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Alkoholpolitik und Volksgesundheit

Stadt macht Suchtprävention wie die Alkoholindustrie

Mittwoch 2. September 2009 von htm

„Wir wollen kein Alkoholverbot für Jugendliche. Denn Alkohol ist der Stoff, der in unserer Gesellschaft dazugehört. Aber es gibt Grenzen, und die muss jeder für sich lernen, möglichst früh.“ Das sagt Doris Freudenstein, zuständig für Suchtprävention im städtischen Gesundheitsamt Braunschweig.
Mit mehreren Projekten sensibilisiert die Behörde Jugendliche für die Gefahren übermäßigen Alkoholkonsums. „Film gerissen“, „Höhen Rausch“ und „Wege zeigen“ sind drei Programme, an denen die Jugendlichen und zum Teil auch ihre Eltern teilnehmen können. Sie sollen, heißt es, ein „Gefühl für die Grenze“ und den Kontrollverlust geben. Mit drei Plakaten wird für die Projekte geworben. (Quelle: Google Alkohol Alert, 31.8.09) newsclick.de, 31.8.09 Kommentar: Man weiss seit Jahren, dass diese Verhaltensprävention nichts bringt. Aber ein Alibi muss her. Man tut etwas. Und untergräbt das Jugendschutzgesetz. Die Zugehörigkeit des Alkohols zur Gesellschaft wird herbeigeredet, um die Verantwortung der Erwachsenen mit ihrem Trinkverhalten der Jugend gegenüber loszuwerden.

Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 2. September 2009 um 10:13 und abgelegt unter Aktionen, Alkoholindustrie, Allgemein, Internationales, Jugend, Politik, Verhaltens-Präv.. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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