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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für November 2010

TOP NEWS: Deutscher Fiskus kassiert mehr als 3 Mia.€ Alkoholsteuern

Mittwoch 10. November 2010 von htm

Der Staat verdient am Alkoholgenuss der Verbraucher gut mit: 3,3 Milliarden Euro hat der Staat im vergangenen Jahr durch Steuern auf alkoholische Getränke eingenommen. Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Gewinne allerdings deutlich zurück. (Quelle: Google Alkohol News, 9.11.10) spiegel.de, 9.11.10 presseportal.de, 9.11.10 Kommentar: Die Steuereinnahmen stehen in keinem Verhältnis zu den horrenden alkoholbedingten Sozialkosten. Sie nehmen auch inflationsbedingt ständig ab. Von einem Gewinn für den Staat zu sprechen ist Betrug am Volk. Der Aufwand muss bekanntlich vom Ertrag abgerechnet werden, bevor man von Gewinn sprechen kann. Dass die Alkopopsteuern weniger bringen, ist auch verständlich. Die Jugendlichen sind zum grossen Teil dazu übergegangen, Mixgetränke mit Wodka und Fruchtsäften selber billiger herzustellen. Eine massive generelle Steuererhöhung hätte den Vorteil, dass der Konsum und damit die Schäden zurückgingen. Alle profitierten davon, ausser die Alkoholindustrie. Und das verhindert die alkoholhörige Regierung weiterhin.

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USA: SMS-Schreiber sind gewaltbereiter und anfälliger für Drogen

Mittwoch 10. November 2010 von htm

Einer Studie zufolge sind Jugendliche gewaltbereiter und anfälliger für Drogen, wenn sie viele SMS verschicken. Diese Jugendlichen hätten auch eher Sex und tränken häufiger Alkohol, so die Studie. Auch die Nutzer von Online-Netzwerken wurden untersucht. (Quelle: Google Alkohol News, 9.11.10) focus.de, 9.11.10

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ALERT! Tell FDA to Ban Dangerous Acoholic Energy Drinks Now!

Dienstag 9. November 2010 von htm

This week, CNN, CBS, and NBC covered recent disturbing events involving partying teenagers getting sick after consuming alcoholic energy drinks: sweet, high-alcohol, caffeinated, beverages, now dubbed „black-out in a can.“
After throwing up and passing out, college students are winding up in hospital emergency rooms while the federal government delays action.
Meanwhile, the manufacturers refuse to take any responsibility and continue to aggressively market these dangerous products nationwide.
Last November, the U.S. Food and Drug Administration launched an investigation into the safety of adding caffeine to alcohol. After nearly a year, what are they waiting for?
Tell the head of the FDA, Commissioner Margaret Hamburg (a medical doctor), and her boss, U.S. Health and Human Services Secretary Kathleen Sebelius that it’s time to ban these products once and for all. (Source: Marin Institute, 11/08/10) Take Action!

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USA: Major Fundraising Fuels Mass. Alcohol Tax Repeal

Dienstag 9. November 2010 von htm

Supporters of a successful Massachusetts ballot initiative to repeal the state’s year-old 6.25 percent sales tax on alcohol outspent opponents by more than 10 to 1, the Boston Globe reported Nov. 4.
The Beer Distributors of Massachusetts alone donated more for Question One on the state ballot than did opponents of the measure. In all, supporters of eliminating the tax raised more than $2 million, while the Committee Against Repeal of the Alcohol Tax raised not quite $200,000. (According to the No on 1 Campaign, the fundraising margin between supporters and opponents was 15 to 1.)
The fundraising led to an ad blitz that helped narrowly win repeal; supporters garnered 52 percent of the votes on Nov. 2. (Source: Join Together, 11/05/10)

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NZ: High Density of Alcohol Retailers Linked to Bingeing, Harms

Dienstag 9. November 2010 von htm

A study conducted in New Zealand has found that a resident’s risk of binge drinking and alcohol-related harms increases with each alcohol-selling outlet located within convenient walking distance of home, the University of Otago reported Oct. 1.
University researchers surveyed 1,925 adults in 2007 on their alcohol use and then compared the results with mapping of all outlets where alcohol is sold, such as supermarkets and convenience stores. Jennie Connor, Ph.D., of the university’s Department of Preventive and Social Medicine, reported that for every take-home („off-license“) alcohol outlet within 1 kilometer, a person’s risk for binge drinking increased by about 4 percent. (Source: Join Together, 11/05/10)

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Emma Watson zum Zweiten

Dienstag 9. November 2010 von htm

“Harry Potter”-Schauspielerin Emma Watson hat enthüllt, dass ihre Eltern Chris und Jacqueline, die sich trennten, als sie fünf war, sie immer wie eine Erwachsene behandelten und ihr schon im Kindesalter Wein (mit Wasser, Red.) zum Essen erlaubten.
Die mittlerweile 20-Jährige ist davon überzeugt, dass sie es der Einstellung ihrer Eltern zu verdanken hat, dass sie als Jugendliche nicht zur exzessiven Trinkerin geworden ist, wie viele ihrer Freunde. Sie erklärt: “Mein Vater erlaubte dieses ganze Kinderzeug nicht… (Quelle: Google Alkohol News, 8.11.10) showbiz.de, 8.11.10 unser Online-Kommentar: Schon eigenartig: Ein Tag, nachdem berichtet wurde, Emma Watson habe ein Jahr lang an der Uni auf Alkohol vezichtet, wird diese Story nachgeliefert. Hat hier die Alkoholindustrie reagiert?
Wissenschaftlich ist erwiesen, dass es am besten ist, den Erstkonsum möglichst lange hinauszuschieben, um späteren Problemen vorzubeugen. Wer bei den Eltern mittrinkt, trinkt später auch bei den Kollegen mit. Emma Watson gehört offenbar zur glücklichen Minderheit, die anders reagiert, wahrscheinlich hat dies auch mit ihrem speziellen Lebenslauf zu tun, der ihren Charakter geformt hat.

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Leserbrief zu „Versalzener Neustart“

Dienstag 9. November 2010 von htm

4.11.10.2010

Redaktion
Neue Zürcher Zeitung
8001 Zürich

Per e-mail

Leserbrief zu „Versalzener Neustart“ am 4.11.10

René Zeller beklagt fast eine ganze Seite lang den Auftritt von Bundesrätin Calmy-Rey beim SP-Parteitag. Als grösste Schweizer Zeitung mit Schwerpunkt Wirtschaft wäre die NZZ wohl in der Lage zu bestätigen, was Calmy-Rey meinte, als sie sagte, Economiesuisse sei im Bundesrat vertreten. Dies besonders, seit deren vorheriger Vizepräsident in den Bundesrat gewählt worden ist. Dazu ist es ja sonnenklar, dass die meisten Parlamentarier und Bundesräte der bürgerlichen Parteien dauernd die Interessen der Wirtschaft vertreten. Die Frage ist einzig, hat Calmy-Rey richtig gehandelt, dies deutlich auszusprechen.? Und warum steht die NZZ nicht dazu?
Dazu muss man sich in die Lage unserer Aussenministerin versetzen. Jahrelang miterleben zu müssen, wie die bürgerlichen Bundesräte und Parlamentarier ihre Eigeninteressen durchsetzen und z.B. bei der Alkoholpolitik entgegen der wissenschaftlichen Beweislast sogenannt politische Entscheide treffen, die dem Wohl der Bevölkerung zuwiderlaufen, braucht gute Nerven. Ab und zu muss das Ventil geöffnet werden und der aufgestaute Ärger auch abziehen können.

Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(Nur leicht gekürzt am 9.11.10 veröffentlicht)

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D: Unsere Kids: Sie saufen immer mehr

Montag 8. November 2010 von htm

Alkoholmissbrauch stieg innerhalb von acht Jahren um 166 Prozent. Die einen werden von Depressionen übermannt, die anderen von Stress und Problemen erdrückt – und greifen hemmungslos zur Flasche. Und das schon mit Zwölf. Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover beobachten einen besorgniserregenden Trend: Alkoholsucht und psychische Störungen entwickeln sich zu einer Volkskrankheit unter Jugendlichen. (Quelle: Google Alkohol News, 7.11.10) berlinonline.de, 7.11.10

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Emma Watson trank in den USA keinen Alkohol

Montag 8. November 2010 von htm

‘Harry Potter’-Schauspielerin Emma Watson (20) erklärt nun, in ihrem ersten Jahr an der Brown University in den USA keinen Alkohol getrunken zu haben, da es “respektlos” gewesen wäre. (Quelle: Google Alkohol News, 7.11.10) showbiz.de, 7.11.10 mit unserem Online-Kommentar: Hut ab! Ihr gilt mein Respekt. Gerade an amerikanischen Unis werden die entsprechenden Versuchungen zahlreich sein. Als Promi hat sie es wahrscheinlich leichter, sich gegen aufdringliche Trinkangebote zu wehren. Mit ihrem Vorbild erleichtert sie es aber auch andern, einmal nein zu sagen.

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Feuilleton: Prost!

Montag 8. November 2010 von htm

Über Alkohol zu unterschiedlichen Zeiten, in verschiedenen Ländern und in allen möglichen Stimmungen
Gibt es ein Problem oder keins?
Eines Nachts fand ich ihn unter meinem Schreibtisch. Ich hatte ein Spiel auf dem Rechner, das er in meiner Abwesenheit mit Hingabe stundenlang spielte; in dieser Nacht hatte er sich nach einem Kneipenbesuch auf eine Runde Spielen gefreut, bevor er beim Anschalten des Rechners auf den Boden gesunken und eingeschlafen war. In der ganzen Wohnung war Licht. Er war mein Mitbewohner, es brauchte eine Weile, ihn zu wecken. Als er endlich ansprechbar war, schleppte er sich somnambul und eine Entschuldigung lallend in sein Zimmer. (Quelle: Google Alkohol News, 7.11.10) jungewelt.de, 8.11.10

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