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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

CH: Vermisster tot im See beim Rütli gefunden

Mittwoch 27. April 2011 von htm

BAUEN UR – Karfreitagnacht feiert der junge Maurer aus Bauen UR auf dem Rütli mit Freunden. Jetzt ist klar: Er stürzte in den See. «Kollegen von ihm haben ihn im Wasser entdeckt und die Seepolizei alarmiert», sagt Polizeisprecher Karl Egli von der Kantonspolizei Uri zu Blick.ch. Mit Hilfe von Tauchern sei er geborgen worden. Die Unglücksstelle liegt etwa 500 Meter südlich der Schiffsstation Rütli. Reto stürzte offenbar über eine rund fünf Meter hohe Felswand in den See. … Das Drama begann an einer Saison-Eröffnungsfeier beim Rütli-Wirt. (Quelle: blick.ch, 26.4.11) unser Online-Kommentar: Der erste Kommentar spricht von „realistisch bleiben“. Das Hauptproblem war wohl der Alkohol. In der Innerschweiz so selbstverständlich, dass man gar nicht darauf kommt. Der Wirt wäscht seine Hände in Unschuld, stellvertretend für die vielen Alkohollieferanten, die nie wegen Mitverantwortung bei Unfällen und Todesfällen zur Verantwortung gezogen werden, obwohl gesetzliche Grundlagen vorhanden wären. Hauptsache die Kasse stimmt am Karfreitag-Eröffnungstag.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 27. April 2011 um 13:45 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Allgemein, Feste und Feiern, Geschichten, Jugend, Religion und Alkohol, Schweiz, Sozialkosten. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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