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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'

Alkohol, die erlaubte Droge Nr. 1 in Europa

Donnerstag 26. November 2009 von htm

Mindelheim/Unterallgäu Volltrunkene Jugendliche beherrschen die Schlagzeilen der Zeitungen. Fallen sie dabei „nur“ ins Koma, dann schädigen sie sich selbst. Fallen sie in der Umnachtung auch noch andere Menschen an, dann wirft das ein noch schlechteres Licht auf die Jugend. Mit dem Problem „Jugend und Alkohol“ beschäftigte sich nun die Fraktion der Ausschussgemeinschaft Grüne/ödp im Kreistag. Dazu kamen die Politiker im Jugendcafé Frox mit Leuten zusammen, die mit dem Problem täglich konfrontiert sind: Polizisten, Mitarbeiter des Kreisjugendringes und Menschen, die in der Jugendarbeit tätig sind. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.11.09) Augsburger Zeitung, 26.11.09

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Betrunkener schießt auf Kind

Dienstag 24. November 2009 von htm

In Würzburg hat ein Betrunkener mit einem Luftgewehr auf einen neunjährigen Jungen geschossen. Gegen den 31-jährigen Mann wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Er hatte 2 Promille im Blut. Der Junge wurde an einer Hand leicht verletzt. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.11.09) focus.de, 23.11.09

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USA: Alkohol-Atemtests beim College-Football

Montag 23. November 2009 von htm

Die Universitäten von Wisconsin und Minnesota verlangen von Saison-Ticket-Besitzern mit einer Geschichte von Alkohol-Vorstrafen, dass sie am Spieltag einen Atemtest abliefern, um zukünftige Footballspiele besuchen zu dürfen. (Quelle: Join Together, 20.11.09)

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«Ungewöhnliches Ausmass an Gewalt» in Basels Stadion

Montag 23. November 2009 von htm

Am Freitagabend kam es im und vor dem Stadion St. Jakob zu wüsten Ausschreitungen. Die Polizei sei gut vorbereitet gewesen, meint der Basler Sicherheitsdirektor Hanspeter Gass. Die Randale vom Freitagabend beim Cupspiel FCB gegen FCZ werfen die Frage auf, ob nicht die Zürcher Fans beim nächsten Spiel in Basel gar nicht zugelassen sein sollten.
BaZ: Das Spiel FCB–FCZ war als Hochrisiko eingestuft worden. Haben Sie das erwartet: herausgerissene Sitze, zerstörte Toiletten, ein demolierter Getränkestand und 25 Verletzte?
Hanspeter Gass: Wir haben alle Vorbereitungen für ein Risikospiel getroffen. Dennoch war das Gewaltpotenzial von ungewöhnlichem Ausmass. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.11.09) bazonline, 23.11.09 Kommentar: Das richtige Massnahmenpaket ist offenbar noch nicht eingesetzt worden. Trotz Alkoholverboten in und ums Stadion. Wenn die Hooligans schon in Zürich volltanken, müsste wie in Freiburg i.Br. ein Alkoholblastest verlangt werden.

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Betrunkener dänischer Fussball-Fan muss zahlen

Freitag 20. November 2009 von htm

Der dänische Fussball-Fan, der beim Länderspiel Dänemark:Schweden im Juni 2007 beim Stande von 3:3 aufs Spielfeld gerannt war und den Schiedsrichter attackiert hatte, worauf dieser das Spiel abbrach, wurde nun abgeurteilt. Er muss 900’000 Kronen (180’000 Franken) zahlen. Das Spiel wurde 3:0 Forfait für Schweden gegeben. (Quelle: 20minuten, 20.11.09)

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Betrunkene Jugendliche verletzen Polizisten

Freitag 20. November 2009 von htm

In Reinach, BL haben zwei stark betrunkene 18-Jährige drei Polizisten mit Faustschlägen angegriffen. Ein Polizist und ein drittes Opfer mussten vorübergehend in Spitalbehandlung gehen. Die beiden Angreifer konnten verhaftet werden. (Quelle: NZZ, 20.11.09)

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Bern: Kein Verbot von Alkohol und Stehplätzen

Freitag 20. November 2009 von htm

Der SCB und die Young Boys haben gemeinsam mit der Stadt Massnahmen gegen Gewalt bei Sportveranstaltungen beschlossen. Verstärkte Zuganskontrolle und ein Alkoholverbot für Minderjährige sind die Eckpunkte des Abkommens. Die Stadt Bern sei mit dieser Vereinbarung die erste Stadt in der Schweiz, die die Massnahmen der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeibehörden (KKJPD) umsetze, betonten die Verantwortlichen anlässlich einer Medienkonferenz in Bern. Vereinbart wurden elf Massnahmen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.11.09) bazonline.ch, 19.11.09 Online-Kommentar: Dass der Entscheid, keinen Alkohol mehr an Jugendliche auszuschenken, mutig sei, spricht Bände. Ebenso wie die Aussage, ein totales Alkoholverbot wäre der Tod dieser Sportveranstaltungen. Es wäre wirklich an der Zeit, wenn sich der Sport aus den Fesseln des Alkohol-Sponsoring befreien würde. Die Projekt-Idee auf www.alkoholpolitik.ch liefert das Rezept dazu. Übrigens: Wer kontrolliert das Alkoholverbot an unter 18-Jährige? Gibt es Konsequenzen bei Fehlverhalten?

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Die deutsche Drogenbeauftragte geht (Online-Kommentar)

Donnerstag 19. November 2009 von htm

Online-Kommentar zu: „Volkserzieherin“ Sabine Bätzing tritt ab in WELT ONLINE am 18.11.09 Kontrabass:
Jeder, der einmal ein Bier gekippt hat, fühlt sich als Fachmann der Alkoholpolitik und in seiner Freiheit eingeschränkt, wenn nur schon von konsumsenkenden Massnahmen gesprochen wird. Er bezieht seine Informationen von Gleichgesinnten und viele Medien bestärken ihn durch falsche oder unvollständige Beiträge, statt der Gesellschaft ein Diskussionsforum zu bieten, das sie weiterbringt.
Etwas nüchtern betrachtet sollte jeder einsehen, egal ob und wie viel er trinkt, dass er ein Passivtrinker ist, der durch die jahrzehntelangen Bemühungen der Alkohol- und Werbeindustrie dazu gebracht wird, ein Leben lang ungefragt Zehntausende an die alkoholbedingten Sozialkosten zu bezahlen und klaglos die eingeschränkte Lebensqualität hinzunehmen. Er ist sogar so blöd, die Alkoholindustrie zu verteidigen. Diese Sozialkosten sind übrigens mindestens zehnmal so hoch wie die auf Alkohol erhobenen Steuern.
Eine Frau Bätzing und jede Nachfolgerin hat einen unmöglichen Job, so lange die Regierung nicht hinter ihr steht und ihre Bemühungen sabotiert. Und die Regierung hat so lange Angst vor den Wählern, etwas Sinnvolles auf diesem Gebiet durchzuziehen, so lange sie nicht mit der Unterstützung des Volkes rechnen kann. Und dieses schlecht informierte Volk bringt diese Unterstützung nicht, weil – siehe oben. Dabei hätten die nicht oder wenig Konsumierenden vielleicht sogar die Mehrheit und könnten die Alkoholpolitik anders bestimmen. Jetzt dienen sie nur der Alkoholindustrie und schaden sich selber.

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Wie Norwegen den Alkoholkonsum reguliert

Dienstag 17. November 2009 von htm

Norwegen liegt mit einem Verbrauch von etwa sechs Litern reinem Alkohol pro Kopf und Jahr an drittletzter Stelle im europäischen Vergleich. Dass die Norweger vergleichsweise wenig trinken, liegt unter anderem an einer rigiden Politik, hohen Steuern – und an der ständigen Warnung vor der schädlichen Wirkung der hochprozentigen Ware. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.11.09) dradio.de, 16.11.09 Kommentar: Norwegen und Schweden haben Mühe, trotz richtiger Alkoholpolitik, den Alkoholkonsum gedrosselt zu halten, weil die andern europäischen Staaten, vor allem die benachbarten, es nicht für nötig erachten, ihrerseits eine wirkungsvolle Alkoholpolitik zu betreiben. Diese schädigen dadurch nicht nur die eigene sondern auch die andere Bevölkerung.

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Zürich zahlt pro Saison drei Mio. Franken für Hooligans

Montag 16. November 2009 von htm

Erstmals ist bekannt, wie viel die Stadt Zürich wegen randalierender Chaoten und Hooligans aufwenden muss: Knapp drei Millionen Franken kosteten die Polizeieinsätze in der Fussballsaison 2008/09, wie Stadtpolizei-Sprecher Bruno Stucki sagt. Dies sind keine groben Schätzungen, die Zahlen fussen auf genauen internen Abrechnungen. Laut Stucki wird jeder Polizeieinsatz nachträglich detailliert erfasst und punkto Personal, Material, Verpflegung usw. berechnet. Bei Hochrisikospielen wie FC Zürich gegen FC Basel betragen die Aufwendungen bis zu einer Viertelmillion Franken – für einen einzigen Match. Ab 2010 müssen die Clubs bezahlen. Das Bundesgericht hatte so entschieden. FCZ-Präsident Ancillo Canepa rechnet mit zusätzlichen Sicherheitskosten für den Klub von bis zu einer Million. (Quelle: Tages-Anzeiger, 15.11.09)

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