„Mehr Gewalt durch 24-Stunden-Betrieb“
Freitag 16. Juli 2010 von htm
Gejohle, Vandalismus und Schlägereien biertrinkender Jugendlicher auf der Strasse – das ist am Wochenende in den Städten Courant normal. Der 24-Stunden-Betrieb führe zu einer Zunahme der Gewaltdelikte, sagt Strafrechtsprofessor Martin Killias.
Tatsache ist: Heute gehen viel mehr Jugendliche als früher in den Ausgang. Und ihr Ausgehverhalten hat sich verändert: Sie verabreden sich oft erst spät, bleiben bis zum Morgengrauen – und trinken zum Teil sehr viel Alkohol. (Quelle: Google Alkohol News, 15.7.10) swissinfo.ch, 15.7.10 mit unserem Online-Kommentar: Richtig, es ist ein gesellschaftliches Problem. Alle sind mitverantwortlich. Aber nur wer richtig informiert ist, kann auch politisch handeln. Medien und Behörden unterdrücken aber die relevanten Informationen, so dass alles bleibt wie bisher. Eine wichtige Ursache hat Stadtpräsident Tschäppät erfasst, die Alkoholpreise. Dann ist es die Verfügbarkeit. Die gesetzlichen Grundlagen müsste der Bund schaffen. Aber die Bundespolitiker haben den Mut dazu nicht.Sie sind am Gängelband der Alkoholindustrie und der Medien. (siehe auch früherer Bericht, hier mit Kommentar aus Berner Sicht.)
Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 16. Juli 2010 um 16:38 und abgelegt unter Alkoholindustrie, Alkoholsteuern, Allgemein, Gewalt/Kriminalität, Jugend, Medien, Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Verschiedene. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.