Archiv für die Kategorie 'Andere Drogen'
Donnerstag 5. November 2009 von htm
Informationen zu allen Suchtformen, vor allem aus der Schweiz. Newsletter (ab-)bestellen Webseite Infoset
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
Keine Kommentare »
Dienstag 3. November 2009 von htm
Das sagte der Beiratsvorsitzende der Arbeitsschutz-Messe A+A, Gerd Zeisler, am Montag in Düsseldorf. Trotz vieler betrieblicher Konzepte zum Umgang mit Suchterkrankungen gebe es bei diesem Thema noch großen Handlungsbedarf. (Quelle: Google Alkohol Alert, 3.11.09) abendblatt.de, 2.11.09 Kommentar: Dessen ungeachtet unterstützen die Wirtschaftsverbände die Alkoholindustrie weiterhin bei deren Weigerung, wirklich sinnvoller Alkoholprävention zuzustimmen. Sinnvoll bedeutet für sie unwirksam.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Andere Drogen, Arbeitsplatz, Früherkennung, Internationales, Politik, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv. |
Keine Kommentare »
Dienstag 3. November 2009 von htm
Nach Ansicht des entlassenen britischen Drogenberaters ist Cannabis weniger gefährlich als Alkohol.
Diese Meinung hat den Top-Drogenberater der britischen Regierung, Professor David Nutt, Vorsitzender des 28-köpfigen Drogensachverständigenrats der Regierung, nun den Job gekostet. Sein Rauswurf erregt die Öffentlichkeit, doch eine Liberalisierung der Drogenpolitik ist nicht zu erwarten, da sind sich Regierung und Opposition ausnahmsweise einig. „Telegraph“-Kolumnist Philip Johnston kommentierte, die Gesetze seien absurd. Nutts einziger Fehler sei es zu glauben, Drogenpolitik habe etwas mit Wissenschaft zu tun. (Quelle: Google Alkohol Alert, 3.11.09) spiegel.de, 2.11.09 Kommentar: Leider trifft der Kommentar von „Telegraph“-Kolumnist Philip Johnston auch auf die Schweiz und andere Länder zu. Diese Neueinteilung der Drogen nach ihrer Gefährlichkeit wurde in England schon vor Jahren veröffentlicht. Wir berichteten darüber.
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
Keine Kommentare »
Dienstag 6. Oktober 2009 von htm
Vor dem Hintergrund, dass Suchtmittelmissbrauch heute für eine von 14 Spitaleinweisungen verantwortlich ist und Milliarden von Gesundheitskosten verursacht, haben führende Wissenschaftler auf dem Capitol-Hügel die Beweise, die bereits vorhanden sind und jene, die wir bei Behandlung und Prävention von Alkohol-, Drogen- und Tabakmissbrauchnoch benötigen, vorgestellt. …
„Bisher haben Forscher bedeutende Beweise zur Wirksamkeit von Massnahmen erbracht, z.B. minimales Einstiegsalter, strengeres Vorgehen bei Alkohol am Steuer und Erhöhung der Alkoholsteuern,“ sagte er.
Z.B. gibt es Beweise, dass eine Erhöhung der Alkoholsteuern im Gleichschritt mit der Inflation zu einer Reduktion beim starken Alkoholkonsum von Jugendlichen um 19% führen würde, und zu einer 6%-Reduktion beim Hochrisiko-Konsum. Die Forschung zeigte auch, dass nur schon eine Änderung der Lizenzbedingungen und eine Veränderung der Betriebszeiten von Geschäften, die Alkohol verkaufen, einen signifikanten Effekt auf den Konsum und alkoholbezügliche Probleme haben können. (Source: Medical News Today, 10/5/09) Kommentar: Würden sich unsere Wissenschafter auch so direkt einsetzen? Hätten die Politiker dann offenere Ohren?
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholsteuern, Allgemein, Andere Drogen, Diverse, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Medizin, Politik, Rehabilitation, Statistik, TOP NEWS, Veranstaltungen, Verhältnis-Präv., Verkehr |
Keine Kommentare »
Freitag 2. Oktober 2009 von htm
Am Tag nach dem Artikel „Zu viel Prävention schadet“ kommt ein Replik vom Präsident der Zürcher Lungenliga, Otto Brändli: „Gesundheitsprävention ist wie Impfen“. Darin weist er richtig auf die Unterschiede zwischen der Verhaltens- und der Verhältnisprävention hin. Er erwähnt, dass z.B. Steuern wirksam sind, die ein Produkt verteuern. Und bringt dies in Zusammenhang mit Stoffen, die Übergewicht nach sich ziehen. Dann schreibt er: „Weniger Sorgen macht mir der Alkohol, den die meisten im Griff haben, weil sich die Menschen unseres Kulturkreises über Jahrtausende daran adaptieren konnten“. Einen solchen Schwachsinn liest man sonst nur bei der Alkohollobby. Offenbar ist da bereits ein Verteilungskampf ausgebrochen. Die Antirauch-Lobbies haben doch inzwischen ihre Ziele mehr oder weniger erreicht. Warum wollen sie jetzt verhindern, dass in der Alkoholfrage, die von der WHO als praktisch gleichbedeutend gewichtet wird, die aber eine wesentlich stärkere soziale Komponente aufweist, endlich auch Verbesserungen erzielt werden? Der Tag mit dem Krankenkassen-Prämien-Schock wäre doch der geeignete Zeitpunkt.
(Quelle: Tages-Anzeiger, 2.10.09, nicht online)
Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Andere Drogen, Gesundheit, Politik, Schweiz, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Zitate |
Keine Kommentare »
Sonntag 20. September 2009 von htm
Wenn Energydrinks zuviel Energie liefern. Energydrinks haben sich etabliert. Während Jugendliche gern dem „Gummibärchensaft“ zusprechen, blieb die ältere Generation skeptisch. Viele fühlten sich bestätigt, als die Behörden in einem Produkt Cocain entdeckt hatten. Nun warnen auch amerikanische Suchtexperten vor den Getränken. (Quelle: Google Alkohol Alert, 20.9.09) dradio.de, 20.9.09
Kategorie: Abhängigkeit, Alcopops (de), Allgemein, Andere Drogen, Diverse, Internationales, Jugend, Jugendliche |
Keine Kommentare »
Dienstag 15. September 2009 von htm
Alkohol ist bei Frankfurter Schülern mit Abstand die beliebteste Droge. Fast die Hälfte der 15- bis 18-Jährigen gibt an, im zurückliegenden Monat mindestens einmal betrunken gewesen zu sein, etwa genau so viele wie in den vergangenen Jahren. Rauchen ist bei den Jugendlichen dagegen deutlich weniger populär als noch vor fünf, sechs Jahren. Nur noch knapp jeder Vierte greift täglich zur Zigarette, fast ein Drittel weniger als noch vor einigen Jahren, wie Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) in Frankfurt bei der Vorstellung der Drogentrendstudie 2008 sagte. (Quelle: Google Alkohol Alert, 15.9.09) faz.net, 14.9.09
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Internationales, Jugend, Jugendliche, Konsumhaltung |
Keine Kommentare »
Montag 24. August 2009 von htm
Der Zusammenhang zwischen der in den letzten Jahren enorm verstärkten Cannabis-Repression in der Schweiz und der zunehmenden Gewalt ist kaum jemandem bewusst. Dabei ist er offensichtlich: seit Gras und Haschisch durch polizeiliche Massnahmen vor allem gegen Plantagen verknappt worden sind, besaufen sich die jungen Leute, und logischerweise nehmen Vandalismus und brutale Gewalt zu. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.8.09) PJ Wassermann’s Blog, 23.8.09 mit unserem Online-Kommentar
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Politik, Schweiz |
Keine Kommentare »
Montag 10. August 2009 von htm
Die Street Parade 2009 verlief zwar ohne gravierende Zwischenfälle. Die Stimmung unter den Partygängern kippte allerdings in diesem Jahr besonders früh, weiss Polizeisprecherin Judith Hödl. Es habe keine gravierenden Vorfälle gegeben. Immerhin wurden fast doppelt so viele Personen in Spitalpflege gebracht wie letztes Jahr, und das bei 25% weniger Teilnehmern. Von den medizinisch Behandelten wiesen 228 Symptome von übermässigem Alkohol- oder Drogenkonsum auf. Auch dies eine Zunahme gegenüber letztem Jahr. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.8.09, NZZ, 10.8.09)
Kategorie: Allgemein, Andere Drogen, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Schweiz, Statistik, Veranstaltungen |
Keine Kommentare »