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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

CH: Junge Männer trinken am Samstag zwei Liter Bier

Donnerstag 24. Mai 2012 von htm

Junge Erwachsene kippen sich in der Schweiz am Wochenende viel Alkohol hinter die Binde. Wie viel genau, zeigt eine neue Nationalfonds-Studie. Ein Aspekt beunruhigt die Autoren besonders.

In der Schweiz trinken junge Erwachsene wahrscheinlich doppelt so viel Alkohol wie bisher angenommen. Am meisten Alkohol fliesst an den Wochenenden durch ihre Kehlen. An Samstagabenden genehmigen sich Männer im Durchschnitt zwei Liter Bier.

Dies zeigt ein vom Schweizerischen Nationalfonds unterstütztes Forschungsprojekt, dessen Resultate heute vorgestellt wurden. Der Psychologe Emmanuel Kuntsche und sein Team von Sucht Schweiz in Lausanne haben mit einer Mobiltelefon-Befragung das Trinkverhalten von 183 Westschweizern im Alter zwischen 19 und 26 Jahren bestimmt. ….

Quelle: Google Alkohol News, 235312) bazonline.ch, 23.5.12Tages-Anzeiger.ch, 23.5.12 – Kuntsche, E., Labhart, F., Investigating the drinking patterns of young people over the course of the evening at weekends. Drug Alcohol Depend. (2012).

unser Online-Kommentar bei blick.ch: Diese Studie ist wohl eher geeignet, die Bevölkerung zu verwirren, als sie für das Problem zu sensibilisieren. Die Politiker werden sich mehrheitlich noch mehr bestärkt fühlen, dass keine wirksamen Massnahmen angebracht sind.
Wissenschafter sind meist nicht daran interessiert, was für Schlüsse Laien aus ihrer Arbeit ziehen.
Ich denke, dass hier keine typischen Rauschtrinker erfasst wurden. Laut Statistik sollen etwa 25% der jungen Männer Rauschtrinker sein. Deren Konsum könnte also gegen vier Mal höher liegen als in dieser Studie ausgewiesen. Und dies sollte den Politikern nun doch zu denken geben.

unser Online-Kommentar bei nnz.ch, 23.5.12: Diese Studie ist wohl eher geeignet, die Bevölkerung zu verwirren, als sie für das Problem zu sensibilisieren. Die Politiker werden sich mehrheitlich noch mehr bestärkt fühlen, dass keine wirksamen Massnahmen angebracht sind.
Wissenschafter sind meist nicht daran interessiert, was für Schlüsse Laien aus ihrer Arbeit ziehen.
Ich denke, dass hier keine typischen Rauschtrinker erfasst wurden. Laut Statistik sollen etwa 25% der jungen Männer Rauschtrinker sein. Deren Konsum könnte also gegen vier Mal höher liegen als in dieser Studie ausgewiesen. Und dies sollte den Politikern nun doch zu denken geben.
Welche Massnahmen wirksam sind, ist längst bekannt. Dass Gesundheitsförderung wenig nützt, ebenfalls.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 24. Mai 2012 um 11:31 und abgelegt unter Allgemein, Gesundheit, Jugend. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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