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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Archiv für Oktober 2009

Alkoholverbot in Bussen und Bahnen (Online-Kommentar)

Sonntag 25. Oktober 2009 von htm

Online-Kommentar zu „Soll Alkohol in Bussen und Bahnen verboten werden?“ in tagesspiegel.de, 25.10.09:
Wir sind alle Passiv-Trinker
Das Beispiel München oder die Metronom-Gesellschaft zeigen, dass es einen gangbaren Weg gibt und dass es nicht nur ein Bruchteil der Alkoholkonsumenten sind, von denen sich andere Fahrgäste belästigt fühlen. Auch die Ungewissheit, ob der Angetrunkene im Abteil ausrasten wird oder nicht, macht eine Fahrt zur Nervenprobe und ist nicht erholsam.
Wir sind alle Passiv-Trinker, die einen enormen Beitrag zahlen durch Verlust an Lebensqualität und jährliche Sozialkosten an die alkoholbedingten Schäden von mehreren hundert Euro pro Kopf, egal wie viel wir selber trinken. Nur weil wir der Alkoholindustrie gestatten, unser ganzes Leben mit ihren Produkten zu durchdringen. Von der Wiege bis zur Bahre, überall muss Alkohol angeblich dabei sein. Wann werden die Nicht-Konsumenten und die mässigen Konsumenten, die in der Mehrheit sind, ihre Verantwortung wahrnehmen und diesem Diktat Einhalt gebieten? Sie wären die Hauptnutzniesser. Nur sie können die Politiker veranlassen, ihren Amtseid ernst zu nehmen und z.B. die EU in ihren Bemühungen unterstützen und die Alkoholprobleme zu lindern. Leider ist von der neuen Regierung mit der FDP und ihrem nicht funktionierenden Credo der Eigenverantwortlichkeit in diesem Zusammenhang nicht viel zu erwarten.

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Alkoholverbot in Bussen und Bahnen?

Sonntag 25. Oktober 2009 von htm

Im Berliner Nahverkehr dürfen Fahrgäste noch zur Flasche greifen, und vorerst soll das auch so bleiben – ein Pro & Contra. Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit.
Trinken in Bahnen und Bussen – der Griff zur Flasche ist selbstverständlich geworden. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind vor allem nachts längst zur rollenden Kneipe geworden – nicht immer zur Freude aller Fahrgäste. An ein Bier- oder Schnapsverbot denkt man in Berlin aber nicht, anders in München. Dort darf in den U-Bahnen, den Trams und den Bussen der Stadt kein Alkohol getrunken werden. Und die Metronom-Gesellschaft, die in Niedersachsen Nahverkehrszüge betreibt, will das Alkoholverbot zum 15. November einführen. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.10.09) tagesspiegel.de, 25.10.09 mit unserem Online-Kommentar: Wir sind alle Passiv-Trinker
Das Beispiel München oder die Metronom-Gesellschaft zeigen, dass es einen gangbaren Weg gibt und dass es nicht nur ein Bruchteil der Alkoholkonsumenten sind, von denen sich andere Fahrgäste belästigt fühlen. Auch die Ungewissheit, ob der Angetrunkene im Abteil ausrasten wird oder nicht, macht eine Fahrt zur Nervenprobe und ist nicht erholsam.
Wir sind alle Passiv-Trinker, die einen enormen Beitrag zahlen durch Verlust an Lebensqualität und jährliche Sozialkosten an die alkoholbedingten Schäden von mehreren hundert Euro pro Kopf, egal wie viel wir selber trinken. Nur weil wir der Alkoholindustrie gestatten, unser ganzes Leben mit ihren Produkten zu durchdringen. Von der Wiege bis zur Bahre, überall muss Alkohol angeblich dabei sein. Wann werden die Nicht-Konsumenten und die mässigen Konsumenten, die in der Mehrheit sind, ihre Verantwortung wahrnehmen und diesem Diktat Einhalt gebieten? Sie wären die Hauptnutzniesser. Nur sie können die Politiker veranlassen, ihren Amtseid ernst zu nehmen und z.B. die EU in ihren Bemühungen unterstützen und die Alkoholprobleme zu lindern. Leider ist von der neuen Regierung mit der FDP und ihrem nicht funktionierenden Credo der Eigenverantwortlichkeit in diesem Zusammenhang nicht viel zu erwarten.

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1500 Menschen bei Vandenbrouckes Beerdigung

Sonntag 25. Oktober 2009 von htm

Der unter mysteriösen Umständen verstorbene Belgier wird unter großer Anteilnahme beigesetzt. Auch viele Promis sind mit dabei. Der 1974 geborene Frank Vandenbroucke wurde nur 34 Jahre alt.
Zahlreiche aktuelle und frühere Profis, Fans und Weggefährten kamen zur Beerdigung in Ploegsteert am Samstag.
Vandenbroucke war in der vergangenen Woche im Senegal tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden worden. Die Autopsie ergab eine Lungenembolie als Todesursache, es waren aber auch Drogen und Alkohol im Spiel. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.10.09) sportl.de, 24.10.09 Kommentar: Wie viele der Trauergäste fühlten sich wohl insgeheim mitschuldig an seinem Tod?

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Kein Alkohol, keine Tore

Sonntag 25. Oktober 2009 von htm

Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Köln liefern sich ein langweiliges rheinisches Derby, das folgerichtig torlos endet.
Das Brauhaus „Gaffel am Dom“ dürfte bei den Fans des 1. FC Köln seit gestern besonders hohe Sympathiewerte besitzen. Für das Derby zwischen Borussia Mönchengladbach und den Kölnern hatte die Lokalität in Bahnhofsnähe ihre Pforten bereits ab 9 Uhr, zweieinhalb Stunden früher als sonst, geöffnet. Wegen des strikten Alkoholverbots inklusive extrem scharfer Kontrollen in Zügen sowie im weiten Umkreis des Borussia-Parks, das die Mönchengladbacher Behörden nach den Ausschreitungen im Vorjahr verhängt hatten, war das „Gaffel am Dom“ für 6500 FC-Anhänger diesmal die letzte Möglichkeit für den üblichen Boxenstopp vor Bundesligaspielen.
(Quelle: Google Alkohol Alert, 25.10.09) tagesspiegel.de, 25.10.09 Kommentar: Die Zeitung berichtet nicht über Randale und Gewalt. Das Alkoholverbot hat sich demnach bestens bewährt. Dass keine Tore fielen, hat damit kaum etwas zu tun.

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Nico Hülkenberg (22), der nächste deutsche Star in der Formel 1

Sonntag 25. Oktober 2009 von htm

Sein Gesicht sieht noch so unschuldig aus wie das von Kimi Räikkönen. Hoffentlich schlägt er nicht so oft über die Stränge wie der wilde Finne… Nächstes Jahr sitzt er im Williams-Cockpit. „Nico sieht zwar aus wie Kimi, aber er mag keinen Alkohol“, beteuert sein Manager Willi Weber, der schon mit Michael Schumacher sieben WM-Titel feierte und den Kerpener auf dem Weg zum Weltstar beraten hat. (Quelle: Google Alkohol Alert, 25.10.09) BILD am SONNTAG, 25.10.09

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Treffen der Alkoholproduzenten in Brüssel

Samstag 24. Oktober 2009 von htm

„Es gibt keinen alleinigen europäischen Weg, alkoholische Getränke zu konsumieren“.
– Die verschiedenen Trinkmuster in Europa zu verstehen ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Alkoholpolitik. Politik auf EU-Niveau, die Alkoholschäden reduzieren soll, muss so massgeschneidert sein, dass sie auf unterschiedliche, komplexe Realitäten in den verschiedenen Mitglieds-Ländern antworten kann. Dies sind die Folgerungen eines heutigen Expertentreffens in Brüssel während einer Wissenschafts-Konferenz, organisiert durch den Wein-Informations-Rat. (Quelle: Google Alkohol Alert, 23.10.09) flensburg-online.de, 23.10.09 Kommentar: Im Medienbericht behaupten sie: „Im Weiteren legt die Literatur nahe, dass die Kontrollpolitik zu vereinfachend ist, und manchmal kontraproduktiv, indem sie die mässigen Konsumenten bestraft und den Problemtrinkern nicht hilft.“ – Die Literatur, die sie meinen, ist ihre eigene. Die Realtität ist genau umgekehrt. Mässige Konsumenten und Problemtrinker profitieren von einer Alkohol-Kontroll-Politik, welche den Konsum und die Schäden reduziert. Wir alle sind jederzeit Passiv-Trinker und stehen unter dem Druck der Alkoholindustrie und leiden unter gewaltigem menschlichen Leid und sozialen Kosten. Wir brauchen dringend Kontrollmassnahmen. Sie alleine sind in der Lage, den Gesamtkonsum zu vermindern. Und das ist der springende Punkt, warum sie von der Alkoholindustrie abgelehnt werden.

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Negative Erwartungen können zu negativem Verhalten führen

Samstag 24. Oktober 2009 von htm

Alkohol, Drogen, Druck von Peer-Gruppen. Wenn Eltern erwarten, ihre Teenager würden mit negativen Stereotypen übereinstimmen, werden sich diese Teens wahrscheinlicher wirklich so verhalten, gemäss neuer Forschung von Christy Buchanan, Psychologie-Professor. (Quelle: Medical News Today, 22.10.09) Kommentar: Der Autor gibt den Eltern einige Ratschläge.

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Alkohol am Arbeitsplatz, auf dem Bau

Samstag 24. Oktober 2009 von htm

Auf dem ersten Blick, eine Momentaufnahme zu dem aneinandergereihten Arbeitsgerät, die angesichts des auf der Türe des LKW angebrachten Slogans “Wir sind gerüstet” zum Schmunzeln verleitet. Doch viel zu ernst ist die Problematik des Alkoholkonsums auf Baustellen, um dieser Aufnahme die Billigung eines Scherzes, einer Witzigkeit, zu geben oder zuteil werden zu lassen.
Alkoholkonsum während der Arbeit, Alkoholmißbrauch bis hin zum Alkoholismus sind in unserer Gesellschaft eher als Tabu-Themen zu bezeichnen. Alkohol gehört offensichtlich obligatorisch zu jeglichem feierlichen Anlaß und für unzählige Menschen auch als Standardgetränk zum täglichen Essen. Während die Raucher immer mehr diskriminiert und kriminalisiert werden, schweigt man gesellschaftlich zum Thema Alkohol. Kommt auch nicht so gut, wenn ein Politiker einerseits das Glas zum Prost erhebt, und das elfundachzig mal pro Woche, und andererseits vielleicht zu dem tatsächlich existenten Problem, das mit übermäßigem Alkoholkonsum verbunden ist, das Wort ergreift. Da hapert es dann etwas mit der Glaubwürdigkeit. (Quelle: Google Alkohol Alert, 24.10.09) momentaufnahme.dergloeckel.eu,23.10.09

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Discovery Of Alcohol Tolerance Switch In Fruit Flies

Samstag 24. Oktober 2009 von htm

Researchers at North Carolina State University have found a genetic „switch“ in fruit flies that plays an important role in making flies more tolerant to alcohol. This metabolic switch also has implications for the deadly liver disease cirrhosis in humans. (Source: Medical News Today, 10/23/09)

Kategorie: Allgemein, Global, Health, Research | Keine Kommentare »

Negative Expectations Might Produce Negative Behaviors In Teens

Samstag 24. Oktober 2009 von htm

Drinking. Drugs. Caving into peer pressure. When parents expect their teenagers to conform to negative stereotypes, those teens are in fact more likely to do so, according to new research by Professor of Psychology Christy Buchanan. (Source: Medical News Today, 22 Oct 2009) Comment: The author gives some advice to parents.

Kategorie: Allgemein, Global, Prevention, Research, Youth | Keine Kommentare »

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