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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für die Kategorie 'Alkoholkrankheit'

Heute blau, morgen blau: Wann wird Alkohol gefährlich?

Dienstag 5. April 2011 von htm

„Menschen bei Maischberger“, Das Erste, Heute 22:45 – 00:00 (75 Min.)
Zu Gast:
Gunter Gabriel (Sänger), Marlies Wank (war alkoholkrank), Tina Wolf (TV-Moderatorin, Vater Alkoholiker), Peter Richter (Autor, Über das Trinken ), Dr. Johannes Lindenmeyer (leitet Suchtklinik). (Quelle: ARD, 5.4.11) Kommentar: Da wird von wirklicher Prävention wieder kaum die Rede sein. Der Alkoholindustrie wird es gefallen. Denn so kann sich nichts ändern. Die Hälfte des Konsums geht auf Kosten der Alkoholkranken.

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D: Arbeitsverweigerung, Unpünktlichkeit, Alkohol

Sonntag 27. März 2011 von htm

10 todsichere Kündigungsgründe. Mehr als 250 000 Mal mussten sich deutsche Arbeitsgerichte im Jahr 2009 mit der härtesten aller Job-Konsequenzen beschäftigen: der Kündigung. So mancher Prozess ging dabei ziemlich schnell über die Bühne – die Richter kannten keine Gnade. BILD.de zeigt 10 todsichere Kündigungsgründe, bei denen kein Spielraum bleibt. (Quelle: Google Alkohol News, 26.3.11) bild.de, 26.3.11

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Sex, Alkohol und Gewalt, Liz Taylor und ihre Männer

Donnerstag 24. März 2011 von htm

Sie konnte nicht ohne, aber sie konnte auch nicht mit Männern. Acht gescheiterte Ehen brachen das Herz von Liz Taylor. Liz Taylor war insgesamt acht mal verheiratet. Sie war erst 18, als sie 1950 den Hotelerben Nick Hilton (1926 – 1969) ehelichte, den Grossonkel von Partyluder Paris Hilton. Wegen dessen Alkoholsucht zerbrach die Ehe nach nur einem Jahr.
Ehen Nr. 5 und 6 mit Richard Burton: In der turbulenten Ehe gab es viel Sex, Alkohol und Gewalt. Das Paar adoptierte eine Tochter. Der ersten Scheidung von Burton nach zehnjähriger Ehe im Juni 1974 folgte Monate später die zweite Ehe, die aber nur vier Monate hielt. … (Quelle: Google Alkohol News, 23.3.11) blick.ch, 23.3.11 Kommentar: Dieser Bericht wieder einmal als Beispiel der täglich erscheinenden Meldungen über die Alkoholprobleme von mehr oder weniger bedeutenden Showgrössen.

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CH: Wer zahlt die Transport- und Spitalkosten bei Trunkenheit?

Mittwoch 16. März 2011 von htm

Spitalkosten übernimmt die Krankenversicherung, Selbstbehalt und Franchise bleibt beim Patienten. Die Ambulanz bezahlt die Grundversicherung zur Hälfte, maximal Fr. 5000.– pro Kalenderjahr. Die andere Hälfte trägt der Patient. (Quelle: Gesundheitstipp Februar 2011)

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UK: Kleiner Tom: Mit drei schon alkoholkrank

Dienstag 15. März 2011 von htm

Unfassbar, was manche Eltern ihren Kindern antun: In England musste jetzt ein gerade einmal dreijähriger Knirps wegen Alkoholismus in einem Krankenhaus behandelt werden. Mehr als sechs Monate lang sollen die Rabeneltern dem kleinen Tom (Name geändert) Alkohol zu trinken gegeben haben. Mit möglicherweise fatalen Konsequenzen: Der unfreiwillige kleine Alkoholiker aus den West Midlands könnte bereits Gehirnschäden davongetragen haben, fürchten Experten. (Quelle: Google Alcohol News, 15.3.11) mopo.de, 14.3.11

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D: „Ich habe Kollegen durch Alkohol sterben sehen“

Sonntag 20. Februar 2011 von htm

Politikveteran Michael Glos: Seit 35 Jahren sitzt der CSU-Politiker im Bundestag.
Er redet sich den Frust von der Seele: Im SPIEGEL spricht Michael Glos offen darüber, dass er auf den Job als Wirtschaftsminister nicht vorbereitet war. Auch rechnet der CSU-Mann mit dem aus seiner Sicht von einsamen Karrieristen dominierten Politikbetrieb ab. … Die Versuchungen seien vielfältig. „Ich habe Kolleginnen und Kollegen durch den Alkohol sterben sehen. Das hat auch etwas mit der Einsamkeit des Politikers zu tun.“ Er habe „tragische Schicksale erlebt, bis hin zum Freitod“. … (Quelle: Google Alkohol News, 19.02.11) spiegel.de, 19.02.11 Kommentar: Politiker haben generell ein erhöhtes Alkoholrisiko. Da sie, wie Glos sagt, Einzelkämpfer sind, berührt sie das Schicksal der andern offenbar nicht sonderlich. Wie sie auch das Alkoholproblem in der Gesellschaft nicht gross interessiert. Sonst liessen sie sich nicht dermassen von der Alkoholindustrie unter Druck setzen. Und die vielen, die selber ein Alkoholproblem haben, fühlen sich nicht prädestiniert, die Alkohol-Prävention zu fördern. Die Folgen sind noch viel zu wenig bekannt und werden verdrängt. Immerhin, es gibt mindestens (noch) einen mir bekannten Politiker (SPD), der sauber geblieben ist.

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CH: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative

Dienstag 15. Februar 2011 von htm

htm: Nach der Ablehnung der Waffen-Initiative wird von der Bundesrätin Sommaruga betont, dass nun vermehrte Anstrengungen auf dem Gebiet der Suizid-Prävention unternommen würden. In der Frühlings-Session der Eidgen. Räte soll das Präventions-Gesetz behandelt werden, das diese Suizid-Prävention enthalten würde.

Kommentar: Wird dann von der Politik berücksichtigt, dass Alkohol-Prävention auch Suizid-Prävention bedeutet? Gerade im Zusammenhang mit einem Waffeneinsatz wirkt Alkohol oft als Hemmungslöser, der die Tat erst möglich macht. Daneben ist Suizid unter Alkoholabhängigen auch ein häufiges Ereignis, wenn trotz Therapien der Wiedereinstieg in die Gesellschaft nicht gelingen will.

Wirksame Alkoholprävention würde aber nicht nur die in der Schweiz hohe Suizidrate senken, sondern in vielen Problembereichen in unserer Gesellschaft spürbare Verbesserungen bringen. Alkohol ist, gemäss der kürzlichen Meldung der WHO für weltweit 2,5 Millionen Todesfälle jährlich mitverantwortlich, die meisten in den industrialisierten Ländern. Unfälle im Verkehr, am Arbeitsplatz, im Haushalt, in der Freizeit; 60 verschiedene, zum Teil tödliche Krankheiten (Krebs, Herz, Leber, Alkoholismus, Delirium Tremens), plötzlicher Kindstod wegen alkoholisierter Eltern, HIV-Übertragung, Gewalt und Vandalismus in der Öffentlichkeit, beim Sport, sexuelle Gewalt, unerwünschte Kinder, Gewalt in der Familie, Scheidungen, Kinder, die in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen und deshalb schlechtere Lebenschancen haben, Armut, Jugendalkoholismus, Alkohol am Arbeitsplatz mit ökonomischen Folgen für die Firma und die Wirtschaft, Schädigung der Interessen von Staat und Bevölkerung durch die Korruption bei Politik und Medien, die sich dem Druck der Alkoholindustrie ergeben haben.

Die daraus entstehenden Sozialkosten belasten Staat und Bevölkerung jährlich mit Milliarden, die ungefragt bezahlt werden müssen. Leider muss befürchtet werden, dass sich auch mit den neuen kommenden Gesetzen (Präventionsgesetz, Alkoholgesetz) nicht viel ändern wird, weil der Bevölkerung die nötigen Informationen fehlen, um die Mehrheit der Politiker zur Umkehr zu zwingen. Ob die vom Bundesamt für Gesundheit angekündigte Diskussionswoche einen Fortschritt bringt, wird davon abhängen, ob die zielführenden Fragen diskutiert werden können, d.h. auch, ob die benötigten Informationen zur Verfügung stehen, die seit Jahren von der Fachwelt bereitgestellt werden.

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TOP NEWS: Jährlich 2,5 Millionen Tote durch Alkohol

Dienstag 15. Februar 2011 von htm

Alkohol tötet weltweit jährlich 2,5 Millionen Menschen. Die meisten davon sterben durch alkoholbedingte Unfälle, viele aber auch an Krebs, Herzkreislauf-Erkrankungen oder Leberzirrhose. Das geht aus dem jüngsten Report zu Alkohol und Gesundheit hervor, den die Weltgesundheitsorganisation WHO am Freitag in Genf veröffentlichte.
Der meiste Alkohol wird demnach in den Industrieländern der Nordhalbkugel getrunken, aber auch in Argentinien, Australien und Neuseeland. Am niedrigsten ist der Konsum in den Ländern, in denen viele Menschen aufgrund ihres islamischen Glaubens abstinent leben – etwa in Nordafrika, dem Nahen Osten und Südasien. (Quelle: Google Alkohol News, 13.02.11) handelsblatt.com, 13.2.11 WHO: Global status report on alcohol and health analyses

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Entwicklungs- und Schwellenländer, Gesundheit, Internationales, Religion und Alkohol, Statistik, TOP NEWS, Veröffentlichungen, Weltgesundheits-Org. | Keine Kommentare »

Mexico: Präsident Promille

Freitag 11. Februar 2011 von htm

Der oberste Mexikaner, Staatsoberhaupt Felipe Calderón, sei ein Trinker, behaupten seine Gegner. Dabei können sie nicht einmal richtig schreiben. (Quelle: Tages-Anzeiger, 10.2.11)

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D: bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Samstag 5. Februar 2011 von htm

Am 13. Februar startet eine bundesweite Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien (www.coa-aktionswoche.de). Diese Kinder gehören zur Hochrisikogruppe für die Entwicklung eigener psychischer oder Suchtstörungen. Die Ausgabe Nr. 1 (2011) „rausch“ enthält zu diesem Thema aktuelle Hintergrundinformationen.
Dass Suchtmittelkonsum und Gewalt oft zusammen auftreten, ist sicher den meisten bekannt. Dass allerdings gerade Kinder Opfer dieser Gewalt werden, wird nicht nur in Selbsthilfegruppen gern verdrängt. Das Opfer des Alkohols ist eben nur zu oft auch Täter, der Gewalt gegen Kinder und PartnerIn ausübt. Das hört man nicht gern, auch nicht, wenn man schon lange trocken ist. In der „rausch“-Titelgeschichte beleuchtet Christoph Unger die Rolle, die Suchtmittel, insbesondere Alkohol, bei innerfamiliärer Gewalt spielen.

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Eltern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Kinder, Medien, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

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