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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Mai 2011

Zürich: Neuer Klub setzt auf Billig-Alkohol – für Jugendliche

Sonntag 8. Mai 2011 von htm

Im Klub Liv dürfen Jugendliche ihren eigenen Alkohol mitbringen. Dies empört die Suchtpräventionsstelle.
Eine Wodka-Flasche für 25 Franken, Bier schon ab vier Franken und zur Krönung dürfen gar eigene Flaschen mit in den Klub genommen werden. Der Klub Liv will sein Publikum mit Billig-Alkohol anziehen. Dies berichtet 20 Minuten in seiner heutigen Ausgabe.
Der Klub öffnet am Samstag seine Tore im ehemaligen Klub Oh! beim Letzipark. Laut Mitbetreiber Kamil Fencap wollle man mit dem Konzept dem Trend entgegensteuern, dass sich viele Partygänger an einer Tankstelle Alkohol kaufen und sich vor den Klubs betrinken, um Geld zu sparen. … (Quelle: Tages-Anzeiger, 6.5.11) Kommentar: Das ist nur ein Beweis, dass es an einer echten Alkoholpolitik fehlt. Wir haben nur eine „Pflästerlipolitik“. Die Suchtpräventionsstelle müsste der Bevölkerung reinen Wein einschenken, doch dafür sind ihr die Hände von den politischen Behörden gebunden.

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München: ALKOHOL-VERBOT am Gärtnerplatz?

Sonntag 8. Mai 2011 von htm

Das letzte Mittel der Stadt gegen die Party-Szene.
Halli-Galli bis morgen Früh? Von wegen. Jetzt will die Stadt den Partys am Gärtnerplatz den Sekthahn zudrehen. Alkoholverbot auf dem Gärtnerplatz!
OB Christian Ude hat bei Bayerns Innenminister ein Gesetz eingefordert, das der Stadt den Erlass von Alkoholverbotssatzungen ermöglicht. „Aufgrund der Vielzahl von Beschwerden sind wir verpflichtet zu reagieren“, sagt KVR-Chef Wilfried Blume-Beyerle.
Seit zehn Jahren gibt‘s am Gärtnerplatz in jeder lauen Nacht das gleiche Prosecco- Gedöns. Wenn die Biergärten und Straßencafés um 23 Uhr nix mehr ausschenken, geht‘s hier erst richtig los. „Da sind bis 4 und 5 Uhr früh hunderte Leute auf dem Platz“, erzählt Friedrich Kraus (69, CSU) vom örtlichen Bezirksausschuss. (Quelle: Google Alkohol News, 7.5.11) bild.de, 7.5.11

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CH: Knapper Kommissions-Entscheid zum Präventionsgesetz

Samstag 7. Mai 2011 von htm

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK-SR) ist mit 7 zu 6 Stimmen auf das Präventionsgesetz eingetreten. … das der Nationalrat in der Sondersession vom April 2011 gutgeheissen hatte. Eine nationale Gesundheitsstrategie und eine klare Kompetenzordnung seien nötig, insbesondere um chronischen Krankheiten vorzubeugen, die mit der Alterung der Gesellschaft zunähmen und zu hohen Krankheitskosten führen könnten. Die Minderheit der Kommission argumentierte, es brauche kein neues Gesetz, um die bereits vielfältigen und wichtigen Präventionsanstrengungen besser zu koordinieren. Zuvor hatte die Kommission Vertretungen der Befürworter und der Gegner des Gesetzes sowie der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) und der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz angehört. Sie wird die Detailberatung an einer ihrer nächsten Sitzungen aufnehmen. (Quelle: Amtliches Bulletin, 6.5.11)

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Linzer starb an Drogencocktail

Samstag 7. Mai 2011 von htm

Eine Obduktion brachte gestern Gewissheit: Jener Tote, der am Mittwoch in einer verwüsteten Wohnung im Linzer Stadtteil Neue Heimat gefunden worden war, wurde nicht ermordet. Der amtsbekannte Drogensüchtige (34) starb an einer Mischung von Drogen und Alkohol, die zu Organversagen führte. (Quelle: Google Alkohol News, 6.5.11) nachrichten.at, 6.5.11

Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Andere Drogen, Geschichten, Internationales | Keine Kommentare »

WHO takes on chronic disease

Samstag 7. Mai 2011 von htm

MOSCOW — The World Health Organization focused for decades on infectious diseases, but now it’s putting non-communicable diseases near the top of its agenda.
The fight against heart disease, diabetes, stroke, lung cancer and chronic respiratory disease may not seem as heroic as the struggle against smallpox or H1N1, but chronic illnesses account for 63 percent of deaths worldwide — 70 percent in the United States and 90 percent in Russia.
“And these are preventable,” said Margaret Chan, director general of WHO, at a three-day series of meetings here this week devoted to chronic diseases. “People don’t have to suffer. People don’t have to die.”
No tobacco and less sugar, fat and especially salt are WHO’s top targets; reducing alcohol consumption and increasing exercise are right behind. Those factors alone account for 25 million of the 36 million deaths attributable to chronic diseases annually, according to WHO, and place a huge economic burden on families and nations. (Source: Harvard World Health News, 5/5/11) washingtonpost.com, 4/29/11

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CH: «Vorsorgen ist besser als heilen».

Donnerstag 5. Mai 2011 von htm

Nachhaltige Wirkung zu gleichen Kosten: Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen sind heute die häufigsten Todesursachen und die Hauptgründe für vorzeitig verlorene Lebensjahre. Die Förderung von gesundheitsbewusster Selbstverantwortung und gesundheitsförderlichen Verhältnissen vermindert dieses Gesundheitsrisiko. Prävention und Gesundheitsförderung sind der Schlüssel zum Erfolg. Beides zusammen ist nachhaltig wirksam und volkswirtschaftlich sinnvoll und es führt zu einer spürbaren Entlastung der stetig steigenden Gesundheitskosten. Das zur Diskussion stehende Präventionsgesetz unterstützt diese Politik, ganz der alten Weisheit folgend: Das Factsheet (pdf, 2S., 156Kb) der Allianz „Gesunde Schweiz“ ist online erhältlich. (Quelle: Infoset Newsletter Mai 2011) Kommentar: Gesundheitsförderung wird hochgejubelt, obwohl sie bei uns seit 20 Jahren betrieben wird und auf dem Alkoholsektor ausser der 0,5 ‰-Grenze nichts vorzuweisen hat. Die leichte Senkung des Pro-Kopf-Konsums ist womöglich auf die Einwanderung der Moslems zurückzuführen. Ziel ist, die Alkoholindustrie zu schonen, die uns ein Leben lang horrende Sozialkosten aufbürdet. Die Empfehlungen der WHO werden ignoriert.

Kategorie: Allgemein, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Sozialkosten, Verhaltens-Präv., Veröffentlichungen | Keine Kommentare »

CH: Newsletter Infoset Direct

Donnerstag 5. Mai 2011 von htm

Informationen aus allen Suchtbereichen vor allem aus der Schweiz. Hier bestellen

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WHO conference gives momentum to tackling non-communicable diseases

Donnerstag 5. Mai 2011 von htm

The First Global Ministerial Conference on Healthy Lifestyles and Non-Communicable Disease (NCDs) Control was held in Moscow in the end of April. On this global platform India and the world community achieved a big success for the future fight against NCDs. It is thanks to the strong efforts of the Indian delegation that from now on Mental Disorders are included in the list of NCDs .
“The members of IOGT International and surely millions of affected people and their families all over the world congratulate the WHO for this resolution and express our special thanks to the stern efforts of the Indian delegation. NCDs are a major threat to global health and societal development, killing three out of five humans in the world,” says Mr. Sven-Olov Carlsson, President of IOGT International. “We need as comprehensive a strategy as possible to tackle this problem and the Indian efforts truly contributed to this.” … (Source: Press release IOGT International 5/5/11: Press release_mental health and NCDs-2)

Kategorie: Allgemein, Global, mortality, Non-communicable diseases, Politics, Prevention, Research, societal effects, Statistics, Watchdogs, WHO | Keine Kommentare »

US Colleges Band Together to Fight High-Risk Drinking

Donnerstag 5. Mai 2011 von htm

Fourteen colleges and universities announced this week they have banded together to fight binge drinking. The institutions, including Dartmouth, Cornell, Duke, Boston University, Northwestern, Princeton and Stanford, plan to test and measure new strategies and share their results with other colleges.
The initiative, called the Learning Collaborative on High-Risk Drinking, will begin meeting this summer. Dartmouth President, Jim Yong Kim, says he hopes at least 20 colleges will be a part of the collaborative by then, The Washington Post reports. (Source: Join Together, 5/4/11)

Kategorie: Allgemein, Binge Drinking, consumption, Education, Global, Prevention, Workplace, Youth | Keine Kommentare »

USA: The New Spirits „Thin-dustry“

Donnerstag 5. Mai 2011 von htm

In an attempt to find yet another way to target the young female demographic, spirits producers have sprung new lines of premixed drinks designed and marketed to associate drinking their products with weight loss. This new trend toward spirits marketed as “low-cal” even has its own industry label: The “Thin-dustry.” This move by the spirits industry marks an obvious attempt to follow in the footsteps of the Big Beer duopoly, where for the past several years MillerCoors and Anheuser Busch InBev have seen success through marketing low-cal and low-carb beer lines targeted to both men and women. (Source: Marin Institute, 5/4/11)

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