www.alkoholpolitik.ch

Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Andere Drogen'

Bussen für Alkohol- und Tabakverkauf an Jugendliche steigen

Dienstag 4. Mai 2010 von htm

Wer Alkohol und Tabak rechtswidrig an Jugendliche verkauft, muss in Berlin demnächst mit höheren Bußgeldern rechnen. Im Sommer will Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) dazu einen verschärften Katalog empfehlen. (Quelle: Google Alkohol News, 30.4.10) newsticker.welt.de, 29.4.10

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Jugend, Politik, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Die SFA mit neuem Namen: Sucht Info Schweiz

Dienstag 4. Mai 2010 von htm

Anfang Mai 2010 ändert die Schweizerische Fachstelle für Alkohol- und andere
Drogenprobleme (SFA) ihren Namen. Neu tritt sie als Sucht Info Schweiz auf. Mit
der neuen Bezeichnung bringt sie zum Ausdruck, dass die Aufgaben der
bisherigen SFA im Laufe der Jahre breiter geworden sind und komplexe
Suchtthemen einschliessen.
Mit dem Namenswechsel erhält die Internetseite eine neue Adresse:
www.sucht-info.ch. Die E-Mail-Adressen erhalten die Endung @sucht-info.ch. Sämtliche Telefonnummern und Ansprechpersonen bleiben gleich.

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Warum ist Alkohol gesellschaftsfähig und das Rauchen nicht?

Samstag 10. April 2010 von htm

Unser Online-Kommentar auf gutefrage.net, am 10.4.10
Dafür gibt es mehrere Gründe. Z.B. rauchen nur noch etwa 25-30%. Alkoholkonsumenten sind um die 75%. Dann ist die Alkoholindustrie in den industrialisierten Ländern meistens stark vertreten und mit ihrer Werbung und dem Sponsoring hat sie viele Menschen und Institutionen an sich gebunden (Werbung, Medien, Politiker, Regierungen. Viele Menschen sind selber an ein Trinkverhalten gewöhnt, das ihnen unbewusst nicht erlaubt, dagegen vorzugehen. Die wahrscheinlich mässig konsumierende Mehrheit denkt, sie habe ja kein Alkoholproblem, also geht es sie nichts an. Sie wollen auch keine kleinen Opfer bringen, z.B. höhere Alkoholsteuern, weil sie ihre Mitverantwortung leider nicht sehen. Der neue Begriff des „Passivtrinkers“ will gerade dies thematisieren. Jeder, ob Konsument oder nicht, leidet passiv an den Folgen des Alkoholkonsums der Gesellschaft. Durch verminderte Lebensqualität (Gewalt, sexuelle Gewalt, Armut, Unfälle, ungewollte Schwangerschaften, Kinder in alkoholbelasteten Familien (Deutschland hat mehr als 1 Million), überbelastetes Gesundheitswesen) Dazu kommen die immensen Sozialkosten, die wir alle ungefragt ein Leben lang bezahlen. Würde der Gesamtkonsum und damit die Schäden gesenkt, hätten gerade die Nicht- oder Mässigkonsumenten den grössten Nutzen bei kleinstem Einsatz. Ein weiterer Grund ist der, dass die Bevölkerung schlecht informiert wird. Die Medien und die meisten Regierungen sind so stark an die Alkoholindustrie gebunden, dass sie ihr Volk nicht genügend informieren und dieses deshalb auf die Regierungen keinen Druck ausübt, dass die Verhältnisse geändert werden. Was auch heisst, die Gesellschaftsfähigkeit des Alkohols zu mindern. Dann würde automatisch auch der grassierende Jugendalkoholismus zurückgehen. Denn die Jugend spiegelt bekanntlich die Gesellschaft. Der Tabakkonsum und sein Prestige ging zurück, nachdem seine Gefährlichkeit für die Gesundheit bewiesen wurde und den Produzenten gerichtlich nachgewiesen wurde, dass sie trotz besseres Wissen, den giftigen Stoff weiter als harmlos vermarkteten. Die Alkoholindustrie hat dies erfasst und gibt laufend neue Studien heraus, wie harmlos ja sogar gesundheitsfördernd alkoholische Getränke seien. In Deutschland betreibt sie seit gestern eine pervertierte Art von Social Marketing, indem sie bei Schwangeren Prävention betreiben und damit für ihren Namen werben und hoffen, damit bei den andern Konsumenten mehr zu verkaufen. Diese Thematik wird seit Jahren auf https://www.alkoholpolitik.ch kritisch und unabhängig abgehandelt.

Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Andere Drogen, Armut, Gerichtsfälle, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Leserbriefe, Medien, Passivtrinker, Politik, Sport, Statistik, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene, Weltgesundheits-Org., Werbung | Keine Kommentare »

Der Infoset-Newsletter April 2010 ist erschienen

Montag 5. April 2010 von htm

Er bringt Informationen zu allen Suchtgebieten, vor allem aus der Schweiz. Newsletter be-/abbestellen

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

CH: Designerdrogen sollen schnell verboten werden können

Freitag 26. März 2010 von htm

Hersteller und Dealer von neuen psychoaktiven Substanzen haben in der Schweiz eine lange Schonfrist. Das dürfte sich bald ändern. Die Schweizer Heilmittelbehörde Swissmedic, zuständig für die Betäubungsmittelkontrolle, braucht lange, um neue Designerdrogen auf die Verbotsliste zu setzen. Zu lange, wie das Beispiel Mephedron zeigt: Die Substanz wirkt euphorisierend wie die Ecstasy-Grundsubstanz MDMA und hat ein psychisches Abhängigkeitspotenzial wie Kokain. Das Bundesamt für Gesundheit arbeitet an einer neuen Verordnung. Künftig soll sofort verboten werden können. Fragen können nachher gestellt werden.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 26.3.10)

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Der Newsletter von Infoset März 2010 ist erschienen

Samstag 6. März 2010 von htm

Newsletter (ab-)bestellen Er bringt Informationen zu allen Suchtgebieten, vor allem aus der Schweiz. Einen kleinen Auszug haben wir hier gebracht.

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

Infoset Newsletter Februar 2010

Donnerstag 4. Februar 2010 von htm

Informationen aus allen Suchtgebieten, vor allem schweizerische. Newsletter (ab-)bestellen

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. | Keine Kommentare »

Ratgeber: Kinder vor Alkohol schützen

Donnerstag 21. Januar 2010 von htm

Die Bilder in den Medien von haltlos betrunkenen Jugendlichen erschrecken viele Eltern. Es scheint, dass das exzessive Komasaufen bei Kindern und Jugendlichen äußert populär ist. Hundertprozentig können Eltern ihre Kinder nicht vor Alkohol schützen. Aber mit unseren Tipps helfen Sie Ihren Kindern, den Verlockungen des Alkohols selbstbewusst zu widerstehen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.1.10) vnr.de, 20.10.10 Online-Kommentar: 1981 gab ich als wahrscheinlich erster eine Eltern-Information heraus mit solchen Ratschlägen, weil die entsprechenden Eltern-Abende der Suchtprävention die Eltern ziemlich ratlos zurückliessen. Hier ein paar Punkte daraus:

Sie werden nie Gewissheit haben, dass Ihr Kind vom Drogenkontakt verschont bleibt, aber Sie können Ihrerseits die Möglichkeiten vorzubeugen, 100prozentig ausnützen und das in Ihrer Macht Liegende tun, wenn Sie nur wollen!
Einige Vorschläge werden für Sie wahrscheinlich neu sein, vielleicht sogar zum Widerspruch herausfordern, was beim heutigen Informationsstand der Bevölkerung nur natürlich wäre…(Heute noch genau so)
– Verführen Sie nicht die eigenen Kinder zum Alkoholkonsum, wie es bei Familienfesten oft vorkommt.
– Denken Sie daran, dass ein Alkoholvorrat in der Wohnung (Hausbar) oder im Keller die Kinder in Ihrer Abwesenheit zum Neugierkonsum verleiten kann.
– Erziehen Sie Ihre Kinder zu kritischem Konsumieren, zum Verzichtenlernen, zum Mut, zur eigenen Meinung in der Gruppe zu stehen. Vergessen Sie auch hier das eigene Beispiel nicht.
– Bleiben Sie mit Ihren Kindern im Gespräch. Versuchen Sie, Drogenprobleme, die durch Massenmedien oder in der Nachbarschaft bekannt werden, sachlich zu diskutieren.
– Halten Sie guten Kontakt mit dem Lehrer Ihrer Kinder.
– Helfen Sie, wenn die Möglichkeit besteht, bei den Vorbereitungen von Klassenlagern und Schülerfesten mit.
– Fordern Sie Lehrer, Behörden und Politiker auf, in der Schule ein Klima zu schaffen, das frei ist von Alkohol, Tabak und andern Drogen.
– Denken Sie daran, dass auch Ihr eigenes Freizeitverhalten bewusst oder unbewusst ein wichtiger Miterzieher sein kann.
– Lenken Sie die Freizeitgestaltung Ihrer Kinder behutsam. Schicken Sie Ihre Kinder nur in Vereine, die keine ausgesprochene Drogengefahr bedeuten. Besondere Vorsicht ist leider bei gewissen Sportvereinen nötig. (Heute besonders über: Alkoholsponsoring) Lernen Sie die Leiter persönlich kennen und halten Sie Kontakt zu Ihnen.
– Schicken Sie Ihre Kinder nach Möglichkeit in eine gute, alkoholfrei lebende Jugendgruppe. Helfen Sie beim Aufbau einer neuen Gruppe mit, falls keine vorhanden ist.
– Unterstützen Sie alle politischen Vorstösse, die den Konsum der legalen und illegalen Drogen einschränken, z.B. Getränke- und Tabaksteuern, Werbeverbote, Jugendschutzgesetze, Bedürfnisklausel in Wirtschaftsgesetzen, Preisgestaltung in Restaurants (alkoholfreie Getränke sollten billiger sein als Bier), usw.
– Wählen Sie keine Politiker, die wirtschaftliche Interessen über Aspekte der Volksgesundheit stellen oder sogar direkt Alkohol- oder Tabakwerbung betreiben.
– Unterstützen Sie Zeitungen, die trotz der Drogenwerbung versuchen, die Pressefreiheit in ihrem Bereich zu retten.
– Unterstützen Sie Bestrebungen, die Sozial- und Präventivmedizin zu stärken.

Sie sehen, in 29 Jahren kein Fortschritt. Dank Falschinformation und alkoholfreundlicher Politik.

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Jugend, Politik, Sport, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Werbung | Keine Kommentare »

Neue MPU Richtlinien für Laboruntersuchungen (Alkohol/Drogen)

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Ab dem 1. Januar 2010 lichtete sich der MPU-Dschungel für Kraftfahrer, die ihren Führerschein wegen Drogen oder Alkohol am Steuer verloren haben und nun eine medizinisch-psychologische Untersuchung ( MPU ) ablegen müssen. Alle Labore, die im Rahmen der MPU Alkohol- und Drogenscreenings durchführen, müssen nun den neuen allgemein gültigen Beurteilungskriterien zur Fahreignungsdiagnostik der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) genügen. Diese wurden bereits am 1. Juli 2009 veröffentlicht und sind nun mit dem Ende der Übergangsfrist für alle Laboratorien bindend. Die Labore müssen für jede getestete Substanz und jedes angewendete Nachweisverfahren nach DIN ISO/IEC 17025 für forensische Toxikologie akkreditiert sein. (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) pressemitteilungen-online.de, 13.1.10

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Gerichtsfälle, Internationales, Verhältnis-Präv., Verkehr | Keine Kommentare »

Online-Kommentar zu Ärzte und Suchtmittel

Mittwoch 13. Januar 2010 von htm

Online-Kommentar zu Im Suff am Skalpell, Süddeutsche Zeitung, 12.1.10:
Viele Ärzte sind süchtig nach Tabletten, Alkohol oder Nikotin – eine besondere Therapieform hilft den Menschen, von denen sich alle Rat und Stärke erwarten. (Quelle: Google Alkohol Alert, 12.1.10) sueddeutsche.de, 12.1.10 Online-Kommentar: Ein Aspekt könnte auch sein, dass das Thema Alkohol bei der Arzt-Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu kurz kommt. Ihre Motivation könnten sie auch selber stärken, indem sie sich politisch mit ihren Verbänden für eine effektive Alkoholpolitik einsetzen würden, wie es die britischen tun. Bei weniger Alkoholkonsum, d.h. weniger Alkoholschäden würde auch die Belastung für das Spitalpersonal stark abnehmen und sich damit dessen Wohlbefinden und Gesundheitszustand verbessern.

Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Geschichten, Gesundheit, Internationales, Leserbriefe, Rehabilitation, Verhaltens-Präv. | Keine Kommentare »

Powered by Gb-rugs.com - Rugs & Carpets

Get Adobe Flash player