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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Andere Drogen'

Es ist offiziell: Kerlikowske wird neuer „Drogen Zar“ in USA

Donnerstag 12. März 2009 von htm

Der Polizeichef von Seattle, Gil Kerlikowske, wurde offiziell vom Weissen Haus als Präsident Barack Obama’s neuer „Drogen Zar“ angekündigt; aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird er nicht im Kabinett des Präsidenten Einsitz nehmen. Kerlikowske’s Nomination muss noch vom Senat bestätigt werden. (Quelle: Join Together, 11.3.09)

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US Studie: Jugendliche lernen mehr von den Eltern

Freitag 27. Februar 2009 von htm

Neue PATS-Studie: Mehr Jugendliche „lernen viel“ über Drogenrisiken von den Eltern.
Die Partnerschaft für ein drogenfreies Amerika meldete Ergebnisse der 2008 Partnership Attitude Tracking Study (PATS), die den ersten grösseren Anstieg der Anzahl Jugendlicher zeigten, die angaben, viel von ihren Eltern über die Drogenrisiken zu lernen. 37% der Jugendlichen berichteten viel zu lernen, ein deutlicher Anstieg von 16% gegenüber dem Vorjahr und der erste grössere Anstieg seit Einführung der Studie. Die Forschung zeigt durchgehend, dass Jugendliche, die zu Hause viel über die Drogenrisiken lernen, bis zu 50% weniger wahrscheinlich Drogen konsumieren. Allerdings haben immer noch viele Eltern Schwierigkeiten, mit ihren Kindern über Drogen und Alkohol zu reden. (Quelle: Join Together, 27.2.09)

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Interview mit Chef von Philip Morris Schweiz

Donnerstag 26. Februar 2009 von htm

Hermann Striebel in grossem Interview im Tages-Anzeiger vom 26.2.09:
Zu Präventionsbemühungen der Regierung und Antitabak-Lobbies: „Wir versuchen, einen offenen Dialog zu führen, um unsere Position darzustellen. Wir haben keine andere Möglichkeit, als uns mit den Anliegen dieser Gruppen auseinanderzusetzen. Sie repräsentieren Reflexionen der Gesellschaft. Und wir können nicht gegen diese Gesellschaft bestehen.“
Das Ergebnis sind oft Regulierungen:Wir unterstützen regulierende Massnahmen, solange sie alle Wettbewerber und Produkte gleichermassen teffen…“
Wo ist die Schmerzgrenze für Steuererhöhungen?Durch die letzten Steuererhöhungen sind die Zigarettenpreise in der Schweiz im europäischen Durchschnitt…“
„Es ist eine legitime gesundheitspolitische Massnahme, über den Preis das Volumen zu steuern….2007 gab es auch eine Steuererhöhung um 30 Rappen pro Päckchen. Trotzdem erreichten die Steuereinnahmen für 2007 nur gerade das Niveau des Vorjahres, weil das Volumen zurückging.“
Wollen Sie gegen das Werbeverbot kämpfen?„Nein, sicher nicht.“
Sie nehmen einen Anlauf, um mehr Glaubwürdigkeit zu erwerben. Warum soll das gelingen?„…So setzen wir uns für das Mindestalter 18 fürs Rauchen ein. Wir wollen nicht, dass Minderjährige unsere Produkte nutzen.“
Zum freiwilligen Marketingcode der Branche:„Nein, und es halten sich auch nicht alle daran. Im Interesse eines fairen Wettbewerbs wären Gesetze und Verordnungen eben besser. Deshalb sind wir unter anderem für Regulierungen….“
Kommentar: Herrlich, wie zahm er sich gibt. Hoffentlich lesen die Politiker diese Stellen gut. Sie wären auch auf das Alkoholproblem anwendbar, man müsste nur wollen. Philip Morris kann der Zukunft getrost ins Auge sehen, die wachsenden Märkte in den Entwicklungs- und Schwellenländern entschädigen grosszügig für Einbussen in den alten Märkten, denn Widerstand ist dort kaum zu erwarten: Die alte koloniale Ausbeutung, parallel zur Alkoholindustrie.

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Behandlung von Abhängigkeiten in der US Armee

Mittwoch 4. Februar 2009 von htm

Sen. Claire McCaskill (D-Mo.) hat einen Gesetzesentwurf eingebracht mit dem Ziel, bei Armeeangehörigen die Behandlung bei Abhängigkeit verfügbarer zu machen und mehr Schutz der Privatsphäre für Armeeangehörige zu gewähren, die Hilfe bei Alkohol- oder andern Drogenproblemen suchen. (Quelle: Join Together, 2/3/09) English website: Treatment

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Neuer Bußgeldkatalog in Deutschland in Kraft

Montag 2. Februar 2009 von htm

Für Raser und Alkoholsünder wird’s teuer. Ab jetzt gilt der neue Bußgeldkatalog – und Deutschland verliert seinen zweifelhaften Ruf als „Bußgeldparadies“. Vor allem Alkohol- und Drogensünder müssen tief in die Tasche greifen. Erstmals werden hier Strafen in bis zu vierstelliger Höhe möglich. (Quelle: Google Alkohol News, 2.2.09) stern.de, 1.2.09

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Missachtung des Rauchverbots: Patententzug

Sonntag 1. Februar 2009 von htm

In St. Gallen wurde einem Wirt das Patent entzogen, weil er selber und seine Gäste bei mehreren Kontrollen geraucht hatten. Er hatte keine Ausnahmebewilligung. (Quelle: Tages-Anzeiger, 30.1.09)
Kommentar: Wie viele Wirte wurden schon mehrmals wegen verbotenem Alkoholverkauf an Jugendliche erwischt? Vor einem Patententzug hat man noch nie etwas gehört oder gelesen.

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Alkohol und Cannabis als Unfallrisiko

Freitag 30. Januar 2009 von htm

Eine Querschnitt-Analyse in der Notfallstation eines Schweizer Spitals (Lausanne). Resultate: Alkoholkonsum in den 6 Stunden vor der Verletzung war mit einem relativen Risiko von 3.00(l.78, 5.04) verbunden, verglichen mit keinem Alkoholkonsum. Eine Beziehung zur Dosis wurde auch gefunden. „Das überraschendste Ergebnis unserer Studie war die umgekehrte Beziehung zwischen Cannabiskonsum und Verletzung“. Quelle: BMC Public Health, 1/29/09

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Obama ernennt Interim Drogen Zar

Donnerstag 29. Januar 2009 von htm

Obama ernennt Ed Jurith als interimistischen Drogen Zar. Edward H. Jurith, war lange Zeit führender Rechtsanwalt für das Office of National Drug Control Policy (ONDCP) des Weissen Hauses. (Quelle: Join Together, 1/29/09 English website: Global

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„Spice“ in Deutschland verboten

Dienstag 27. Januar 2009 von htm

Eine Droge, ähnlich Marijuana, genannt „Spice“, wurde von der deutschen Regierung verboten. Die Droge wurde als pflanzlicher Luftverbesserer vertrieben, aber Forscher sagten, sie enthalte synthetische Cannabinoide, Marijuana ähnlich. Benützer konnten die pflanzliche Mischung in Zigaretten rollen und rauchen, was populär war, nicht nur wegen der psychoaktiven Wirkungen sondern auch weil sie mittels konventioneller Drogentests nicht entdeckt werden konnte. (Qelle: Join Together, 1/26/09) English website: Global, Other Drugs, Prevention
BMG Pressemitteilung:
Das Bundesministerium für Gesundheit hat die in der Modedroge „Spice“ und vergleichbaren Produkten enthaltenen synthetischen Cannabinoide „CP-47,497“ und „JWH-018“ durch eine Eilverordnung dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt. Damit ist jede Form von unerlaubter Herstellung, Handel und Besitz nach dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) untersagt. Die Regelung gilt zunächst befristet für ein Jahr, sie wird innerhalb dieses Jahres durch eine dauerhafte Regelung abgelöst.

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