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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Alkoholsteuern'

Kommentare zur geplanten WHO-Strategie-Resolution

Mittwoch 24. Februar 2010 von htm

Kommentar von Kontrabass auf der Webseite der Weinakademie Berlin

Es freut mich, dass Sie sich betroffen fühlen. Es braucht heute deutliche Worte, nachdem über hundert Jahre mehr oder weniger geschwiegen und die Last einfach getragen wurde. Positiv finde ich, dass dieses Wein-Forum meine Kritik aufgenommen hat. Das geschieht höchst selten. Zu beleidigen ist nicht meine Absicht, aufzurütteln hingegen schon. Ob Sie das schlucken können, ist Ihr Problem und eine Frage der Wissensverarbeitung.
Unter Alkoholindustrie verstehe ich, was die Amerikaner Big Alcohol nennen, d.h. die grossen globalen Konzerne, die mit ihrer Macht Regierungen korrumpieren, die übrige Wirtschaft zu deren Nachteil zu Komplizen machen und mit der Werbeindustrie es fertig gebracht haben, dass sie nach dem letzten Weltkrieg erst die Frauen und jetzt auch die Kinder und Jugendlichen zum Alkoholkonsum geführt haben. Besonders widerwärtig finde ich, dass sie, nachdem der Markt in den Industrieländern einigermassen gesättigt ist, ihre Tätigkeit in die Schwellen- und Entwicklungsländer verlagern, wo keine sozialen Auffangnetze für die Alkoholkranken bestehen. Unsere Entwicklungshilfe wird damit zum Teil untergraben. Die Gewinne fliessen wieder in den Norden zu den Konzernen.

Englische Wissenschafter haben den Alkohol in einer Skala der gefährlichsten Drogen an die 5. Stelle gesetzt, vor Tabak und Haschisch. Sie brauchen an meiner Einstellung sicher nicht zu zweifeln. Sie gründet auf einer alkoholbelasteten Kinder- und Jugendzeit und einer lebenslangen alkoholpolitischen Erfahrung unter Einbezug der Forschung.

Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass ein Betrunkener zuerst seine höchsten menschlichen Eigenschaften, seine Menschenwürde verliert, die ihn vom Tier unterscheidet? Ist es ein Menschenrecht, grosse Teile einer Bevölkerung von einem Suchtmittel abhängig werden zu lassen, dass in westlichen Ländern rund 10-12% der Bevölkerung ab 15 Jahren für die Hälfte des gesamten Alkoholkonsum verantwortlich sind, d.h. in krankmachender Menge trinken? Ohne diese Kranken wäre die Alkoholindustrie kaum mehr lebensfähig. Ist das lächerlich?

Die Probleme der kleinen Weinbauern sind mir nicht fremd, aber die grossen machen gerade dieser Tage negative Schlagzeilen. (Z.B Constellation Throwing Money Around in New York, Dienstag, 23. Februar 2010 von htm oder Wieder einmal ein Weinskandal, Montag, 22. Februar 2010 von htm (auch Constellation Brands) In meiner Projekt-Idee nehme ich grosszügig Rücksicht auf diese kleinen Weinbauern, die ja auch den gesunden Traubensaft und die herrlichen Tafeltrauben produzieren (produzieren könnten).

Gegen mässige Geniesser habe ich keine Vorurteile, ich gönne ihnen den Genuss. Nur weiss ich, dass jeder Alkoholkranke als mässiger begonnen hat und nie die Absicht hatte, krank zu werden, sein Vermögen, seine Familie zu verlieren, usw. Prof. Gustav von Bunge hat schon am 23. Nov. 1886 in seiner Antrittsvorlesung an der Uni Basel gesagt, „die Mässigen sind die Verführer“. Sie demonstrieren unbewusst, dass es möglich ist, mässig zu konsumieren, jener, der es nicht kann, versucht es deshalb auch. Der Mässige ist ein negatives Vorbild, obwohl die Gesellschaft froh sein muss um jeden, der mässig bleibt. Der (immer auch die) Mässige ermöglicht der Alkoholwirtschaft, ihr Treiben praktisch ungestört fortzuführen, weil er, zusammen mit den nicht aktiven Abstinenten, verhindert, dass auf die Regierungen Druck ausgeübt wird, die Gesetze präventiv zu ändern. Er sagt sich, ich habe keine Probleme, also lasst mich in Ruhe damit. Was soll ich meine Freiheit beschneiden lassen. Das übliche Credo der Liberalen. Die Verantwortung in der Gesellschaft wird nicht gesehen. Dabei hätten diese beiden Gruppen wahrscheinlich die Stimmenmehrheit und könnten das Alkoholproblem in kurzer Zeit massgebend entschärfen.

Dass Alkohol ein Kulturgut ist, stimmt natürlich, nur ist er in historischer Zeit vor allem bestimmten Schichten vorbehalten gewesen, auch zu religiösen Zwecken. Wenn Sie die Bibel zitieren wollen, dürfen Sie natürlich auch die Stellen nicht unterschlagen, in denen vor dessen gefährlichen Seiten gewarnt wird. Erst seit der industriellen Massenproduktion und dem Einsatz einer gewissenlosen, psychologischen Werbung ist er eine Bedrohung für die Gesellschaft geworden. Für mich ist dies eine Scheinkultur mit überwiegend negativen Resultaten. Resveratrol wurde in letzter Zeit nur im Zusammenhang mit Rotwein hochgespielt, dabei ist diese Substanz in allen möglichen Obstsäften und Gemüsen vorhanden. Diese sollte man propagieren, sie enthalten keinen (oder minimen) Alkohol als schädliche Nebenwirkung.

Dass ich auf Grund meiner Erfahrung, meines Wissens und kritischen Verstandes im Konflikt mit dieser Alkoholindustrie liege, können Sie mir nicht zum Vorwurf machen. Sie sollten eher Ihre Einstellung hinterfragen, die von den Versprechungen der Werbung und einer Lifestyle-Kampagne geprägt scheint. Konsens dürfen Sie von mir kaum erwarten.

In Sachen Alkoholprävention brauchen Sie mich nicht zu belehren, da sehen Sie zu kurz. Mein Vater ist am Alkohol und am Tabak“genuss“ vorzeitig gestorben. Meine Mutter an Lungenkrebs als Passivraucherin. Ich bin ein Leben lang in der Alkoholpolitik aktiv, was wollen Sie mehr?

Was Preiserhöhungen auf Alkoholika bringen würde, ist leider den wenigsten bewusst. 10% mehr Steuern sind kein Angebot. Die Steuern müssten auf allen Alkoholika nach dem Verursacherprinzip erhoben werden und so hoch, dass der Gesamtkonsum deutlich reduziert würde. Dies ist wissenschaftlich erhärtet die effektivste Massnahme in diese Richtung. Da kann der Spirituosen- oder Bierverband noch so gegen besseres Wissen das Gegenteil behaupten.

Dass jeder für sich selber verantwortlich ist, stimmt natürlich. Nur hat das von der Werbung geprägte kollektive Bewusstsein diese Verantwortlichkeit in vielen Fällen ausgeschaltet. Und die Gesellschaft weigert sich bis heute standhaft, die Mitverantwortung zu übernehmen. Nur ein kleiner Prozentsatz der Alkoholkranken wird von der öffentlichen Hand therapiert. Der Staat würde glatt bankrott gehen, wenn alle sich an ihn wenden würden. In Deutschland wären es Millionen.

Wie gesagt, die meisten helfen sich heute schon selber oder gehen zu Grunde. Ausser ein paar Verboten auf lokaler oder Landes-Ebene, meist mit Alibifunktion, ist der Alkoholverkauf auch heute noch weitgehend liberalisiert. Das Gejammer über die „Verbotsgesellschaft“ ist nichts als Stimmungsmache. Ob Massnahmen etwas nützen, müsste jeweils evaluiert werden. Die Politiker scheuen es aber meistens, die erforderlichen Finanzen bereitzustellen.

Es freut mich für Sie, dass Sie das Schreiben Ihres Textes geniessen konnten. Ich hoffe, es bleibt ein Genuss ohne Reue.
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Schau dir alle Kommentare zu diesem Post an:

WHO berät über schärfere Maßnahmen gegen Alkohol


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Kontrabass schreibt: Februar 26th, 2010 um 11:52

@ Michael Rosenthal
Ich bin Ihrem Wunsch natürlich gleich nachgekommen. Ich dachte mir, es sei fair, wenn ich Sie auch zu Wort kommen lasse. Immerhin hat meine Webseite eine recht gute Verbreitung in Fachkreisen.
Ihre Sorge um mein seelisches Wohlergehen ehrt Sie, ist aber nicht vonnöten. Ich finde meinen Ausgleich bei guter Musik und beim politischen Kabarett und brauche keine chemischen Seelentröster
und ebensolche Aufheiterung. Wohin dies führt, ist in den Medien ja gerade jetzt genügend sichtbar. Nur werden leider die massgebenden Leute die richtigen Konsequenzen nicht sehen, genau wie Sie.
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Kontrabass schreibt: Februar 27th, 2010 um 10:46

@ Michael Rosenthal
Entschuldigen Sie, dass ich Ihr Anliegen der eigenen Imagepflege nicht in Betracht gezogen habe. Das wäre ja wirklich für Sie berufsschädigend, wenn Sie sich mit Abstinenten auf gleicher Ebene sehen müssten und dies immer mit einem schlechten Gewissen, weil Sie mithelfen, auch diese zu Passivtrinkern zu degradieren.
Zu Ihren Don Quichotte-Anspielungen in einem früheren Beitrag ist mir noch eingefallen, dass Sie auf meiner Webseite einige Zitate von nahmhaften Persönlichkeiten finden können, die aufgerufen haben, man müsse auch das Undenkbare denken. Wenn es in unserer Geschichte nicht immer wieder Leute gegeben hätte, die nach diesem Grundsatz gelebt haben, würden wir heute noch, frei nach Erich Kästner, auf den Bäumen hocken. (Was übrigens im nicht nüchternen Zustand ziemlich gefährlich sein könnte.)

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Deutsche Alkoholprävention nach Mechthild Dyckmans

Donnerstag 4. Februar 2010 von htm

Die Bundesregierung setzt gegen den Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen auf Aufklärung. Weitere Verbote seien nicht notwendig, sagte Mechthild Dyckmans, Drogenbeauftragte der Bundesregierung.
Mit Aufklärung statt verschärften Gesetzen will die Bundesregierung gegen Alkoholmissbrauch vorgehen. „Ich sehe weitere Verbote im Moment nicht als notwendig an“, sagte die Drogenbeauftragte, die FDP-Politikerin Mechthild Dyckmans, am Dienstag in Frankfurt am Main. Stattdessen müsse die Einhaltung bereits bestehender Verbote konsequent kontrolliert werden. Im Vordergrund stehe aber die Prävention, die Dyckmans vor allem beim Rauschtrinken Jugendlicher und Alkoholverzicht von Schwangeren stärken will. (Quelle: Google Alkohol News, 3.2.10) focus.de, 2.2.10 Unser Online-Kommentar: Die Drogenbeauftragte wollte sich doch einarbeiten.
Sie sagte am Anfang ihrer Tätigkeit, sie wolle sich erst einarbeiten. Jetzt sieht man, wo sie sich Informationen holt: Bei der Spirituosen-Industrie. Sie würde besser den Entwurf für eine Alkoholstrategie der WHO studieren, da findet sie alles nötige evidenzbasiert pfannenfertig. Eltern und Schulen einzubeziehen ist gut als Alibi, sonst bringt es nichts. Kinder, die von den Eltern zum Alkoholkonsum „erzogen“ werden, trinken ausserhalb der Familie ebenfalls, gemäss einer jüngsten Studie in Holland. Die Heraufsetzung des Mindestalters wäre eine positive Massnahme, wobei die Durchsetzungsprobleme die gleichen sein würden wie jetzt. Werbeeinschränkungen, Verkaufsverbote und Testkäufe sind alles effektive Massnahmen. Kritisiert werden sie von der Alkohollobby, weil es die Verkäufe senkt.

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GR: Korrektur der Steuererhöhung bei Tabak und Alkohol

Mittwoch 27. Januar 2010 von htm

Mit einem am 15. Januar 2009 (2010?) dem Parlament vorgelegten Gesetzentwurf wird das Ausmaß der anfänglich angekündigten Erhöhung der Tabaksteuer und Getränkesteuer in Griechenland korrigiert. Die Ratifizierung wird am 19. Januar 2009 (2010?) erwartet.
Mit dem selben Gesetzesentwurf wird auch die Erhöhung der Sondersteuer auf Äthylalkohol und alkoholische Getränke geregelt. Die resultierende Preiserhöhung wird sich bei Spirituosen (Whisky, Wodka, Gin usw.) auf etwa 1 Euro pro Flasche, bei Ouzo, Tsipuoro, Tsikoudia auf etwa 0,50 Euro pro Flasche und bei Bier auf etwa 1 – 2 Cent pro Flasche belaufen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 26.1.10) go2hellas.net, 15.1.10

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Putin unterschreibt Zehn-Jahres-Plan gegen den Wodkakonsum

Samstag 16. Januar 2010 von htm

Jedes Jahr fließen laut Statistik durchschnittlich 18 Liter Wodka durch russische Kehlen. Der von der Weltgesundheitsorganisation angegebene Grenzwert des gesundheitlich Zuträglichen wird um das Doppelte überschritten. Premierminister Putin will nun den Wodkakonsum innerhalb von zehn Jahren halbieren. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) welt.de, 15.1.10

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Online-Kommentar zu „Forscher fordern höhere Alkoholsteuer“

Samstag 16. Januar 2010 von htm

Online-Kommentar zu „Forscher fordern höhere Alkoholsteuer“ im Handelsblatt, 14.1.10
Was die Hamburger Experten vorbringen, ist in Fachkreisen längst klar, auch die WHO und die EU sind in diese Richtung aktiv; nur will es die Politik nicht wissen, weil sie die Interessen der Alkoholwirtschaft statt die des Volkes vertritt. Es sollte eine Lenkungsabgabe nach dem Verursacherprinzip darstellen, keine fiskalische Steuer. Und die Einnahmen sollten zur Deckung der Sozialkosten und für die Prävention eingesetzt werden. Die neue Drogenbeauftragte liegt mit ihrer ablehnenden Äusserung falsch, es treffe die Gesamtbevölkerungk, das sei also die unpassende Lösung. In Wirklichkeit trifft es Jugendliche und starke Konsumenten. Am wenigsten trifft es die Nicht- und Mässigkonsumenten, d.h. die Mehrheit. Sie zahlen keine oder wenig Abgaben und profitieren voll vom Rückgang der Sozialkosten und der Steigerung der Lebensqualität in Familie und Öffentlichkeit. Es wäre schön, wenn die neue Drogenbeauftragte sich mehr von Fachleuten als von ihrer vorgefertigten Ideologie leiten liesse. Allerdings ist von dieser Regierung noch weniger zu erwarten als von der Vorgängerin, die hatte wenigstens noch eine gewisse Fachkompetenz.
Da dieser Artikel im Handelsblatt steht, noch ein Wort zur Wirtschaft. Leider verhält sich die „Wirtschaft“ meist solidarisch mit der Alkoholindustrie, was echte Lösungen meist verunmöglicht. Dabei schneidet sie sich ins eigene Fleisch. Sie leidet auch kostenmässig unter den Alkoholproblemen im Betrieb und Geld, das nicht in den Alkoholkonsum investiert wird, fliesst in andere Branchen oder zu den Banken, wo es investiert wird. Das Spitalpersonal würde einen Rückgang der alkoholbedingten Belastung sicher auch begrüssen.

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Die SAJV in der Vernehmlassung Revision Lebensmittelgesetz

Samstag 16. Januar 2010 von htm

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV hat im letzten Herbst einen Vernehmlassungstext ins Internet gesetzt, der es verdient, breiter bekannt zu werden. Leider ist er uns damals entgangen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 16.1.10) SAJV, 7.10.09

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120’000 Franken für die Alkohol-Prävention in Nidwalden

Freitag 15. Januar 2010 von htm

Der Schweizer Kanton Nidwalden hat 2009 Präven­tionsprojekte mit knapp 120’000 Franken unterstützen können. Die Mittel stammen aus dem Reingewinn der Eidgenössischen Alkoholverwaltung. (sogen. Alkoholzehntel) (Quelle: Google Alkohol Alert, 14.1.10) zisch.ch, 13.1.10

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Standardwerk: Alkohol – Kein gewöhnliches Konsumgut

Samstag 9. Januar 2010 von htm

von Sally Casswell, Raul Caetano, Thomas Babor, Untertitel: Forschung und Alkoholpolitik, 2005
ISBN 10: 3801719235, ISBN 13: 9783801719234, Erschienen bei: Hogrefe-verlag, EUR 59,95
Aus der Perspektive der Gesundheitsforschung ist Alkohol kein gewöhnliches Konsumgut. Alkohol hat weltweit Folgen für Individuen und Gesellschaften bis hin zu Krankheit und vorzeitigem Tod. Alkohol hat darüber hinaus einen ungünstigen Einfluss auf viele Aspekte des sozialen Lebens. Gesundheitspolitik und Alkoholforschung haben zum Ziel, diesen Auswirkungen sinnvoll zu begegnen. Was sind alkoholpolitische Maßnahmen Warum sind sie wichtig Welche Interventionen sind effektiv Das Buch beleuchtet die neuesten Erkenntnisse zur Effizienz nationaler und internationaler alkoholpolitischer Maßnahmen. Der Fokus liegt auf Empfehlungen hinsichtlich der wichtigsten Strategien: Besteuerung und Preispolitik, Regulierung von Kauf und Verkauf von alkoholischen Getränken, Modifizierung der Trinksituation, Maßnahmen gegen Trunkenheit am Steuer, Regulierung der Werbung für Alkohol, Präventions- und Therapieprogramme. Der deutschen Ausgabe sind drei Kapitel zur Alkoholpolitik in Deutschland, Österreich und der Schweiz beigefügt. Diese Beiträge diskutieren u.a. die Frage ob und wie die Ergebnisse auf den deutschen Sprachraum übertragen und welche Maßnahmen umgesetzt werden können. (Quelle: Google Alkohol Alert, 8.1.10) cgi.ebay.de, 8.1.10 Kommentar: Dies ist das Standardwerk der Alkoholpolitik. Alle Politiker sollten dieses gelesen haben. Englisches Original: Alcohol – No ordinary commodity, 2003

Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholsteuern, Allgemein, Diverse, Foetales Alkohol Syndrom, Internationales, Jugendliche, Medizin, Politik, Preisgestaltung, Reklame, Statistik, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verkehr, Veröffentlichungen, Werbung | Keine Kommentare »

Griechenland tritt auf die Schuldenbremse

Samstag 26. Dezember 2009 von htm

Die griechischen Sozialisten haben ihrem fast bankrotten Land einen Sparkurs verordnet. Beamte bekommen den Lohn gekürzt – die Steuern auf Tabak, Alkohol (Spirituosen) und Treibstoff werden erhöht. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.12.09) netzeitung.de, 24.12.09

Kategorie: Alkoholsteuern, Allgemein, Internationales, Politik | Keine Kommentare »

Magazin 2009 der Eidgenössischen Alkoholverwaltung EAV

Dienstag 22. Dezember 2009 von htm

Die Ausgabe Dezember 2009 steht unter der Überschrift „Alkohol und Politik“. Aus dem Inhalt: Langsamer Abschied von Bundesmonopolen auf gebrannten Wassern. – Totalrevision des Alkoholgesetzes: Ethanolmarktstudie. – Porto, eine ganz besondere und beliebte Weinspezialität. – Neue Mengenlimite für die Erteilung einer gewerblichen Konzession. (Brennerei) – Interview mit Yves Rossier, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen. – Alkoholtestkäufe. Kommentar Man erhält den Eindruck, dass die präventive Wirkung der Alkoholgesetzgebung, von der Öffentlichkeit unbemerkt, laufend reduziert wird. Einige Stellen propagieren den Alkoholkonsum, wie man es von der Presse gewohnt ist. Andererseits erfährt man, dass die 90% Bundesanteil am Reingewinn (wie die Tabaksteuer) direkt an den Fiskus und nicht an die AHV geht. Wer den Suchtmittelkonsum reduziert, schädigt somit die AHV nicht.

Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Arbeitsplatz, Gesundheit, Jugend, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Statistik, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

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