Archiv für Oktober 2010
Freitag 22. Oktober 2010 von htm
Bamberg und München dienen als Vorbild. Nürnberg – Seit Monaten wird immer wieder über ein Ess- und Trinkverbot in Bussen und Bahnen diskutiert. Die VAG hat dazu im Sommer eine repräsentative Umfrage unter ihren Fahrgästen durchgeführt und feststellen müssen, dass Essen und Trinken bei der Mängelliste nicht an erster Stelle stehen. Wohl aber der Alkohol. 77 Prozent der befragten Fahrgäste sehen es negativ, wenn in Bussen und Bahnen Alkohol getrunken wird. Per 1.1.11 soll ein Verbot kommen. (Quelle: Google Alkohol News, 18.10.10) nordbayern.de, 17.10.10
Kategorie: Allgemein, Politik, Verhältnis-Präv., Verkehr |
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Freitag 22. Oktober 2010 von htm
Kinder, die früh über Suchtgefahren aufgeklärt wurden, greifen später seltener zu Alkohol und Tabak. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte Studie im Auftrag der AOK Hessen. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung hatte dafür von 2005 bis 2008 mehr als 500 Kinder nach ihren Erfahrungen mit Alkohol und Tabak befragt. Ein Teil davon hatte in der Grundschulzeit regelmäßig an einem von mehreren Präventionsprogrammen teilgenommen, die von Krankenkassen unterstützt wurden. (Quelle: Google Alkohol News, 18.10.10) welt.de, 17.10.10 unser Online-Kommentar: Der erreichte Unterschied von 8,4% beim Alkohol entspricht bei einer Schulklasse von 25 Kindern gerade einmal 2 Schülern, die von diesem Projekt profitiert haben. Das ist mir zu wenig. Wenn das als Alibi für die Politiker dient, keine wirksame Alkoholpolitik treiben zu müssen, verkaufen sie ihre Wähler für dumm. Nur weil sie sich vor dem Druck der Alkoholindustrie und der nicht korrekt informierten Bevölkerung fürchten. Würden sie letztere endlich objektiv über die Zusammenhänge aufklären, hätten sie diese für wirksame Präventionsmassnahmen hinter sich.
Kategorie: Abhängigkeit, Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Politik, Statistik, Unterricht, Verhaltens-Präv., Vorsorge |
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Montag 18. Oktober 2010 von htm
Local authorities are to be given new powers to stop supermarkets and off licences offering cheap alcohol deals, The Sunday Telegraph has learned.
Councils to lead new crackdown on cheap alcohol deals
Among the most eye-catching is the new power to put a stop to cheap alcohol offers at supermarkets if such deals seriously undercut prices charged at local pubs
Ministers will act to put the responsibility for tackling binge drinking much more firmly on to councils as a part of a big drive towards „localism“ this week. (Source: Google Alcohol News, 10/17/10) quedit.com, 10/16/10
Kategorie: Advertising, Alcohol industry, Allgemein, Global, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Youth |
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Sonntag 17. Oktober 2010 von htm
Lohne – Bei einer Lesung aus seinem Buch „Und dennoch“ im Juni hatte Hans Höffmann den Schülern der Von-Stauffenberg-Schule in Lohne spontan eine Fahrt nach Rom geschenkt. Am Freitag, 15. Oktober, löste der Reiseunternehmer aus Vechta sein Versprechen ein. Mit dem Bus ging es für die elf Jungen los in Richtung Italien. Die Von-Stauffenberg-Schule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung in Trägerschaft des Caritas-Sozialwerks. (Quelle: Google Alkohol News, 17.10.10) nwzonline.de, 16.10.10
Kategorie: Aktionen, Allgemein, Geschichten, Internationales, Jugend, Unterricht, Veranstaltungen |
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Sonntag 17. Oktober 2010 von htm
Düsseldorf (RP) Auch wenn der Bundesgerichtshof das umstrittene Gesetz abgesegnet hat, mit dem Baden-Württemberg den nächtlichen Straßenverkauf von Alkohol verbietet, sehen Düsseldorfer Politiker keinen Handlungsbedarf. Vor einem Jahr waren ähnliche Verbote für die Altstadt diskutiert worden. (Quelle: Google Alkohol News, 17.10.10) rp-online.de, 16.10.10
Kategorie: Allgemein, Feste und Feiern, Gerichtsfälle, Internationales, Politik, Verhältnis-Präv. |
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Samstag 16. Oktober 2010 von htm
Die Lebenshaltungskosten in den 16 Euro-Ländern sind im September etwas schneller gestiegen als im August. Die Verbraucherpreise lagen um 1,8 Prozent höher als vor Jahresfrist.
Alkohol und Tabak gehörten zu den größten Preistreibern im vergangenen Monat im Euro-Raum.
Die größten Preisaufschläge auf Jahressicht wiesen in der Eurozone die Hauptkomponenten Verkehr (plus 4,1 Prozent), Alkohol und Tabak (plus 3,2 Prozent) sowie Wohnung (plus 2,9 Prozent) auf. (Quelle: Google Alkohol News, 16.10.10) handelsblatt.com, 15.10.10 unser Online-Kommentar: Preisaufschläge bei Alkohol und Tabak können sich auf den Konsum auswirken, d.h. ihn senken. Aber nur, wenn sie deutlich sind. Leider verpasst der Staat diese Gelegenheit vor allem beim Alkohol. Statt Lenkungsabgaben zu erheben, die für die Deckung der horrenden alkoholbedingten Sozialkosten verwendet werden könnten, und diese erst noch durch den Konsumrückgang vermindern würden, überlässt er der Industrie die Preiserhöhungen. Die Bevölkerung darf weiterhin die Sozialkosten tragen. Verglichen mit den Löhnen sind die Alkoholika seit Jahrzehnten viel zu billig, was vor allem den Jugendalkoholismus fördert.
Kategorie: Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Jugend, Politik, Sozialkosten, Statistik, Wirtschaft |
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Samstag 16. Oktober 2010 von htm
Wellington — Alkohol ist in Neuseeland mittlerweile billiger zu haben als Wasser. Laut einer in der Zeitschrift „New Zealand Medical Journal“ veröffentlichten Studie der Otago University kostet ein Glas Wein mittlerweile nur 0,62 neuseeländische Dollar (0,35 Euro), 250 Milliliter Wasser aus der Flasche hingegen 0,67 Dollar. Ungeachtet der steigenden Löhne sei der Alkoholpreis im vergangenen Jahrzehnt gefallen, so dass sich Alkohol zur „wahrscheinlich billigsten Entspannungsdroge in Neuseeland“ entwickelt habe, erklärte einer der Autoren der Studie, Nick Wilson.
Dies sei besonders besorgniserregend, weil nach internationalen wissenschaftlichen Erkenntnissen billiger Alkohol Trinkgelage bei Jugendlichen fördere, sagte Wilson weiter. Der niedrige Alkoholpreis schade der Gesundheit der Neuseeländer und dem sozialen Gefüge im Land, warnten die Autoren der Studie. Außerdem belasteten die Folgen des vermehrten Alkoholkonsums das staatlich geförderte Gesundheitssystem mit hohen Zusatzkosten. (Quelle: Google Alkohol News/AFP, 16.10.10) Kommentar: In Europa ist es nicht viel besser. Verglichen mit dem Einkommen sinken die Alkoholpreise seit Jahrzehnten.
Kategorie: Alcopops (de), Alkoholfreies, Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Diverse, Gesundheit, Internationales, Jugend, Jugendliche, Politik, Preisgestaltung, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Vorsorge |
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Samstag 16. Oktober 2010 von htm
Research showing that some alcohol is now cheaper than bottled water, published in today’s New Zealand Medical Journal, is very concerning and backs the view that price rises are an essential part of addressing binge drinking, says the New Zealand Medical Association (NZMA).
„We were disappointed when the Government ruled out raising excise tax on alcohol, as recommended by the Law Commission report. International evidence shows that cheap alcohol leads to increased consumption,“ says NZMA Chair Dr Peter Foley. (Source: Medical News Today, 10/15/10)
Kategorie: Addiction, Alcohol industry, Alcohol taxes, Allgemein, Global, Health, Parliaments / Governments, Politics, Prevention, Research, Statistics, Watchdogs, Youth |
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Samstag 16. Oktober 2010 von htm
12.10.2010
Redaktion
Neue Zürcher Zeitung
8001 Zürich
Per e-mail
Leserbrief zu „Alkoholfreie Nouvelle Cuisine“, vom 12.10.2010 (nicht online)
Eines der oft benützten Rezepte der Alkohollobby ist es, für sie unangenehme Vorkommnisse oder Entwicklungen mit einer Glosse abzutun. Mit leichter Ironie und einem süffisanten Lächeln wird dem Leser gezeigt, dass eine Meldung auf die leichte Schulter genommen und vergessen werden darf.
Diesmal handelt es sich um das Kochbuch für die Schulküche, das nun auch im Welschland ohne Rezepte mit Alkohol auskommen soll. Dazu hier einige Fakten:
Hoffentlich deckt der Heimatkanton von Bundesrat Burkhalter die neue Politik. Es ist immer noch richtig, den Erstkonsum von Alkohol so weit wie möglich hinauszuschieben, um späteren Alkoholproblemen vorzubeugen. Alkohol in der Küche, in der Confiserie, in der Schokolade dient auch dazu, Kinder auf den Alkoholgeschmack zu bringen. Verantwortungsbewusste Haushaltlehrerinnen haben sicher schon lange ihren Schulkindern gezeigt, wie der in Rezepten vorgeschriebene Alkohol gleichwertig mit Fruchtsäften ersetzt werden kann. Dass die Alkoholindustrie mittels Alcopops den Kindern und vor allem den Mädchen Alkohol geniessbar gemacht hat, ist ein anderes trauriges Kapitel. Ebenso, dass man immer wieder Mühe hat, in Läden und Gaststätten (auch in der Migros) Pralinen, Vermicelles oder Torten ohne Alkohol zu finden.
Der Glossenschreiber findet alles (Alkohol in der Kochschule, in der Kirche) halb so schlimm, “nicht päpstlicher sein als der Papst”. Das ist auch ein Weg, sich um objektive Berichterstattung zu drücken. Von Qualitäts-Journalismus mit Recherche ganz zu schweigen.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
(gekürzt umgeschrieben, veröffentlicht am 16.10.10)
(siehe auch den Artikel der Basler Zeitung.)
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Kategorie: Alcopops (de), Alkoholfreies, Alkoholindustrie, Allgemein, Kinder, Leserbriefe, Medien, Politik, Prominenz, Schweiz, Unterricht, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen |
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Freitag 15. Oktober 2010 von htm
National efforts to curb substance abuse in Canada are seeing a return on investment, according to a recent report, Marketwire reported Oct. 12. The report was prepared by the Canadian Centre on Substance Abuse (CCSA), the only nongovernmental agency in the country with a legislative mandate to reduce alcohol- and other drug-related harm. The CCSA receives a significant amount of public funding through Health Canada. (Source: Join Together, 10/14/10)
Kategorie: Allgemein, Global, Health, Other Drugs, Politics, Prevention, Research, Watchdogs |
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