Mittwoch 14. Juli 2010 von htm
„Es gibt gute Gründe dafür, dass die Migros heute Alkohol in ihr Sortiment aufnehmen könnte“
Wie viel Duttweiler darf es sein? Wie kein anderer Schweizer Betrieb steht die Migros im ständigen Dilemma zwischen Tradition und Erneuerung. Möglicherweise das Geheimrezept: Soeben wurde der Detailmulti zur beliebtesten Schweizer Marke gekürt. Migros-Verwaltungsratspräsident Claude Hauser über das Alkoholverbot, die Billigkonkurrenz und die Eigenmarkenstrategie. Das Interview:… (Quelle: Google Alkohol News, 12.7.10) persoenlich.com, 12.7.10 mit unserem Online-Kommentar: Dass von oberster Migros-Stelle immer wieder der Verzicht auf den Alkoholverkauf in Frage gestellt und mit dem Zukauf von Denner, den Tankstellenshops und dem Internet-Händler Le Shop umgangen wird, ist immer noch ein Verrat am Vermächtnis und Ideengut Duttweilers. Dass die Migros in ihren Läden keine alkoholischen Getränke verkauft, ist für die Schweizer Volksgesundheit immer noch von grossem Wert, weil die Erhältlichkeit damit eingeschränkt bleibt. Sicher ist es verlockend, Coop mit Alkohol Umsatz wegzuschnappen, für viele bleibt aber gerade wegen diesem Unterschied die Migros die erste Adresse für den Einkauf.
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Donnerstag 8. Juli 2010 von htm
Im Heft „Gesundheitstipp Nr. 7/8 2010 wird nach der Wein/Resveratrol-Anpreisung nun das Bier mit einem neuen angeblich gesunden Wirkstoff hochgelobt: Vom Xanthohumol, in Hopfen enthalten, vermuteten Forscher, er schütze vor Krebs, er könne das Wachstum von Krebszellen bremsen, Knochen schützen, gegen Übergewicht und Diabetes helfen. Alles ohne Belege. In einer Testserie wurde untersucht und aufgelistet, welche Biere am gesündesten seien. Fazit: Filtrierte Biere schnitten schlechter ab, „trübes Bier ist am gesündesten“. 2 alkoholfreie (gefilterte) schnitten schlecht ab. Kommentar: Eine Zeitschrift, die sich dem Namen nach der Gesundheit verschrieben hat, will nicht merken, dass die sozialen und gesundheitlichen Risiken der Zutat „Alkohol“ in allen alkoholischen Getränken eventuell vorhandene Gesundheitsvorteile bei weitem überwiegen. Sie werden nicht einmal erwähnt. Diese Redaktion macht sich der fahrlässigen Irreführung der Leserschaft schuldig, auch wenn sie mitten im Text einen Zürcher Uni-Professor zitiert, der meint, Bier sei „in niedrigen Mengen gesund“. Was sind niedrige Mengen und wie oft? Der Durchschnitts-Konsument hält doch seinen Konsum als niedrig und fühlt sich in seinem Verhalten fälschlicherweise bestärkt.
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Dienstag 6. Juli 2010 von htm
Zwei Drittel der Betriebe verkauften Alkohol an Jugendliche. Die Verantwortlichen werden verzeigt.
Am Samstagabend führten Detektive der Stadtpolizei Zürich in Zusammenarbeit mit dem Blauen Kreuz und der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich bei 16 Festwirtschaften und offenen Ständen diverse Alkoholtestkäufe durch. In 11 Fällen bekamen die vier 14- und 15-jährigen Schülerinnen und Schüler problemlos alkoholische Getränke. Dieses Ergebnis sei «äusserst bedenklich», schreibt die Stadtpolizei in einer Medienmitteilung. Sämtliche Betreiber seien im Vorfeld der Veranstaltung darauf aufmerksam gemacht worden, dass während des Festes Testkäufe durchgeführt werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 5.7.10) Kommentar: Bei 120 Festwirtschaften sind 16 Stichproben natürlich nicht repräsentativ, das Ergebnis ist trotzdem klar: Das Geschäft lockt zu stark, die Risiken erwischt und gebüsst zu werden, sind zu gering. Auch die Preispolitik ist nicht im Sinne der Volksgesundheit: Bier Fr. 5.50, Alkoholfreies Fr. 5.–. Der Unterschied ist kein Anreiz, das gesündere Getränk zu wählen, was bei dieser Hitze besonders wichtig gewesen wäre. Dass Coop mit einer Billigpreis-Aktion, 24 Dosen für Fr. 12.–, den Alkoholkonsum zusätzlich gefördert hat, setzt noch das Tüpfchen aufs „i“. (siehe auch Tages-Anzeiger, 6.7.10)
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Samstag 26. Juni 2010 von htm
Mit der Reform steigt vor allem die Steuerbelastung auf Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken. D.h. der Grundbedarf wird teurer, was vor allem die unteren und mittleren Einkommen trifft. Auch das Gesundheitswesen wird neu der MWSt unterstellt, also teurer. Luxusgüter werden tiefer taxiert, wobei nicht sicher ist, dass die Wirtschaft diese Reduktion auch an die Kundschaft weitergibt. (Quelle: St. Galler Tagblatt, 24.6.10) Kommentar: Es scheint, als ob die alkoholischen Getränke billiger und die alkoholfreien teurer würden. Vom volksgesundheitlichen Standpunkt aus der helle Wahnsinn. Vor allem wenn man weiss, wie „beliebt“ Alkoholsteuern bei bürgerlichen Politikern sind, von dieser Seite also kaum eine Kompensation zu erwarten ist. Interessant wird sein zu erfahren, ob Bier nun als Lebensmittel behandelt wird.
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Mittwoch 23. Juni 2010 von htm
Der Softdrink Outox soll den Abbau von Alkohol beschleunigen – so wirbt der Hersteller. Doch das angebliche Wundermittel birgt Gefahren.
Eine Dose Limonade gegen den Alkoholrausch – das klingt für trinkfreudige Genossen sehr verlockend. Outox, so der Name des neuen Softdrinks aus Belgien, soll den Promillegehalt im Blut nach einer durchzechten Nacht erheblich senken. Eine nüchterne Heimfahrt und ein Erwachen ohne Kater – alles kein Problem, versprechen die Hersteller. „Eine Dose Outox beschleunigt den Abbau des Alkoholpegels im Blut und erlaubt es, schneller wieder den Normalzustand zu erlangen“, warb das belgische Unternehmen „Lifestyle Drinks“. (Quelle: Google Alkohol News, 22.6.10) welt.de, 21.6.10 mit ausführlichen Kommentaren
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Samstag 19. Juni 2010 von htm
In Frankreich sorgt ein Getränk für Aufregung, das angeblich den Abbau von Alkohol im Blut beschleunigt. Der vermeintliche Zaubertrank Outox soll von Freitag an im Internet erhältlich sein. (Quelle: Google Alkohol News, 18.6.10) kleinezeitung.at, 17.6.10 auch Tages-Anzeiger, 19.6.10 Kommentar: Die Wissenschaft sei skeptisch.
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Samstag 29. Mai 2010 von htm
Stiftung Warentest hat 20 alkoholfreie Weizenbiere getestet. Das Ergebnis: Durstlöscher ja. Sportlergetränk nicht unbedingt. Nur 2 Hefeweizen ohne Alkohol waren mangelhaft.
In Deutschland liegt alkoholfreies Bier im Trend. Besonders beliebt ist Hefeweizen ohne Alkohol. Stiftung Warentest hat deshalb 20 alkoholfreie Weißbiere untersucht. Die meisten getesteten Biere erhielten das Urteil „gut“ bzw. „befriedigend“. Wer ein säuerliches Hefeweizen ohne Alkohol mag, dem empfehlen die Tester „Schneider Weisse“ und „Tucher“. „Erdinger“ ist im Geschmack eher süßer, kann aber auch empohlen werden. Das billigste alkoholfreie Weißbier im Test mit dem Urteil „gut“ war „Original Oettinger“, es kostet nur 35 Cent pro Flasche. Deutlich teurer war das mit „gut“ bewertete Bio-Weizen „Neumarker Lammsbräu“ mit 1,09 Euro por Flasche. (Quelle: Google Alkohol News, 29.5.10) ratgeberbox.de, 28.5.10
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