Oktoberfest in Zeitschrift „TELE“
Donnerstag 1. Oktober 2009 von htm
17.9.2009
TELE
Leserbriefe
8021 Zürich
e-mail: leserbriefe@tele.ch
Leserbrief zu “Prosit“ in Nr. 38/09M
Sehr geehrte Damen und Herren
Es würde mich freuen, wenn Sie den nachfolgenden Leserbrief veröffentlichen würden. Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
Hermann T. Meyer
Sie nehmen das bald wieder stattfindende Oktoberfest in München als Aufhänger, dem bezahlenden Leser altbekannte Werbesprüche für Bier zuzumuten. Natürlich wird noch kurz ermahnt, massvoll zu trinken. Dabei ist gerade das Oktoberfest der Inbegriff einer Sauforgie, z.B. gehören dort sexuelle Übergriffe zum Alltag. Rund zehn Vergewaltigungen pro Oktoberfest gehen in die Statistik ein – die Dunkelziffer wird auf 200 geschätzt. Die Spitzenkandidatin der bayerischen Grünen nannte es kürzlich in einem Zeitungsinterview „die grösste offene Drogenszene der Welt“. Diese rituelle Massenenthemmung wird mit ein Grund für die zunehmende Gewalt in München sein, an der bekanntlich auch Zürcher Schüler beteiligt sind. Solche Feste, die es auch in der Schweiz in kleinerem Massstab massenhaft gibt, bilden die Vorbilder für die jugendlichen Massenbesäufnisse, die dann von den Medien wieder genussvoll dargestellt werden.
Die angeblich gesundheitlichen Vorteile von Wein und Bier werden von ernsthaften und nicht von der Alkoholindustrie finanzierten Wissenschaftern immer mehr angezweifelt, umso mehr, als die überwiegenden negativen Eigenschaften schon geringer Mengen alkoholischer Getränke meistens unterschlagen werden.
(veröffentlicht am 1.10.09, Nr. 40/09, über die Hälfte gestrichen)
Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 1. Oktober 2009 um 14:09 und abgelegt unter Allgemein, Gesundheit, Gewalt/Kriminalität, Internationales, Jugend, Leserbriefe, Statistik, Werbung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.