Dienstag 1. März 2011 von htm
An den rüüdigen Tagen wird einiges an Alkohol getrunken. Die Suchtprävention gibt Eltern Tipps für diese Zeit.
Noch wenige Tage, dann gehts los mit der Lozärner Fasnacht. Ein Anlass, der aber nicht nur für Freude sorgt, sondern vielen Eltern die Sorgenfalten ins Gesicht treibt: Sie befürchten, dass ihre Kinder während der Fasnachtszeit (übermässig) Alkohol konsumieren. Herbert Willmann ist Leiter der Fachstelle für Suchtprävention in Luzern und kennt diese Ängste der Eltern. «Dass Jugendliche an der Fasnacht beim Alkohol über die Stränge schlagen, ist nach wie vor das grösste Problem.» … (Quelle.: Google Alkohol News, 28.2.11) urnerzeitung.ch, 28.2.11 Kommentar: Wie wäre es, wenn die Suchtprävention auch die Erwachsenen zur Mässigung aufrufen würde? Die geben nämlich das schlechte Beispiel für die Jungen ab. So sieht es aus, als hätten nur die Jugendlichen ein Alkoholproblem und nicht die ganze Gesellschaft.
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Montag 28. Februar 2011 von htm
Temperamentvolle Musik klang am Samstag bis auf den Schulhof der Velener Realschule. In der Aula feierten Pippi Langstrumpf in mehrfacher Ausführung, Piraten, Cowboys, Batmen, Matrosen, Elfen, Katzen, gefährlich aussehende Tiere, Marienkäfer, Blumen und nicht zu vergessen die zahlreichen Feen und Prinzessinnen eine närrische Party. … Eltern die sich im Hintergrund aufhielten, demonstrierten, dass der Konsum von Alkohol zu dieser Feier nicht notwendig ist. Die Organisatoren hatten sich entschlossen bei der Kinderveranstaltung nicht nur für eine rauchfreie, sondern auch für eine alkoholfreie Zone zu sorgen. (Quelle: Google Alkohol News, 27.02.11) bbv-net.de, 27.2.11
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Samstag 26. Februar 2011 von htm
Es ist wohl das Schlimmste, das einem Vater widerfahren kann: Sein Sohn kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben, der Vater hat den Wagen gesteuert und stand dabei unter Alkohol-Einfluss. Dies geschah im Mai 2010.
Dies geschah im Mai 2010. Der 42-Jährige unternahm eine Probefahrt in einem Opel Corsa von Dahlem in Richtung Schmidtheim. Sein 18-jähriger Sohn saß auf dem Beifahrersitz. In Höhe der Binz unterlief dem Vater, der Pantoffeln trug, nicht angeschnallt war und bei dem nach dem Unfall ein Blutalkohol-Wert von 0,86 Promille festgestellt wurde, offenbar ein Fahrfehler. Das Auto kam von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Der 18-jährige Sohn erlitt ein Schädeltrauma. Er starb vier Tage später im Uniklinikum in Aachen. (Quelle: Google Alkohol News, 25.02.11) rundschau-online.de, 25.2.11
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Donnerstag 24. Februar 2011 von htm
Gütersloh (ots) – (CK) – In der Nacht zum letzten Sonntag (20.02.) mussten drei 15 und 16 Jahre alte Jugendliche wegen Alkoholmissbrauchs rettungsdienstlich behandelt werden. Zwei von ihnen wurden stationär in Krankenhäuser eingeliefert.
Die Jugendlichen waren Gäste einer Party, über die die Eltern der Gastgeber Aufsicht führten. Diese hatten den Ausschank von hochprozentigem Alkohol ausdrücklich untersagt.
Dennoch konsumierte das jugendliche Trio wohl ohne Wissen der Erwachsenen Wodka und Likör. Entsprechende leere Flaschen wurden später aufgefunden.
Als es den Jugendlichen infolge des erheblichen Alkoholkonsums immer schlechter ging, wurde der Rettungsdienst verständigt. Ein Mädchen und ein Junge mussten stationär behandelt werden und wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt weiter. (Quelle: Google Alkohol News, 23.02.11) presseportal.de, 23.02.11
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Dienstag 15. Februar 2011 von htm
htm: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative wird von der Bundesrätin Sommaruga betont, dass nun vermehrte Anstrengungen auf dem Gebiet der Suizid-Prävention unternommen würden. In der Frühlings-Session der Eidgen. Räte soll das Präventions-Gesetz behandelt werden, das diese Suizid-Prävention enthalten würde.
Kommentar: Wird dann von der Politik berücksichtigt, dass Alkohol-Prävention auch Suizid-Prävention bedeutet? Gerade im Zusammenhang mit einem Waffeneinsatz wirkt Alkohol oft als Hemmungslöser, der die Tat erst möglich macht. Daneben ist Suizid unter Alkoholabhängigen auch ein häufiges Ereignis, wenn trotz Therapien der Wiedereinstieg in die Gesellschaft nicht gelingen will.
Wirksame Alkoholprävention würde aber nicht nur die in der Schweiz hohe Suizidrate senken, sondern in vielen Problembereichen in unserer Gesellschaft spürbare Verbesserungen bringen. Alkohol ist, gemäss der kürzlichen Meldung der WHO für weltweit 2,5 Millionen Todesfälle jährlich mitverantwortlich, die meisten in den industrialisierten Ländern. Unfälle im Verkehr, am Arbeitsplatz, im Haushalt, in der Freizeit; 60 verschiedene, zum Teil tödliche Krankheiten (Krebs, Herz, Leber, Alkoholismus, Delirium Tremens), plötzlicher Kindstod wegen alkoholisierter Eltern, HIV-Übertragung, Gewalt und Vandalismus in der Öffentlichkeit, beim Sport, sexuelle Gewalt, unerwünschte Kinder, Gewalt in der Familie, Scheidungen, Kinder, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen und deshalb schlechtere Lebenschancen haben, Armut, Jugendalkoholismus, Alkohol am Arbeitsplatz mit ökonomischen Folgen für die Firma und die Wirtschaft, Schädigung der Interessen von Staat und Bevölkerung durch die Korruption bei Politik und Medien, die sich dem Druck der Alkoholindustrie ergeben haben.
Die daraus entstehenden Sozialkosten belasten Staat und Bevölkerung jährlich mit Milliarden, die ungefragt bezahlt werden müssen. Leider muss befürchtet werden, dass sich auch mit den neuen kommenden Gesetzen (Präventionsgesetz, Alkoholgesetz) nicht viel ändern wird, weil der Bevölkerung die nötigen Informationen fehlen, um die Mehrheit der Politiker zur Umkehr zu zwingen. Ob die vom Bundesamt für Gesundheit angekündigte Diskussionswoche einen Fortschritt bringt, wird davon abhängen, ob die zielführenden Fragen diskutiert werden können, d.h. auch, ob die benötigten Informationen zur Verfügung stehen, die seit Jahren von der Fachwelt bereitgestellt werden.
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Montag 7. Februar 2011 von htm
Bad Reichenhall – Vier Jugendliche ließen sich am Samstagabend von einem der Väter abholen. Bei der Fahrt bemerkten sie starken Alkoholgeruch bei dem 41-Jährigen und nahmen ihm den Schlüssel ab. Die Polizei kam dazu und stellte fast 3 Promille fest. (Quelle: Google Alkohol News, 6.2.11) ovb-online.de, 6.2.11 unser Online-Kommentar: Für den Sohn des angetrunkenen Vaters wird dieses Erlebnis wahrscheinlich nachwirken. Vielleicht ist er auch froh, dass dem Vater nun von aussen ein deutliches Signal gesetzt wurde. Hoffentlich zieht dieser Konsequenzen.
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Samstag 5. Februar 2011 von htm
Am 13. Februar startet eine bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien (www.coa-aktionswoche.de). Diese Kinder gehören zur Hochrisikogruppe für die Entwicklung eigener psychischer oder Suchtstörungen. Die Ausgabe Nr. 1 (2011) „rausch“ enthält zu diesem Thema aktuelle Hintergrundinformationen.
Dass Suchtmittelkonsum und Gewalt oft zusammen auftreten, ist sicher den meisten bekannt. Dass allerdings gerade Kinder Opfer dieser Gewalt werden, wird nicht nur in Selbsthilfegruppen gern verdrängt. Das Opfer des Alkohols ist eben nur zu oft auch Täter, der Gewalt gegen Kinder und PartnerIn ausübt. Das hört man nicht gern, auch nicht, wenn man schon lange trocken ist. In der „rausch“-Titelgeschichte beleuchtet Christoph Unger die Rolle, die Suchtmittel, insbesondere Alkohol, bei innerfamiliärer Gewalt spielen.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Eltern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen |
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Donnerstag 3. Februar 2011 von htm
Da alkoholbedingte Ausfälle bei Kindern und Jugendlichen immer gefährlicher werden, hat die Drogenhilfe mit Blick auf den Karneval ein Vorbeugungsprogramm präsentiert. Dabei gilt der Karneval bei den Experten nicht als der größte Verführer.
Hilflose Kinder und Jugendliche, die zu Silvester und Karneval am Rande der Festmeilen volltrunken in der Ecke liegen, bereiten den Verantwortlichen der Stadt immer größere Sorgen. Nach neuesten Zahlen landen in Köln jährlich 800 Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Mit Blick auf den Straßenkarneval Anfang März hat die Drogenhilfe deshalb ein umfangreiches Vorbeugungsprogramm entwickelt, das Elterninformationen, Lehrerfortbildung und telefonische Hotlines umfasst. (Quelle: Google Alkohol News, 02.02.11) ksta.de, 2.2.11
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Dienstag 1. Februar 2011 von htm
Angesichts der aktuellen Diskussion stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) klar, dass die Aussage „kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit“ uneingeschränkt gilt. In den von der BZgA publizierten Medien wird grundsätzlich auf die vielfältigen Risiken jeglichen Alkoholkonsums in Schwangerschaft und Stillzeit hingewiesen.
Dabei wird die Notwendigkeit der Alkoholabstinenz in dieser Lebensphase besonders betont. … (Quelle: Pressemitteilung vom 31.01.2011)
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Dienstag 1. Februar 2011 von htm
Kommt jetzt der Alkohol-Warnhinweis auf Lebensmitteln und Getränken? Die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Dorothee Bär (7. Monat schwanger) fordert gegenüber BILD: „Auf angeblich alkoholfreiem Bier sowie Lebensmitteln, die selbst geringe Alkoholmengen enthalten, muss eine entsprechende Warnung aufgedruckt werden. (Quelle: Google Alkohol News, 30.01.11) bild.de, 30.01.11
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