Archiv für die Kategorie 'Gewalt/Kriminalität'
Freitag 28. Januar 2011 von htm
Die Stadt Bamberg denkt über eine spezielle Alkoholsatzung nach. Ziel ist es, laute und ausschweifende Treffen einzudämmen, wie sie regelmäßig beispielsweise am ZOB stattfinden.
Oberbürgermeister Andreas Starke schloss sich heute bei einer Sitzung des Bayerischen Städtetags in Bamberg den Forderungen nach einer Sperrzeit-Verlängerung und eines Alkohol-Verkaufsverbots für Tankstellen und Kioske an.
Der bayerische Städtetag fordert die Wiedereinführung einer landesweiten Sperrzeit in Gaststätten zwischen 2.00 und 6.00 Uhr morgens. So soll zunehmenden Alkoholexzessen und Vandalismus begegnet werden. Ausnahmen sind demnach für Diskotheken und Clubs nach Maßgabe der jeweiligen Städte möglich.
Außerdem fordert der Städtetag ein Verkaufsverbot von alkoholischen Getränken an Tankstellen und Kiosken außerhalb der Ladenöffnungszeiten. (Quelle: Google Alkohol News, 27.1.11) kanal8.de, 27.1.11
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Mittwoch 26. Januar 2011 von htm
Hemmungslos betrunkene Soldaten, Todesdrohungen, sexuelle Nötigung: Offiziersanwärter berichten erschreckende Details von ihrem Segel-Lehrgang auf der „Gorch Fock“. Besonders beklagen sie sich über den massiven Alkoholkonsum der Stammbesatzung.
Mehrere auf der “ Gorch Fock“ eingesetzte Offiziersanwärter haben sich beim Wehrbeauftragten des Bundestags über massive Alkohol-Exzesse an Bord des skandalumwitterten Schulschiffs der Marine beklagt. In einem neunseitigen Bericht des Teams von Hellmut Königshaus werden ihre Beschreibungen wiedergegeben, wie sich die Stamm-Mannschaft des Schiffs hemmungslos betrank, wie ein Offizieranwärter das Erbrochene der Offiziere von Deck schrubben musste und dass ein Besatzungsmitglied ihnen im Rausch sogar mit dem Tod gedroht habe. … (Quelle: Google Alkohol News, 25.1.11) spiegel.de, 25.1.11
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Mittwoch 26. Januar 2011 von htm
Geschichte der Schweizerischen Alkoholpolitik I Die Strategien der EU und WHO I Nationales Programm Alkohol: Eine Zwischenbilanz I Dialogwoche Alkohol I Preisbindungsmassnahmen I Verkaufseinschränkungen I Gemeinde Handeln I Trinkerszenen im öffentlichen Raum I Tagungsbericht «Alkohol und Gewalt – élixir de violence?»
Der Artikel (pdf, 5S., 200Kb) „Internationale Alkoholpolitik – die Strategien der WHO und der EU“ von Ruth Hagen online erhältlich.
Das Magazin kann für 15CHF / 10 Euro unter abo@suchtmagazin.ch bestellt werden.
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Kategorie: Allgemein, Erhältlichkeit, Europaparlament / EU-Kommission, Gewalt/Kriminalität, Nationales Programm Alkohol NPA, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie |
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Dienstag 25. Januar 2011 von htm
14.1.2011
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Jährlich lassen 5000 Jugendliche die Schule sausen“, am 14.1.2011
Wenn von Problemschülern die Rede ist, sollte unbedingt auch an die über 100’000 Kinder in alkoholbelasteten Familien gedacht werden. Die wenigsten von ihnen werden als solche erkannt. Sie können in allen diesen aufgelisteten Gruppen vorkommen. Nur 18% werden als „familiär Belastete“ bezeichnet, was ja nicht unbedingt alkoholbelastet bedeuten muss.
So drängt es sich auf, bei den präventiven Bemühungen unbedingt gemäss Punkt 4 schon im Vorschulalter, aber auch später abzuklären, ob Alkohol in der Familie Grund für auffälliges Verhalten des Kindes sein könnte.
Wichtig wäre es natürlich, die Zahl dieser unglücklichen Kinder zu vermindern, indem die Gesellschaft ihre Mitverantwortung verstehen und den Gesamtkonsum reduzieren würde. Bei den Kindern der Landstrasse und den Verdingkindern hat der Bundesrat lange nachher wenigstens verbal diese Verantwortung anerkannt. Die alkoholbehinderten Kinder werden weiterhin ausserhalb der Fachkreise tabuisiert.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer, Effretikon
(nicht veröffentlicht)
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Freitag 21. Januar 2011 von htm
In Bussen und Bahnen soll sich keiner alkoholbedröhnt daneben benehmen. Das ist eine vernünftige Forderung. Ein absolutes Verbot, dort Alkohol zu trinken, ist zwar schön radikal und hört sich so an, als ließe sich das Problem mit einem Federstrich lösen. Trotzdem ist es nicht das richtige Mittel.
Ein absolutes Verbot liegt in dem Besorgnis erregenden Trend, Bürger mit Zwangsmaßnahmen und immer höheren Bußgeldern zu beglücken. (Quelle: Google Alkohol News, 21.1.11) taz.de, 20.1.11 unser Online-Kommentar:
Gewalt und Vandalismus haben sehr wohl etwas mit Alkohol zu tun. Lesen Sie die Polizeistatistiken. Interessant ist, dass immer wieder das Argument der eingeschränkten Freiheit gebracht wird. Diese Freiheitsliebenden sollten einmal überlegen, wie ihre Freiheit von der Alkoholindustrie beschnitten wird. Sie zwingt uns alle, egal wie viel wir konsumieren, zur Zahlung der horrenden alkoholbedingten Sozialkosten (auch die aufgeschlitzten Bahnpolster fallen darunter) und das ungefragt ein Leben lang. Diese Freiheitsliebenden sind es auch, vor deren Stimmenverlust sich die Regierungen fürchten. Sie drücken sich deshalb, die nötigen wirksamen Massnahmen zu ergreifen, die z.B. die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt. Man muss sie allerdings auch ein wenig entschuldigen. Die Regierung und die Medien verheimlichen ihnen die nötigen Informationen, so dass sie ihre Vorurteile nicht loswerden können. Also weiterhin: Der Alkoholindustrie die Profite, dem Staat, dem Volk die Kosten.
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Freitag 14. Januar 2011 von htm
„Jugendklubs sollen die Gewaltbereitschaft fördern?“ Heike Aschenbrenner ist entrüstet. „Das ist doch Quatsch.“ Von der These des Kriminologen Christian Pfeiffer fühlt sich die Sozialarbeiterin persönlich angegriffen, die seit 15 Jahren im Kinder- und Jugendhaus Züricher Straße in einem Neubauviertel Halles arbeitet. Nicht nur sie ist verärgert: Mit seiner Aussage hat Pfeiffer für Empörung in vielen Einrichtungen Sachsen-Anhalts und Diskussionen gesorgt. …. (Quelle: Google Alkohol News, 13.1.11) naumburger-tageblatt.de, 13.1.11
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Donnerstag 13. Januar 2011 von htm
In der Silvesternacht haben zwei Messerstecher mindestens acht Personen mit einer Stichwaffe verletzt. Inzwischen sitzen die Täter, zwei Burschen im Alter von 16 und 18 Jahren, in Untersuchungshaft. Sie hatten wahllos auf herumstehende Männer in der Menge am Bellevue und im Seefeld eingestochen. Die Polizei klärt ab, ob Drogen und/oder Alkohol im Spiel waren und ob die Täter für weitere Delikte infrage kommen. (Quelle: Tages-Anzeiger-Online und Print, 8.1.11/11.1.11)
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Donnerstag 13. Januar 2011 von htm
Eine Schlägerei im Juli hat das Fass zum Überlaufen gebracht: Die Jugendsozialarbeit und die Stadt haben die Bedingungen verschärft, zu denen sie das Old School vermieten. Nun gebe es kaum noch Probleme, so der Sozialpädagoge Erwin Lauer.
Das Renninger Jugendhaus Old School ist in den vergangenen Monaten Anlass für unangenehme Schlagzeilen gewesen. „Partyprügelei führt zu explosivem Fund“, titelte unsere Zeitung beispielsweise am 24. Juli des vergangenen Jahres. Drei junge Männer hatten während einer feuchtfröhlichen Fete im Old School einen 20-Jährigen zusammengeschlagen. Später fand die Polizei sogar eine Rohrbombenhülle bei einem der Angreifer, einem 17-Jährigen. (Quelle: Google Alkohol News, 12.1.11) stuttgarter-zeitung.de, 12.1.11
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Samstag 8. Januar 2011 von htm
Gemäss einer Umfrage des Konsumentenforums (kf) sind die Krankenkassenprämien Sorge Nr. 1; das widerspiegle auch den Unmut über die Unfähigkeit der Politiker, die Kostenspirale zu stoppen. Nr. 2 belegte jugendlicher Alkoholmissbrauch und Jugendgewalt, Platz drei aggressive Werbung. (Quelle: Tages-Anzeiger, 7.1.11) Kommentar: Ob es jemandem auffällt, dass alle drei Sorgen mit Alkohol zu tun haben? Dass diese Sorgen mit wirksamen politischen Massnahmen stark gelindert werden könnten? Wobei die Konsumenten ihre Mitverantwortung auch verstehen und tragen müssten.
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Mittwoch 5. Januar 2011 von htm
Mit einem Appell hat sich Präsident Hifikepunye Pohamba an die Jugendlichen des Landes gewandt und diese zu anständigem Verhalten aufgerufen. „Ich möchte vor allem unsere Jugend ermutigen, sich von sozialen Lastern fernzuhalten, wie Alkoholmissbrauch, unverantwortliches sexuelles Verhalten und Beteiligung an Verbrechen“, sagte das Staatsoberhaupt in seiner Neujahrsansprache. Stattdessen sollten sich die jungen Namibier „auf konstruktive Aktivitäten“ konzentrieren, „welche die Entwicklung in unseren Gemeinschaften fördern“, fügte Pohamba hinzu. (Quelle: Google Alkohol News, 04.01.11) az.com.na, 4.1.11
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