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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Aufruf'

CH: Das Wahljahr aus Konsumentensicht

Dienstag 21. Dezember 2010 von htm

Auch bei den Konsumentenschutz-Organisationen stehen die eidgenössischen Wahlen 2011 ganz oben auf der Agenda. Die Konsumentenschützer wollen die Kandidatinnen und Kandidaten genau unter die Lupe nehmen und aufzeigen, wer sich für Konsumentenanliegen einsetzt und wer nicht. Ein Konsum-Label für Politiker soll Wahlhilfe bieten.
Seit rund einem Jahr ziehen die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) sowie die französisch- und italienischsprachigen Schwesternorganisationen FRC und ACSI in der «Allianz der Konsumentenschutzorganisationen» an einem Strick – mit Erfolg, wie Vertreter der drei Organisationen am Montag an einer Medienkonferenz in Bern erklärten. (Quelle: NZZ, 20./21.12.10) Kommentar:
Eine Charta will u.a. auch die Gesundheit ansprechen. Ich hoffe, dass dabei auch an das in Entstehung begriffene neue Alkoholgesetz gedacht wird. Bekanntlich hat der Bundesrat im Entwurf die WHO-Resolution für eine globale Alkohol-Strategie praktisch ignoriert, obwohl er sie mitunterzeichnet hat. Wäre es nicht sinnvoll, die Umsetzung dieser Alkoholstrategie von den Politikern zu fordern, wie ich es mit meinem Aufruf anstrebe? Alkoholschäden stehen bei den gesundheitlichen Auswirkungen laut WHO an 3. Stelle. Eine neue Untersuchung aus England gemäss ist Alkohol die gefährlichste Droge, wenn man ihre Wirkung auf die Gesellschaft berücksichtigt. Entsprechend dürfte man von Politikern erwarten, dass sie diesen Fakten Rechnung tragen. Auch in der EU gehören Konsumentenschutz und Gesundheit zusammen. Ich hoffe, dass sie ihrer Aufgabe gerecht werden, auch wenn politische Rücksichten im Wege stehen sollten. Es genügt, wenn die Medien und die Behörden das Problem tabuisieren und damit der Bevölkerung keine Chance lassen, ihre Interessen zu vertreten.
Inzwischen wird der Aufruf von namhaften Fach-Institutionen unterstützt. Er soll übrigens bis zur Behandlung des Alkoholgesetzes im Parlament laufen.

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Glühwein auf Weihnachtsmärkten: Autofahrer „punschlos“ glücklich

Freitag 17. Dezember 2010 von htm

ADAC: Alkohol und Autofahren geht nicht zusammen.
Wer auf dem Weihnachtsmarkt Glühwein, Feuerzangenbowle oder Punsch trinkt, hat am Steuer eines Autos nichts mehr zu suchen. Um nicht seinen Führerschein oder andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden, rät der ADAC dazu, bei Alkoholgenuss das Auto unbedingt stehen zu lassen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Denn bei alkoholtypischem Fahrverhalten wie Schlangenlinien-Fahren kann der Führerschein bereits bei 0,3 Promille entzogen werden.
Häufig wird unterschätzt, dass der Alkohol der weinhaltigen Getränke auf dem Weihnachtsmarkt wegen der Süße und Wärme sehr schnell ins Blut übergeht und betrunken macht. Die eigene Einschätzung, wie viele Gläser Glühwein oder Punsch jemand unbeschadet trinken kann, ist generell wenig verlässlich, denn die Alkoholkonzentration im Blut hängt von verschiedenen Faktoren wie Alter, Gewicht, Geschlecht und Tagesform ab. Nur eines ist sicher: Wenn der Alkoholspiegel steigt, sinkt parallel dazu die Fahrtüchtigkeit…. (Quelle: Google Alkohol News, 16.12.10) presseportal.de, 16.12.10

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Autofahrer: Finger weg von alkoholischen Heißgetränken

Donnerstag 25. November 2010 von htm

Auf dem Weihnachtsmarkt müssen Auto- und Motorradfahrer auf Alkohol verzichten.
Mit dem Start der Weihnachtsmarkt-Saison haben Glühwein, Punsch und Jagertee wieder Hochsaison. Die Getränke sind nicht nur schmackhaft und wärmend, sie enthalten auch jede Menge Alkohol, der rasch zu Kopf steigt. Denn durch die Wärme der Getränke wird die Durchblutung im Magen-Darm-Trakt angeregt und die Alkoholaufnahme beschleunigt. Nach einem langen Arbeitstag und auf nüchternen Magen läuft der Fahrer selbst bei nur einem Glas Gefahr, die verbotene 0,5-Promille-Marke zu erreichen. (Quelle: Google Alkohol News, 24.11.10) motorzeitung.de, 24.11.10

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D: Forschungsförderung Suchtmittelkonsum während Schwangerschaft

Mittwoch 17. November 2010 von htm

Zur weiteren Verhinderung pränataler Schädigungen hat das Bundesministerium für Gesundheit eine Förderung unter dem Titel „Neue Präventionsansätze zur Vermeidung und Reduzierung von Suchtmittelkonsum in Schwangerschaft und Stillzeit“ ausgeschrieben. Nähere Informationen finden Sie hier.
Gegenstand der Förderung sind Modellprojekte, die neue und zielgruppenspezifische Ansätze zur Prävention, vor allem von Tabak- und/oder Alkoholkonsum, im Einzelfall auch von Drogenkonsum in der Schwangerschaft und Stillzeit, entwerfen und umsetzen. (Quelle: DHS Newsletter 9-10)

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Aktion „Weisse Weihnacht“

Samstag 6. November 2010 von htm

Weiße Weihnacht ist eine Solidaritätsaktion mit Kindern aus alkoholbelasteten Familien.
Im Sinne der Punktnüchternheit wird darum gebeten, im Zusammensein mit Kindern während der Weihnachtsfeiertage auf Alkohol zu verzichten. Die Aktion wird im Internet präsentiert (http://www.weisse-weihnacht.info), wo die Zahl der UnterstützerInnen laufend aktualisiert wird. Für 2010 wollen wir die Zahl 100.000 erreichen.

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CH: Neues Alkoholgesetz: Vernehmlassungs-Stellungnahmen

Sonntag 31. Oktober 2010 von htm

Wir werden auf dieser Seite die uns bekannten kritischen Stellungnahmen aufführen und verlinken. Für Zusendungen sind wir dankbar. Jedermann ist aufgerufen, sich in den Vernehmlassungs-Prozess einzuschalten.

Siehe unsern Artikel mit diesen Links:
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung von heute Mittwoch die Vernehmlassung zur Totalrevision des Alkoholgesetzes eröffnet. Er legt Entwürfe für zwei neue Gesetze vor: ein Spirituosensteuergesetz und ein Alkoholgesetz.
(Quelle: Google Alkohol News, 30.6.10) Medienmitteilung / Kurzfassung des Gesetzesentwurfs siehe auch dazu 3 Leserbriefe
Tages-Anzeiger, 30.6.10 / NZZ, 30.6.10 Kommentar: Die Eidg. Kommission für Alkoholfragen (EKAL) hatte zu Handen des Bundesrates ihre Vorstellungen für ein Alkoholgesetz formuliert. Der Vernehmlassungsentwurf des Bundesrates zeigt, dass er lieber auf die Wirtschaft als auf sein Beratergremium hört.

Siehe unsere Kategorie auf der linken Seite: Dossiers – Neues Alkoholgesetz (CH)

Sucht Info Schweiz

Fachverband SUCHT (1. Medienmitteilung) Stellungnahme

IOGT Schweiz

Juvente

KIM (Kinder im Mittelpunkt), Allschwil

Verein für Suchtprävention Basel (vfs)

Blaues Kreuz

www.20min.ch, 31.10.10

– Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ)

– Public Health Schweiz

– Gastro Suisse

– Schweizerische Gewerbeverband

Unsere Stellungnahme vom 16.8.10

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CH: Die SKS fordert: Kein Online-Alkohol mehr für Teens!

Sonntag 31. Oktober 2010 von htm

Online-Shops liefern auch Kindern ­Alkohol nach Hause. Ein unhaltbarer Zustand, finden Konsumentenschützer.
Martina (13) und ihre Freundinnen wollten in den Herbst­ferien eine richtig tolle Party feiern, zum ersten Mal mit Alkohol. Für ein paar Flaschen war rasch gesorgt: Martina klickte sich in den Online-Shop von Coop und bestellte zwölf Flaschen Wein für knapp 100 Franken. Lieferung: zwei Tage später, Mittwoch, zwischen 8 und 14 Uhr.
Zu dieser Zeit waren Martinas ­Eltern bei der Arbeit. Das klappte wunderbar. Pünktlich brachte der Pöstler die Weinschachtel an die Tür. Er wollte weder Namen noch Alter wissen. Der Alkparty stand nichts mehr im Wege.
Den Testkauf mit Martina inszenierte die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS). Er zeigt, wie Kinder trotz Jugendschutz problemlos zu Alkohol kommen. Für Konsumentenschützerin Sara Stalder ist das untolerierbar. «Online-Shops sollen alkoholische Getränke nur ausliefern dürfen, wenn sie die ­Altersbeschränkung kontrollieren», fordert sie. …. (Quelle: blick.ch, 31.10.10)

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CH: Newsletter Alkoholkampagne 1/10: Das Fundament steht

Freitag 29. Oktober 2010 von htm

Vom 21. bis 29. Mai 2011 startet das Bundesamt für Gesundheit gemeinsam mit den Kantonen, Städten und den zivilgesellschaftlichen Organisationen mit einer «Aktionswoche» eine neuartige Alkoholkampagne, in deren Mittelpunkt der gesellschaftliche Dialog steht. Wir haben Sie anfangs September über das Vorhaben informiert und freuen uns, Ihnen hiermit den ersten Newsletter zukommen zu lassen. (Quelle: Bundesamt für Gesundheit, 21.10.2010)

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D: Zweite bundesweite Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

Freitag 29. Oktober 2010 von htm

Die drei Vereine »Kunst gegen Sucht«, »NACOA Deutschland« und »Such(t)- und Wendepunkt« rufen gemeinsam zur zweiten Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien vom 13.2. bis 19.2.2011 auf. Ziel der Aktionswoche ist es, die Aufmerksamkeit in Öffentlichkeit und Medien auf die von familiären Suchtproblemen betroffenen Kinder zu lenken. Zu diesem Zweck wird ab Dezember 2010 eine zentrale Website (www.coa-aktionswoche.de) eingerichtet.
Alle Projekte und Initiativen, die Angebote für betroffene Kinder haben, sind aufgerufen, während der Aktionswoche mit Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen und auf die lokale Presse zuzugehen, um sie zur Berichterstattung zu ermuntern. Aber auch Einzelpersonen sind eingeladen, sich mit Briefaktionen oder dem Verteilen von Informationsmaterialien an der Aktionswoche zu beteiligen. Jede/r, dem/der das Thema Kinder aus Suchtfamilien wichtig ist, kann mitmachen. Ideen dazu werden auf der Website www.coa-aktionswoche.de vorgestellt.
Die Aktionswoche läuft parallel zur Children of Alcoholics Week in den USA und in Großbritannien. Sie steht in Deutschland unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Katrin Sass.
Antworten:
http://opennetworx.org/?locale=de#start

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Ärzte sind für Alkoholabhängige wichtige Ansprechpartner

Mittwoch 22. September 2010 von htm

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat auf die Bedeutung der Hausärzte als Ansprechpartner für alkoholkranke Menschen hingewiesen. „Hausärzte können Alkoholprobleme bei ihren Patienten frühzeitig erkennen und ihnen helfen, ihre Suchterkrankung zu überwinden“, sagte Frieder Hessenauer, Vorsitzender des Ausschusses Sucht und Drogen der BÄK, anlässlich einer gemeinsamen Fachtagung von BÄK und dem Fachverband Sucht in Berlin. (Quelle: aerzteblatt.de, 21.9.10)

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Aufruf, Früherkennung, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung, Rehabilitation, Veranstaltungen, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

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