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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

CH: Bund will die Armut bekämpfen – mit Scheuklappen

Donnerstag 1. April 2010 von htm

Armut-Bericht des Bundesrats enttäuscht Gemeinden, Kantone stehen vorerst abseits.
Der Bund soll sich bei der Bekämpfung der Armut auf Massnahmen zur Eingliederung und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt konzentrieren. So möchte es der Bundesrat – und erntet Kritik.
Der Bundesrat hat am Mittwoch in Erfüllung eines parlamentarischen Auftrages eine Strategie zur Bekämpfung der Armut vorgelegt. Der Bericht enthält Empfehlungen zu Prävention, Armutsbekämpfung und Systemoptimierung. Die Empfehlungen zur Prävention setzen bei den Kindern an. Gefährdete Kinder sollen so gefördert werden, dass sie später nicht in die Armut geraten. Bei der Armutsbekämpfung steht die Begleitung der Betroffenen im Vordergrund: Sozialhilfebezüger sollen individuell beraten werden. (Quelle: Tages-Anzeiger, 31.3.10/1.4.10) (Quelle: NZZ, 31.3.10) Kommentar: Mit keinem Wort wird erwähnt, dass ein beträchtlicher Teil der Armut alkoholbedingt ist. Hier mit Prävention einzusetzen, würde wohl am meisten bringen. Auch hier eine Tabuisierung aus Angst, eine Lawine loszutreten.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 1. April 2010 um 16:30 und abgelegt unter Allgemein, Armut, Medien, Politik, Schweiz, Veröffentlichungen, Verschiedene. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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