenten sind, von denen sich andere Fahrgäste belästigt fühlen. Auch die Ungewissheit, ob der Angetrunkene im Abteil ausrasten wird oder nicht, macht eine Fahrt zur Nervenprobe und ist nicht erholsam.
Wir sind alle Passiv-Trinker, die einen enormen Beitrag zahlen durch Verlust an Lebensqualität und jährliche Sozialkosten an die alkoholbedingten Schäden von mehreren hundert Euro pro Kopf, egal wie viel wir selber trinken. Nur weil wir der Alkoholindustrie gestatten, unser ganzes Leben mit ihren Produkten zu durchdringen. Von der Wiege bis zur Bahre, überall muss Alkohol angeblich dabei sein. Wann werden die Nicht-Konsumenten und die mässigen Konsumenten, die in der Mehrheit sind, ihre Verantwortung wahrnehmen und diesem Diktat Einhalt gebieten? Sie wären die Hauptnutzniesser. Nur sie können die Politiker veranlassen, ihren Amtseid ernst zu nehmen und z.B. die EU in ihren Bemühungen unterstützen und die Alkoholprobleme zu lindern. Leider ist von der neuen Regierung mit der FDP und ihrem nicht funktionierenden Credo der Eigenverantwortlichkeit in diesem Zusammenhang nicht viel zu erwarten.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Sport, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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