Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'
Montag 22. März 2010 von htm
Ob da Kommissar Zufall Regie führte oder das milde Wetter die jungen Leute wieder in die Innenstadt lockte – Tatsache ist, dass im aktuellen Polizeibericht der Alkoholkonsum eine tragende Rolle spielt.
Los ging es bereits am Freitag gegen 22.15 Uhr. Wie die Polizei mitteilt, warfen unbekannte Täter an einer Gaststätte an der Höflinger Straße ein Fenster ein. Die Wirtin, die sofort auf die Straße lief, sah die beiden Täter davonlaufen.
Weitere Überschriften: Trinkgelage im Naabparkhaus / Sperrstunde nicht beachtet (Quelle: Google Alkohol Alert, 21.3.10) mittelbayerische.de, 21.3.10 Kommentar: Ländliche Wochenend-Idylle. In Zürich wurde vor einer Disco ein 21-Jähriger erstochen.
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Sonntag 21. März 2010 von htm
„Wir kämpfen weiter gegen Alkoholexzesse in der Öffentlichkeit!“ OB Trümper zur Entscheidung des OVG. Die Landeshauptstadt Magdeburg ist enttäuscht über die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes, das am vergangenen Mittwoch die „Gefahrenabwehrverordnung über Alkoholkonsumverbote in der Öffentlichkeit“ für unwirksam erklärt hat. Gleichwohl will die Stadt weiterhin nach Möglichkeiten suchen, um Verstöße gegen die öffentliche Ordnung und Sicherheit, die durch exzessiven Alkoholgenuss bedingt sind, einzudämmen. „Dass das Gericht nicht die Möglichkeit genutzt hat, neue Wege bei kommunalen Gefahrenabwehrmaßnahmen zu honorieren, ist für uns sehr bedauerlich“, so Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. (Quelle: Google Alkohol Alert, 19.3.10) mymagdeburg.de, 19.3.10
Kategorie: Allgemein, Gerichtsfälle, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Politik, Verhältnis-Präv. |
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Sonntag 21. März 2010 von htm
Nacktscanner, Alkohol-, Aufenthalts- und Stadionverbote, Abschaffung von Stehplätzen, Auswärtsspiele ohne Fans: Derzeit überbieten sich Polizei und Politik mit Vorschlägen und Maßnahmen, möglichen Krawallen bei Fußballspielen vorzubeugen. Doch nicht alles ist sinnvoll.
Die gemeinsame Erklärung von 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach liest sich fast so, als hätten die Vereine biblische Gebote verfasst. Sie richten sich an die Fans vor dem Rhein-Derby an diesem Freitag (20.30 Uhr), und sie sind die Gebote für einen ordentlichen Fußballfan. Gebote der Hoffnung. Bahn und Polizei wollen sich darauf nicht verlassen. Sie haben vor dem Spiel Beschränkungen erlassen. ..(Quelle: Google Alkohol Alert, 19.3.10 ) spiegel.de, 19.3.10
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Freitag 19. März 2010 von htm
Immer mehr Straftäter haben vor der Tat erheblich gebechert. Die Droge Alkohol wird für die Polizei in Mittelfranken zum Problem: Zum Beispiel Gewalttätigkeit: 42,4 Prozent aller Täter standen im Jahr 2009 unter Alkoholeinfluss. Das geht aus der Kriminalstatistik hervor, die Polizeipräsident Gerhard Hauptmannl gestern vorgelegt hat. Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass immer mehr Jugendliche und Heranwachsende unter Alkoholeinfluss zuschlagen: Bei gut zwei Fünfteln (43 Prozent) der aufgeklärten Körperverletzung in Mittelfranken waren die Tatverdächtigen unter 21 Jahren alt. 44,6 Prozent der Täter waren alkoholisiert. Noch deutlicher wird die Statistik beim Thema Sachbeschädigung: 56,5 Prozent Kfz-Beschädigungen geschahen unter Alkohol. (Quelle: Google Alkohol Alert, 17.3.10) Nürnberger Zeitung, 17.3.10
Kategorie: Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Statistik |
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Mittwoch 17. März 2010 von htm
5000 Ausbildungsplätze in der Pflege würden pro Jahr künftig zu wenig besetzt. Nun erklärt Bundesrätin Doris Leuthard den Pflegenotstand zur Chefsache und setzt eine Arbeitsgruppe ein, um Abhilfe zu schaffen. (Quelle: Tages-Anzeiger, 17.3.10) Kommentar: Man könnte ja auch einmal die Nachfrage senken, indem das Alkoholproblem, das viel Pflegepersonal absorbiert, endlich ernsthaft bearbeitet wird. Aber wie in der Armutsdiskussion und bei der Jugendgewalt wird dieses tabuisiert. Niemand traut sich, die heisse Kartoffel anzufassen. Eine Bundespräsidentin könnte das Format dazu haben. Die Wirtschaft als Ganzheit, d.h. ihr Ressort, leidet ja auch unter dem Alkoholproblem. In einer Rezession würden Kosteneinsparungen normalerweise begrüsst.
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Mittwoch 17. März 2010 von htm
Da wurde des Langen und Breiten über Ursachen und Wirkungen der heutigen Jugendgewalt diskutiert, dass aber ein beträchtlicher Teil der Vorfälle nicht derart eskaliert wären, wenn die Beteiligten nicht unter dem Einfluss von Alkohol gestanden hätten, wurde mit keinem Wort erwähnt. Tages-Anzeiger, 17.3.10 Hier mein Online-Kommentar beim Schweizer Fernsehen: Es ist mir unverständlich, dass in einer so langen Sendung bei diesem Thema die Rolle des Alkohols als Gewaltauslöser nicht erwähnt wird. Es gibt inzwischen genügend Polizei-Statistiken und Studien, die diese belegen. Da bestünde doch echtes Präventionspotenzial. Oder tangiert das die persönliche Freiheit, wie sie von den Freisinnigen verstanden wird? Oder will man mögliche Werbekunden nicht abschrecken?
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Dienstag 16. März 2010 von htm
Die Kriminalität in Bayern sinkt, aber die Delikte unter Alkoholeinfluss nehmen zu. Deshalb will Innenminister Herrmann den Alkoholverkauf einschränken. Biertrinker müssen sich aber keine Sorgen machen.
Joachim Herrmann (CSU) zeigt sich zufrieden. „Bayern ist und bleibt das sicherste Bundesland.“ Das ist das Fazit des Innenministers. Doch wie in jedem Jahr gibt es ein „aber“. Denn die Kriminalität ist nicht in allen Bereichen zurückgegangen. Besonders stark war der Anstieg bei Delikten, bei denen Alkohol im Spiel war. 2009 war das bei 16 Prozent aller Straftaten der Fall. Bei Gewaltverbrechen liegt der Anteil sogar bei 40 Prozent. Das ist ein Anstieg um 3,7 Prozent. „Diese Fakten belegen eindeutig, dass Alkohol der Aggressionsverstärker Nummer eins ist“, folgert Herrmann. (Quelle: Google Alkohol Alert, 15.3.10) sueddeutsche.de, 15.3.10
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Samstag 13. März 2010 von htm
Jetzt kommt der »Passivtrinkerschutz« … diesmal nicht zulasten der Genußraucher sondern der Genußtrinker.
Fallen wir wieder darauf rein? Oder haben wir aus dem »Nichtraucherschutz«-Debakel gelernt? (Quelle: Google Alkohol Alert, 13.3.10) sackstark.de, 13.3.10 Unser Online Kommentar: Vielen Dank für Ihre fleissige Übersetzerleistung. Sie haben leider immer noch ein Brett vor dem Kopf, sonst würden Sie auch erkennen, dass das Alkoholproblem ein sozial-medizinisches Problem ist und deshalb das schwerwiegendste Drogenproblem. Es gibt kaum ein Problemfeld in unserer Gesellschaft, in dem der Alkohol keine negative Rolle spielt. Sie haben richtig bemerkt, dass die Quantifizierung nicht immer leicht ist, deshalb auch die unbestimmten Formulierungen. Ihr Zitat von Kurt Tucholsky finde ich sehr passend. Es nimmt Partei für jene wachen Erdenbürger, die sich endlich gegen das Diktat der Alkoholindustrie auflehnen, einer Industrie, welche die Gesellschaft in Geiselhaft genommen und deren Glieder zu Passivtrinkern degradiert hat. D.h. sie zahlen die Sozialkosten und leiden unter der verminderten Lebensqualität.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Alkoholsteuern, Allgemein, Arbeitsplatz, Armut, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Medien, Passivtrinker, Politik, Statistik, Verhältnis-Präv., Verkehr, Weltgesundheits-Org. |
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Donnerstag 11. März 2010 von htm
Mit 3 bis 3.5 Promille im Blut wollten Pilot und Stewardessen fliegen: Ukrainische Sicherheitskräfte haben in letzter Minute den Start einer Passagiermaschine verhindert, deren Crew vorher ausgiebig gezecht hatte. An Bord war auch eine hochrangige Juristin, die eine Untersuchung verlangte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 10.3.10) spiegel.de, 10.3.10
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Mittwoch 10. März 2010 von htm
Ab Freitag könnte das Besäufnis in der Stadt Zürich teurer werden: Dann landen Betrunkene nicht mehr im Notfall, sondern in einer der zwölf Zellen der Zentralen Ausnüchterungsstelle ZAS. Wer nach 3 Stunden abgeholt wird, zahlt nur 600 Franken. Es wird mit einem jährlichen Defizit von 350’000 Franken gerechnet. (Quelle: Tages-Anzeiger, 9.3.10) Kommentar: Bisher zahlten die Krankenkassenprämienzahler, jetzt der Steuerzahler auch dieses Defizit und die nichtbezahlten Bussen. Wirte, die Betrunkene gesetzwidrig weiter bedienen, kommen kaum zu Kasse. Der Gewinn gehört weiterhin der Alkoholindustrie, weil das Volk der Passivtrinker sich nicht wehrt.
Kategorie: Aktionen, Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Passivtrinker, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. |
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