D: Betrunkene Rowdys in der City – sind sie zu stoppen?
Montag 11. Oktober 2010 von htm
Weniger Alkohol, weniger Ärger: FDP will das Problem über die Wirte lösen.
Manchmal muss man seinem Unmut einfach Luft machen: „Wenn ich einen erwische, den watsch’ ich auf offener Straße!“, schimpft ein Passauer Geschäftsmann, weil ihm Vandalen die schöne Blumendeko vor seinem Fachgeschäft völlig zerstört haben.
Die Fälle von Vandalismus haben in der Passauer Innenstadt in den letzten Monaten einfach überhand genommen. Kein Wochenende ohne neue Vorfälle, Schäden und Anzeigen. Die betroffenen Einzelhändler sind frustriert und sauer. Manche sparen sich nach den Dauerattacken eine neuerliche Investition in Blumenschmuck, Deko, Werbung oder ansprechende Verzierungen vor ihren Geschäften. Denn das alles kostet viel Geld und die Täter werden nur viel zu selten gefasst. (Quelle: Google Alkohol News, 10.10.10) am-sonntag.de, 10.10.10 unser Online-Kommentar beim Artikel-Kommentar: Der Kommentar ist genauso wenig hilfreich wie der Artikel. Ausser Gesprächen wird nichts resultieren. Die Täter werden nur zum Teil gefasst, haben kein Geld, die Schäden zu bezahlen, die Polizei ist überfordert. Was tun? Erst müsste klar werden, dass wir alle als Passivtrinker (gemäss WHO) unter dem Alkoholkonsum leiden. Dann könnte die Politik die Rezepte der WHO-Resolution vom Mai zur globalen Alkoholstrategie aufnehmen und umsetzen. Aber ohne offene Information der Bevölkerung geht das nicht, denn sie muss ihre Mitverantwortung akzeptieren und die Massnahmen mittragen. Ziel muss es sein, den Stellenwert des Alkohols in der Gesellschaft zu verringern, den Konsum zu senken. Dann geht auch der Jugend-Alkoholismus zurück.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 11. Oktober 2010 um 10:26 und abgelegt unter Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Politik, Sozialkosten, Verhältnis-Präv., Wirtschaft. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.