Archiv für die Kategorie 'Alkoholkrankheit'
Donnerstag 21. Juli 2011 von htm
Der Kreml will die Trunksucht in Russland weiter bekämpfen – mit absolutem Alkoholverbot in allen öffentlichen Anlagen ab 2012 und stark eingeschränktem Alkoholverkauf.
Ab 2013 dürfen Geschäfte neben Wodka und Wein nachts auch kein Bier mehr verkaufen. Kreml-Chef Dmitri Medwedew habe ein entsprechendes Gesetz unterschrieben, berichteten Medien in Moskau. Der Staatschef habe der Trunksucht, an der jedes Jahr in Russland Hunderttausende von Menschen sterben, den Kampf angesagt. Das Gesundheitsministerium in Moskau begrüsste das neue Gesetz. … (Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 21.7.11)
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Erhältlichkeit, Gesundheit, Internationales, Jugend, Konsumhaltung, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Dienstag 19. Juli 2011 von htm
Weil 23 Menschen an gepanschtem Alkohol starben und über hundert im Krankenhaus liegen, gilt in ganz Ecuador der Ausnahmezustand – mit landesweitem Alkoholverbot.
Nach dem Tod von 23 Menschen nach dem Konsum von gepanschten Alkohol ist in ganz Ecuador der Ausnahmezustand und ein landesweites Alkoholverbot verhängt worden. Das Verbot, das sowohl den Verkauf als auch den Konsum von Alkohol betrifft, gelte 72 Stunden lang, teilte das Gesundheitsministerium in Quito am Sonntagabend (Ortszeit) mit. (Quelle: Google Alkohol News, 19.7.11)welt.de, 18.7.11
Kategorie: Aktionen, Alkoholkrankheit, Allgemein, Andere Drogen, Entwicklungs- und Schwellenländer, Erhältlichkeit, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Politik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 14. Juli 2011 von htm
Der Bundestagsabgeordnete Schockenhoff (CDU) hat sich öffentlich zu seinem Alkoholproblem bekannt. Der Suchtforscher Michael Klein von der Katholischen Hochschule in Köln warnt im domradio.de-Interview, auch Priester sind gefährdet, Alkohol zu missbrauchen. Bei dieser Gruppe gehe es genauso um „Stress, Verantwortung, Tabuisierung und Einsamkeit“. … (Quelle: Google Alkohol News, 14.7.11) domradio.de, 13.7.11 Kommentar: Das Thema Alkohol wird in der katholischen Kirche weiterhin tabuisiert. Dabei müsste Alkoholprevention als wichtiges Thema innerhalb der Diakonie-Diskussion behandelt werden: Gesellschaftliche Mitverantwortung, Menschenwürde, Nächstenliebe, Werte.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Früherkennung, Internationales, Kultur, Religion und Alkohol, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Mittwoch 13. Juli 2011 von htm
Für den sogenannten Saufraum in Dortmunds Nordstadt hat sich immer noch kein Träger gefunden. Also fordert die SPD-Fraktion, das Projekt für die Trinkerszene zu begraben. Zugleich sollen die Fördermittel über eine andere Einrichtung an Alkoholkranke gehen.
Für Dortmunds SPD-Fraktion ist die Einrichtung eines „Saufraumes“ am Nordmarkt nach Kieler Vorbild gescheitert. Für ihren ordnungspolitische Sprecher sei vorhersehbar gewesen, dass sich niemand auf die Ausschreibung zu dieser besonderen Hilfe für die Trinkerszene beworben habe. „Insbesondere die Dortmunder Wohlfahrtsverbände haben sich nicht an diesem Ausschreibungsverfahren beteiligt“, so SPD-Ratsmitglied Dirk Goosmann. … (Quelle: Google Alkohol News, 13.7.11) derwesten.de, 12.7.11
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Internationales, Politik, Rehabilitation, Sozialkosten, Verschiedene |
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Dienstag 12. Juli 2011 von htm
Die Beichte – von Christopher Onkelbach
Die prinzipienstarke Ursula von der Leyen findet es grundsätzlich falsch, dass Alkohol in Deutschland gesellschaftlich akzeptiert ist. Alkohol trinkende Eltern seien ein schlechtes Vorbild. Sie müsste sich im Bundestag nur mal umsehen, um über Vorbilder ins Nachdenken zu geraten.
Lässt sich etwa ein CSU-Parteitag denken ohne Maßkrüge? Die Grundsätze der Ministerin sind so gesehen etwas aus der Zeit gefallen. (Quelle: Google Alkohol News, 12.7.11) derwesten.de, 11.7.11 unser Online-Kommentar:
Warum von der Leyen kritisieren, wenn sie doch recht hat? Besser wäre es, die Politiker aufzufordern, endlich ihre Bindungen zur Alkoholindustrie zu lösen. Dann würden sie besser in der Lage sein, wirkungsvolle Alkoholprävention zu betreiben. Dies würde ihrer Wählerschaft und ihnen selber nützen.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Internationales, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Samstag 9. Juli 2011 von htm
„Ich bin alkoholkrank“: Der CDU-Abgeordnete Schockenhoff bricht mit seinem mutigen Bekenntnis ein Tabu. Trinkende Politiker gibt es in Berlin zuhauf, doch niemand redet gerne darüber. Beginnt jetzt eine neue Debatte über das Thema Sucht und Politik?
Der Abgeordnete Andreas Schockenhoff fiel bislang eher selten auf. Als Außenpolitik-Experte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion arbeitete er ruhig seine Themen ab. Doch nun steht er plötzlich im Rampenlicht. Sein Bekenntnis ist äußerst ungewöhnlich: “ Mir ist bewusst, dass ich alkoholkrank bin“, gab er in einer persönlichen Erklärung zu.
Auslöser für das Geständnis war ein Problem mit der Justiz: Dem stellvertretenden Unionsfraktionsvorsitzenden steht ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht und Trunkenheit im Verkehr bevor, seine Immunität soll aufgehoben werden. (Quelle: Google Alkohol News, 9.7.11) spiegel.de, 8.7.11
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Politik, Prominenz, Verkehr, Verschiedene |
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Montag 4. Juli 2011 von htm
Weitgehend friedlich haben rund 250 000 Menschen im Hamburger Regen am Samstag den Schlagermove gefeiert – aber mit extrem viel Alkohol. «Die Krankenhäuser sind voll mit stark alkoholisierten Personen», teilte der Feuerwehr-Lagedienst am Samstagabend mit. Die Einsatzkräfte hätten rund um die Strecke der Musik-Parade in St. Pauli sehr viele Betrunkene aus dem Verkehr ziehen müssen. … (Quelle: Google Alkohol News, 3.7.11) welt.de, 2.7.11
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Feste und Feiern, Gesundheit, Internationales, Konsumhaltung |
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Sonntag 26. Juni 2011 von htm
Mit 14 zu 11 Stimmen hat die Gesundheitskommission des Nationalrates einer parlamentarischen Initiative von NR Toni Bortoluzzi (SVP) zugestimmt. Er möchte, dass Komatrinker allfällige Kosten eines Spitalaufenthaltes oder die Ausnüchterungszelle selber bezahlen sollen, bezw. deren Eltern. Die Regelung wird u.a. von Jungfreisinnigen unterstützt. (Quelle: St. Galler Tagblatt, 24.6.11, online gegen Bezahlung) Kommentar: Ein Beginn, das Verursacherprinzip anzuwenden. Der Denkprozess sollte nun bei der SVP weitergehen. Sie hätte es in der Hand, das Alkoholproblem mittels Verhältnisprävention stark zu verringern.
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Eltern, Jugend, Politik, Prominenz, Schweiz, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Freitag 24. Juni 2011 von htm
Alkohol ist das am weitesten verbreitete Suchtmittel in Deutschland. Rund 1,3 Millionen Menschen zwischen 18 und 65 Jahren gelten als alkoholabhängig, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am Freitag in Köln anlässlich des Weltdrogentages an diesem Sonntag mitteilte.
Insgesamt trinken schätzungsweise 9,5 Millionen Menschen Alkohol „in gesundheitlich riskanten Mengen“. Täglich sterben in Deutschland rund 200 Menschen an den Folgen ihres Alkoholmissbrauchs.
„Das Abhängigkeitspotenzial und die gesundheitlichen Gefahren von Alkohol werden von Jugendlichen und Erwachsenen stark bagatellisiert“, erklärte BZgA-Direktorin Elisabeth Pott. Dies zeige auch die hohe Zahl von Alkoholvergiftungen. So stieg die Zahl der Heranwachsenden zwischen zehn und 20 Jahren, die mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingelieferten wurden, von 9.500 Fällen im Jahr 2000 auf 26.400 Fälle im Jahr 2009. Bei den 40- bis 50-Jährigen hat sich die Zahl derer, die wegen eines Vollrausches medizinisch versorgt werden müssen, im selben Zeitraum von rund 13.000 auf 25.000 fast verdoppelt. … (Quelle: aerzteblatt.de, 24.6.11)
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Konsumhaltung, Medizin, Statistik |
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Mittwoch 15. Juni 2011 von htm
Fast fünf Jugendliche müssen in der Schweiz pro Tag hospitalisiert werden, weil sie die Wirkung von Alkohol unterschätzt haben. Die Spitäler beschränken sich aus Kapazitäts- und Kostengründen auf das Nötigste und schicken die Patienten nach der Ausnüchterung nach Hause. Gemeinderat Christian Ingold (EVP) richtet aufgrund dieser Situation eine schriftliche Anfrage an den Stadtrat. Er möchte wissen, wie die Suchtpräventionsstelle der Stadt mit der Problematik umgeht und welche Massnahmen umgesetzt oder geplant werden. Ingold verweist auf das Projekt No Tox, das die Suchtprävention Zürich in Zusammenarbeit mit der medizinischen Notfallstation ins Leben gerufen hat. … (Quelle: Google Alkohol News, 15.6.11) landbote.ch, 14.6.11 unser Online-Kommentar: Dass dese Anfrage an den Stadtrat nötig ist, zeigt einmal mehr, dass Stadtrat Galladé sein Dossier nicht im Griff hat.
Übrigens, gemäss der jüngsten SFA-Studie waren es 6 Jugendliche von 10 – 23 Jahren, die täglich in der Notfallstation landeten. Hier der Link: https://www.alkoholpolitik.ch/2009/11/06/sechs-jugendliche-landen-taglich-wegen-alkohol-im-spital/7282/
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Jugend, Jugendliche, Kinder, Politik, Prominenz, Schweiz, Verhaltens-Präv. |
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