Archiv für Mai 2012
Mittwoch 9. Mai 2012 von htm
Minors are often able to buy alcohol online, because many Internet alcohol sellers and shipping companies do not verify the buyer’s age, a new study suggests.
Researchers at the University of North Carolina at Chapel Hill recruited eight participants, ages 18 to 20, to try to buy wine, beer and other alcoholic beverages online. They were told to lie about their age when filling out order forms. If they were asked to verify their age by a delivery person, they were instructed to say they were not yet 21, the Los Angeles Times reports.
Participants placed orders at 100 Internet sites, and most deliveries were made by FedEx or United Parcel Service. Of those orders, 45 were successfully made and received. Just 28 orders were rejected because the person placing the order was found to be a minor. The rest of the orders did not go through because there were technical difficulties, or because no one was home at the time of attempted delivery. …
(Source: Join Together, 05/8/12)
Kategorie: Alcohol industry, Allgemein, Availability, consumption, Global, Research, Watchdogs, Youth |
Keine Kommentare »
Dienstag 8. Mai 2012 von htm
29. Mai – 15. Juni 2012
Nationalrat (pdf)
Ständerat (pdf) u.a. das Präventionsgesetz
(Quelle: parlament.ch, 8.5.12)
Kategorie: Allgemein, Neues Präventionsgesetz CH, Schweiz, Verschiedene |
Keine Kommentare »
Dienstag 8. Mai 2012 von htm
4.5.2012
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Kunden sollen die Nacht erobern“ vom 4.5.2012 im Tages-Anzeiger
Bei diesem Kampf um längere Öffnungszeiten, geht es vor allem um die Interessen am Alkoholgeschäft, was immer verschwiegen wird.
Es ist völlig widersinnig, wenn Bundesrat und Parlament ein neues Alkoholgesetz und ein neues Präventionsgesetz behandeln und gleichzeitig der Alkoholverkauf weiter liberalisiert werden soll. Dass bürgerliche Politiker diesen Kulturwandel anstreben, erstaunt nicht. Sie bekämpfen ja auch jede wirksame Alkoholprävention. Der Kunde sei König! Ja, von wegen. Vor allem bezahlt er ungefragt ein Leben lang die immensen Folgeschäden.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)
Kategorie: Allgemein |
Keine Kommentare »
Samstag 5. Mai 2012 von htm
The Makati Business Club welcomes the initiative to reform excise taxes on tobacco and alcohol products, which would allow the government to optimize its revenue potential and create a strong disincentive for excessive tobacco and alcohol use.
We especially support the restructuring of the excise tax system from a multi-tiered structure to a unitary excise tax structure for tobacco and alcohol. This will effectively improve equity across cigarette and alcohol brands, promote market-based pricing in the industry, and encourage the entry of legitimate competition. It will also demonstrate the country’s commitment to open and fair competition, as well as its respectful compliance to international agreements.
We further push for the elimination of the price classification freeze so the government is free to levy competitive excise tax rates on tobacco and alcohol products. We believe that the current system has eroded the tax base, costing the Philippine government a substantial amount of foregone revenue. To address this loophole, we urge lawmakers to raise the excise tax rates and burden of tobacco and alcohol products, taking inflation into account yearly, to adequately reflect the negative externalities of consuming these goods. ….
(Source: Alcohol Reports, 05/05/12) mbc.com, 05/02/12
Kategorie: Alcohol taxes, Allgemein, Global, Politics, Prevention, Price, Publications, Social Costs, Watchdogs |
Keine Kommentare »
Freitag 4. Mai 2012 von htm
Tankstellenshops sollen rund um die Uhr geöffnet haben und das gesamte Sortiment verkaufen dürfen. Der Nationalrat hat heute eine Gesetzesänderung gutgeheissen. Stimmt auch der Ständerat zu, wollen die Gewerkschaften das Referendum ergreifen.
Heute dürfen Tankstellenshops nachts zwar Kaffee oder Sandwiches verkaufen, nicht aber andere Produkte. Viele Shops müssen deshalb einen Teil ihres Lokals absperren. Mit 105 zu 73 Stimmen bei 3 Enthaltungen hat der Nationalrat nun einer Änderung zugestimmt, die auf eine parlamentarische Initiative aus den Reihen der FDP zurück geht. …
(Quelle: Tages-Anzeiger, 4.5.12) (Leserbrief pendent)
Kommentar: Das Alkoholgeschäft lockt, wird aber nicht erwähnt.
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Arbeitsplatz, Erhältlichkeit, Jugend, Kultur, Politik, Schweiz, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Verkehr, Verschiedene, Wirtschaft |
Keine Kommentare »
Freitag 4. Mai 2012 von htm
Bestandesaufnahme 2011
1. Einleitung
Kinder aus alkoholbelasteten Familien wurden während vielen Jahren in der wissenschaftlichen Forschung kaum berücksichtigt und auch in der öffentlichen Wahrnehmung fehlte ein Diskurs über ihre Situation. Im Jahr 1969 beschrieb Cork in „The forgotten children“ verschiedene auffällige Symptome, die bei Kindern aus alkoholbelasteten Familien auftraten. Ende 1980 wurde von Autorinnen wie Black (1988), Wegscheider (1988) und Lambrou (1990) erstmals theoretische Modelle für die Familienkrankheit Alkoholismus formuliert. Darin wird beschrieben, wie bei der Alkoholabhängigkeit eines oder beider Elternteile der Alkohol eine zentrale Bedeutung in der Familie einnimmt, wie die Alkoholabhängigkeit der Eltern die häusliche Atmosphäre beeinflusst und welche Auswirkungen diese Situation auf die Kinder und deren Lebensalltag hat. …
(Quelle: Sucht Schweiz, Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit BAG, Dezember 2011)
Kommentar: Gut, dass endlich etwas unternommen wird. Nicht erfasst wurden die von verschiedener Seite betriebenen telefonischen Beratungsmöglichkeiten für Kinder sowie die Anlaufstellen im Internet. Warum?
Nicht eingegangen wird auf den Aspekt der Prävention. Kann nicht verhindert werden, dass über 100’000 Kinder und Jugendliche in alkoholbelasteten Familien aufwachsen müssen? Wann entschuldigt sich der Bundesrat bei diesen Millionen von Kindern, die eine solche Kindheit und Jugend durchmachen mussten, weil er viel zu wenig dagegen unternommen hat und immer noch zu wenig tut?
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Eltern, Jugend, Kinder, Schweiz, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen |
Keine Kommentare »
Freitag 4. Mai 2012 von htm
Mit der Frage „Und wo ist das Problem?“ wollen Alkoholfachstellen den öffentlichen Dialog anregen. Betroffene, Nahestehende, Fachleute und weitere Stimmen aus der Bevölkerung zeigen die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Alkoholproblemen. Allzu oft wird weggeschaut. Der Aktionstag will das Schweigen brechen.
„Und wo ist das Problem?“ fragt der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme in diesem Jahr. Am 10. Mai 2012 berichten Fachleute über ihre Erfahrungen und zeigen auf, welche Unterstützungsangebote bestehen. Gleichzeitig regt der Aktionstag dazu an, Fragen rund um den eigenen Alkoholkonsum zu stellen. …
(Quelle: Sucht Schweiz, 3.5.12)
Kategorie: Aktionen, Alkoholkrankheit, Allgemein, Rehabilitation, Schweiz, Veranstaltungen |
Keine Kommentare »
Freitag 4. Mai 2012 von htm
Hamburg hat ein Verbot und München ebenfalls. Auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg ist der Konsum von Alkohol in Bussen und Bahnen nicht gestattet. So steht es in den Beförderungsbedingungen, die Essen und Trinken in den Fahrzeugen generell verbieten. Doch während die BVG das Verbot jetzt offensiv durchsetzen will, beteiligt sich die S-Bahn daran nicht. Die Deutsche Bahn lehnt ein Alkoholkonsumverbot generell für ganz Deutschland ab. „Wir halten ein flächendeckendes Verbot nicht für sinnvoll und nicht für zielführend“, sagte BahnVorstand Gerd Becht am Donnerstag in Berlin. Becht ist überzeugt, dass der Konsum in den Zügen nicht zu einer gesteigerten Gewaltbereitschaft führt. …
(Quelle: Google Alkohol News, 4.05.12) tagesspiegel.de, 4.5.12
Kommentar: Welche Netzwerke spielen da wohl mit? Auf sie Rücksicht zu nehmen ist offenbar wichtiger als auf die grosse Mehrheit der Fahrgäste.
Kategorie: Allgemein, Internationales, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Verkehr |
Keine Kommentare »
Freitag 4. Mai 2012 von htm
04.04.2012
Redaktion
Tages-Anzeiger
Leserforum
Zürich
Der britische Premier Cameron verschreibe „seinem Land Abstinenz von oben herab“. Dabei sollen Mindestpreise pro „Unit“ ab 2014 dafür sorgen, dass weniger getrunken werde. Wenn irgendwo versucht wird, den Konsum zu reduzieren, wird sofort von Prohibition oder wie hier von verordneter Abstinenz gesprochen. Eine völlig lächerliche Übertreibung und Stimmungsmache. Die schwachen Preiserhöhungen werden nur wenig bewirken können. Trotzdem will die Alkoholindustrie deswegen vor Gericht gehen. Dabei profitiert sie noch von den Preiserhöhungen, die nicht an den Staat fallen, wie es bei Steuererhöhungen der Fall wäre.
Ich vermisse im Artikel den Bezug zur Schweiz. Auch wir haben ein Alkohol-Problem. Unser Alkoholkonsum liegt nur etwa 15% unter dem britischen. Der Bundesrat will mit einem neuen Alkoholgesetz wenigstens den Jugendschutz teilweise verbessern. Dass er in einem Entwurf auch einen Mindestpreis vorsah, wird von David Hesse nicht erwähnt. Zwei Gutachten hätten den Bundesrat an der Rechtmässigkeit im Vergleich zu EU-Recht zweifeln lassen, weshalb er diese Massnahme wieder gestrichen habe. Es ist interessant zu verfolgen, ob es innerhalb der EU nun Mindestpreise geben darf. Der Bundesrat würde sie allerdings kaum nachträglich wieder ins Gesetz aufnehmen, hat er doch vor allem auf den Druck der Wirtschaft reagiert, wie nach dem Auftritt des Wirtschaftsvertreters in „10 vor 10“ des Schweizer Fernsehens zu vermuten war.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(nicht veröffentlicht)
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Erhältlichkeit, Internationales, Jugend, Kultur, Leserbriefe, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Prominenz, Schweiz, Statistik, Verbraucherschutz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Verschiedene, Wirtschaft |
Keine Kommentare »
Freitag 4. Mai 2012 von htm
Drinking too much alcohol can take a heavy toll, not only on a person’s health but also on his or her family relationships and work or school performance. Alcohol consumption can lead to alcohol dependence and abuse, contribute to a number of diseases and mental and behavioral disorders, and may lead to a range of injuries. In addition, drinkers and their families are subject to social harm, such as family disruption, problems at the workplace (including unemployment), criminal convictions, and financial problems. They also encounter higher health care and related costs. …
(Source: Alcohol Alert Number 83, NIAAA)
Kategorie: Addiction, Alerts, Allgemein, consumption, Global, Politics, Prevention, Publications, societal effects, Statistics, Watchdogs |
Keine Kommentare »