Archiv für die Kategorie 'Alkoholindustrie'
Dienstag 12. Juli 2011 von htm
Die Beichte – von Christopher Onkelbach
Die prinzipienstarke Ursula von der Leyen findet es grundsätzlich falsch, dass Alkohol in Deutschland gesellschaftlich akzeptiert ist. Alkohol trinkende Eltern seien ein schlechtes Vorbild. Sie müsste sich im Bundestag nur mal umsehen, um über Vorbilder ins Nachdenken zu geraten.
Lässt sich etwa ein CSU-Parteitag denken ohne Maßkrüge? Die Grundsätze der Ministerin sind so gesehen etwas aus der Zeit gefallen. (Quelle: Google Alkohol News, 12.7.11) derwesten.de, 11.7.11 unser Online-Kommentar:
Warum von der Leyen kritisieren, wenn sie doch recht hat? Besser wäre es, die Politiker aufzufordern, endlich ihre Bindungen zur Alkoholindustrie zu lösen. Dann würden sie besser in der Lage sein, wirkungsvolle Alkoholprävention zu betreiben. Dies würde ihrer Wählerschaft und ihnen selber nützen.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholkrankheit, Allgemein, Arbeitsplatz, Internationales, Politik, Prominenz, Verhältnis-Präv., Verschiedene |
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Danach soll in Zukunft die Herkunft aller Fleisch- und Milchprodukte auf der Packung vermerkt werden. Und auch der Geburts- und Schlachtort der Tiere. Allergie-auslösende Stoffe gehören dann in die Liste der Inhaltsstoffe – und zwar auch bei nicht-verpackten Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel im Restaurant. Die allgemeine Information ‘Pflanzliches Fett’ reicht nicht mehr aus. In Zukunft muss vermerkt werden von WELCHER Pflanze. Und es gilt 100 Gramm oder 100 Milliliter als Vergleichsgrundlage
Aber: Alkoholische Getränke sind ausgenommen – in Bier, Schnaps und Wein muss auch in Zukunft nicht aufgelistet werden, was alles drin steckt – zum Unmut von Verbraucherschutzorganisationen. Marianne Skar von Eurocare von der ‘European Alcohol Policy Alliance’ fragt sich, warum die Alkohol-Industrie nicht mit macht. “Wenn Wein solch ein natürliches Produkt ist, warum dann diese Geheimniskrämerei?” … (Quelle: Google Alcohol News, 7.7.11) euronews.net, 7.7.11
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Etiketten, Europaparlament / EU-Kommission, Internationales, Politik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Werbung |
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Trotz Verbots verkaufen viele Händler hochprozentigen Alkohol an Jugendliche. Darauf weisen Testkäufe in mehreren baden-württembergischen Städten hin. So konnten in Mannheim Jugendliche in mehr als der Hälfte aller getesteten Geschäfte ohne Probleme hochprozentige Alkoholika kaufen.
Aus Sicht der Mannheimer Stadtverwaltung ist das ein bedenkliches Ergebnis. „Wer Spirituosen an Kinder und Jugendliche verkauft, handelt absolut verantwortungslos und gefährdet deren gesunde Entwicklung“, betont der Erste Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht. … (Quelle: Google Alkohol News, 5.7.11) boulevard-baden.de, 4.7.11
Kategorie: Alkohol-Testkäufe, Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Verhältnis-Präv. |
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Donnerstag 7. Juli 2011 von htm
Rund um den Bahnhof ist es jetzt an Wochenenden schwieriger, an Alkohol zu kommen. Der Zusammenhang zwischen erhöhtem Alkoholkonsum und Gewalttaten gerade bei jungen Menschen dürfte allgemein bekannt sein. In Hannover hat sich besonders der Hauptbahnhof mit dem dahinter liegenden Raschplatz zum Brennpunkt entwickelt. Immer am Wochenende wird der Bereich nun zur alkoholfreien Zone. Freitags und sonnabends von 22 bis sechs Uhr gibt es in den Geschäften hier keinen Alkohol mehr zu kaufen. Der freiwillige Verzicht des Einzelhandels gilt zunächst testweise für drei Monate.Kein Alkohol „to go“ am Hauptbahnhof
Nach dem ersten alkoholfreien Wochenende in Hannovers Hauptbahnhof zieht die Bundespolizei eine positive Bilanz. Es seien deutlich weniger Straftaten verzeichnet worden. Trotz des Schützenfestes habe es weniger Körperverletzungen und Angriffe auf Polizisten gegeben, sagte Dienstgruppenleiterin Sandy Choitz am Sonntag. Auch die Händler merken das: „Hier gibt es sonst immer schnell Streit. Aber jetzt war es schon ein bisschen ruhiger“, sagte ein Kioskverkäufer im Interview mit dem NDR. (Quelle: Google Alkohol News, 5.7.11) ndr.de, 3.7.11
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Verhältnis-Präv. |
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Montag 4. Juli 2011 von htm
Alkoholverbote, Bussen für Littering, Wegweisungen – Schweizer Städte domestizieren ihren öffentlichen Raum
In den Städten geniessen wir die Vorzüge der 24-Stunden-Gesellschaft, doch sobald uns Lärm und Littering stören, rufen wir nach dem Staat. Dieser antwortet mit Verboten und Bussen – und schiesst oft übers Ziel hinaus. … (Quelle: Neue Zürcher Zeitung, 4.7.11) unser Online-Kommentar: Wenn der Kragen platzt.
Immer mehr Gemeinden, Verkehrsbetriebe, Stadien erwägen Massnahmen gegen überbordende Folgen des Alkoholkonsums. Sie ziehen die Notbremse und betreiben Symptombekämpfung. Das gefällt natürlich nicht allen, am wenigsten der Alkoholbranche, die ja am meisten von den krankhaft und risikoreich Konsumierenden verdienen, die etwa 50% des Konsums bestreiten.
Viel besser wäre für alle eine sinnvolle Alkoholpolitik. Damit eine solche aber verwirklicht werden könnte, bräuchte es ein korrekt informiertes Stimmvolk, das seine Interessen wahrnehmen könnte. Das hinwiederum ist gar nicht im Interesse der Alkoholindustrie und ihrer Verbündeten, also wird diese Information verhindert: Von den Medien und der Politik. Die Bevölkerung, die Passivtrinker, wie die WHO sagt, sind die Betrogenen. Sie bezahlt ein Leben lang ungefragt die Sozialkosten und leidet unter den Schäden.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Medien, Passivtrinker, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Montag 4. Juli 2011 von htm
Kein Geschäft mehr mit dem Durst: Alle Einzelhändler am Hauptbahnhof Hannover verzichten auf den Verkauf von Alkohol an Wochenendnächten. Das Experiment, das gemeinsam mit der Deutschen Bahn, der Stadt und der Polizei gestartet wurde, soll drei Monate dauern. Ziel ist es, die Zahl der Gewalttaten in diesem Bereich einzudämmen. … (Quelle: Google Alkohol News, 4.7.11) haz.de, 3.7.11
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Samstag 2. Juli 2011 von htm
Um mehrere Millionen Euro dürfte der Fiskus betrogen worden sein durch eine Bande, die mindestens 82 000 Liter schwarzgebrannten Schnapses verkauft haben soll. Ein Brenner aus Trier-Saarburg soll Mitglied der Bande sein.
Sie waren schon länger im Visier der Ermittler: Seit Monaten beobachteten Zollfahnder drei Männer und eine Frau wegen des Verdachts der Hinterziehung von Branntweinsteuer. Gestern schlugen sie zu. Zollbeamte aus Baden-Württemberg und Bayern durchsuchten 20 Wohnungen und Firmen in Franken, Oberbayern, im baden-württembergischen Göppingen und im Kreis Trier-Saarburg. Dort lebt einer der vier Verdächtigen, ein 45-jähriger Schnapsbrenner. Bei ihm wurden Unterlagen und Alkohol gefunden. Er soll, so Silke Jakobi, Sprecherin des Zollfahndungsamtes Stuttgart, Teil einer Bande sein, die seit 2008 verschiedene Abnehmer, darunter Brenner, Händler und Zwischenhändler, mit mindestens 82 000 Litern schwarzgebrannten oder geschmuggelten Alkohols – was der Füllung von vier Tankwagen entspricht – beliefert haben. … (Quelle: Google Alkohol News, 1.7.11) volksfreund.de, 30.6.11
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Verhältnis-Präv. |
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Samstag 2. Juli 2011 von htm
Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) will Gewalt und Verwahrlosung auf öffentlichen Plätzen eindämmen. Darum soll der Alkoholkonsum auf Bahnhöfen in der Hauptstadt verboten werden.
Der Konsum von Alkohol habe in öffentlichen Verkehrsmitteln nichts zu suchen, sagte Körting Zeitung „Bild“. „Alkohol enthemmt, führt zu Streitereien und Schlägereien. Zum anderen verwahrlost der öffentliche Raum. Bierflaschen liegen herum, werden zerdeppert, sind eine Verletzungsgefahr“, begründete der Senator seinen Vorstoß. Deshalb habe er seine Mitarbeiter gebeten, mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) über eine entsprechende Änderung der Hausordnung zu sprechen. … (Quelle: Google Alkohol News, 2.7.11) morgenpost.de, 1.7.11
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Aufruf, Erhältlichkeit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Prominenz, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Samstag 2. Juli 2011 von htm
Ab sofort wird in den Läden am Hauptbahnhof freitags und samstags (jeweils 22 Uhr bis 6 Uhr) kein Alkohol mehr zum Mitnehmen verkauft! Darauf einigten sich Stadt, Bahn und Polizei.
Das Verbot gilt als Testphase bis Ende September. Betroffen sind alle Gaststätten, Kioske, Rossmann, Lidl, Ihr Platz und Nordsee, aber auch Kaufland am Raschplatz. Die Bahn schickt zusätzliches Sicherheitspersonal auf Streife. Der Ausschank in Kneipen bleibt jedoch weiterhin erlaubt.
OB Stephan Weil (52, SPD): „Es gibt nicht das Patentrezept im Kampf gegen Alkohol. Wir wollen vor allem jungen Leuten die Möglichkeit nehmen , sich in der Nachtzeit mit Alkohol einzudecken und sich ‚Nachschub‘ zu besorgen.“ … (Quelle: Google Alkohol News, 2.7.11) bild.de, 1.7.11
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Sozialkosten, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Dienstag 28. Juni 2011 von htm
Der Meinungsstreit zum Alkoholverbot in den Stadien der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga geht quer durch die Gesellschaft. Auch die Innenpolitiker sind sich uneins in ihrer Bewertung.
Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU) stößt mit seinem Vorstoß für ein Alkoholverbot in Fußballstadien auf wenig Gegenliebe. Er will mit einem Alkoholverbot in den Stadien Gewaltexzesse eindämmen. Seiner Meinung nach enthemmt erst der Alkoholkonsum viele der späteren Täter. … (Quelle: Google Alkohol News, 27.6.11) blog.nz-online.de, 27.6.11
unser Online-Kommentar: Ein teilweises Alkoholverbot, wie beispielsweise in Stadien, immer oder nur bei Hochrisikospielen, ist eine Art von Symptombekämpfung, die Sinn machen kann, wenn keine besseren Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um die Randalierer vor sich selbst und die Stadien, Bahnen, normalen Fans und Steuerzahler vor denen zu schützen.
Besser wäre natürlich, wenn mittels einer richtigen Alkoholpolitik der Alkoholkonsum und damit die alkoholbedingten Schäden generell heruntergefahren würden. Die von vielen im voraus bejammerte angebliche Freiheitsberaubung geschieht ja nicht beim Konsum sondern beim Erdulden der Schäden und deren Kosten durch die Allgemeinheit – nach dem Motto: Die Profite der Alkoholindustrie, die Schäden der Gesellschaft.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Erhältlichkeit, Feste und Feiern, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Prominenz, Sozialkosten, Sport, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene |
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