Montag 30. April 2012 von htm
Der problematische Alkoholkonsum von jungen Menschen ist auch in der Schweiz eine vieldiskutierte Herausforderung. Zu reden geben neben dem «einfachen» übermässigen Alkoholkonsum auch immer wieder neue, oftmals gefährliche Konsummethoden. … Beispiele: Durchs Auge in den Rauschzustand; Tequila atmen; Alkohol in Tampons…. Bisher scheinen die beschriebenen Konsumformen in der Schweiz noch wenig bekannt zu sein. Es ist jedoch zu vermuten, dass diese Trends – zumindest vereinzelt – von anderen europäischen Ländern auch in die Schweiz überschwappen werden.
(Quelle: C2H5OH-Alkohol und Politik (Das Magazin der EAV), April 2012)
Am Schluss des obigen Artikels folgender eingerahmter Text:
Alkoholhandelsgesetz berücksichtigt neue Trends
Mit der Totalrevision des Alkoholgesetzes erhält der Bundesrat neu die Möglichkeit, andere alkoholhaltige Erzeugnisse denselben Regeln wie alkoholische Getränke zu unterstellen (Alkoholhandelsgesetz, Art. 2 Abs. 3). Als Anwendungsfälle kommen alkoholhaltige Pulver, Puddings, Pasten, Tampons, Sprays oder Schwämme in Betracht. Voraussetzung dafür, dass der Bundesrat handelt, ist stets, dass von den Erzeugnissen eine vergleichbar problematische Wirkung auf die Gesundheit wie von alkoholischen Getränken ausgeht.
Kommentar: Es ist schwierig, auf diesen Text nicht eine Satire zu schreiben. Wie lange ist es doch immer gegangen, bis der Bundesrat sich zu einer Massnahme entschlossen hat. Wie viele Menschenleben hat es doch gekostet, bis er endlich die 0,5-Promillegrenze vorschlug, wie lange hat es gedauert, bis er auf die 2. Alcopopwelle halbwegs reagierte, und dabei die Ausweichmöglichkeiten nicht unterband. Und im neuen Alkoholgesetz weigert er sich, den Gesamtkonsum mit steuerlichen Massnahmen anzugehen, mit der Begründung, er sei ohnehin in den letzten Jahrzehnten gesunken. Dabei blendet er völlig aus, dass in dieser Zeit die Gefährlichkeit des Alkohols durch die Wissenschaft laufend höher eingestuft worden ist. Die diesbezüglichen Warnungen und Empfehlungen der WHO hat der Bundesrat verschwiegen und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit unterdrückt.
Kategorie: Alcopops (de), Allgemein, Jugend, Medizin, Neues Alkoholgesetz (CH), Politik, Schweiz, Verhältnis-Präv., Veröffentlichungen, Verschiedene, Weltgesundheits-Org., WHO globale Alkohol-Strategie |
Keine Kommentare »
Donnerstag 5. April 2012 von htm
Stuttgart – Das Saufen bis zum Umfallen endet oft auf der Intensivstation. Die Jugendlichen werden in der Klinik medizinisch versorgt, nach Hause entlassen – und trinken weiter. Dabei ist den meisten der jungen Erwachsenen nicht klar, dass sie sich dabei nicht nur akut, sondern auch langfristig schaden. Das Nervensystem im jungen Gehirn ist noch nicht endgültig ausgebildet, die Entwicklung durch alkoholische Exzesse wird gestört. „Man findet bei diesen Jugendlichen neurodegenerative Veränderungen im Frontalcortex, wie man sie sonst nur bei 50- bis 60-jährigen Alkoholikern sieht“, berichtet Sonja Bröning vom deutschen Zentrum für Suchtfragen am Hamburger Universitätsklinikum bei den diesjährigen Tübinger Suchttherapietagen.
Durch den exzessiven Alkoholkonsum nehme die Reaktionsgeschwindigkeit ab, das Gedächtnis werde schlechter, die Aufmerksamkeit sinke und die Konzentration lasse nach, erklärte die Psychologin. Zudem komme es unter Alkoholeinfluss zu ungewollten sexuellen Übergriffen, und das alkoholisierte Autofahren ende nicht selten tödlich. …
(Quelle: Google Alkohol News, 05.04.12) stuttgarter-zeitung.de, 04.04.12
unser Online-Kommentar: Dass die Jugendlichen lernen sollen „nein“ zu sagen, versucht man schon seit Jahrzehnten. Es hilft nicht, solange die Gesellschaft ständig gegenteilige Botschaften aussendet.
Etwas vom Grundlegendsten zu diesem Thema findet sich in „Alkohol und Massenmedien“ (Regionale Veröffentlichungen der WHO/Europäische Schriftenreihe Nr. 62, 1998)
(Seiten 4/5) „Alkoholaufklärung hat u.a. nur deshalb begrenzten Erfolg, weil sie gegen einen Schwall von Botschaften ankämpfen muss, die den Alkoholkonsum fördern. Die primäre Quelle alkoholpositiver Botschaften ist die gesellschaftliche Wirklichkeit, sind die verbreitete und sichtbare Verfügbarkeit alkoholischer Getränke sowie die Allgegenwärtigkeit und die Akzeptanz des Alkohols in unterschiedlichsten Alltagssituationen und Zusammenhängen. Wie sich die Menschen zu gesundheitsbezogenen Themen stellen, wird tendenziell stärker durch Erfahrungen als durch Information bestimmt. Oft machen persönliche Erfahrungen der gesellschaftlichen Normen und Verhaltensweisen die weisen Ratschläge der Alkoholaufklärung unglaubwürdig.“
Die Gesellschaft, d.h. ihre gewählten Repräsentanten, müssten endlich ihre Verantwortung einsehen und entsprechend handeln. Die WHO hat die nötigen Massnahmen aufgezeigt. Die deutsche Regierung hat sie sogar mitunterzeichnet und sofort schubladisiert.
Kategorie: Allgemein, Eltern, Internationales, Jugend, Jugendliche, Kinder, Medien, Medizin, Politik, Unterricht, Verhaltens-Präv., Verhältnis-Präv., Verschiedene, Weltgesundheits-Org., Werbung, WHO globale Alkohol-Strategie |
Keine Kommentare »
Mittwoch 14. März 2012 von htm
Boston – Der Verzehr von rotem Fleisch, sei es unverarbeitet als Schnitzel und Steak oder zu Wurst und Hamburgern verarbeitet, geht mit erhöhten Risiko einher, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs zu sterben. Laut der prospektiven Beobachtungsstudien in den Archives of Internal Medicine (2012. doi:10.1001/archinternmed.2011) könnte schon der Verzicht auf eine tägliche Fleischportion das Sterberisiko senken.
Fleisch ist in den Industrieländern ein zentraler Bestandteil der Ernährung. Es deckt nicht nur den täglichen Bedarf an Proteinen und Fetten. Es enthält auch größere Mengen an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin, die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind. Auch das in rotem Fleisch enthaltene Eisen soll sich negativ auswirken. Der Natriumgehalt könnte den Blutdruck erhöhen, Nitrate und Nitrite die endotheliale Dysfunktion begünstigen, die den Beginn einer Atherosklerose markieren soll. …
Die Health Professionals Follow-up Study begleitete 37.698 Männer über einen Zeitraum von bis zu 22 Jahren. Die 83.644 Teilnehmerinnen der Nurses‘ Health Study wurden bis zu 28 Jahren nachbeobachtet. Während dieser Zeit sind 23.926 Männer und Frauen gestorben, darunter 5.910 an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und 9.464 an Krebs. Da die Teilnehmer zeit ihres Lebens regelmäßig nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt wurden, kann Pan den Einfluss des Fleischkonsums auf die Mortalität untersuchen.
Ihr Ergebnis: Mit jedem Stück nicht verarbeitetem rotem Fleisch am Tag (Steak von der Größe eines Kartenspiels) steigt das Sterberisiko um 13 Prozent. Jede tägliche Portion von bearbeitetem Fleisch (ein Hotdog oder zwei Scheiben Bacon) erhöht das Risiko um 20 Prozent. Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen beträgt die Zunahme Anstieg 18 beziehungsweise 21 Prozent. Beim Krebs steigt die Mortalität um 10 bis 16 Prozent. Mögliche andere Ursachen wie Alter, Body-Mass-Index, körperliche Aktivität und die familiäre Häufung von Herzkrankheiten und Krebs will Pan in ihren Berechnungen berücksichtigt haben. ….
(Quelle: aerzteblatt.de, 13.03.12)
unser Online-Kommentar: Wie wäre es, wenn diese Studie mit den Alkohol-Studien kombiniert würden, die mässigen Alkoholkonsum als förderlich für die Herzgesundheit anpreisen? Könnte es nicht sein, dass regelmässige moderate Weintrinker eher das weniger schädliche rote Fleisch konsumieren als die billigen industriellen Fleischsorten. Und dass die Mehrzahl der Abstinenten eher das billigere industrielle Fleisch kaufen? Das wäre ziemlich logisch.
Kategorie: Allgemein, Lebensmittel, Medizin |
Keine Kommentare »
Freitag 20. Januar 2012 von htm
Pressemitteilung an ca 30 Schweizer Medien
Sehr geehrte Damen und Herren,
Am 11.1.2012 erliess die Universität von Connecticut eine Pressemitteilung, in der sie mitteilte, sie habe 11 Fachblätter über einen Forschungsbetrug an ihrer Universität informiert. Reuters berichtete umgehend, in Deutschland u.a. das Hamburger Abendblatt. In der Schweiz herrscht bis jetzt Funkstille.
Heute hat die Bundesverwaltung wie folgt informiert:
PRESSEFÖRDERUNG
„Medien sollen ihre demokratiepolitischen Aufgaben besser erfüllen können
Die Staatspolitische Kommission des (SPK) des Nationalrates sieht die demokratiepolitischen Funktionen der Medien zunehmend infrage gestellt. Mit einer Kommissionsmotion soll deshalb der Bundesrat beauftragt werden, eine Vorlage zur Medienförderung auszuarbeiten.“
Zu den demokratiepolitischen Funktionen der Medien gehörte auch die Information der Bevölkerung auf dem Gebiet der Alkoholprobleme. Bis jetzt haben sie diese Funktion nur sehr mangelhaft erfüllt. Wenn Sie auch zu den Medien gehören, die bisher die angeblich gesundheitspositiven Meldungen aus der Forschung unbesehen weiterkolportiert haben, haben Sie jetzt die Gelegenheit, diese Meldungen zu relativieren. Die Unterlagen und Links finden Sie auf meiner Webseite:
https://www.alkoholpolitik.ch/2012/01/20/top-news-red-wine-heart-research-slammed-with-fraud-charges/18959/
https://www.alkoholpolitik.ch/2012/01/20/top-news-alkohol-ist-gesund-ein-forschungsbetrug/18953/
Besten Dank für Ihre Bemühungen.
Freundliche Grüsse
Hermann T. Meyer
www.alkoholpolitik.ch
Kategorie: Allgemein, Aufruf, Forschungsbetrug, Internationales, Interventionen einzeln, Lebensmittel, Medien, Medizin, Reklame, Schweiz, Veröffentlichungen, Werbung |
Keine Kommentare »
Freitag 20. Januar 2012 von htm
Jahrelang hatte ein US-Autor die Welt in dem Glauben gelassen, dass eine gewisse Menge Alkohol am Tag gesund sei. Studie soll gefälscht sein.
Ein Glas Rotwein am Tag ist gesund. Diese Ernährungsweisheit geistert nun schon seit einigen Jahren in den Köpfen der Menschen umher. Besonders bei denjenigen, die sich damit exzessiven Rotwein-Genuss schönreden wollen.
Man erhoffte sich von dem im Rotwein enthaltenen Stoff Resveratrol und seiner antioxidativen Eigenschaften einen positiven Effekt auf Gefäßablagerungen und auch Krebserkrankungen. Besonders überschwänglich äußerte sich hierzu der Forscher Dr. Dipak Das. Er leitet das Forschungslabor an der Universität von Connetitcut in Storrs. Nach seinen Forschungen soll nicht nur Rotwein, sondern auch Weißwein und Bier gesundheitsfördernd sein. Doch seine Forschungsergebnisse stehen jetzt unter massiver Kritik. In 145 Fällen soll er Forschungsdaten und Statistiken gefälscht haben. Damit sind auch rund ein Dutzend Veröffentlichungen, die auf diesen Daten basieren, fehlerhaft.
Als Konsequenz werden Dr. Dipak Das nun die Forschungsgelder entzogen. Und der eine oder andere Alkoholgenießer wird den gesundheitsfördernden Aspekt seines Getränks in Zukunft wohl etwas kritischer sehen müssen.
(Quelle: Google Alkohol News, 19.01.12) abendzeitung.de, 19.01.12
Kommentar: Diese Meldung lässt hoffen. Ob die Presse entsprechend reagiert? Ist wohl nur zufällig in den letzten beiden Tagen, als diese Meldung erstmals hereinkam, meine Mailbox blockiert gewesen?
Siehe den detaillierten Bericht von Reuters, am 12.01.12 (englisch)
Kategorie: Allgemein, Forschungsbetrug, Internationales, Lebensmittel, Medizin, TOP NEWS, Veröffentlichungen |
Keine Kommentare »
Donnerstag 12. Januar 2012 von htm
Endorphine benebeln das Gehirn
Vermutung bestätigt: Nach dem Konsum von Alkohol schüttet das Gehirn Endorphine aus – Hormone, die glücklich machen. Bei Alkoholikern führt Alkohol zudem gleichzeitig zu einem starken Gefühl der Trunkenheit; ihr Gehirn hat offenbar gelernt, das Glücksgefühl mit den ethanolhaltigen Getränken zu verbinden. Wissenschaftler von der University of California in San Francisco konnten diesen Prozess nun erstmals direkt im menschlichen Gehirn nachweisen.
„30 Jahre lang haben wir darüber spekuliert, wie Alkohol auf das menschliche Gehirn wirkt, aber wir konnten es nicht belegen – bis jetzt“, freut sich Jennifer Mitchell, eine der beteiligten Wissenschaftlerinnen, über die Ergebnisse. Die Medizinerin und ihr Team haben untersucht, wie das Gehirn von Alkoholikern und Nicht-Alkoholikern auf den Konsum des Genussmittels reagiert. Dazu verglichen sie die Wirkung einer Einheit Alkohol auf die Ausschüttung von Endorphinen im Gehirn von 13 starken Trinkern, die mehr als 10 Einheiten Alkohol pro Woche zu sich nahmen, und 12 Probanden mit maximal 7 Einheiten Alkohol pro Woche, die als Kontrollgruppe dienten. Eine Einheit Alkohol entsprach dabei beispielsweise 200 Millilitern Bier, 100 Millilitern Wein oder 20 Millilitern Schnaps beziehungsweise 0,1 Promille. …
(Quelle: Google Alkohol News, 11.01.12) wissenschaft.de, 11.01.12
Kategorie: Abhängigkeit, Allgemein, Internationales, Medizin |
Keine Kommentare »
Donnerstag 22. Dezember 2011 von htm
Die Tabakindustrie hat die unvermeidliche Regulierung von Aroma- und Zusatzstoffen durch die US-Arzneibehörde FDA vorhergesehen. Der Hersteller Philipp Morris hat rechtzeitig klinische Prüfungen durchführen lassen, bei deren Publikation die Risiken laut einer Studie in PLoS Medicine (2011; 8: e1001145) jedoch bewusst verharmlost worden seien.
Heutige Zigaretten enthalten neben dem Tabak noch eine Reihe von Zusatzstoffen, mit denen sich der Geschmack und die Abgabe von Nikotin steuern lassen. Beides hat vermutlich Auswirkungen auf die Initiation und das spätere Suchtverhalten der Raucher. Der Hersteller musste durch die bevorstehende Regulierung der Zusatzstoffe deshalb wirtschaftliche Nachteile befürchten.
Philip Morris hat hierauf frühzeitig reagiert, wie das Team um Stanton Glantz vom Center for Tobacco Control Research and Education an der Universität von Kalifornien in San Francisco recherchiert hat, zu dem auch Thomas Kyriss von der Klinik Schillerhöhe in Gerlingen gehört.
Das Team hat interne Unterlagen des Herstellers ausgewertet, die in den USA im Rahmen von Schadenersatzklagen öffentlich gemacht wurden. Die Legacy Tobacco Documents Library an der Universität von San Francisco hat 11 Millionen Dokumente im Internet veröffentlicht. Mit einer speziellen Suchstrategie gelang es den Mitarbeitern von Glantz einige Dokumente zu finden, die auf das Projekt MIX verwiesen. Es hatte die Auswirkungen von 333 Inhaltsstoffen untersucht. …
(Quelle: aerzteblatt.de, 21.12.11)
Kommentar: Schade, dass nicht auch auf Dokumente der Alkoholindustrie zugegriffen werden kann. Was käme wohl da alles ans Tageslicht?
Kategorie: Alkoholindustrie, Allgemein, Andere Drogen, Diverse, Dokumente, Gesundheit, Internationales, Medizin, Nichtübertragbare Krankheiten, Statistik, Verbraucherschutz, Wirtschaft |
Keine Kommentare »
Samstag 6. August 2011 von htm
Wissenschaftliche Erkenntnisse sind selten ein Grund, um darauf anzustossen. Doch diesmal könnte der eine oder andere eine Ausnahme machen. Denn eine neue Studie besagt, dass nach einem Trinkgelage mit anschliessendem «Blackout» keine Hirnzellen absterben. Bisher hatte die Wissenschaft das Gegenteil behauptet.
Was landläufig als «Blackout» oder «Filmriss» bezeichnet wird, birgt nicht nur die Gefahr, sich an peinliche Aktionen nicht mehr erinnern zu können. Ebenso gross ist die Angst, dass der hohe Alkoholkonsum unzählige Gehirnzellen hat absterben lassen – so dachte man bislang. Forscher der Washington University in St. Louis im US-amerikanischen Bundesstaat Missouri konnten diese Annahme nun widerlegen. (Quelle: Google Alkohol News, 4.8.11) tagesschau.sf.tv, 4.8.11 Online-Kommentar: Eigenartig. Da drängen sich einige Fragen auf: Wer hat die Studie finanziert? Warum bringt das Schweizer Fernsehen jetzt eine alkoholpositive Studie, nachdem es seit über einem Jahr wichtigste, für die Alkoholindustrie negative Meldungen, verschwiegen hat?
Alkohol sei ein Zellgift, wurden wir schon lange belehrt. Sind menschliche Hirnzellen immun gegen dieses Zellgift? Ist das menschliche Gehirn nicht etwas höher entwickelt und deshalb empfindlicher gegen Gifte als das Ratten-Gehirn?
Kategorie: Alkoholkrankheit, Allgemein, Gesundheit, Internationales, Medien, Medizin, Schweiz, Veröffentlichungen |
Keine Kommentare »
Dienstag 19. Juli 2011 von htm
Der Griff zur Flasche hat nicht die gewünschte entspannende Wirkung
Chicago (USA) – Der Konsum von Alkohol hilft nicht, akuten Stress besser zu bewältigen. Er drosselt zwar die Freisetzung des Stresshormons Kortisol, verlängert aber die Dauer der nervlichen Anspannung, berichten US-amerikanische Forscher. Sie konnten auch nachweisen, dass Stress die Alkoholwirkung beeinflusst: Nach einer Stresssituation verringern sich die angenehmen Effekte des Alkohols, während das Verlangen, mehr zu trinken, wächst. Wer also die unangenehmen Empfindungen als Folge von Stress durch erhöhten Alkoholkonsum bekämpfen will, könnte damit auch das Risiko steigern, eine Alkoholabhängigkeit zu entwickeln, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt „Alcoholism: Clinical & Experimental Research“. (Quelle: Google Alkohol News, 19.7.11)wissenschaft-aktuell.de, 18.7.11
Kategorie: Abhängigkeit, Allgemein, Arbeitsplatz, Diverse, Internationales, Konsumhaltung, Medizin, Veröffentlichungen |
Keine Kommentare »
Samstag 16. Juli 2011 von htm
Polyphenole aus Traubenkernen können helfen, Alzheimer vorzubeugen oder das Fortschreiten einer bestehenden Erkrankung zu verlangsamen. Offenbar verhindert der Traubenkernstoff, dass sich die toxischen Alzheimer-beta-Amyloide bilden. Diese Eiweißbruchstücke lagern sich im Gehirn ab und zerstören die Nervenzellen. Die Schutzwirkung von Polyphenolen entdeckten Forscher der Mount Sinai School of Medicine. Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Journal of Alzheimer’s Disease“ erschienen (doi: 10.3233/JAD-2011-110383). (Quelle: netdoktor.de, 15.7.11) Kommentar: Das wäre doch nun ein Grund, die Produktion von alkoholfreiem Traubensaft zu steigern und zu propagieren.
Kategorie: Alkoholfreies, Alkoholindustrie, Allgemein, Lebensmittel, Medizin |
Keine Kommentare »