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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Das Feld nicht der SVP überlassen

Freitag 6. November 2009 von htm

In seinem Kommentar zum neuen Lehrplan 21 schreibt Antonio Cortesi am 06.11.2009 im Tages-Anzeiger u.a.: „Soll die Schule den Hauptakzent auf reines Fachwissen und das Beherrschen von Kulturtechniken setzen? Oder sollen die Kinder auch befähigt werden, gesellschaftliche Prozesse zu analysieren und sich eine eigene Meinung zu bilden?“ …
„Die SVP wittert einmal mehr eine linke Unterwanderung der Schule und möchte die Lehrpläne von jeglicher Ideologie fernhalten. Das ist eine Illusion und auch falsch. Eine Illusion, weil Lehrer nicht Lehrmaschinen sind, sondern als Vorbilder auch Einstellungen vermitteln. Und falsch, weil verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt und der eigenen Gesundheit genauso wie Rechnen und Schreiben zum Rüstzeug gehören, wenn die Jungen ihr Leben erfolgreich meistern sollen.“ …
„Die Lehrkräfte fordern aber zu Recht, dass der Lehrplan 21 nicht überladen sein soll. Je breiter das Jekami mit Sonderwünschen, umso grösser die Gefahr, dass das Harmonisierungswerk in einzelnen Kantonen scheitert. Homosexualität gehört genauso wenig in den Lehrplan wie das Thema Rauschtrinken. Der Lehrer muss aber frei sein, solche Themen zu behandeln, wenn sie in seiner Klasse virulent werden.“ Leserbrief pendent

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 6. November 2009 um 15:36 und abgelegt unter Allgemein, Gesundheit, Jugend, Schweiz, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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